Hypothetische Szenarien > Konstruktions-Planungen

Fleuzer: Flugzeugausstattung

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Huszar:
Hallo Leute,

Da wir schon für fast alle Teilbereiche des Fleuzers ein eigenes Forum haben, nurfür die wichtigste nicht, hier der Thread über die Hauptwaffe (bzw eine der Hauptwaffen des Fleuzers): den Fliegern.

Im Haupt-Thread habe ich bemerkt, dass nur waage Vorstellungen über die Flugzeuge, die unser Fleuzer tragen soll, existieren, und kei Konsens da ist.

Die wichtigsten Fragen wären:
1, welche Typen sollen auf dem Schiff sein?
2, welche Zusammensetzung soll das Geschwader (besser gesagt: Gruppe) haben?

(von der zwar interessanten, aber nebensächlichen Frage abgesehen sollen Wasserflugzeuge mit dabei sein?)

Um der Diskussion eine Basis zu geben, schlage ich vor, wir rechnen mit 30 Einsatz und 5 Reservemaschinen beim dt., und mit 15+2 beim nl Schiff (unsere Berechnungen ergeben praktisch mmer diese Zahlen)

Mein Vorschlag:
Dtl: Ju 87C, Bf 109T und Fi 167 (18+6+6, die Reservemaschinen alle 109)
Nl: 9 FK-58 und 6 C.X
(die FK-58 ist weitaus moderner, als die D.XXI, und für Trägereinsatz besser geeignet - Einziehfahrgestell) Die C.X ist eine Notlösung, da keine geeignete einheimische Konstruktion vorhanden ist. Als Alternative wäre der Ankauf von Sworfish-Maschinen vorstellbar, oder man geht in die USA shoppen (F2A-Jager und TBD/SBC-Bomber)

mfg

alex

ufo:
Peter hatte für Goeben eine Flugzeugbestückung mit einem deutlichen Heinkel Schwerpunkt vorgeschlagen:

“12 He 112 Jäger (besser als die Me 109 für Trägerbetrieb geeignet)
9 He 118 Sturzkampfbomber (Einziehfahrwerk und damit moderner als die Ju87)
9 Fi 167 Torpedobomber und Aufklärer”

Da wird das jetzt fachlich dünn bei mir. Lese ich mir einfach nur die Daten zu den einzelnen Maschienen durch ( http://www.luftarchiv.de/ ), so erscheint mir Peters Lösung als atraktiver als die Graf Zeppelin Bestückung.

Übersehe ich was?

Noch eine vielleicht etwas ignorante Frage zur Flugzeugbestückung: Mal angenommen Goeben überlebt zwei Atlantikraids, entwischt zusammen mit dem Prinzen und den Schwestern durch den Kanal und lebt noch eine ganze Weile weiter. Hätte es Sinn gemacht solch ein Schiff – im Prinzip aber auch jedes andere grosse Schiff – mit Hubschraubern als Aufklärer auszurüsten? Ich dachte an die Flettner Fl282.
Wie wettertauglich waren die? Konnte man die unter Bedingungen in die Luft bringen wo ein Flugzeug nicht hochgekommen wäre?  

Ufo

harold:
@ ufo,
bei 300 km Reichweite glaube ich nicht, dass die Dinger als Fern-Aufklärer wirklich einsetzbar sind. Immerhin, 3 1/2 Stunden konnten sie in der Luft bleiben (korrigiert mich, wenn ich nonsense schreibe!) - also für Nahaufklärung, U-Boot-Überwachung etc bestens...
-"eine Fleuzer-Geschichte erfinden", mit virtuellen Einsätzen (?).

@ all:
mit dem Fleuzer-Modell bin ich inzwischen soweit, dass ich mir überlege, ob ich die Fliegerchen 1:700 aus ähnlich ausehenden Japanern scratchen sollte, oder doch auf ein industrielles Angebot einsteigen ... wer weiß mehr, wo´s die oben genannten (He 112, He 118, Fi 167; dazu noch FW 190) als 1:700-er Spielzeugchen gibt?

MfG
Harold

VoBo:

--- Zitat von: ufo ---Peter hatte für Goeben eine Flugzeugbestückung mit einem deutlichen Heinkel Schwerpunkt vorgeschlagen:

“12 He 112 Jäger (besser als die Me 109 für Trägerbetrieb geeignet)
9 He 118 Sturzkampfbomber (Einziehfahrwerk und damit moderner als die Ju87)
9 Fi 167 Torpedobomber und Aufklärer”

Da wird das jetzt fachlich dünn bei mir. Lese ich mir einfach nur die Daten zu den einzelnen Maschienen durch ( http://www.luftarchiv.de/ ), so erscheint mir Peters Lösung als atraktiver als die Graf Zeppelin Bestückung.

Übersehe ich was?

Ufo
--- Ende Zitat ---


Hallo Ufo,

ich habe irgendwann vor Jahrdutzenden die Memoiren von Ernst Heinkel gelesen. Laut diesen Memoiren war es wohl so, dass Heinkel bereits vor dem Kriege Alternativentwürfe sowohl zu den Jägern als auch zu den Bombern hatte. Der Alternativjäger hielt sogar kurze Zeit den Geschwindigkeitsrekord! Die Fahrwerksprobleme der ME 109 wurden durch ein breiter gestelltes (wie bei der FW 190) behoben.

Kurze Zeit danach wurde von einer Messerschmidt ME 109 dieser Rekord wieder überboten, allerdings mit einer Kühlung, die nur wenige Kilometer Flugstrecke zuliess und anderen nicht-dauerbetriebstauglichen Lösungen.

Heinkel wurde dann (so wieder seine Memoiren) von höchster Stelle verboten, diesen Geschwindigkeitsrekord wieder anzugreifen: Die ME 109 sei der Standardjäger und habe der schnellste zu sein.

Zu seinen Sturzbomber- und sonstigen Jägerplänen sei ihm gesagt wurden, Heinkel habe schwere Bomber (HE 111) zu bauen und sonst nichts, um sich nicht zu verzetteln.

Soweit aus meiner Erinnerung (ich weiss nicht, ob meine Eltern dieses Buch noch haben) Heinkels Erinnerungen. Sicherlich seinerseits subjektiv gefärbt, aber es wirft vielleicht auch ein erhellendes Lichtlein darauf, warum die GZ so und nicht anders bestückt worden wäre.

Volker

Spee:
@Huszar,

"Buffalo's" ? Sehr gute Idee, da die Niederländer diese auch in ihren Kolonien einsetzten. Damit haben wir den Jäger und als Torpedobomber käme dann die "Devastator", als Stuka die "Vindicator" in Frage. Beide geht nicht, also Torpedos oder Bomben?

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