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Gefechtszeichnungen Dänemarckstr

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t-geronimo:
Da, wo der Verband vom 30 kn wieder auf 27 kn heruntergeht, ist bei mir ein Colafleck in meinem Ausdruck... :oops:

Habe mir die digitale Version nun nochmal ausdrucken lassen.
Vielleicht sollte ich sie auch laminieren lassen... :idea:

Josef:
Hi Thorsten,

sehe ich das richtig, dass Du den Zeitraum weit vor dem Gefecht meinst?
"24.o5., 0008 auf 30 sm gegangen", "0021 auf 27 sm" gegangen". Diese Fahrt ist für das ganze Gefecht vermerkt. In seinen "Betrachtungen zum Abschluß des Durchbruches", KTB "PG" schreibt Brinkmann auf Seite 25 (Originalnummerierung). 13. Zeile von unten: "...die Fahrt von 28 sm konnte gehalten werden".  Wenn Du jetzt glaubst, Du hättest auf den Seiten vorher was verpaßt, so ist dem nicht so. Du findest keinen Eintrag einer Fahrterhöhung auf 28 sm.

Take it easy, Cola gibt keine Weinflecken!

Josef

t-geronimo:
Korrekt, diese Angabe meinte ich.

Wie wurde eigentlich damals die Fahrt gemessen?
Ich meine, nur nach den Umdrehungen der Maschine? Oder über eine Art Staudrucksensor?

Könnte mit 28 sm evtl. Fahrt über Grund sein? Also Umdrehungen für 27 kn + 1 kn Meeresströmung

Mario:

--- Zitat ---Wie wurde eigentlich damals die Fahrt gemessen?
Ich meine, nur nach den Umdrehungen der Maschine? Oder über eine Art Staudrucksensor?
--- Ende Zitat ---


Oftmals liest man die Formulierung:"...machen Umdrehungen für 18 knoten ..."
Ich denke mal, bei der Erprobung der Maschienenanlagen wurden verschiedene Versuchsfahrten durch bekannte und vermessene Gewässer durchgeführt. Anhand von markanten Landpunkten kann dann die Geschwindigkeit errechnet werden. Von diesen Daten geht man dann aus.
Wenn ich Eure Beiträge richtig lese, dann werden die Geschwindigkeiten ja auch immer gerundet. 27 kn, 28 kn, 29 kn usw. Die tatsächliche Geschwindigkeit lag vieleicht bei 27,356 knoten, aber so genau wollte das dann doch wohl keiner wissen.

Josef:
@ Thorsten und Mario

Die Erprobungsstrecke der KM befand vor Neukrug (Ostsee), dazu zogen die Schiffe eine Schleppanlage mit einer Meßeinrichtung hinter sich her. An Land befanden sich zusätzlich Meßpunkte. Dadurch wußte man dann, wieviel Umdrehungen für welche Fahrt das Schiff tatsächlich brauchte - über Grund!
Durch Seegang und Wind wurde diese Geschwindigkeit natürlich mehr oder weniger beeinflußt. In See wurde die Fahrt mittels eines Staurohres an den Fahrtmeßanzeiger übertragen. BS besaß eine vordere und eine hintere Fahrtmeßanlage. Bei unklarem Wetter wurden diese - so zu errechneten - Fahrstrecken auf der Seekarte eingetragen (gekoppelte Fahrt oder gegißtes Besteck). Welche Fahrtstrecke man tatsächlich zurückgelegt hatte, konnte erst festgestellt werden, wenn sich die Gelegenheit bot, die "Sterne zu schießen" (heute geht das alles per GPS)

Josef

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