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Autor Thema: HEMTT, Heavy Expanded Mobility Tactical Truck  (Gelesen 1693 mal)

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Offline Turbo-Georg

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HEMTT, Heavy Expanded Mobility Tactical Truck
« am: 06 April 2022, 15:07:02 »
Liebe Freunde,
erst durch ein neues Mitglied ergab es sich, hier ein mal wieder rein zu schauen.
Ich habe schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich an die herzlichen Grüße und guten Wünsche zu meiner Ankündigung, mich wieder aktiv einzubringen, denke.
https://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,35104.msg399198.html#new

Passiert ist bekanntlich nichts.
Ursprünglich hatte ich die Absicht, über die Baufortschritte zu meinem Projekt zu berichten.
https://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,30811.90.html   (… ab etwa Antwort #95)

Ein Bericht über den HEMTT, selbst blau lackiert, ist aber alles Andere, als ein maritimes Thema. Das ist letztendlich der Grund für meine Zurückhaltung und dass die Leser das auch so sehen, lässt sich aus der mangelnden Reaktion schließen. Dabei sollte doch der handwerkliche Modellbau, mit seinen Tricks und Raffinessen zur Anregung im Vordergrund stehen. Das geht eindeutig zu Lasten einer kleinen Minderheit technisch Interessierter.

Also hier ein kurzer Abriss.
 
Ich beginne mit ein paar Bildern vom Bau des Heck-Kranes. Berichten werde ich ggf. später.
Aber erst zwei Links zu meinem YouTube-Kanal

https://www.youtube.com/watch?v=SEEub-ulQ-g
https://www.youtube.com/watch?v=MzgqjyXimg4

Ihr seht einen Probelauf des Drehkranzes mit Kran-Basis, sowie zusätzlich mit den vier  probeweise montierten Aufricht-Antrieben, sowie der Traverse mit der Aufnahme des Kran-Teleskops.

Die Bilder zeigen den aus Alu Profilen hergestellten Aufbau des Drehkranz mit Antrieb. Das Ritzel dient nur der Optik des Vorbildes und läuft frei mit.

Bild 939 zeigt die Traverse mit dem hinteren Ende des Auslegers. Ihr seht neben der Lagerung des Baumes, die recht solide Konstruktion.
Die freien Slots nehmen die Kugelgelenke der hinteren zwei Antriebe auf. 
In einer anderen Position zeigt
Bild 940 die Traverse von unten, mit der Schraubverbindung des Teleskop-Auslegers.
Bild 941 zeigt die gedruckten Bauteile der Verkleidung.
Bild 962. Meine sog. „E-draulik“-Antriebe. (… bei Interesse gerne mehr.)
Bild 969, …der Dreh-Antrieb auf dem Prüfstand.
Bild 985. Ihr seht den, zur Unterbringung des Kranes, verlängerten Fahrzeug-Rahmen.
Bild 987. Rahmen-Verlängerung. (… eine wilde Sägerei und Fräserei!)
Bild 989. Eine erste Stellprobe.

« Letzte Änderung: 07 April 2022, 10:56:40 von Turbo-Georg »
Vermeintlich Schwieriges leicht verständlich machen.

Gruß Georg

Offline Turbo-Georg

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Re: HEMTT, Heavy Expanded Mobility Tactical Truck
« Antwort #1 am: 23 April 2022, 13:41:16 »
Liebe Freunde,
wie oft kommt es vor, dass ein wichtiges Teil aus Kunststoff zerbricht oder verloren geht. Das ist umso schwieriger, wenn eine Wiederbeschaffung scheitert und man etwas wegwerfen muss, obwohl es einen doch recht erhaltenswert scheint oder sogar Erinnerungen daran hängen, nur weil ein Teil der Funktion oder der Ästhetik fehlt.
Ich habe bewusst soweit ausgeholt, um den 3D-Druck einmal aus der vermeintlichen Modellbau-Ecke hervor zu holen und auf seine Alltags-Tauglichkeit hinzuweisen.
Seine Anwendung geht weit über die Herstellung technischer Komponenten hinaus. Die Druck-Dateien von teilweise sehr schönen und gelungenen Beispielen aller Couleur, sind frei zugänglich.
Ich habe in einem anderen Forum den Mitgliedern scherzhaft empfohlen, ihren Ehefrauen einmal ein paar praktische oder besonders schöne Dinge vorzustellen, die man sich einfach selbst drucken kann.
 Vielleicht führt ihre Begeisterung zu dem Entschluss, als nächstes gemeinsames Weihnachtsgeschenk einen 3D-Drucker anzuschaffen.

Ich habe für einen Freund, der gerade seinen treuen Hund verloren hatte, im Netz einschlägige Webseiten durchsucht, bis ich etwas gefunden habe, dass dem verlorenen Vierbeiner sehr ähnlich sah.
Ich habe ihn einer passenden  Farbe ausgedruckt und zum Geschenk gemacht; ihr glaubt nicht, wie sehr er sich gefreut hat. Er hat einen Ehrenplatz und ist für ihn mehr, als nur ein Hund aus Plastik.

Ich beschränke mich ansonsten auf die Herstellung von Modellbau-Teilen, die ich bekannter Maßen in der Vergangenheit handwerklich „aus den Vollen“ hergestellt habe.
Für die Konstruktion und die 3D-Entwürfe benutze  ich das leicht erlernbare und kostenfreie „TINKERCAD“ von Autodesk.
https://www.tinkercad.com/learn/designs

Einige Beispiele meiner Modell-Drucke werde ich kurz beschreiben. Ihr werdet überrascht sein, welche teilweise recht aufwendigen Teile sich mit TINKERCAD erstellen lassen.
Bei Interesse bin gerne zu einem kleinen Tutorial bereit.

Die Bilder 010, 015 und 019 zeigen die Staukästen der rechten Fahrzeugseite meines RC-Trucks.
Sie orientieren sich in ihren Abmessungen nicht am Maßstab des Modells, sondern an der Größe der Empfänger-Platine der Funkfernsteuerung des Teleskop-Ladekranes am Heck.
Diese Fernsteuerung arbeitet unabhängig von der Fernsteuerung des Fahrzeuges und diente ursprünglich als Fernsteuerung eines Spielzeug-Baggers.
Der zweite Kasten nimmt die Zusatz-Elektronik, wie die sog. H-Brücken und Relais  zur Handsteuerung der ausfahrbaren „Hydraulik“-Stützen, auf.
Bild 0916 zeigt die gedruckten Gehäuse der Mini-Getriebemotoren, zur Nachbildung der Hydraulik-Aufricht-Antriebe des Kranes.
Bild 0941 zeigt die bereits bekannten Druck-Teile der Verkleidung des Drehkranzes.
Im vergrößerten Bildausschnitt 0989 nochmals die genannten Druck-Teile in ihrer Funktion im Rahmen einer oben genannten Stellprobe.

Vermeintlich Schwieriges leicht verständlich machen.

Gruß Georg

Offline Turbo-Georg

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Re: HEMTT, Heavy Expanded Mobility Tactical Truck
« Antwort #2 am: 06 Mai 2022, 14:10:57 »
Liebe Freunde,
ich werde im Laufe dieses Beitrages auf ein Thema kommen, dass im Fahrzeug-Modellbau vergleichsweise selten zur Sprache kommt. Die Gründe liegen bestimmt in der technischen Komplexität aber; auch die Kosten dürften eine Rolle spielen.

Aber erst ein kurzes Update im Projekt HEMTT.
Bekanntlich habe ich den Fahrzeugrahmen verlängert, um am Heck den Teleskop-Lade kran unter zu bringen. Ich hatte gehofft, mit dieser Maßnahme auch den zusätzlichen Raum zu gewinnen, der erforderlich ist, um den vergrößerten Motorblock zu platzieren.
Durch den zusätzlich vom mir  vorgesehenen Kühler (… in einem älteren Beitrag habe ich darüber berichtet.) werden etwa 15 mm mehr benötigt.
Von der Verlagerung aller Befestigung-Bohrungen im Rahmen ganz abgesehen, hat es Auswirkungen auf die Befestigung beinahe aller Baugruppen des Fahrzeug-Rahmens.  Wegen der Platzknappheit muss ich meine Aktivitäten bezüglich des Kranes und seiner Steuerelektronik vorläufig beenden  und sie stattdessen nach vorne verlagern.
Alles hängt irgendwie mit Allem zusammen. Man darf nicht den Überblick verlieren.

Bild 0022 zeigt den Motorblock mit dem Kühler, der direkt am Lufteinlass an der Fahrerkabine ansetzt. Der Ventilator und einige Komponenten wie z.B. Wasserpumpe und Lichtmaschine sind noch nicht montiert. Auch die Kühlwasserschläuche hängen noch etwas wild in der Luft.
Wie eng es zugeht seht ihr auf Bild 0024.
Das Fahrerhaus beherbergt eine Menge Verkabelungsintensiver elektronischer Baugruppen. Diese Verkabelung  führt bis zur letzten LED am Heck des Fahrzeuges und soll möglichst unauffällig am Rahmen verlegt werden.
Die meisten LED’s befinden sich an der Fahrzeugkabine.
Neben den Frontscheinwerfern, sowie den vorderen und seitlichen Blinkleuchten ist es vor Allem, die bei den Amerikanern offensichtlich selbst bei einem Army-Truck unverzichtbare „lightbar“ oberhalb der Frontscheiben (…siehe Bild 0026)
Mit einem kleinen Schalter über der Beifahrertür lassen sich verschiedene Lichtprogramme schalten. Selbst das sehr „realitätsnahe  Feuerwerk“ der Polizei mit rot-blauem Lauflicht und Rundum-Blinkleuchte darf nicht fehlen.
Genau das Richtige für den Aufmarsch im Kampfgebiet.

Zu jeder dieser Leuchten führt ein Kabel; alle unter der Verkleidung der Tür-Säule.  Glücklicher Weise ist das Licht-Sound-Modul mit Audio-Verstärker und einem der zwei anschließbaren Lautsprecher unter der Mittel-Konsole des Fahrerkabine untergebracht.
Bild 0026 zeigt diese nach vorne offene und durch ein Frontgitter geschlossene Mittelkonsole, sowie einen Teil der Inneneinrichtung.

Die beiden Figuren auf den Sitzen, führen uns zum oben angekündigten Thema.

Dieses neue Thema führt Schlagworte wie „FPV“ ( First Person View) und „OSD“ ( On-Screen-Display)
In der Modell-Fliegerei , hier speziell bei den Drohnen, erfreut es sich wachsender Beliebtheit. Dabei wird das Flugmodell unter Einsatz einer Videobrille oder eines Monitors geflogen. Mittels Kameratechnik wird aus der Perspektive der Modellpiloten gesteuert.
Mittels OSD werden alle wichtigen Daten, wie Höhe, Geschwindigkeit und momentaner Kurs, aber auch über GPS-Sensoren bereit gestellte Informationen, wie geografische Daten, geflogener Kurs, Standort, Entfernung zum Heimat-Flugplatz usw. werden direkt in das Video-Blickfeld des RC-Piloten eingespielt.
Das gilt auch für wichtige technische Informationen,  wie Motordrehzahl,  Motorleistung, Temperaturen,  Batterierestkapazität, Restflugzeit. Diese Informationen werden durch entsprechende Sensoren bereit gestellt und mittels OSD in den Video-Datenstrom integriert.

Die Krone setzt man sich allerdings in dieser Technik mit einem „Head-Tracker“ auf.
https://de.wikipedia.org/wiki/Head-Tracking

Die beiden Herren in Bild 0026 haben etwas damit zu tun. Der Zivilist dient nur der Bestimmung von Abmessungen. Der „Alien“ daneben spielt dagegen eine Hauptrolle, denn was den Fliegern recht ist,  ist uns Truck-Piloten billig.
Soll heißen, was die können, das können wir auch.

Worum geht es beim Head-Tracking.
Beim oben beschriebenen „FPV“ sieht der RC-Pilot die Das Video-Bild der fest im Flieger verbauten Kamera. Das ist bestimmt eine schöne, neue Erfahrung die Landschaft aus der Sicht des Modells zu betrachten. Richtig fliegen wird man allerdings damit schwer. Zum Fliegen gehört etwas mehr, als starr nach vorne zu schauen, wahrscheinlich muss der Luftraum, sowie die Fluglage beobachtet werden, das heißt auch zur Seite und nach oben  blicken.
Dazu ist die Kamera nicht fest eingebaut, sondern sitzt auf einer kardanisch aufgehängten  Plattform. Die Plattform wird mit Servos in zwei Achsen bewegt (… neudeutsch: pitch and roll.) Verständlicher ist „drehen“ und „nicken“. 
Bild 0028 zeigt eine solche Plattform und wiederum neudeutsch „Gimbal“ genannt.
Ein Servo in der „Sitzfläche“ ist für das Drehen und ein Servo an der „Rückenlehne“ für das Nicken zuständig.
Seine Befehle erhält er über Funk, automatisch gesteuert durch die Kopfbewegung des RC-Piloten. An der Brille oder am Kopfband des Piloten ist der Head-Tracker befestigt. Durch einen Kreisel und einem Beschleunigungssensor werden die Kopf-Bewegungen (Blickrichtungs-Änderung) in Steuerbefehle umgewandelt, die entweder über die Funkfernsteuerung oder einen eigenen 433 MHz Sender übertragen werden.

Der Gimbal sieht zwar einem Pilotensitz recht ähnlich, ist aber nur bedingt zur Aufnahme einer Figur vorgesehen. Mehrheitlich ist er mit einer Kamera versehen hängend an einer Drohne montiert. 
 Ich habe die Absicht  möglichst wirklichkeitsnahe Figuren in der Fahrerkabine zu platzieren; schließlich können Zuschauer gut erkennen, ob da irgendein „Gestell“  oder eine menschliche Gestalt  steuert.

Die Zeichnung zeigt den Versuch, die technischen und die optischen Anforderungen in Einklang zu bringen. Grundsätzlich gehe ich davon aus, eine Mini-Kamera in den Kopf der Figur einzubauen oder statt des Kopfes die Kamera zu platzieren und sie soweit wie möglich zu tarnen.

Studie 1, zeigt den Kopf, verbunden mit einer Achse, die durch den, am Rückenteil befestigten Brustkorb  zum Servo führt. Das ebenfalls mit dem Rückenteil verbunden Servo zum Drehen des Kopfes ( 270°), befindet sich unterhalb des Brustkorbes. Mit einem zweiten Servo (nicht gezeichnet)  wird das Rückenteil mit den genannten Anbauten geneigt   (+,- 45°).

Studie 2. Hier ist der Kopf mit Kamera über ein Mini-Kardangelenk mit der Welle des Servos verbunden, dass den Kopf dreht. Dieses Servo ist unsichtbar unter dem Sitz montiert. Die Welle führt durch den fest montierten Körber des Fahrers. Es dreht sich nur der Kopf. Die Arme können zur Simulation der Lenkbewegung bewegt werden. Die Nick-Bewegung des Kopfes erfolgt oberhalb des Kardans durch das Steuergestänge des Servos hinter der Rückenlehne.

Studie 3 ist die etwas modifizierte Variante von Studie 2. Das Kopf-Gelenk ist in die Kopfstütze integriert. Das Nick-Servo ist in der Rückenlehne.

Bild 0032 zeigt einige der Mini-Komponenten. Oben links die Kamera mit 5,8 GHz-Sender und Antenne. Die Antenne wird später über Koax-Kabel abgesetzt, auf dem Fahrzeugdach montiert. Oben rechts ein, auf 270° modifiziertes Servo. Darunter ein Mini-Kardangelenk und zwei Kugelgelenke für eine 2 mm Welle.

Bilder 0033 und 0037  zeigen eine geeignete Gelenkfigur (Formel1-Pilot) auf dem Gimbal. Bild 0037 zeigt neben der Kamera auch den Head-Tracker (links) und das 433 MHz Empfänger-Modul zur Ansteuerung der zwei Servos.

 


 
 

Vermeintlich Schwieriges leicht verständlich machen.

Gruß Georg

Offline Turbo-Georg

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Re: HEMTT, Heavy Expanded Mobility Tactical Truck
« Antwort #3 am: 12 Mai 2022, 11:59:50 »
Liebe Freunde,
ich habe mir mit meinem letzten Beitrag viel Mühe gegeben, in der Hoffnung damit euer Interesse zu wecken. Aber die Reaktion ist für mich mehr als enttäuschend.

Wo ist sie geblieben, diese sprichwörtlich vielseitig interessierte Leserschaft dieses Forums.
Es kann nicht am Thema liegen. Wenn ich an meine früheren Beiträge denke, bin ich noch heute erstaunt über die Aufgeschlossenheit, gegenüber Themen, wie  Dampfmaschinen oder Dampfturbinen, aber auch Thermodynamik und Strömungsmechanik.
Komplexe Themen, die  selbst bei einschlägigen Studenten nicht unbedingt zu den Lieblingsfächern gehören, erreichten noch heute rekordverdächtige Zugriffszahlen.
Ich erinnere mich gerne an, nicht mehr unter uns weilende Mitglieder, die sich nicht zu schade waren, wenigstens ein „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“ zu posten, um ihre Zustimmung oder Ablehnung zum Ausdruck zu bringen. 
Ich weiß nicht, ob ich Sch…. schreibe, die niemand interessiert. Wenn so ist, dann lasst es mich wenigsten wissen.
Vielleicht bin ich aus der Zeit gefallen, und habe es nicht bemerkt.
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Gruß Georg

Offline SchlPr11

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Re: HEMTT, Heavy Expanded Mobility Tactical Truck
« Antwort #4 am: 12 Mai 2022, 14:51:13 »
Hallo,
einer der Klicks auf Deine informativen Fotos stammt von mir. Auch wenn ich nichts Konkretes zum Thema schreiben kann, habe ich Deine vielen früheren Beiträge immer schon interessiert betrachtet.
Also - wenn Stille herrscht kann auch Interesse doch dahinter stehen - gerne weiter so - REINHARD

Offline Turbo-Georg

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Re: HEMTT, Heavy Expanded Mobility Tactical Truck
« Antwort #5 am: 12 Mai 2022, 16:06:10 »
Hallo Reinhard,
das ist mir schon klar.
Man muss ja nichts schreiben, um zum Ausdruck zu bringen, ob man etwas interessant findet oder nicht.
Bei nautischen Themen oder artverwandten, hagelt es Zuspruch oder es fliegen die Fetzen. Wenn ich aber mit völlig artfremden Stoff komme, würde ich schon gerne wissen, ob ich mit dem Thema zumindest das Interesse einiger geweckt habe. Ich würde mir sonst den Aufwand sparen. Anklicken heißt ja nicht, dass es auch gelesen wurde.
Es gibt für alle  Formen von "Gefühlswallungen", die so ein Beitrag auslösen könnte, die allseits beliebten Smileys; ein Klick und die Sache ist erledigt.

PS: ... auch ein Weihnachtsmann-Smiley im Mai ist statistisch ein Beitrag. :biggre:
Vermeintlich Schwieriges leicht verständlich machen.

Gruß Georg

Offline Axel Niestle

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Re: HEMTT, Heavy Expanded Mobility Tactical Truck
« Antwort #6 am: 12 Mai 2022, 20:01:03 »
Vielleicht ist der Hinweis hilfreich, dass es sich hier um ein MARINE-Forum handelt. Für gutgemeinten Zuspruch oder Hilfe gibt es sicherliche andere Plätze im Internet.

Axel Niestlé

Offline Dergl

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Re: HEMTT, Heavy Expanded Mobility Tactical Truck
« Antwort #7 am: 12 Mai 2022, 20:21:37 »
Lieber Georg,

mit Freude schaue ich mir Deine Berichte an. Speziell die Erklärungen sind ausführlich und ich weiß den Aufwand hierzu sehr zu schätzen. Auch die Fotos sind gerne gesehen, zumal man merkt daß sie vom Modellbauer für Modellbauer germacht sind.
An dieser Stelle meinen Respekt. Auch für die 3D-Druck Teile (von bescheidener, aber fachlich mithaltender Stelle)

Viele Grüße
Detlef

Offline Kuk

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Re: HEMTT, Heavy Expanded Mobility Tactical Truck
« Antwort #8 am: 12 Mai 2022, 22:56:00 »
Hallo
Das ist hier so Schau mal da

https://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,29999.0.html

Alle schauen und keiner sagt was
Des wegen gibt es auch keine neuen Bilder
Schönen gruß von der Ostsee
kuk

Offline t-geronimo

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Re: HEMTT, Heavy Expanded Mobility Tactical Truck
« Antwort #9 am: 12 Mai 2022, 23:50:31 »
Hallo Georg!

Auch ich gehöre zu denen, die deine Beiträge mit Interesse lesen und sie durchaus nicht immer kommentieren. Was nicht bedeutet, das ich sie schlecht finde und es mich nur nicht traue, es zu schreiben.
Ich kann nur für mich selber sprechen und kann nur vermuten, dass das für andere vielleicht auch zutrifft:
Deine Fachkenntnis, Detailtreue und Fertigkeit gehen in eine Tiefe, in der ich mich kaum traue, etwas dazu zu schreiben. Fachlich kann ich weder was bei Dampfturbinen noch bei HEMMT dazu beitragen, und ein einfaches "toll" oder "gut gemacht" scheinen mir dann fast eher deplatziert als staunendes Schweigen.

Das gilt durchaus nicht nur für deine Beiträge, sondern für andere, vielleicht maritimere wie die von kuk und vielen anderen auch.
Jepp, schuldig: natürlich könnte ich hier und da auch mal ein "super" oder "exzellent gelöst" raushauen und mache es nicht, weil ich nach getaner Arbeit etwa 40 ungelesene Beiträge vor mir habe, die durchgucke und dann schon wieder anderes auf mich wartet.
Das kannst du mir durchaus vorwerfen und ich will mich dem auch gar nicht entziehen, das hat tatsächlich was mit Bequemlichkeit und "Faulheit" (das setze ich ganz bewusst in Anführungszeichen) zu tun.

Auf der anderen Seite musst du dich aber auch fragen, warum du hier deine Arbeit, dein Hobby, deine Tätigkeit schilderst:
Tust du es um des Schilderns wegen oder um des Beifalls wegen?
Ich glaube nicht, das es dir primär um das zweitere geht. Klar ist Beifall toll und da habe ich auch gepatzt, siehe ein paar Zeilen weiter oben.

Ich denke, die Leserzahlen sprechen durchaus für sich, denn bei einer uninteressanten Überschrift kann man ein Thema auch als gelesen markieren, ohne es angesehen zu haben.
Daher hoffe ich, dass du dich davon nicht weiter irritieren lässt und deine fantastische Arbeit weiter präsentierst, egal ob sie nun maritimer Art (dann vielleicht mit etwas mehr Aufmerksamkeit) oder anderer Art ist!
Gruß, Thorsten

"There is every possibility that things are going to change completely."
(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

Forum MarineArchiv / Historisches MarineArchiv

Offline SchlPr11

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Re: HEMTT, Heavy Expanded Mobility Tactical Truck
« Antwort #10 am: 13 Mai 2022, 00:01:05 »
Guten Abend Thorsten + Georg,
wirklich gut beschrieben und ergänzt ...
REINHARD

Offline Turbo-Georg

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Re: HEMTT, Heavy Expanded Mobility Tactical Truck
« Antwort #11 am: 13 Mai 2022, 13:21:06 »
Liebe Freunde,
der Hinweis von Axel, dass es sich beim FMA um ein „Marine“ Forum handelt, ist wirklich hilfreich. Auch der Tipp, dass es bei der Suche nach Zuspruch oder Hilfe andere Plätze im Internet gibt, ist äußerst konstruktiv.

Aber Axel hat Recht. Man muss schon etwas suchen, um den alten Eintrag über die Zielsetzung des Forums zu finden.
Forum Marinearchiv. Das deutschsprachige Forum für Historiker, Schiffsfreunde und Modellbauer., forum-marinearchiv.de.

Mein besonderer Dank aber gilt Thorsten, der sich trotz umfangreicher Aufgaben, ausführlich mit dem Thema auseinandergesetzt hat.
Seine Frage, nach meiner Motivation ist schnell beantwortet.
Weiterhin aktiv dabei sein.
Teilhaben am Austausch von Wissen und Informationen von Leuten und Freunden, teils persönlich bekannt und durch viele Jahre voller gemeinsamer Arbeit  verbunden.
Viele wissen, dass das Spektrum meiner Interessen sehr breit ist. Bei meiner Begeisterung für alle Art von Technik ziehe ich keine harten Grenzen. Oft verfalle ich allerdings in die Vorstellung, dass andere meine Begeisterung teilen müssten und ich damit gelegentlich meine Leser überfordere.
Offensichtlich ist es ein Fehler anzunehmen, dass nahezu jeder Mann fasziniert sein muss, von einem ferngesteuerten 8x8-Truck, der von seinem Piloten über eine Video-Brille durch raues Gelände gesteuert wird oder wie nutze ich einen 3D-Drucker zur Herstellung von Teilen aller Art.

Aber die Frage heraus zu finden, ob ein Thema Interesse findet oder nicht, wäre mit „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“ schnell beantwortet, trotzdem sehr hilfreich für den Autor.

Kaum zu hoffen, wagt man auf Antworten wie die von Dergl.
Geprägt von Sachverstand, aber auch von der Wertschätzung der Arbeit anderer.
Detlef, ob es uns gelingt, die Flagge des Modellbaues möglichst lange hoch zu halten, hängt wohl in erster Linie von der Qualität und der Zahl unserer Beiträge und der unbekannten Zahl von nicht immer nur stillen Lesern wie Reinhard ab.

Vermeintlich Schwieriges leicht verständlich machen.

Gruß Georg

Offline Turbo-Georg

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Re: HEMTT, Heavy Expanded Mobility Tactical Truck
« Antwort #12 am: 14 Mai 2022, 10:55:57 »
Hallo,  Freunde,
viel ist nicht gelaufen, aber für einen kurzen Wochenendgruß reicht es.
Ich bin ja nicht gerade ein talentierter Zeichner von menschlichen Figuren. Ich verstecke mich daher gerne hinter sog. „Studien“, da muss man es nicht so genau nehmen. Wichtig ist, dass damit eine Aussage getroffen wird.

Ich habe den Fahrersitz ausgebaut und erste Stellversuche unternommen.
Die Figur könnte ein Bisschen größer sein. Sie ist nur 1 : 10, aber sie vereint sonnst alle Vorteile in sich.
Sie ist an der Taille und am Hals geteilt und damit auch drehbar, Arme und Beine sind ebenfalls beweglich. Der Visierhelm wäre ideal zur Unterbringung einer Kamera, wenn er etwas größer wäre. (Bild 0044)
Ich habe zwar noch die „Zivilisten“-Figur. Aber auf ein Militärfahrzeug gehören keine Zivis und bis ich aus ihm einen ordentlichen Soldaten gemacht habe, habe ich auch meinen Rennfahrer militarisiert.

Ich habe alle Maße für die Kamerafigur aufgenommen (… siehe Studie), einschließlich Kamera und Servo. Ich habe mir BURDA Schnittmuster für Puppenkleider besorgt; da ist auch der Schnitt einer Hose und einer Jacke dabei. Aus dünnen Dessert-Tarn-Stoff bekommt er eine Uniform, oder was so aussieht; da lässt sich mit Füttern bei den Körpermaßen etwa machen.
Er wird ein „Großkopferder“, wie man in Bayern zu sagen pflegt. Ich habe ihm mit TINKERCAD eine neue "Rübe" verpasst.
Da hier nur geometrische Figuren zum Konstruieren zur Verfügung stehen, kommt mir sein Voll-Visierhelm sehr entgegen. Die US-Army wird darüber hinweg sehen (3D-Entwurf).
Wen er gedruckt ist, werde ich probeweise eine Kamera einsetzen und ihn euch vorstellen.

Schönes Wochenende!


Vermeintlich Schwieriges leicht verständlich machen.

Gruß Georg

Offline Urs Heßling

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Re: HEMTT, Heavy Expanded Mobility Tactical Truck
« Antwort #13 am: 14 Mai 2022, 11:41:35 »
moin, Georg
 :MG: top

Die Figur könnte ein Bisschen größer sein. Sie ist nur 1 : 10, aber sie vereint sonnst alle Vorteile in sich.
Sie ist an der Taille und am Hals geteilt und damit auch drehbar,
...
Ich habe mir BURDA Schnittmuster für Puppenkleider besorgt; da ist auch der Schnitt einer Hose und einer Jacke dabei.
Gedanken des Ergonomen, angestupst durch die Schlüsselworte "Taille" und BURDA :
Hast Du erwogen, daß der Fahrer auch eine weibliche Person sein könnte ?  :wink:

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Offline Turbo-Georg

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Re: HEMTT, Heavy Expanded Mobility Tactical Truck
« Antwort #14 am: 14 Mai 2022, 13:13:34 »
Hallo Urs,
ich hatte ehrlich gesagt nicht dir geringste Vorstellung, wie die Einzelteile einer Jacke oder Hose aussehen müssen, damit einigermaßen (Uni)Form in die Sache kommt. Deshalb das Schnittmuster.
Bei den Transport-Abteilungen der US-Army gibt es mit Sicherheit auch gestandene Soldatinnen, die so ein „Ungetüm“ von Fahrzeug, voll beladen mit Artillerie-, oder Panzergranaten, sowie andere Art von Nachschub quer durch die Landschaft bis zur kämpfen Truppe fahren.
Aber wir wollen es mit der Realitätstreue nicht zu weit treiben, sonst müsste ich mir auch Schnittmuster von Röcken besorgen.
« Letzte Änderung: 14 Mai 2022, 13:24:26 von Turbo-Georg »
Vermeintlich Schwieriges leicht verständlich machen.

Gruß Georg