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Autor Thema: Atlantik-Zerstörer als Projekt 1937  (Gelesen 5088 mal)

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Offline mhorgran

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Re: Atlantik-Zerstörer als Projekt 1937
« Antwort #15 am: 22 Juni 2021, 11:31:47 »
Würde auch bei einem Seitenpanzer funktionieren, wenn man Einfallwinkel, Geschoßdurchmesser, Geschoßlänge und
Plattenwinkel den "Löchern" anpasst. Eine Möglichkeit, wenn man wenig Panzergewicht zur Verfügung hat.

Eine Panzerung mit Löchern. "Interessanter" Gedanke.
"Wer an der Ukraine-Erzählung zweifelt, der gilt als Feind des Westens als Freund Russlands, als Gefahr für die Demokratie, wird diskreditiert, zensiert, eliminiert."
https://sciencefiles.org/2022/03/28/kriegsverbrechen-in-der-ukraine-von-den-angeblich-guten/

Offline Sven L.

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Re: Atlantik-Zerstörer als Projekt 1937
« Antwort #16 am: 23 Juni 2021, 04:42:42 »
Hallo Marco,

Es handelt sich um einen Zerstörer. Da brauchen wir nicht über Panzerung zu reden.  8-)

Was die halbhohen Schotten betrifft, ist dies vielleicht geeignet das Fluten etwas zu bremsen, aber in Kessel- und Turbinenräumen, wie eigentlich in allen Räumen nicht durchführbar, weil wie soll man sich dann noch dort bewegen können.
Grüße vom Oberschlickrutscher
Sven


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Offline apendics.de.ore

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Re: Atlantik-Zerstörer als Projekt 1937
« Antwort #17 am: 03 September 2021, 09:54:10 »
Guten Morgen Sven,

Panzerung von Zerstörern: Projekt 1938 B.
Bauart: Flushdecker mit leichtem Panzer
Antriebanlage: Hochdruck
Konstruktionsleistung (max. 120 %): 50000 WPS

Typverdrängung (Standard): 1967 t. Schiffskörper mit Panzer ohne Drehtürme: 780 t.
Abmessungen (m): L CWL: 108 Breite: 11,3 Seitenhöhe: 6,75 Konstruktionstiefgang: 3,4
Tiefgang bei Typverdrängung: 3,19 Geschwindigkeit: 35,4 kn

Quelle: Die deutschen Zerstörer 1935-1945, Kopp/Schmolke

Gruß

Marco

Offline Huszar

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Re: Atlantik-Zerstörer als Projekt 1937
« Antwort #18 am: 03 September 2021, 19:46:51 »
Moin, Moin,

Meine anmerkungen:
1, vor etlichen jahren haben wir mit Carsten sowohl Typ 39 als auch Typ 36 als Dieselschiffe (ausschliesslich Diesel) durchgerechnet. Berechnung für Typ 36 sollte noch hier irgendwo herumschwirren. Unser damaliges Fazit (soweit ich mich erinnern kann): Typ 39 geht nicht, Anlage ist zu schwer, beim Typ 36 konnten wir (mit 4 (!) Kanonen) höchstens 32 Knoten rausholen. Mit den Dieseln, die so 1937-1938 herum aktuell waren.

2, ich bin zwar ein Verfechter von Mischanlagen (mit mitlaufenden Diesel für Höchstfahrt und ev. Dieselöl für die Kessel), allerdings halten ich diese Konfiguration auf Schiffen unter Kreuzergrösse (also unter so 5500-6000t Standard) vor dem Krieg nicht für möglich. Und sinnvoll. Damaliges Zeugs war zu gross, um in begrenzter Tonnage unterzubringen. Wenn schon Mischanlage für Zerstörer und kleiner, dann Schleichfahrt-E-Motoren. Ist ja sowieso Öko und Schick und Dings.

3, Bei den Leistungswerten ist einiges nicht klar. Du schreibst im Eingangspost " Hierbei wirken auf die Mittelwelle – für die Marschfahrt – 4 Dieselmotoren über ein Vulcan-Getriebe. Die Konfiguration entspricht dem der Kreuzer Leipzig/Nürnberg."
Mal abgesehen davon, dass diese 7-Zylinder waren, und nicht 6-Zylinder (ich unterstelle mal einen Tippfehler am 21 Juni 2021, 20:25:51), hätten wir 4*3.100 PS = 12.400 (Höchstleistung) für die Diesel, und etwas um die 50.000 PS für die Turbinen. Ist jetzt blöd, dass du Diesel und Turbinen nicht getrennt aufgeschlüsselt hast, nur zusammen. Insofern ich deine Zeichnung aber recht verstehe, sollen vier Kessel diese Leistung bringen. Ist sehr, sehr, sehr knapp bemessen. Damals übliche Kessel konnten Dampf für ca. 12-12.500 PS liefern (Konstruktionsleistung, landerübergreifend). Bei den deutschen Zerstörer war dieser Wert rund 10.000... (6 Kessel für 60.000 PS)
Ich unterstelle mal, dass bei der Schiffsbreite zwei Kessel nebeneinander Platz hätten, auf die Schnelle habe ich keine Risszeichnung der dt. Zerstörer gefunden. Könnte aber hinkommen.
Die wichtigere Frage wäre nach den "12-Zylindern" vom 21.06 abends. Welcher Typ? Verlängerter Zu 30/44-32/44 oder was anderes? Welche Leistung?

4, Bewaffnung: Bin auch hier etwas skeptisch, ob so viele Rohre bei dieser Tonnage möglich wären. Wie gesagt, damals haben wir eine Typ 36 mit 4 Solorohren berechnet (dazu die damals übliche Flak von 4*37+6*20mm), so unbedingt viel mehr Schiff schwimmt hier nicht unbedingt herum, um die Extra Rohre tragen zu können. Für 20mm-Vierlinge ist es vor so 1941 wohl zu früh. Dazu hat die mittlere 37er Doppel sozusagen Null Schussfeld nach Achtern.
Die Doppel-T-Rohre können sehr wahrscheinlich nicht gedreht werden. Unterbau der 37er und Mündung T-Rohre überlappen sich, und der Aufbau unter der mittleren 37er steht auch im Weg.

5, Sinksicherheit gegen T-Treffer: lohnt sich mM nicht den Kopf darüber zu zerbrechen. Zumindest bei dieser Schiffsgrösse. Überleben werden tut ein Zerstörer sowieso nur bei einem Bug- oder Hecktreffer, bei einem Treffer Mittschiffs ist der Kahn sowieso abgesoffen. Auch mit extra Unterteilung, Querschotten, usw wird bei einem Mittschiffstreffer der Zerstörer sinken. Und auch so in zwei Teilen. 12 Meter Breite sind einfach zu wenig, Es sei denn, du planst damit, dass alle die französische 400mm - oder noch kleinere - Dingers schiessen.

Mal einige Gedanken.

mfg

alex
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Offline Sven L.

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Re: Atlantik-Zerstörer als Projekt 1937
« Antwort #19 am: 03 September 2021, 21:34:38 »
Hallo Alex,

damit du auch auf den Stand kommst, schau doch bitte   h i e r  rein. Letzter Post beinhaltet die offiziell, aktuellste Version des Tools.

In der Anlage die Excel-Tabelle die mir als Berechnungsgrundlage diente.

Ein Wort zu den Doppel-TR's: Sie lassen sich drehen und nichts steht im Wege.  8-)


Und nun bereite ich mich auf sechs Tage Deutschland-Rundfahrt vor.   :=D>
« Letzte Änderung: 03 September 2021, 23:52:43 von Sven L. »
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Sven


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Offline Sven L.

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Re: Atlantik-Zerstörer als Projekt 1937
« Antwort #20 am: 03 September 2021, 23:51:43 »
@Alex:

Mit Konfiguration meinte ich die Anordnung der Motorenanlage, d.h. nicht unbedingt 7 -Zyl., sonder tatsächlich die genannten 4x 6-Zyl.
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Sven


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Offline Huszar

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Re: Atlantik-Zerstörer als Projekt 1937
« Antwort #21 am: 04 September 2021, 09:22:54 »
Hallo, Sven,

Danke für die Datei. Werde mir es noch genauer durchsehen. Was mir aufgefallen ist, sind die Werte bei "Einheitsgewichte". Die 12 Tonnen Einsparung bei Schiffskörper kann man vielleicht erklären, der Abzug von 259 Tonnen unter Panzerung schon weniger. Trotz schwerer Maschine kommst du damit auf eine geringere Verdrängung, als das Vergleichsschiff.

Schöne Fahrt noch!

mfg

alex
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Offline Sven L.

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Re: Atlantik-Zerstörer als Projekt 1937
« Antwort #22 am: 04 September 2021, 11:36:38 »
Hallo Alex,

Die beigefügte Datei hat die alte Version als Grundlage. Nimm die im aus dem letzten Post des verlinkten Thread und vielleicht hilfreich dazu, wenn du dir den Thread dazu komplett durchliest.

Mittlererweile habe ich den Entwurf mit 5x 12,7-cm in der bekannten Aufstellung  umkonstruiert. Falls ich heute noch Zeit finde, kann ich gerne die Ansichten dazu hier einstellen.
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Sven


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Offline Sven L.

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Re: Atlantik-Zerstörer als Projekt 1937
« Antwort #23 am: 04 September 2021, 14:30:47 »
In der Anlage die aktualisierte Zeichnung des Atlantik-Zerstörers mit einer Hauptbewaffnung von 5x12,7-cm. Dazu die nochmals überarbeitete Excel-Datei für Entwurfsvorlagen. Neu ist jetzt, dass man die Leistung der Marschanlage bei gemischten Antrieb frei wählen kann. Ich würde es so nutzen, das hier der Wert anfänglich auf 0 gesetzt wird und geschaut wird was sich als Marschleistung für die gewählte Marschgeschwindigkeit ergibt. Anschließend kann die Marschleistung bzw. die Leistung für die vorgesehene Marschanlage in das entsprechende Feld eingegeben werden um ein angepasstes Gewicht für die Maschinenanlage zu bekommen.
Grüße vom Oberschlickrutscher
Sven


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