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Elektrische Kraftübertragung

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graylion:
naja, jetzt zirkelste aber mit den Argumenten. Was hatten besagte Schnelldampfer denn für Elektromotoren? Und ich würde die Amis nicht rauslassen - auch wenn die Aussage, daß keiner von den Motoren getroffen wurde ja auch schon eine ist, aber hindsight ... Die Amis hatten auch TE ud DE Destroyers escorts.

Und zur schnellen Umschaltbarkeit - haste den Artikel gelesen? Dier sind mit den Motoren ganz schön ruppig umgegangen ...

harold:
"Besagte Schnelldampfer" (also "Normandie" und einige US-Schiffe) sowie die diversen amerikanischen DE´s und eine Anzahl von Tankern hatten Wechselstrom-Synchronmotore. Gut für EINE Geschwindigkeit, aber drehzahl-regulierbar? sindse NICHT. Außer man schaltet Widerstände zu und verpufft so die Leistung; oder kommt mit der Turbine aus dem ökonomischen Drehzahlbereich.
Die Kriegsschiffe, über die wir hier reden, hatten jedoch INDUKTIONSmotore.
Soweit zu deiner Anfrage.

Zur Schaltung der (auf "Langley") eingebauten ~Strom- Induktionsmotore (und eigentlich gehts hier NUR um solche, denn ich will veränderliche Drehzahlen, ohne Auskuppeln oder Drehzahlregulation über die Turbinen - alles andere ist für ein Kriegsschiff nicht sonderlich g´scheit)
eine kleine Illustration:


Langley wurde ja auch getroffen, irgendwo hab ich mal n damage-report gelesen, über die Probleme mit den Motoren... derzeit nix zur hand, leider.

Für Langsamläufer (Diesel!) empfiehlt sich der Gleichstromgenerator, weil ich da durch einfaches Manipulieren der Erregerspannung die Drehzahl ändern kann.
Mit allen Nachteilen, die Gleichstrom in der Verkabelung eben so mit sich bringt ... heutzutage hauptsächlich auf Schiffen eingesetzt, die fix durch die Drehzahlbereiche müssen, Schlepper/Bugsierer zB.

Soweit in der Schnelle zu den Motoren-Schemata.

Noch kurz ein Hinweis auf ein US-Patent, das am Anfang der Entwicklung stand:

1,297,130 A General Electric patent from 1919 for a combination geared steam turbine and electric drive

patft.uspto.gov/netahtml/...-bool.html

Soweit mal.
Bernhard, du merkst schon, ohne seriöse Quellenangabe oder exakte Berechnungen geht "bei uns" NIX.
Das hat seine "historischen" Gründe, da fast alle hier schon die Erfahrung mit Diskussionsbeiträgen gemacht haben, die zwar fix und schnell kamen, aber weitgehend unfundiert waren...
Geht nicht gegen dich, nicht missverstehen! - aber bitte Behauptungen HIER stets mit Quellen/Daten/Fakten untermauern; so lernt ein jeglicher von uns zu!

MfG
Harold

Huszar:
PS zu Harold:

Wir haben den (besser gesagt: die) Fleuzer so aufgebaut, dass nur die damals wirklich auf Schiffen der DKM eingebauten Sachen benutzt werden konnten/durften, und die TEchnik der damaligen Zeit massivst zu berücksichtigend war.
Wie gesagt, nur solche Sachen konnten/durften wir in unseren Fleuzer einbauen, dass Mitte/Ende der 30er zumindest in Entwicklung war.
Grossdiesel: Prototyp
Turbinen (im ung. Entwurf): komplett aus den leichten Kreuzern übernommen
SA:  :oops:  einzige Neuentwicklung, da es mit den 28ern nicht klappen wollte
sFLAK: vorhandene Rohre in vorhandene Lafetten eingebaut.


Wenn wirs nach der heutigen Technik machen dürften, würde ein angewinckeltes Flugdeck, und ein A-REaktor eingebaut  :P


mfg

alex

graylion:
@Harold: ich hab euch die daten und links gegeben die ich hatte. OK, die DEs haett ich raussuchen koennen, das gammelt irgendwo zuhaus auf der Festplatte rum. Was ich hier zwischen den Zeilen so rauslese, ist dass Diesel/Dampf-elektrisch keine so gute wäre, weil Diesel besser mit Gleichspannung arbeitet und Dampf besser mit Wechselspannung?

Und zum Thema Elektrische Antrieb und welche Leistungen: http://www.reference.com/browse/wiki/SS_Normandie leider nicht erwähnt mit wieviel Motoren, ber 160.000 PS auf 4 Wellen.

Huszar:
Four Turbo-Electric, total 160,000 hp.

Vier Motoren, würd ich sagen.

mfg
alex

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