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Januar-Mai 1945 - Ostsee / Baltic Sea

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habichtnorbert:
Hallo Beate,

für die Minenräumung vor der Küste Ostdeutschlands, müssen wir etwas weiter aushohlen,
gemeinsam hatten sich die 3 Aliierten geeinigt, das Minenräumverbände mit deutschen Besatzungen aufgestellt werden sollten, nur durch die Amerikanischen und Birtischen Truppen wurden die Minenräumverbände aufgestellt, durch die russischen wurden keine aufgestellt, durch den russischen Eispruch wurden die Minenräumverbände 1947 aufgelöst, da von russischer seite eine Neuaufrüstung Deutschland befürchtet wurde,
die Räumung der Minen erfolgte nur durch die Baltische Flotte, in der Art, das nur die Seewasserstraßen als Zwangswege beräumt wurden, mit einigen anschließenden Kontroräumungen, die Zufahrten zu den Ostdeutschen Häfen und Werften, wurden nur soweit berämt, wie es notwendig war, die Neubauschiffe, welche als  Reparation von Ostdeutschland geliefert werden mußten, sowie die Instandgesetzten Schiffe, ihren Weg in die UdssR ohne Schaden finden konnten, auch konne auf díeser Weise der gesammte Schifsverkehr zwischen der östlichen und der westlichen Ostsee sehr gut kontrolliert werden,

1950 verkaufte die UdssR dann 4 Räumboote an die nunmehrige DDR, damit sollte sich die gegründetet Seepolizei an der Minenräumung beteiligen, dieses war aber mit den herruntergewirdschafften Booten nicht möglich, diese mußten erstmal in den Werften neben den Reparationslieferungen, Instandgesetzt werden, erst danach konnte nach Ausbildung der Besatzungen mit der Minenräumung begonnen werden, Räumerfolge waren nicht sehr groß, da die Schiffe laufend wieder die Werft zu Reparaturen anlaufen mußten,

ab 1953 wurde mit den Neubauten in Form der MLR-Schiffe Typ Habicht und der Räumboote Typ Schwalbe einige Räumerfolge erziehlt werden,
 :MG:

TW:
Die Ausführungen von "habichtnorbert" beziehen sich auf die Minenräumung nach dem Krieg.
Uns geht es aber um die Frage, ob das große "Loch" (lack of gardens) zwischen Swinemünde und Hela minenfreie Zone war, ob also für die "Gustloff" der Küstenweg am Ende sicherer gewesen wäre. Auf der Brücke der Gustloff  war das ein Streitpunkt. Wissen wir heute mehr ?

Im Laufe von 1944 haben sowjetische U-Boote 77 Minen in diesem Gebiet gelegt: Arkona, Kolberg, Rixhöft, Heisternest. Frage: Wurden diese Sperren vor dem Kriegsende, vielleicht sogar vor dem 30. Januar 1945, entdeckt und geräumt ? Hat Jemand dazu einmal etwas gefunden?

Viele Grüße,
Thomas

kgvm:
"Räumerfolge waren sehr groß, da die Schiffe laufend wieder die Werft zu Reparaturen anlaufen mußten,"
Fehlt da im ersten Halbsatz das Wort NICHT, Norbert?

habichtnorbert:
Hallo kgvm,

OK, Fehler ist berichtigt, passiert eben, wenn man bei der Kontrollesung gestört wird,

Darius:
Hallo zusammen,

kleine Ergänzung wg. dem Minenwerfen: Auch die Hausherren haben zum Schutz ihrer Häfen Minensperren geworfen.
M.W. gingen bei Kolberg vor 1944/45 Fahrzeuge auf diesen Schutzsperren verloren.

 :MG:

Darius

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