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Panzerschiff D "Ersatz Elsaß" zur Diskussion

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Smutje Peter:
Moin zusammen!

Interessant finde ich das Datum: 5.03.
Also 3 Wochen nach Baubeginn. Das heist ja wohl, dass auch andere Anlagen vorbereitet und einbaufähig gewesen sein müssen.
Turboelektrisch war zu dieser Zeit eben "in Mode". Soweit ich mich erinnere wurde auch die Normandie mit so einer Anlage ausgestattet.

Spee:
Servus Smutje,

Das heist ja wohl, dass auch andere Anlagen vorbereitet und einbaufähig gewesen sein müssen.

Ich melde zarte Zweifel an. 3 Wochen nach "Baubeginn" wußte man noch nicht mal, welche Art von Antriebsanlage man verwenden will.

Peter K.:

--- Zitat ---... dass man vom Turbo-elektrischen Antrieb abrückte, da man nicht schnell genug die Drehrichtung wechseln konnte.
--- Ende Zitat ---
Diese Begründung ist mir neu, den bisher war mir nur bekannt, dass das höhere Gewicht letztendlich gegen den turboelektrischen Antrieb gesprochen hat. Haben beispielsweise die Amerikaner mit der meisten Erfahrung auf diesem Gebiet derartige Erfahrungen gemacht?


--- Zitat ---Turboelektrisch war zu dieser Zeit eben "in Mode". Soweit ich mich erinnere wurde auch die Normandie mit so einer Anlage ausgestattet.
--- Ende Zitat ---

... nicht nur, wie der nachfolgende Belegfund zeigt:

graylion:

--- Zitat von: Peter K. am 25 März 2020, 23:00:29 ---
--- Zitat ---... dass man vom Turbo-elektrischen Antrieb abrückte, da man nicht schnell genug die Drehrichtung wechseln konnte.
--- Ende Zitat ---
Diese Begründung ist mir neu, den bisher war mir nur bekannt, dass das höhere Gewicht letztendlich gegen den turboelektrischen Antrieb gesprochen hat. Haben beispielsweise die Amerikaner mit der meisten Erfahrung auf diesem Gebiet derartige Erfahrungen gemacht?


--- Ende Zitat ---

Ist auch unzutreffend, das Gegenteil war der Fall, soweit ich weiss: Eins der turboelektrischen US-Schlachtschiffe wich einem Schiff, das vor ihm in der Kiellinie war, indem es schnell die Schrauben auf einer Seite umsteuerte. Ich find das Zitat im Moment nicht, werde es aber nachreichen, sobal ich es habe.

ede144:

--- Zitat von: graylion am 30 Juni 2020, 14:43:56 ---
--- Zitat von: Peter K. am 25 März 2020, 23:00:29 ---
--- Zitat ---... dass man vom Turbo-elektrischen Antrieb abrückte, da man nicht schnell genug die Drehrichtung wechseln konnte.
--- Ende Zitat ---
Diese Begründung ist mir neu, den bisher war mir nur bekannt, dass das höhere Gewicht letztendlich gegen den turboelektrischen Antrieb gesprochen hat. Haben beispielsweise die Amerikaner mit der meisten Erfahrung auf diesem Gebiet derartige Erfahrungen gemacht?


--- Ende Zitat ---

Ist auch unzutreffend, das Gegenteil war der Fall, soweit ich weiss: Eins der turboelektrischen US-Schlachtschiffe wich einem Schiff, das vor ihm in der Kiellinie war, indem es schnell die Schrauben auf einer Seite umsteuerte. Ich find das Zitat im Moment nicht, werde es aber nachreichen, sobal ich es habe.

--- Ende Zitat ---

Das wurde bei Navweaps auch kolportiert und anschließend sofort in Frage gestellt. Meine Erfahrung aus der Elektrotechnik sagt mir dass das nicht so einfach geht. Gerne genommen Fehler beim Anschluß eines Stern/Dreieck-Motors: Stern rechts, Dreieck links da fliegen auf jeden Fall die Vorsicherungen. Große E-Motoren hatten soweit ich weiß auch Windungen im Läufer die nach außen geführt und mit Widerständen beschaltet wurden um Anlaufströme zu begrenzen. Allein mit hoch und runterfahren der Drehzahl vergeht schon genug Zeit dass das zweifelhaft ist. Selbst heute mit Frequenzumrichtern wäre das nicht einfach.

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