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Autor Thema: (See-)Flugzeuge auf Großkampfschiffen und Kreuzern der Kaiserlichen Marine?  (Gelesen 18647 mal)

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Offline Peter K.

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Das wußte ich bisher nicht! Vielen Dank für diese Information! Sind dazu noch nähere Angaben bekannt?
Grüße aus Österreich
Peter K.

www.forum-marinearchiv.de

Offline Alex Shenec

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Hallo.

1. Mai 1918 haben sich die deutschen Truppen in Sewastopol die gehabten dort Schiffe der Schwarzmeerflotte eingenommen.
Unter ihnen waren die Aviso-Hydrokreuzer: "Almaz", "Respublikanes" (ex-"Imperator Alexander I") und "Aviator" (ex-"Imperator Nikolaj I").

Außer dem waren die rumänischen Dampfer "Dacia", "Imperator Trajan", "Korol Karl", "Printchipessa Marija" und "Rumynija" dort.
Russland hat sie von Romänien in 1916 bekommen. Sie ebenso wurden wie der Aviso-Hydrokreuzer verwendet.

1. "Almaz" nach dem November 1916.
2. "Imperator Alexander I"
3. Sewastopol - 1. "Printchipessa Marija", 2. "Imperator Trajan", 3. "Dacia".

Schöne Grüße
Alex
3.

Offline Spee

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@Alex,

danke für die Bilder!

Gehe ich richtig in der Annahme, daß die "Imperator Trajan" ein Schleppsegel am Heck hatte,um Flugzeuge aufnehmen zu können? Die Heckform läßt das vermuten.
Servus

Thomas

"Spain, the Queen and I prefer honor without ships than ships without honor."

Casto Secundino María Méndez Núñez

Offline SchlPr11

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Als Quellenauswahl:
- Gomm, Band 7 mit den russ. Flugzeugmutterschiffen u.a.
- M. A. Maslow, "S Korablya - v Nebo" - Bordflugzeuge in Russland und UdSSR 1913 - 1945, Moskau 2006
Ein umfassender Beitrag René Gegers über das russ. und sowj. Bordflugwesen in einer MARINERUNDCHAU 1977 etwa, muß ich raussuchen bei Bedarf.

Weitere Fotos von IMPERATOR TRAJAN lassen die Vermutung wach werden, daß das Schiff noch ganz anders genutzt wurde: Deckslandeversuche zB....

Oberhalb des Päckchens liegt ein weiteres äußerst interessanes Schiff -
Netzleger GENERAL RUZSKIJ, ex: GENERAL N.W. RUZSKIJ, ex: GREGORIY KOZLOFF, ex: KAISER WILHELM
früheres Postschiff zwischen Warnemünde und Gedser
bzw. das Schwesterschiff
Netzleger BRUSILOV, ex: GENRAL BRUSILOV, ex: GENERAL A:A: BRUSILOV, ex: PETERHOF, ex: KÖNIG CHRISTIAN
früheres Postschiff zwischen Warnemünde und Gedser
weiteres Angaben in: Kramer/Foerster: Brückenschlag über die Ostsee, Die Fährverbindung Rostock-Gedser, Rostock 2003
mit Fotos (auch Sevastopol 1918 aus anderer Perspektive) und Verbleib beider Schiffe.


Offline Spee

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@Reinhard,

ja, der Flugdeckaufbau läßt Landeversuche vermuten, keine Frage.
Servus

Thomas

"Spain, the Queen and I prefer honor without ships than ships without honor."

Casto Secundino María Méndez Núñez

Offline kgvm

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Ist die Bezeichnung des Sewastopol-Bildes korrekt? Nach meiner Kenntnis war "Imperatul Traian" ein Zweischornsteindampfer:
http://images.delcampe.com/img_large/auction/000/030/411/695_001.jpg?v=1

Offline Alex Shenec

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Upppsss....  :? Ich werde prüfen. Ich konnte mich irren....  :-(

Schöne Grüße
Alex

Offline Alex Shenec

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Jetzt ist aller korrekt. Ich war vollständig nicht Recht.  :cry:

Alex

Offline SchlPr11

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Ja, so macht es Sinn.
Bernhard Gomm ordnet PRINCIPESA MARIA unter den Netzlegern ein, nennt sie aber auch als Aviso, nicht doch ein Flugzeugmutterschiff/Flugdeckschiff ???
Hier genannte Abbildung mit den beiden Schiffen aus anderer Perspektive. Sie könnte aus dem Nachlass von Friedrich Christiansen stammen, der nach seiner Stationierung auf der Seeflugstation von Zeebrügge 1918 als Marineflieger nach Sevastopol abgeordnet war.

Reinhard


PS an die Administration:
gegebenenfalls die russischen Flugzeugmutterschiffe Schwarzes Meer 1918 von Seeflugzeugen auf Großkampfschiffe KsM trennen und entsprechend einordnen. Laufen etwas auseinander die Themen. Finde ich.

Offline Alex Shenec

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Hallo.

Den Aufstieg des Wasserflugzeuges M-5 auf den "Almas".

Schöne Grüße
Alex

Offline Peter Strasser

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Bezogen auf Peters ursprüngliche Frage noch folgendes:

Friedrich Karl hat auf den Vorstößen in den Finnischen Meerbusen als Flaggschiff bis zu vier Flugzeuge mitgeführt, die täglich zur Aufklärung starteten. Als sie am 17.11.1914 sank, gingen mit ihr die Flugzeuge D 24, 51, 52 und 53 verloren.

Offline Peter Strasser

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Hallo Peter K. :O-O:

Zu Antwort #35 hab ich nochmal eine Frage:
Welche Quellen hast Du für den Einsatz von Seeflugzeugen von/auf der Plauen?

Gruß
Piet

Offline Peter K.

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Hallo!

Gröner, Band 3, Seite 240, erwähnt, dass einige Sperrbecher 1917/18 zeitweilig ein Flugzeug erhielten (z.B. RIO NEGRO, PLAUEN, WIGBERT).

Nach Peter ARNDT´s "Deutsche Sperrbrecher1914-1945", 2. Auflage, Seite 34, wurden im August 1918 auf dem Reservesperrbrecher PLAUEN und im September 1918 auf dem Reservesperrbrecher WIGBERT Untersuchungen angestellt, sie in Flugzeugmutterschiffe umzubauen. Für WIGBERT wurde dies am 01.11.1918 befohlen. Ob dieser Umbau tatsächlich noch begonnen wurde, ist nicht geklärt.

Beide Schiffe sind vermutlich nicht mehr in Seeflugzeugmutterschiffe umgebaut worden, allerdings kann man davon ausgehen, dass sie vorher bereits Flugzeuge an Bord hatten, was wiederum die Gröner-Angaben bestätigen würde.

LG
Grüße aus Österreich
Peter K.

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Offline Peter Strasser

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Hm, schon komisch, Peter ARNDT "Deutsche Sperrbrecher1914-1945" sagt nämlich auf Seite 47 dass Gundomar und Plauen niemals als Sperrbrecher aktiv waren.

Untersuchungen zum Umbau in ein Flugzeugmutterschiffe sind für mich noch kein Hinweis darauf, dass Flugzeuge an Bord waren. Da guckt man ja eigentlich nur ob Die Luken richtig angeordnet sind und das Ladegeschirr ausreicht, aber das mir dem Gröner wundert mich.

Da ich nicht angenommen hatte, dass sich ARNDT "Deutsche Sperrbrecher1914-1945" und GRÖNER Band 3 widersprechen hatte ich dort gar nicht erst nachgeguckt.  :roll:

Offline Peter K.

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Tja, alles ein bisschen verwirrend ....  :/DK:
Grüße aus Österreich
Peter K.

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