collapse

* Benutzer Info

 
 
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

* Suchfunktion


* HMA

Autor Thema: U 39 -Nordatlantik als Versenkungsort mit Angabe 58°32'N, 11°49'W,  (Gelesen 576 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Der Fahnder

  • Gefreiter
  • *
  • Beiträge: 8
Hallo zusammen,
Ich habe Fragen zu den Angaben des Versenkungsortes des deutschen U-Bootes U 39.
Die Stelle, an der das U-Boot sank, wird in der Literatur vielfach mit den o.g. Gradeinheiten angegeben.
Ich kann das auf einer Seekarte auch definieren. Was mich interessiert, um welche Fläche handelt es sich denn ?
Wenn ich den nächsten Grad nehme, müsste doch die Differenz zum kleineren Grad eine Flächenberechnung möglich machen ?
Da das Wrack in 1700 Meter Tiefe liegt, wäre es möglich das es schon einmal unbewußt erfasst wurde ? Ich denke da an
Schiffsverkehr ( Fischerei etc. ). Wenn es so wäre, welche zentrale Stelle hält denn fest, das Schiffe diese Stelle befahren haben ?
Ich bin leider kein Seemann sondern ehr ein Landei. Ich freue mich auf rege Diskussion.
Der Fahnder.

Online Urs Heßling

  • Board Moderator
  • *
  • Beiträge: 22650
  • Always look on the bright side of Life
moin,

Was mich interessiert, um welche Fläche handelt es sich denn ?
Es ist keine Fläche, sondern ein Punkt (bzw., wie Du sagtest, ein Ort)

Wenn ich den nächsten Grad nehme, müsste doch die Differenz zum kleineren Grad eine Flächenberechnung möglich machen ?
Insofern ist mir diese Frage nicht verständlich, bitte noch einmal präzisieren

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Offline t-geronimo

  • Administrator
  • *
  • Beiträge: 22563
  • Carpe Diem!
Geht mir wie dir: ich verstehe das Anliegen auch nicht.  :|
Gruß, Thorsten

"There is every possibility that things are going to change completely."
(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

Forum MarineArchiv / Historisches MarineArchiv

Offline Teddy Suhren

  • Boardinventar
  • *
  • Beiträge: 4425
  • Kaum macht man's richtig - schon geht's
Western Approaches
Rockall Bank (der Punkt ist eigentlich Nordöstlich davon)
Rosengarten

Gibt mehrere Namen und ich wüsste nicht das nach einzelnen kleineren Gegenden dort unterschieden würde.

Oder ich habs auch nicht verstanden?!
Gruß
Jörg

WoWs Nick: Teddy191

Online TW

  • Boardinventar
  • *
  • Beiträge: 3731
Man könnte überlegen, ob die Angabe, da nicht auf Sekunden genau angegeben, nach oben oder unten gerundet ist. Dann könnte man auf eine Fläche zwischen den Minuten 31,5' und 32,5' nL sowie 48,5' und 49,5 wB kommen. Ich bin aber ohne weiteren Aufwand nicht in der Lage, diese Fläche zu berechnen. Auf dieser Fläche müsste das Wrack zu finden sein, wenn es nicht durch Meeresströmungen vertrieben wurde.
Gruß, Thomas
« Letzte Änderung: 24 Juli 2022, 16:24:49 von TW »

Offline SonarM U29

  • Seekadett
  • *
  • Beiträge: 152
Moin,

bei einer Wassertiefe in dem besagten Gebiet ~1700 Meter kann man eigentlich
ausschließen das ein Fischer, Schleppnetz und Grundfischer. einen Kontakt im Geschirr hatte.
So lang steckt kein Fischer das Schleppgeschirr, bei 1700 Meter Tiefe wären das über den
Daumen 2000 - 2500 Meter Stahlzugleine...

Und "Erfassung" durch den Schiffsverkehr schließe ich aus!

Grüße aus Wilhelmshaven

Heiko aka SonarM U29
"Die Werftgarantie liegt bei 90 Metern. Naja, wir können auch tiefer. Irgendwann ist natürlich Schluss....."

Offline Axel Niestle

  • Oberleutnant zur See
  • *
  • Beiträge: 525
Ich kann das auf einer Seekarte auch definieren. Was mich interessiert, um welche Fläche handelt es sich denn ?
Wenn ich den nächsten Grad nehme, müsste doch die Differenz zum kleineren Grad eine Flächenberechnung möglich machen ?

Ja, natürlich kann man das! Der Thomas hat das Prinzip dahinter schon erkannt. Dazu muß man aber auch kein Seemann sein. Basiswissen in Geographie und Mathematik reicht. Wenn man weis, dass alle Längenkreise Großkreise sind und damit eine Bogenminute immer einer Strecke von 1 Seemeile = 1852 Meter entspricht und dazu noch den Cosinus der jeweiligen Breite berechnet, um die Streckenlänge einer Bogenminute auf dem entsprechenden Breitenkreis zu berechnen, kann man je nach Belieben große (Such-)Flächen zwischen einzelnen Breiten- und Längenangaben berechnen, in denen man nach dem Wrack suchen möchte. Voraussetzung ist jedoch, man verfügt über die entsprechenden (finanziellen) Mittel dafür. Die Charter für ein geeignetes Schiff liegt schnell mal bei 20000-30000 € (pro Tag!). Ob es das wert ist, mag jeder für sich selbst entscheiden.

Beste Grüße

Axel Niestlé