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Autor Thema: Die Bismarck 1:100 mit Dampfturbine  (Gelesen 110331 mal)

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Offline t-geronimo

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Re: Die Bismarck 1:100 mit Dampfturbine
« Antwort #270 am: 11 März 2018, 12:30:04 »
Hat unser Daumen drücken genützt? Gibt es einen Zwischenstand?  :-)
Gruß, Thorsten

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Offline turbine

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Re: Die Bismarck 1:100 mit Dampfturbine
« Antwort #271 am: 16 März 2018, 22:17:14 »
Hallo Thorsten, :MG:

das Daumendrücken hat so halbwegs genützt.

Also mit dem Finger wird nix mehr, er ist noch drann, aber die Beweglichkeit ist im Ar...... . zumindest ist die Feinmotorig weg. :x
Auch habe ich im letzten Herbst mein zweites Knie mache lassen. bin wieder sehr zu frieden. :-) :-)

so ist schon einige Zeit in´s Land gegangen. Kann nur wenig Neues berichten, sozusagen Stillstand.
Nicht dass ich nicht weiter an der Sache gearbeitet habe, nein, habe vieles neu überarbeitet.

So war der Dampferzeuger unansehnlich geworden, die Verkleidung stark korrigiert. habe alle Dampfleitungen demontiert, nach dem aufpolieren wieder anmontiert, die blanken Teile wie die Verkleidung wollte ich erst lackieren, fand ich nicht so gut. Werde sie mit harzfreien Öl schützen. Vor der Montage der Dampfleitungen aber noch eine Neuerung eingeführt: die Isolierung mit Teflonband, so wie es die Flaschner verwenden, darum gewickelt, mit der Maßgabe vor Verschmutzung nun sicherer zu sein. Im Dampfdom habe ich ein feines Sieb aus VA eingebaut, mit dem Sinn dem Dampf etwas Wasser zu entlocken 8-) Die Mängelliste ist lang, nützt aber nix. Die Fahreinrichtung ist ein weiteres Problemkind, ist nach der Überarbeitung mit der Dichtheit zwischen den Fahrstrufen um einiges besser geworden, wird aber mit steigender Betriebszeit und somit der Temperatur schwergängiger. Nach längerer Suche habe ich ein besseres Material, preislich teurer als Teflon in einigermaßen erschwinglicher Abmessung erstanden. Es handelt sich um Peek, ein Polyetheretherketon, mit hervorragenden Eigenschaften: ua. wichtig für mich:   einen niedrigen linearen Wärmeausdehnungskoeffizienten, sehr hohe Dauergebrauchstemperatur (bis zu +260° C ) ein ausgezeichnetes Gleitvermögen. Also werde ich das Teil das zur Zeit noch aus Telflon besteht nun ein drittes Mal erstellen. Ein weiteres Problem stellt die Fliekraftkupplung dar. Habe beim Zusammenbau nicht warten können und die Teile mit Schraubensicherung eingeklebt, anstatt das letzte Lager mit Sicherungsring zu sichern. Bekomme das letzte Lager nicht herunter, Könnte mir heute noch in den Arsch beißen. habe mir einen kleinen Abzieher gebaut, geht nix. Will aber durch zuviel Wärme keinen Schaden an der Turbine anrichten. Naja mal sehn. Muß aber die Kupplung zerlegen, denn durch den Wassereinbruch sind die Gleitflächen korridiert, müssen unbedingt sauber gemacht werden. 

Das Bild habe ich nochmal eingefügt, das weiße Teil wird dann in hellgrau erscheinen 


bis  bald  Reiner
Grüße von der Alb ra......Reiner

Offline kawa1705

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Re: Die Bismarck 1:100 mit Dampfturbine
« Antwort #272 am: 16 März 2018, 22:31:43 »
Hallo Reiner,

schön wieder was von Dir zu hören.

 :MG:

Rüdiger

Offline t-geronimo

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Re: Die Bismarck 1:100 mit Dampfturbine
« Antwort #273 am: 16 März 2018, 22:51:00 »
Ja!  :TU:)

Und schön, dass die Gesundheit auch einigermaßen ist. Dad ist das wichtigste! 
Gruß, Thorsten

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Offline turbine

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Re: Die Bismarck 1:100 mit Dampfturbine
« Antwort #274 am: 16 Juli 2019, 21:27:54 »
Hallo Matrosen :MG:
Hallo Thorsten :-) :MG:

Bin ja nun seit dem 1.Juli in Rente. Hoffe, dass sich der Spruch "Rentner haben niemals Zeit nicht bewahrheitet :wink:.
Mein Projekt ist nur etwas "verstaubt". Aus mangels an Zeit, leider ein stiefmütterliches Dasein gefristet.
Das soll sich ja nun ändern.
Vorbereitungen sind am Laufen. Nachdem ich meine Drehmaschine in die Garage verfrachten musste ,waren einige Änderungen und Neuheiten nötig. Damit Platz ist zum Drehen, aber auch keine Einengung/Einschränkungen an der Helling der Bismarck entsteht, habe ich eine komplett neue gebaut, die fahrbar ist. Später ist ein Holzrahmen geplant, der leicht wieder demontiert werden kann.  Er soll Tests im Wasser ermöglichen. Folgen soll noch ein kleiner Greifzug, zum bequemen Anheben.
Bilder habe ich noch keine gemacht......sieht noch aus wie bei Hempels unter dem Sofa.

Grüße Reiner
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Offline t-geronimo

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Re: Die Bismarck 1:100 mit Dampfturbine
« Antwort #275 am: 16 Juli 2019, 23:11:51 »
 :TU:) :O/Y
Gruß, Thorsten

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Offline s142

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Re: Die Bismarck 1:100 mit Dampfturbine
« Antwort #276 am: 16 Juli 2019, 23:17:13 »
Ahoi
 :MG: schön das es weiter geht. Sicherlich wird sich Turbo Georg  melden...
Urgesteine ...einfach Klasse !!

MfG
Chris

Offline turbine

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Re: Die Bismarck 1:100 mit Dampfturbine
« Antwort #277 am: 22 September 2019, 21:08:01 »
Hallo Matrosen,


Man(N) muss sich ja wieder einschaffen, und habe damit begonnen die Regelstrecke vom Dampfausgang
bis zum 1. Überhitzer fertig bzw. teilweise neu zu isolieren. Anfangs großer Schreck: kein Isoliergarn zur Verfügung,
Dampfmodellbau Keifler nicht mehr existent, im Netzt auch nix gefunden. guter Rat teuer, aber nach längerem Suchen
doch noch fündig geworden.......da kam meine alte Angewohnheit aus DDR-Zeiten, Kauf auf Vorrat, mir wieder mal zur Hilfe.
Die Dampfstrecken auch am DE wurden nach Möglichkeit mehrschichtig isoliert, zum Schuß eine Schicht aus Kork und einer
Ummantelung aus Teflonband.

Bild 1  Unebenheiten ausgleichen

Bild 2  Letzte Schicht mit Kork

Bild 3  fast fertig

Bild 4  Schutzschicht mit Teflonband

Grüße Reiner
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Offline turbine

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Re: Die Bismarck 1:100 mit Dampfturbine
« Antwort #278 am: 22 September 2019, 21:14:22 »
Den Dampfkessel, auch Dampferzeuger; DE habe ich aufpolieren müssen.
Teilweise stark korrodiert, nach dem Aufpolieren habe ich die Oberfläche mit harzfreien Öl eingerieben.
Habe einen Vorschlag bekommen, mit dem Lack, den Musiker verwenden. Halte nicht viel davon, ist immer so was
wie endgültig. Was mach ich wenn der Lack Schei.... aussieht :?
Die 2 Bilder zeigen den renovierten Kessel, die Isolation ist soweit abgeschlossen. Teilweise wo möglich in 3 Schichten,
auch mit Kork.

Es sind noch einige Arbeiten zu erledigen:

Wasserstandsreglung für die Nachspeisung; Siebe im Dampfdom anbringen, um den Dampf trockener zu bekommen; die Verkleidung
am Dampfdom anbringen; Den Kamin doppelwandig machen in Verbindung mit anbringen der Abdampfleitung der SI-Ventile; und zuletzt, um Verschmutzung zu vermeiden, Montage der Regelstrecke mit den beiden Druckminderer

Zum Schluss noch einen Dampftest.

Grüße Reiner
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Offline t-geronimo

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Re: Die Bismarck 1:100 mit Dampfturbine
« Antwort #279 am: 23 September 2019, 09:06:42 »
Schön dass es weiter geht.  :TU:)
Gruß, Thorsten

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Offline Turbo-Georg

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Re: Die Bismarck 1:100 mit Dampfturbine
« Antwort #280 am: 04 Oktober 2019, 13:49:29 »
Ahoi
 :MG: schön das es weiter geht. Sicherlich wird sich Turbo Georg  melden...
Urgesteine ...einfach Klasse !!

MfG
Chris
Vermeintlich Schwieriges leicht verständlich machen.

Gruß Georg

Offline Turbo-Georg

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Re: Die Bismarck 1:100 mit Dampfturbine
« Antwort #281 am: 04 Oktober 2019, 13:53:31 »
Hi Reiner, auf keinen Fall Lack. Sieht tatsächlich nach kurzer Zeit Sch....  aus.

Ich würde es mit Brünierbeize versuchen; sieht dann eher wie Bronze aus, ist aber ein guter Schutz.
Vermeintlich Schwieriges leicht verständlich machen.

Gruß Georg

Offline turbine

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Re: Die Bismarck 1:100 mit Dampfturbine
« Antwort #282 am: 05 Oktober 2019, 19:59:00 »
Hallo Georg,

danke für den Tipp, wäre zu überlegen.
Müsst dann aber den Ölfilm entfernen, entfetten. Habe noch nie mit Brünierbeize gearbeitet.
Könnte mir vorstellen, dass die Einwirkzeit eine Große Rolle auf die Intensität Farbe hat.
Da sehe ich Pobleme mit der Gleichmäßigkeit der Aufbringung, zumal ich Stellen habe, an die ich
schlecht herankomme.

Grüße Reiner
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Offline turbine

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Re: Die Bismarck 1:100 mit Dampfturbine
« Antwort #283 am: 05 Oktober 2019, 22:46:02 »
Hallo Matrosen,

endlich habe ich 2 Dinge zu meiner vollsten Zufriedenheit klären können, haben mir schon lange unter den Nägeln
gebrannt. Zu einen die Nachspeiseregelung des Dampfkessels und die Brennerzündung.

Die Nachspeiseplatine habe ich schon mindestens 2 Jahre, wollte sie immer mal ausprobieren. Jetzt hab ich es geschafft. Es ist eine einfache und simple Schaltung, genau von der Funktion her, wie ich sie für die Nachspeisung mit Speisewasser benötige. Der Wasserstand wird mittels Tauchelektroden überwacht. Es handelt sich um ein 3-Leiter-System. Wird der untere Wasserstand erreicht, schaltet das Relais die Pumpe ein, bei Erreichen des oberen Pegels wird die Pumpe ausgeschaltet. Erst wieder bei Erreichen des unteren Pegels wieder ein. Gekauft bei Amazon gibt es heute noch!! Speisespannung 9-12 V AC oder DC. Funktioniert mit Leitungswasser und mit enthärtenen Wasser. enthärtet mit Neutralaustauscher, Wofatit KPS. Ich setze dem enthärteten Wasser etwas Natriumhydroxid zu ph-Wert ca 8,5-9. Ob die Schaltung auch mit destilierten Wasser funktioniert keine Ahnung, weil ich das nicht verwende.

Hierzu die Bilder 1+2

Eine einfache funktionierende Brennerzündung, die mit der an Bord zur Verfügung stehenden Spannung auskommt. Durch Zufall bin ich auf dieses Angebot bei Amazon gestoßen: Hochspannungs Pulse Transformator DC 6-12 V zu 1000 kV
Der Beschreibung nach könnte man den bis zu 20 sec betreiben, würde Papier und Zigaretten anzünden. So ein Teil mal kommen lassen, für 10 Euro kann man(N) da wenig falsch machen.
Das Teil hat mich total überrascht: Ein sehr kräftiger Zündfunke bei 6,6 Volt auch schon bei 3,3 Volt.
Habe gleich den Brenner in den Kessel eingebaut Gasleitung angeschlossen, Zwangslüfter angebaut : das Ergebnis kann sich sehen lassen: immer 100%ige Zündung auch bei 3,3 Volt !! Was ich damals mit Piezo Zündung usw. nicht geschafft hatte, aber jetzt. Kann der klobige Zündtrafo vom Ölkessel endlich entfallen.
Die Funkenstrecke beträgt ca 4 mm , mehr ist beim Rothenberger Rohrbrenner kaum möglich. Stromaufnahme beträgt bei 3,3 V  1,03 A  und bei 6,6 V 1,75 A.

Dazu Bild 3+4

 
« Letzte Änderung: 05 Oktober 2019, 22:58:09 von turbine »
Grüße von der Alb ra......Reiner

Offline Turbo-Georg

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Re: Die Bismarck 1:100 mit Dampfturbine
« Antwort #284 am: 06 Oktober 2019, 11:09:38 »
Hallo Reiner,
das Entfetten geht am besten mit Aceton und einem Pinsel.
Fettreste erzeugen Flecken (Foto: HEMTT Kühlerattrappe)).
Das überschüssige Aceton nimmst du mit einem trockenen Pinsel auf und reibst mit einem Tuch nach.
Mit einem Pinsel trägst du die Beize gleichmäßig auf und lässt sie ein paar Minuten einwirken.
Die Länge der Einwirkzeit bestimmt die Farb-Intensität. Du willst ja nicht schwärzen, sondern nur eine Schutzschicht erzeugen.
Ich meine für Messing etwas dunkleres Honiggelb bis Bernsteinfarbig.
Wenn der gewünschte Farbton erreicht ist, wird mit einem Pinsel Wasser aufgetragen um den Prozess zu stoppen; mit einem Tuch den Rest entfernen. Vor allem die schwarzen Reaktionsrückstände (… sehen aus, wie Ruß!) müssen vollständig entfernt werden.

Am besten erst an einem Reststück ausprobieren. Unterschiedliche Legierungen erzeugen u.U. Farbunterschiede.
Teile, die sich leicht montieren lassen, würde ich tauchen und jeweils mit Druckluft ausblasen (Aceton-Wasser-Beize-Wasser).
Vermeintlich Schwieriges leicht verständlich machen.

Gruß Georg