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Autor Thema: Die Schlacht von Idstedt am 24. und 25.Juli 1850  (Gelesen 226 mal)

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Offline TomRohwer

  • Obermaat
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    • Die Martitime Bibliothek
Die Schlacht von Idstedt am 24. und 25.Juli 1850
« am: 29 Juni 2022, 19:11:19 »
Aus der neuen »Roten Reihe« in der

MARITIMEN BIBLIOTHEK

ab sofort über den Buchhandel (stationär und online) erhältlich:

Kgl.Preußischer Major Karl Friedrich von Abercron:
»Die Schlacht von Idstedt am 24. und 25.Juli 1850. Mit besonderer Berücksichtigung der 2.Schleswig-Holsteinischen Infanterie-Brigade.«



Die Schlacht bei Idstedt am 24. und 25.Juli 1850 war nicht nur die entscheidende Schlacht zwischen schleswig-holsteinischen und dänischen Truppen während der »Schleswig-Holsteinischen Erhebung« in den Jahren 1848 bis 1852. Sie war auch, gemessen an der Zahl der beteiligten Soldaten, die größte Landschlacht, die je auf der cimbrischen Halbinsel (der Halbinsel aus Schleswig-Holstein und
Jütland zwischen der Elbe im Süden und Skagen im Norden) stattgefunden hat.

Weniger die dänische Überzahl als mehr eine Kombination aus unglücklichen Zufällen, ungeschicktem Vorgehen bei den Vorbereitungen vor der Schlacht und mangelnder Entschlossenheit des schleswig-holsteinischen Oberkommandierenden General von Willisen führte dazu, daß die Schlacht für die Schleswig-Holsteiner verloren ging, und mit ihr auch die Chance auf einen Sieg mit politischen Auswirkungen für die Einheit der Herzogtümer Schleswig und Holstein und ihr Verhältnis zum Königreich Dänemark und zum Deutschen Bund.

Bald nach Ende des für die schleswig-holsteinische Sache verlorengegangen Krieges veröffentlichten mehrere höhere Offiziere und Beamte, die am Krieg und an der Schlacht von Idstedt teilgenommen hatten, Berichte über die Ereignisse, in denen nach Erklärungen für die Niederlage gesucht und auch gegenseitige Schuldzuweisungen gemacht wurden. Kommandeur der 2.Schleswig-Holsteinischen Infanterie-Brigade in dieser Schlacht war der preußische Oberst Carl Friedrich von Abercron (1796-1856). Er selbst verzichtete darauf, einen eigenen Bericht über die Schlacht vorzulegen. Sein Sohn, der ebenfalls Offizier wurde und es in der preußischen Armee bis zum Major brachte, veröffentlichte 1890 eine Art Rechtfertigungsschrift für seinen Vater, die dessen Leistungen in der Schlacht teilweise unangemessen überhöht und diverse Schuldzuweisungen an die anderen führenden Offiziere enthält.

Wenn auch die Darstellungen von Abercrons in seiner Schrift hier und da den nötigen Versuch der Objektivität vermissen lassen, so gehört seine Schilderung der Schlacht speziell aus der Perspektive der 2.Schleswig-Holsteinischen Infanterie-Brigade doch zu den wichtigen Zeitdokumenten über die Schlacht von Idstedt.

Editierte vollständige Neuausgabe des 1890 in Kommission der Universitäts-Buchhandlung Kiel (Paul Toeche) erschienen Buches, beruhend auf dem Abdruck aus der »Zeitschrift für Schleswig-Holstein-Lauenburgische Geschichte« (Zwanzigster Band).
(Neu gesetzte Ausgabe, kein Reprint einer Ausgabe in Frakturschrift!)

Softcover 13,5x20,5cm, 144 Seiten, 14.00€
ISBN 978-3-756507-22-1

www.maritime-bibliothek.de
Editierte Neuausgaben alter Marine-Literatur und neue Veröffentlichungen zur Marine- und Militärgeschichte.