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Fleuzer: fiktive Einsätze

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Huszar:
Hall Leute!

Hier ein Thread über die Karriere über unsere Fleuzer.

Als Diskussionsvorlage:
Dtl baut zwei Fluezer (nennen wir sie mal Goeben und Seydlitz), die Niederlanden eines. Alle drei sind im Mai 1940 fertig und einsatzbereit.

Hier mal meine Hypothese:

Goeben
Einsatzbereit ab Oktober 1939

Erster Einsatz als Handelsstörer November 1939 - Februar 1940, hauptsächlich im Indischen Ozean und im Pazifik.
Rückkehr nach Dtl im Februar, danach Überholungen, Umbauten, usw bis Ende Mai.
Zweiter Einsatz August-Oktober 1940.
Dritter Einsatz mit den Schwestern Januar -März 1941.
Beim Kanalburchbruch schwere Schäden, bis August 1942 in Reparatur.
Verlegen mit der SH nach Norwegen, Teilnahme an der Schlacht am Norkap.
Verlust

Seydlitz
Einsatzbereit ab Januar 1940

Erster Einsatz mit den Schwestern im Juni 1940. Versenkung der Glorious, dann durch Luftaufklärung Jagd auf Handelsschiffe.
Zweiter Einsatz August-Oktober 1940 mit dem Schwesterschiff, bei der Rückkehr Torpedotreffer. Danach Reparatur.
Dritter Einsatz mit der Bismarck Mai 1941. Versenkung der Hood und der POW. Kreuzergefecht mit den engl. A-Kreuzern. Entkommen nach der Versenkung der BM.
Vierter Einsatz September 1941, Rückkehr nach Dtl. Reparaturen bis Mitte 1942.
Dezember 1942 Teilnahme an der Schlacht in der Barentssee, Schäden, danach Rückkehr nach Dtl. Dabei Torpedotreffer.
Bis Ende 1943 in Reparatur, danach Ausbildungsschiff.
Winter 1944/45 Einsatz in der Ostsee gegen ru. Bodentruppen, Deckung für Lützow. Dabei Kollision mit der Leipzig.
März 1945: schwere Bombentreffer, Selbstversenkung.


Seven Provinzen
Einsatzbereit April 1940.

Mai 1940 Bombenschäden, Abfahrt nach England, dort Reparaturen.
Winter 1940/41 Geleitaufgaben im Atlantik, nach kurzer Überholung Mai 1941 Verlegen nach NEI.
Patroullien im Indischen Ozean und in NEI.
Teilnahme an der Schlacht in der Makassar-Strasse. Schäden, aber noch einsatzbereit.
Teilnnahme an der Schlacht in der Java-See. Weitere Schäden.
Teilnahme an der Schalcht in der Sunda-Strasse. Erfolgreiche Flucht.
Verlegen in die USa zur REparatur und Umbau. (bis August 1942)
Einsatz in den Solomonen. Teilnahme an der Schlacht von Santa Cruz. Schwere Schäden. In Australien bis Mitte 1943 aufgelegt, kleine Reparaturen, danach verlegen in die USA, Reparaturen. (bis Februar 1944).
Beim Verlegen nach Europa Torpedotreffer, CTL.
In England aufgelegt, und nach dem Kreig abgebrochen.

Anmerkungen?

mfg

alex

Mario:

--- Zitat ---Verlegen mit der SH nach Norwegen, Teilnahme an der Schlacht am Norkap.
Verlust
--- Ende Zitat ---


Hmm ???
Was willst Du mit einem Fleuzer im Nordmeer ??? Dunkelheit, Frost und ständig schwere See machen den Einsatz dort oben nahezu unmöglich. Außerdem sind dort oben landgestützte Flugzeuge verfügbar.
Deshalb: ... Februar 1942 Operation Cerberus, schwere Schäden. Kiel Anfang März 1942 angelaufen und dort außer Dienst gestellt.  :cry:

VoBo:
Hallo zusammen,

während mich mein treues Auto heute die Autobahn entlang trug, ließ ich meinen Geist schweifen und überlegte, wie denn wohl die Taktik unseres deutschen Fleuzers wäre.

Ich habe im Hinterkopf, dass wir postuliert haben, er solle mit Flugzeugen, Schnellbooten und Artillerie gleichzeitig über einen Geleitzug herfallen.

Nun ist es doch so, dass ein Flugzeugträger mit voller Kraft gegen den Wind laufen muss, um die Flugzeuge in die Luft zu bringen. In dieser Zeit ist er verwundbar, d.h. Fleuzer muss soweit vom Konvoy entfernt sein, dass er nicht durch die Geleitsicherung bedroht ist (so ca. 20 sm?). Dann müssen alle Flugzeuge in die Luft (dauert ca. 15 min?).

Danach muss er wenden und, je nach Windrichtung ist er evtl. 15 min mit Volldampf entgegengesetzt zum Konvoy gelaufen, benötigt also vom Beginn des Manövers eine halbe Stunde, um wieder dort zu sein, wo er bei Sichtung des Konvoys war. Danach muss er die 20 Seemeilen überwinden, wozu er ca. 40 Minuten braucht. In dieser Zeit, bis jetzt ca. 70 min, hat der Konvoi auch eine gewisse Entfernung (10 sm?) zurückgelegt, er ist also jetzt auf Gefechtsdistanz.

Dann kommt ein Gefecht von ca. 1 Stunde, dann muss er ablaufen, um wieder auf sichere Distanz zu den Geleitfahrzeugen zu kommen, ggf. hierbei noch Verfolger abschütteln und muss dann wieder stabile Kurse laufen, um die Flugzeuge landen zu lassen (sofern die nicht ohnehin bereits notwassern mussten!).

Macht sowas überhaupt Sinn, oder habe ich jetzt etwas Wesentliches nicht bedacht?

Nachdenklich

Volker

Mario:

--- Zitat ---Macht sowas überhaupt Sinn, oder habe ich jetzt etwas Wesentliches nicht bedacht
--- Ende Zitat ---

Warum sollte der Fleuzer seine Artillerie benutzen, wenn er die Flugzeuge vorschicken kann ???
Schnellboote können nur im Küstenvorfeld operieren, dort macht ein Flugzeugträger aber wenig Sinn, weil loandgestützte Flugzeuge verfügbar sind.
Im Atlantik läßt der Fleuzer einen Geleitzug von seinen Aufklärern suchen und beschatten, er braucht also gar nicht erst in Sichtweite zu diesem gelangen.

Huszar:
Andere Möglichkeit für einen ungeschützten Geleitzug:

Flieger klären auf, Fluezer greift mit der Ari an und zwersprengt den Geleitzug. Anschliessend werden die einzelfahrer durch flugzeuge vernichtet.

Der Fleuezer hat den Vorteil, dass er auf alle Situationen angemessen reagieren kann.

mfg

alex

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