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Autor Thema: Propulsion system in WW2 ships  (Gelesen 9776 mal)

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Offline Wilfried

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Propulsion system in WW2 ships
« Antwort #15 am: 18 August 2005, 23:36:09 »
@ Chrischinix

Jau, die von Dir zitierten Einheiten bildeten den Grundstock für das 1. und 3. Minensuchgeschwader beim Neubeginn der Bundesmarine. Die Boote wurden bei Abeking & Rasmussen sowie Schlichting gebaut. Mit Voith-Schneider-Antrieb und einer Maschinenleistung von 1.836 PS erreichten sie eine beachtliche Geschwindigkeit von ca. 23,4 Knoten.

Ein kurzer Lebenslauf sowie Fotos aller von der Bundesmarine übernommenen Einheiten findet sich im Buch Minensucher der deutschen Marine von Killi; ergänzend dazu noch Die deutsche Marine 1955-1985 von Kroschel-Steindorff.

Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
... Tradition pflegen, bedeutet nicht, Asche aufzubewahren sondern Glut am Glühen zu halten ...
http://www.passat-verlag.de
http://www.kartonskipper.wordpress.com
http://www.forum-marinearchiv.de - wenn Marine Dein Ding ist!

Offline Chrischnix

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Propulsion system in WW2 ships
« Antwort #16 am: 19 August 2005, 02:09:50 »
@PEDE
Toll, das Du das nicht vergessen hast :D  Ich danke Dir!!
Super Video und hoffentlich nicht das Letzte!!!

@Wilfried
Danke für den Buchtip!

Grüße:
chrischnix

Offline Scharnhorst66

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Propulsion system in WW2 ships
« Antwort #17 am: 19 August 2005, 09:30:33 »
@Pede
vielen Dank für ein wirklich super gelungenes Video.
Sehr schöne Bilder .Echt super ..

Gibt es mehr davon ??
" Fehler sind normal , Irrtümer üblich , Informationen selten vollständig , oft unzutreffend und häufig irreführend "
Sound Military Decision 1936
Gruss Micha

Offline PEDE

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Räumboot in Norwegen
« Antwort #18 am: 24 August 2005, 14:18:13 »
Hallo!

Die R-boot in Norwegen ist der R-56, die am 8/12-1944 von Flugzeugen angegriffen wurde und ausbrennte.

Daten von R-56:
Bauwerft. Abeking & Rasmussen, Lemwerder
Baunummer 3377
Im Krigsmarine seit 28/9-1940
Anvendung: Minenräumboot
Längde 37,80 m.
Breite 5,82 m.
Seitenhöhe 3,12 m.
Tiefgang 1,51 m.
Gewicht 113 ton

Motorer 2 Stk. MAN 8 Cyl.
2 Stk Voith-Schneider propeller(7 blätter , Diameter 1,40 meter)
1 Stk Dieseldynamo 16 KW. 110 Volt.
HK 1800
Kn. 21,4

Ich habe leider noch keine Zeichnungen vom Schiff gefunden.
Wenn einer von Euch damit helfen könnte wäre ich dankbar.

mfg.
Peter

Offline ufo

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Propulsion system in WW2 ships
« Antwort #19 am: 24 August 2005, 16:47:45 »
Hej Peter!

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man viel oefter auf sehr aufgeschlossene Menschen trifft, als man zunaechst so annimmt.
Versuch doch mal einen Brief an die Adresse:

Abeking & Rasmussen
An der Fähre 2
27805 Lemwerder

Telefon: 0421/ 6733-0
Fax: 0421/6733-112
info@abeking.com
http://www.abeking.com

Wenn Du denen schreibst, dass Du Bilder von 'ihrem' Boot an seinem letzten Liegeplatz hast und dass Du sehr gern eine genauere Vorstellung haettest wie das mal aussah, schicken die Dir vielleicht einfach die eine oder andere Plan-Kopie aus ihren Archiven.
Immer wert zu fragen und die freuen sich denke ich auch, wenn ihnen jemand was zu einer von ihren Baunummern mitteilt.

Ansonsten noch viel Glueck beim Suchen und Danke, dass Du uns auf dem Laufenden haelst!
Ciao,
Ufo

Offline Chrischnix

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Propulsion system in WW2 ships
« Antwort #20 am: 24 August 2005, 19:46:02 »
@Ufo

Na, ich weiß nicht, ich hatte die auch schon mal angemailt.
War wegen einem FL.A. Boot. Meine Mail war herzallerliebst,
bis jetzt keine Antwort :(  Vieleicht probier ich es noch einmal.
Hast Du da bessere Erfahrungen bei denen?

Vieleicht hat Peter ja mehr Glück!
Ich finde wir hier, gerade in diesem Forum, bräuchten einfach von jeder
Werft einen Ansprechpartner, oder? :D

Offline ufo

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Propulsion system in WW2 ships
« Antwort #21 am: 25 August 2005, 10:54:50 »
Nee - mit denen hatte ich noch keinen Kontakt. Daher hatte ich das auch extra nur als 'Versuch' empfohlen. Ich hab aber die Erfahrung gemacht, dass ich viel, viel, viel haeufiger eine Antwort von Werften oder Marinen bekommen hab, wenn ich einen altmodischen Papierbrief geschrieben habe.

Mails neigen dazu an einem ohnehin ueberfuellten Tag in der Inbox aufzutauchen und dann langsam nach unten zu verschwinden. Ich denke so eine Anfrage ist leicht vier Tage spaeter vergessen.
Das geht mir selbst ehrlich gesagt nicht anders. Wenn da jemand einen Brief schreibt an 'Die Universitaet, Biophysik' und erwartet, dass wir ihm erklaeren koennen warum sein Hibiskus gelbe Blaetter bekommt, dann haben wir da zugegeben eher selten eine Antwort drauf, obwohl wir richtige echte Wissenschaftler sind. Aber wenn jemand sich hinsetzt und seine Sorgen richtig echt zu Papier bringt, dann verdient dass erstmal sowieso eine Antwort und zweitens liegt der Brief Dir immer irgendwo auf dem Schreibtisch im Weg.
So eine Mail geht viel leichter den Bach runter.

Ich denke das ist nicht so viel anders bei dem Herren, der Morgends guckt was so alles unter info@abeking.com eingetrudelt ist. Von daher wuerde ich bei solchen Fragen immer zu Federhalter und Papier raten.

Auch denke ich sind die Chancen immer Besser, wenn man wie in Peters Fall in den Brief gleich noch ein Photo von dem langvergessenen Boot legen kann. Auch bei sowas hab ich das Gefuehl, dass man immer eher ein Antwort bekommt, wenn man sich die Zeit nimmt klar zu machen warum das jetzt nicht nur so eine Anfrage ist, sondern warum das jetzt einen ganz speziell und ganz persoenlich interessiert.

Tja - aber stimmt schon - manche antworten einfach gar nicht.

Ufo

Offline Chrischnix

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Propulsion system in WW2 ships
« Antwort #22 am: 25 August 2005, 12:37:54 »
@Ufo

Wahrscheinlich wird es so sein wie du schreibst! Ok, dann schreibe ich eben auch noch einen Brief und lege ein Foto dazu!

@Pede
Soll ich bei der Gelegenheit den Minenräumer gleich miterwähnen?
Ich mach das, da kenn ich nix :)
Weißt Du was, ich frage einfach mal nach den Kopien von den Bauplänen
und ferddisch :)
Grüße:
chrischnix

Offline schiffbauer

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Propulsion system in WW2 ships
« Antwort #23 am: 25 August 2005, 15:04:36 »
Also, so einfach lapidar nach Kopien fragen, bringt nicht viel.
Besser ist es, den Beweggrund für die Bitte zu beschreiben, Und hier reicht es auch nicht aus, einfach zu sagen, man möchte ein Modell bauen. Vielleicht ist ja der Opa auf dem Schiff gefahren, oder eine solche Geschichte. Das gibt der Bitte einen persönlichen Touch. Sonst passiert das, was ufo beschrieben hat, nämlich nichts.

Gruß
Schiffbauer

Offline Chrischnix

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Propulsion system in WW2 ships
« Antwort #24 am: 25 August 2005, 16:27:49 »
@Schiffbauer
Gut, gut
Ich habe mich vieleicht ein wenig oberflächlich ausgedrückt,
ich gehöre schon zu den Personen die mindestens 5 Wörter am Stück
fehlerfrei lesen und schreiben können. :mrgreen:
zumindestens versuche ich es :D
Natürlich schreibe ich da schon ein wenig mehr, nicht nur:
"Gib mir Pläne , ich will Fotos"!! Ich bin stets bemüht den Leuten zu erklären warum ich mich eben für Ihre Schiffe oder Boote interessiere!
Stets erkläre ich den Werftmitarbeitern auch am Telefon mein Anliegen!
Und auch meine Großväter kommen da mit in´s Spiel, wenn es denn um die Schiffe und Boote geht auf denen Sie gefahren sind.
Ansonsten bin ich mir nicht zu schade zu sagen, das ich das was bei Denen auf der Werft gebaut worden ist einfach gut finde, mir die Linie gefällt usw. und anscheinend funktioniert das Ganze ja,
sonst hätte man mich bei der Norderwerft heute vor den Werkstoren stehen lassen!
So hält man noch ein Klönschnack und ganz beiläufig erwähnt man dann, das man vieleicht noch einmal vorbeikommt, wenn die Bilder nicht so gut geworden sind. Das ist doch was oder?
Ich bin nur hier Forum ziemlich locker mit meiner Schreiberei, das könnt Ihr mir glauben!
Schöne Grüße:
chrischnix

Offline schiffbauer

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Propulsion system in WW2 ships
« Antwort #25 am: 26 August 2005, 08:57:13 »
@ Chrischnix,
Sorry, wenn ich Dich mit meiner letzten Mail etwas verärgert haben sollte ! :oops:
Ich habe das nur geschrieben, weil ich unzählige Anfragen in den letzten Jahren hatte, die in der von mir beschriebenen Art abgefaßt waren.
Ihr glaubt nicht, wie einige Hobbykollegen hier auftreten, so nach dem Motto: "Ich will alles, und zwar sofort!"
Entsprechend reserviert reagieren wir dann (nämlich garnicht).

Gruß
Schiffbauer

Offline Scharnhorst66

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Propulsion system in WW2 ships
« Antwort #26 am: 26 August 2005, 12:48:34 »
Hallo ,
suchte zwar was anderes , aber bin ich gerade drüber gestolpert !

Das Marinemuseum in Wilhelmshaven !
... bleibt am Ende des Rundganges im Freien noch der Marineschlepper „Langeness“ von 1959 zu sehen; er liegt aufgebockt an Land und präsentiert dadurch sein interessantestes technisches Detail: die beeindruckenden Voith-Schneider Antriebe.


Nachzulesen hier :
http://www.vth.de/modellbau/werft/museum_neu/Wilhelmshaven/wilhelmsh.htm


Evt. haben die auch noch weitere Infos zu dem Antrieb ??
" Fehler sind normal , Irrtümer üblich , Informationen selten vollständig , oft unzutreffend und häufig irreführend "
Sound Military Decision 1936
Gruss Micha

Offline Wilfried

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Propulsion system in WW2 ships
« Antwort #27 am: 26 August 2005, 19:08:12 »
Moin Michael,

na ja, Seeschlepper - ich würde eher sagen, Seehafenassistenzschlepper ...  :D
Gehörte zur Klasse 723 Kleine Hafenschlepper, 36,23 BRT, Verdrängung 46,51 ts bei einer Länge von 14,50 m; Maschinenanlage: 2 Deutz-Viertakt-8-Zylinder Dieselmotoren je 150 PS/1250 u/min.
Zwei Voith-Schneider-Propeller, sechsflügelig, je 1,4 m Durchmesser. Pfahlzug: 4 t.

Da ich mich öfter in WHV aufhalte ...   :D kann ich Dir bei Bedarf gerne das eine oder andere Photo schießen ...

Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
... Tradition pflegen, bedeutet nicht, Asche aufzubewahren sondern Glut am Glühen zu halten ...
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Offline Chrischnix

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Propulsion system in WW2 ships
« Antwort #28 am: 26 August 2005, 19:14:03 »
@Wilfried

Also ich glaube ich muß meiner Regierung auch mal erklären, wie wichtig doch mal ein Museumsbesuch in WHV ist.
Die Kinder können ja soooooviel lernen :oops:
Und Paps macht die Bilder :mrgreen:
Schöne Grüße:
chrischnix

Offline harold

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Propulsion system in WW2 ships
« Antwort #29 am: 26 August 2005, 19:24:40 »
In Bregenz, meiner Heimatstadt am Bodensee, ist seit einem Jahr eine kleine  feine Ausstellung zu sehen, unter dem Titel "Anker auf! -150 Jahre Bodenseeschifffahrt".
Nichts wirklich "Hochsee"-Maritimes - außer der Tatsache, dass seit Jahrzehnten die Passagierflotte auf dem Bodensee mit Schneider-Voith-Antrieben unterwegs ist, und auch die Entwicklung dieses Antriebs dokumentiert wird.
Werd beim nächsten B-Aufenthalt ein paar Fotos machen, wenns wen interessiert...

MfG
Harold
4 Ursachen für Irrtum:
- der Mangel an Beweisen;
- die geringe Geschicklichkeit, Beweise zu verwenden;
- ein Willensmangel, von Beweisen Gebrauch zu machen;
- die Anwendung falscher Wahrscheinlichkeitsrechnung.