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Autor Thema: FS-Mod: "Thunder at Sea"  (Gelesen 2516 mal)

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Offline t-geronimo

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FS-Mod: "Thunder at Sea"
« am: 07 November 2005, 13:10:51 »
Der nächste Mod für FS ist "Thunder at Sea" (TaS) und ergänzt die fehlende Strategie bei FS. Man kann mehrere Verbände steuern, Treibstoff auf See ergänzen, Häfen anlaufen, Flugaufklärung betreiben und vieles mehr.
Und wenn dann gegnerische Verbände aufeinandertreffen, wird von TaS automatisch ein FS-Szenario gebaut, das Gefecht in FS ausgetragen und das Ergebnis des Gefechts wird dann wieder in TaS übernommen.

Das Programm ist auf englisch und benötigt die neueste Fighting Steel Project-Version (am besten die englische, mit der dt. hatte ich Probleme).
Hier die Features im Einzelnen:
* Full zoom capable detailed strategic map covering any theatre in the world.
* Land and weather effects included.
* Land based and carrier air, submarines and minefields.
* Recon by land or carrier aviation, or floatplanes.
* Shadowing by cruiser patrols.
* Realistically unclear, delayed, or even misleading sighting reports.
* Operational scenarios covering up to a month.
* Real time with pause function for orders.
* Realistic range limitations and refueling, at sea or in port.
* Missions for task forces include: Convoy, Tactical transport, Bombard, Mine laying, Intercept, Patrol etc.
* Surface battles are resolved using the latest version of the free Fighting Steel Project.
* Automatic feedback of battle results from Fighting Steel.
* Cause of loss recorded for every ship sunk or damaged.
* Play as either side or let the AI handle both sides and sit back and play the resulting scenarios.
* Campaigns with a series of linked Thunder at Sea scenarios in a specific theatre.
* The ability to edit your own missions using a scenario editor!

Die kostenlose Demo gibts hier:
http://forums.nws-online.net/showthread.php?t=524

Die Demo ist auf wenige Minuten Spieldauer beschränkt, reicht aber, um BS entweder ohne Gefecht in den offenen Atlantik zu bringen oder aber ein schönes gefecht zu suchen. Das Ergebnis der Schießerei wird aber nicht mehr übernommen, die Demo endet dann.

Das Spiel an sich kann man in den USA kaufen, was leider nicht ganz billig ist. Das Spiel kostet 24.99$ und Porto 8.99$. Bestelladresse auch unter obigem Link.
Ich habe mir mal ein Vorweihnachtsgeschenk gemacht und es bestellt. Bezahlt habe ich noch nicht. Sollte also jemand interessiert sein, könnte ich die Bestellung wohl noch ändern, aber nur noch diese Woche. Dann einfach Mail oder PN an mich.
Gruß, Thorsten

"There is every possibility that things are going to change completely."
(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

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Offline t-geronimo

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FS-Mod: "Thunder at Sea"
« Antwort #1 am: 29 November 2005, 00:41:02 »
So, ich habe mir "Thunder at Sea" mal gekauft und ein wenig getestet.

Man kann zwischen 16 Szenarien auswählen, die jeweils in ihrer Länge fest vorgegeben sind. Einige sind hypothetisch, wie z.B. Rheinübung mit BS und TP oder Sportpalast mit GZ und TP.
Es werden beide Schuplätze mit bekannten Ereignissen abgedeckt, Atlantik und Pazifik.
Man kann mit seinen vorgegebenen Verbänden frei manövrieren. Im Pazifik kann es manchmal vorkommen, das man die Kurse der eigenen Einheiten sehr sorgfältig abstecken muß, da sonst die Schiffe sich im Inselgewirr z.B. bei Guadalcanal leicht mal zwischen den Inseln "verheddern".
Die Reichweite ist stark abhängig von den gewählten Geschwindigkeiten und das Wetter hat großen Einfluß auf die Operationen (Sichtweiten, Geschw. etc.).
Man kann Häfen anlaufen, dann werden die Schiffe aufgetankt und aufmunitioniert, aber nicht repariert, da die Liegezeit meist nur knapp 10 Stunden beträgt. In den Häfen kann man Verbände auch neu zusammenstellen, was auf See nicht geht. Auf See kann man bestehende Verbände aber auflösen bzw. Teileinheiten detachieren (z.B. wenn Begleitzerstörer keinen Treibstoff mehr haben.
Stößt man auf gegnerische Verbände mit einem Träger, kommt es zum Angriff von Torpedoflugzeugen. Die Ergebnisse dieser Angriffe werden mit einem Zufallsgenerator erzeugt.
Treffen feindliche Verbände in Sichtweite aufeinander, wird ein Fighting Steel-Scenario erzeugt, TaS speichert automatisch eine Autosave-Kopie (falls man keine Zeit mehr hat, das FS-Scenario zu spielen), wo man später wieder anknüpfen kann, und dann wird FS automatisch gestartet. Alle vorhandenen Werte, wie z.B. beschädigte Schiffe, Wetter etc., werden mit in FS übernommen.
Wenn man das FS-Scenario gespielt hat, kommt man nach Beenden automatisch wieder nach TaS und die Ergebnisse des Gefechtes werden dort übernommen.
Lästig ist manchmal, das, wenn man sich in FS von einem gegnerischen Verband oder dessen Überresten gelöst hat, in TaS sehr schnell wieder auf den gleichen Verband trifft und dann wieder FS anschmeißen muß. Da hilft dann nur erneutes Absetzen und das beschleunigte Ende von FS nutzen.

Neben den Szenarien kann man auch vier Kampagnen in TaS spielen. Diese setzen sich aus jeweils mehreren Szenarien zusammen, die aufeinander aufbauen und deren Ergebnisse selbstverständlich auch in die folgenden übernommen werden.
In diesem Fall ist es auch möglich, beschädigte Schiffe reparieren zu lassen, sie fallen dann für ein oder mehrere Zwischen-Szenarien aus (je nach Schwere der Beschädigungen).
So kann man z.B als Kampagne die artischen Konvois über fast das ganze Jahr 1942 hindurch spielen, mit sich verschiebenden Eisgrenzen etc.

Bei beiden Möglichkeiten, Szenarien und Kampagnen, hat man Luft- und U-Boot-Aufklärung. Beide können, gerade bei schlechtem Wetter, durchaus auch mal falsche Meldungen produzieren. Z.B werden dann fünf DDs als fünf BBs erkannt usw.
Beide, Luftwaffe und U-Boote, können innerhalb ihrer Aktionsradien auch Angriffe ausüben, die Ergebnisse werden wieder per Zufallsgenerator produziert, sind aber insgesamt sehr moderat.

Absolut negativ ist, daß es nicht wie versprochen einen vernünftigen Szenario-Editor gibt. Es existiert nur eine Art Hilfs-Generator, mit dem für bereits bestehende Verbände neue Wegpunkte erstellt werden können. Neue Verbände können damit nicht erstellt werden.
Um also eigene Szenarien zu erstellen, muß man schon sehr tief in den Datenaufbau der Szenarien eintauchen, um diese dann zu editieren.

Abhilfe wird da kaum noch zu erwarten sein, da die Herstellerfirma sich bereits voll auf das Nachfolge-Projekt "Navies at War" konzentriert.
Dieses Spiel soll wie TaS auch die taktische Ebene abdecken, aber in punkto U-Boote, Träger usw. noch viel ausgereifter sein. Außerdem wird dann zur Gefechtssimulation wohl nicht mehr auf FS zurückgegriffen, sondern diese mit einer eigenen Engine simuliert.
Gruß, Thorsten

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(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

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