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Modellbau => Tipps und Tricks => Von Modellbauer zu Modellbauer => Thema gestartet von: Ede Kowalski am 16 Oktober 2017, 12:33:30

Titel: Schnellboot Dachs
Beitrag von: Ede Kowalski am 16 Oktober 2017, 12:33:30
Hallo,
ich melde mich mal mit einigen Fragen zurück.

Vielleicht noch eine Erklärung vorab. Ich habe bislang "nur" LKW's gebaut. Die laufen in der Regel mit 7,2V, es gibt eine Handvoll Motoren und ebenso wenig Fahrregler. Die meisten Teile sind kompatibel. Da tauchen die folgenden Fragen alle nicht auf. Deshalb bitte ich mein Unwissen und die vielen Fragen zu entschuldigen!

Ich habe inzwischen den Rumpf meines Dachs folgender weise restauriert: Ein Loch mit GFK gestopft, gespachtelt, gesamten Rumpf mit GFK laminiert, geschliffen, Farbe aufgetragen, 2x Bootslack. Dies nur für Kritik, bzw. Anregungen, da abgeschlossen. Ich weiß auch, dass die Boote 4 Motoren, Wellen und Schrauben hatten. Da ich das Boot aber mit 2 Motoren bekommen habe, habe ich es auch dabei belassen.

Nun zu meinen eigentlichen Fragen: Ich bin zur Zeit dabei Motoren und Ruder ans Laufen zu bekommen. Was ich bislang herausbekommen habe ist, dass die Motoren z.B. einen Blockierstrom von 160A bei 18V haben. Wie sieht das dann bei 12V aus? Muss ich überhaupt den Blockierstrom berücksichtigen? Wie oft haben die Schrauben bei Euch schon mal festgesessen?

Fahrregler: Bei den hohen Strömen wahrscheinlich 2. Bringt es mir bei diesem Boot etwas, die Regler auf 2 Kanäle zu legen? Oder reicht es beide Regler per Y-Kabel auf einen Kanal zu legen?

Zur Stromversorgung habe ich 2x 6V Bleivliesakkus. Das war erstmal eine spontane Entscheidung, die ich noch ändern kann, zumal der Platz für den 2. Akku recht knapp wird. Da ich schon mal einen NiMH-Akku geschrottet habe, weil ich vergessen habe ihn zu laden, möchte ich eigentlich keine LiPo's. Alternativ würde ich auf 2x 7,2V (oder 2x 9,6V) Akkupacks ausweichen.

Schrauben: Ich habe mir zum Testen 2x 40mm Plastikschrauben von Graupner gekauft, wenn das Boot damit gut läuft, möchte ich entsprechende von Raboesch nachrüsten. Problem, meine in Fahrtrichtung, linke Welle hat Linksgewinde, die linkslaufende Schraube Rechtsgewinde. Gibt es preiswerte Schrauben mit Linksgewinde?

Das wars dann für heute auch schon! Meinen Dank für hoffentlich viele Antworten!

Viele Grüsse Ralf
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: Flottenparade am 16 Oktober 2017, 16:10:52
Da ich das Boot aber mit 2 Motoren bekommen habe, habe ich es auch dabei belassen.
Fahrregler: Bei den hohen Strömen wahrscheinlich 2. Bringt es mir bei diesem Boot etwas, die Regler auf 2 Kanäle zu legen? Oder reicht es beide Regler per Y-Kabel auf einen Kanal zu legen?
Zur Stromversorgung habe ich 2x 6V Bleivliesakkus. Das war erstmal eine spontane Entscheidung, möchte ich eigentlich keine LiPo's
 Gibt es preiswerte Schrauben mit Linksgewinde?
Hallo,
Man kann beide Regler auf einen Kanal legen,so hat man am Sender,rechts das Ruder und links seine Motoren(Geschwindigkeitsregelung).Das ist beim Steuern des Modells am einfachsten.Will man auch mit den Motoren steuern und auf dem Teller drehen können,dann kann man jeden Regler auf einen Kanal auf den Senderknüpel(links und rechts) legen.
Das erfordert sehr viel Übung beim Steuern,mit zwei Gashebeln und gleichzeitig noch das Ruder.Eine Schraube kann blockieren,bei einem Fremdkörper,Seegras oder Moos.
Das passiert aber nicht auf einen Schlag,man merkt es wenn das Modell,bei vollen Akkus oder Vollgas langsamer ist,als es vorher war.Deshalb sollte man beim Fahrregler(Drehzahlsteller)nicht sparen.
Sehr gute Regler für alle arten von Akkus gibt es hier, www.modellbau-regler.de/shop/
Da würde ich den AS12/75RW oder den AS26/60RW nehmen.Für beide Motoren nur den RW100,der sollte reichen.Diesen kann ich sogar mit einer Wasser-Kühlung versehen.Ich denke aber auch die beiden kleineren Regler ohne Wasser-Kühlung würden aus reichen.
Diese Regler lassen sich sehr feinfühlig Regeln und haben keinen Piepston.Man kann auch auf den Empfänger-Akku verzichten,wenn man es will,denn die Regler haben ein BEC,das die Stromversorgung des Empfängers aus dem Fahrakku speist.
Bleiakku oder NiMH sind eine gute Wahl für das Modell und es hat Platz genug und an Gewicht sparen wirst du auch nicht müssen.Ebenso sind diese Akkus pflegeleicht.Trotzdem das regelmäßige Laden nicht vergessen.Ich bin auch kein Freund von Lipo Akkus.
Schiffsschrauben mit Linksgewinde sind mir nicht bekannt,vielleicht gibt es solche bei den Rennbootschrauben.(Rennbootfahrern)Aber wenn die Schraube gut gekontert ist und zusätzlich noch mit Schraubensicherungslack gesichert ist,sollte man sie nicht verlieren.
Gruß,
Peter
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: IRON am 17 Oktober 2017, 08:05:16
Hallo Ralf,

Kann die Antwort von Peter unterstützen. Propeller mit Linksgewinde wären mir neu, Soferen die Welle Tatsächlich Linksgweinde hatt, dann einfach bei Steba oder Grundert eine oder 2 neue Welle im richtigen Durchmesser bestellen und dann ablängen und verbauen - das sollte funktionieren. Nicht vergessen die Welle an der Kupplung anzufasen damit die Madenschraube auf einer Fläche sitzt und nicht auf einer runden Welle.
Ich verschraube die Propeller immer wenn ich die Welle aus dem Boot habe, dann kann mann die Raboesch richtig anfassen und mit dem Maulschlüssel die Mutter richtig kontern, das hält dann.

Bei der Verwendung von 2 Fahrtreglener entweder welche verwenden bei denen man den BEC ausschalten kann oder wenn nicht dann bei einem der beiden  Fahrtregler die rote Litze aus den Empfängerstecker entfernen. Dein Empfänger braucht nur einmal 5 V von einem Fahrtregler, wenn Du bei beiden Fahrtreglern das rote Kabel drinlässt bekommt Dein Empfänger 10 V, die brauch der nicht von daher einen roten aus dem Stecker lösen.

bis denne

Christian
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: Fuzzy am 17 Oktober 2017, 09:12:15
Von 2 Fahrtreglern muß ich dringend abraten.Auf diese Art lässt sich ein Modell sehr schwer steuern,wie ich erst kürzlich feststellen musste.
Kaufe dir lieber einen der den Strom deiner Rennmotore ab kann.
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: s142 am 17 Oktober 2017, 13:10:28
Hallo Ralf

Bist du dir sicher da deine Motore einen Blockierstrom von 160 AH haben?
Das wäre sehr hoch.  :roll:
Auf deinem Bild stehen die Akkus " hochkant". Die sollten im Rumpf "liegen"
Den Schwerpunkt so tief wie möglich nach unten legen sonst kentert dein Schiff in der Kurve.
Schnellbootrümpfe sind sehr schmal und daher sehr " kippelig" zu fahren.
Bei deiner " Verdrahtung" würde ich auch unterschiedliche Farben für die Leitungen vorschlagen.
Schnell sind mal Leitungen verpolt was dann zum " himmeln" der Fahrtenregler führen kann.

MfG
Chris 
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: Udo am 17 Oktober 2017, 17:29:39
Hallo Ralf,
auf deinen Motoren steht doch die Spannung, kann sie aber leider nicht lesen. Bleiakkus würde ich wegen des Gewichtes nicht empfehlen. Habe schon mehrere S-Boote gebaut, da die Rümpfe sehr schlang sind muß sehr auf das Gewicht geachtet werden. Will jetzt hier keine Diskussion über Lipo ansteuern, ich nehme sie nur noch, sehr leicht, hohe Strombelastung, man kann Sie (Vorschriften beachten) sehr lange Lagern ohne nachzuladen. Wenn du Angst vor Lipos hast, sie mal in deiner Kamera, Handy, Akkubohrmaschine oder Handstaubsauger nach, kenne heute keine Kleingeräte mehr die nicht mit Lipos betrieben werden, man muß sich halt vorher einmal mit der Materie befassen.
Da du schon LKW gebaut hast, kannst du auch Motoren/Regler von diesen übernehmen, Boot LKW ist fast gleich in der Antriebsauslegung. Es gibt von Modellbau-Regler auch einen Kettenmischer, funktionert super mit zwei Reglern, mit dem Ruder gekoppelt wird das Boot sehr wendig.

Gruß Udo
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: Urs Heßling am 18 Oktober 2017, 09:02:54
moin,

Schnellbootrümpfe sind sehr schmal und daher sehr " kippelig" zu fahren.
Habe ich beim Fahren des Originals nie bemerkt :O/Y

Schnellboote des Typs 60 (Kl. 142) haben ein L/B-Verhältnis von 7:1, nicht ungewöhnlich im Kriegsschiffbau.

Das Gesagte müßte daher noch weit mehr auf Modelle von Kreuzern der K-Klasse (L/B = 11:1 !) zutreffen.

Gruß, Urs
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: Ede Kowalski am 23 Oktober 2017, 20:20:20
Hallo,
danke noch einmal für Eure Antworten!
Beim Sortieren der Decksaufbauten habe ich 2 Schrauben gefunden und tatsächlich eine mit Linksgewinde. Darauf hin habe ich mir vorgenommen bei entsprechendem Wetter das Boot am Wochenende mal Probe zu fahren.
Bei der Gelegenheit möchte ich dann auch gerne den tatsächlichen Strombedarf der Motoren messen. Ist mein "Versuchsaufbau", siehe Bild, so korrekt, oder habe ich da einen Denkfehler.
Dann würde mich interessieren, wie sich der Stromverbrauch voraussichtlich ändern wird, wenn ich an Stelle der 2-flügeligen Schrauben solche mit 3 Flügeln benutze, ähnlich der linken auf dem Foto. Ich denke, den Motoren wird das egal sein, die sollten für beide Varianten genug Power haben.
Ach ja, wie sieht es mit dem Fahrverhalten bei den beiden Schraubentypen aus? Die 2-flügelige ist ja erheblich länger als die andere (ich weiß nicht, ob das auf dem Foto so sichtbar ist). Sie wird meiner Meinung nach wesentlich größeren Vortrieb leisten. Evtl. wird sie deshalb dem Motor auch etwas mehr abverlangen?!
Mit großem Interesse erwarte ich Eure Meinungen!
MfG Ralf
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: s142 am 23 Oktober 2017, 20:51:38
Hallo Ralf

Deinen Strombedarf für dein Schiff kannst du auch in einer Badewanne messen. :ML:
Die Schiffsschrauben mit zwei  Propellern sind " Rennschrauben "
die Verbrauchen mehr da eine " Höhere Steigung"

MfG
Chris
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: IRON am 23 Oktober 2017, 22:31:11
Hallo Ralf,

Versuchausaufbau ist richtig im Stromkreis misst man den Strombedarf. Die Rennschrauben sind länge damit die steileren Blätter mehr Platz an der Propellerachse haben. Es gibt aber auch 3Blatt Propeller von Raboesch im C-Typ Profil eben mit Kriegsmarine Steigung.

Fahr mal und miss auch mal über einen Strecke von 10 m die Geschwindigkeit, das soll ja Scale sein und kein Rennboot.

Dann mal viel Erfolg bei der Testfahrt

bis denne

Christian
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: Ede Kowalski am 31 Oktober 2017, 14:28:30
Hallo,
ich habe heute die erste Probefahrt gemacht. Lief soweit alles gut. Das Boot liegt etwas tief im Wasser. Ich werde doch wohl die 2 6V-Akkus gegen einen 12V-Akku tauschen und den dann Mitschiffs platzieren.
Als nächstes werde ich mich dann den Decksaufbauten widmen.
Gruß Ralf
PS
Ich habe von der Probefahrt auch ein Video. Wie kann ich Euch das denn zugänglich machen?
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: IRON am 01 November 2017, 08:06:35
Hallo Ralf, das Video stellst du bei youtube ein (oder andere video Plattform) und stellst danach den Link dannn  hier ein.

Gratulation zur erfolgreichen Probefahrt, Akkuposition und anderes sind Kosmetik, wenn die Wellen und Ruder laufen is dat erst mal jut.

Detlef baut hier an seinen Binnenminensucher:http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,27372.msg327788/topicseen.html#new

vielleicht hast Du Interesse an einigen Teilen (Schotten, Namensschild und anderes) um Dein Boot zu pimpen.

bis denne

Christian
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: Ede Kowalski am 01 November 2017, 19:41:44
Hallo,
Hier nun der Weg zum Video:https://www.youtube.com/watch?v=z01lOR2fT_k&feature=youtu.be
Gruß Ralf
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: IRON am 02 November 2017, 07:38:52
Ede,

bei mir sagt youtube, das dass Video nicht verfügbar ist, und unter Schnellboot Dachs finde ich kein aktuell hochgeladenes.

bis denne

Christian
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: Ede Kowalski am 02 November 2017, 15:31:25
Moin,
YouTube die 2.: https://youtu.be/sORiEsSYQpw
Gruß Ralf
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: Urs Heßling am 02 November 2017, 15:54:58
moin,

sehr schön top  Die Hecksee sieht sehr "echt" aus (wie bei einem 142 bei 30 Knoten).

Die Bewegung beim Kreuzen der selbst produzierten Wellen dito.

Gruß, Urs
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: Ede Kowalski am 02 November 2017, 17:59:06
Hallo Urs,
meinst Du nicht, dass das Boot insgesamt etwas tief im Wasser liegt? Ich hatte doch so manches mal Bammel, dass mir Wasser überschwappt.
Gruß Ralf
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: Urs Heßling am 02 November 2017, 18:24:26
moin,

meinst Du nicht, dass das Boot insgesamt etwas tief im Wasser liegt?
ja, da stimme ich Dir zu, besonders in Anbetracht dessen, daß mit Deck, Aufbau und Waffen ja noch Gewichte hinzugefügt werden.
Aber, wie gesagt, das "Wellenbild" ist sehr realitätsnah.

Gruß, Urs
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: IRON am 02 November 2017, 23:08:38
ok habe ich geshen liegt etwas tief im Wasser, wharscheinlich der grosse Akku?
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: Ede Kowalski am 21 Oktober 2018, 13:36:28
Hallo,
ich war heute noch einmal mit meinem Boot auf einem See. Nach wie vor ohne Aufbau  8-) , da ich zwischendurch an anderen Projekten gebaut habe.
Anders als beim ersten mal, bin ich jetzt mit zwei hintereinander geschalteten 4000mAh 7,2V NiMH Akkus gefahren. Das Boot lag jetzt erheblich höher im Wasser. Wenn dann mal der Aufbau fertig ist, dürfte es wohl passen. Der Haken an der Geschichte war, dass die Akkus nach 10 - 15 min und einigen Male Vollgas leer waren. Jetzt denke ich ernsthaft über brushless Motoren und LiPo oder LiFePo Akkus nach.
Könnt Ihr mir Tipps geben, welche brushless Motoren leistungsmäßig meinen 800er Viper nahe kommen? Und entsprechende Regler.

Herzlichen Dank und einen schönen Sonntag noch!

Ralf
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: Ede Kowalski am 26 Oktober 2018, 21:25:05
Moin,
ich hätte da noch einmal eine Frage zum Boot.
Es ist offensichtlich nach einem recht alten Plan gebaut worden. Sowohl im Plan, als auch am Boot, ist ein 2. kleinerer Mast. Zwischen beiden Masten sind "Antennen" angebracht. Auf allen Fotos, die ich im Internet gefunden habe, gabs den 2. Masten nicht. Gab es den wirklich einmal auf irgendwelchen Booten, oder kann der weg?

Gruß
Ralf
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: Urs Heßling am 26 Oktober 2018, 22:05:16
moin,

Sowohl im Plan, als auch am Boot, ist ein 2. kleinerer Mast. .. Gab es den wirklich einmal auf irgendwelchen Booten,
Wo genau an Bord soll der denn gewesen sein (ich nehme an, wir sprechen über S 142 nach Umbau)

Gruß, Urs
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: Ede Kowalski am 26 Oktober 2018, 22:13:43
Hallo Urs,
ich habe extra ein Foto gemacht! Hätte ich vielleicht auch anhängen sollen.  :BangHead:
Ich denke eher, dass es sich um 140er handelt. sollten die ersten Boote der BRD sein.
Gruß
Ralf
Titel: Re: Schnellboot Dachs
Beitrag von: Urs Heßling am 26 Oktober 2018, 22:47:46
moin,

Ich denke eher, dass es sich um 140er handelt. sollten die ersten Boote der BRD sein.
Die "Ersten" waren die Boote des Typs 149 vom 1. Schnellboots(schul)Geschwader.

Du hast Recht, der gezeigte Mast gehört zur Klasse 140.

Die 142 hatten eine "umgekehrt V"-förmige Mastverstrebung nach vorn.

In Breyer/Koop, "Die Schiffe und Fahrzeuge der Deutschen Bundesmarine 1956-1976" gibt es auf Seite 155 oben ein Foto des Puma (vor Umbau) mit einem wie von Dir im Bild gezeigten Mast"stümmelchen", aber ohne Antennen.

Gruß, Urs