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German U-Boat Losses during World War II - Neuauflage 2022

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Axel Niestle:
Nachdem die 2. Auflage dieses Standardwerkes aus dem Jahre 2014 auch schon seit einigen Jahren vergriffen war, hat der Verlag Frontline Books London mich Anfang des Jahres 2022 gebeten, eine korrigierte und verbesserte Neuauflage vorzubereiten. Dieser Bitte bin ich gerne nachgekommen, da in der Zwischenzeit eine Menge an kleinen und großen Änderungen angefallen waren. Auch bot sich so die Gelegenheit, einige Druckfehler etc. auszumerzen.

Im Ergebnis ist jetzt das weltbeste Buch zum Thema deutsche U-Bootverluste nun noch ein gutes Stück besser geworden. All die vielen Websites zu diesem Thema müssen jetzt leider wieder aktualisiert werden, entweder mit oder ohne Quellenangabe. Und die Heerscharen von Plagiateuren und Zweitverwertern müssen ebenfalls wieder ran.

Aber für die interessierten Leser gibt es außer vielen neuen Angaben auch eine in diesen Zeiten eher seltene, aber nichtsdestoweniger erfreuliche Nachricht: den äußerst günstigen Preis für so viel an Information. Aktuell gibt es das Paperback für 11,89 GBP beim Verlag oder für wenig mehr als 20 € im gutsortierten Fachbuchhandel vor der eigenen Tür. Das bringt mir als Autor zwar rein gar nix, aber zum Glück muss ich meinen Lebensunterhalt nicht mit Buchverkäufen bestreiten. Die historischen Tatsachen reichen mir! Deshalb viel Spaß beim Studieren.

Mit den besten Grüßen

Axel Niestlé

t-geronimo:
Ui, das kommt überraschend, wird aber gerne genommen.

Vielen Dank für die Mitteilung, vor allem aber für deine hervorragende Arbeit!!  :TU:)

Bestellung geht raus.  :-)

Ortwin:
Servus,
sehr erfreuliche Nachricht!
Und Gratulation zur Entscheidung für eine Neuauflage.
Grüße
Ortwin

M-54842:
Schade, dass es das Buch nicht in deutscher Sprache gibt.

Axel Niestle:

--- Zitat von: M-54842 am 27 Juli 2022, 15:47:01 ---Schade, dass es das Buch nicht in deutscher Sprache gibt.

--- Ende Zitat ---

Das Originalmanuskript war in Deutsch, aber vor 25 Jahren wollte keiner der damaligen Marineverlage das Buch verlegen. Also alles umgewandelt und die Amerikaner griffen 1998 gleich zu. Mir war es egal. Damals wie heute bevorzugen deutsche Verlage leider eher zweitklassige Werke oder Plagiate, die mehrheitlich ohne jeden Erkenntnisgewinn für den Leser bleiben. Fachkundige Lektoren gehören eh zumeist der Vergangenheit an. Wie will man da die Spreu vom Weizen trennen? Aber offen gesagt, wegen der paar Hanseln in Deutschland, die interesseweise solche speziellen Fachbücher kaufen, lohnt sich aus heutiger Sicht auch für Verlage der Aufwand nicht. Da es sich zudem ganz überwiegend um ein reines Register- und Tabellenwerk handelt, ist das Buch selbst für Jemanden, der die englische Sprache überhaupt nicht beherrschen sollte, ganz leicht zugänglich, da Namen, Orte und Zahlen hüben wie drüben gleich sind.

 

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