Flotten der Welt > Die Rote Flotte und die russischen Marinen - Schiffe

Die nicht fertig gestellte Uljanowsk-Klasse (Projekt 1143.7)

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der erste:
Das " Пролетарский завод" hat eigentlich einen großen Erfahrungsschatz im Bau von Schiffsanlagen. Ob es gegebenenfalls Probleme gegeben hätte- ja, warum denn nicht. Man hätte sie sicherlich mit viel Einfallsreichtum gelöst und sich auch nicht gescheut, andere Werke um Hilfe zu bitten. Aber wer weiss das. Um darauf Antworten zu bekommen, sollte man das Werksmuseum besuchen https://club.silver-ring.ru/posts/690-forum-malyh-muzeev-2017-muzei-istorii-pao-proletarskii-zavod.html Hier noch die Homepage des Werkes, speziell das Produktionsprofil https://proletarsky.ru/product_catalog

olpe:
Hallo,
... ein kleiner Ausflug in die allgemeine Historie der Katapultanlagen:
--/>/> klick Fi 103
--/>/> klick wikide

Nicht uninteressant der dort kurz geschilderte Entwicklungsweg der Dampfkatapulttechnik: Fi 103 -> Royal Navy -> U.S. Navy
Soweit.
Grüsse
OLPE

olpe:
Hallo,
ergänzend zur Katapultanlage der “UL’YANOVSK“ noch einige Ergänzungen:
Das Katapult wurde entwickelt vom Zentralen Forschungsinstitut für Schiffstechnik (TsNII SM bzw. „Sudmash“, ex. TsNII „Kompas“) in Leningrad. Nach dem Bau im Werk "Proletarskiy Zavod" erfolgte doch eine Erprobung. Sie fand auf dem Testgelände „Nitka“ auf der Krim statt. Hierbei wurden Rollwagen mit entsprechendem Gewicht verwendet (30t), die eigentlich für Versuche mit der Havarie-Fangseilanlage vorgesehen waren. Die Tests wurden 1987-1988 durchgeführt, wobei das geforderte Schubniveau und die Endgeschwindigkeit letztlich erzielt wurden. Die Einarbeitung der Erprobungsergebnisse und das Erreichen der geforderten Spezifikationen lt. Pflichtenheft geschah bis 1989, inklusive der (Anm. OLPE: konstruktiven) Anpassung an die Systeme des Trägers.
Unten noch einige Bilder hierzu.

* Bild 1: Rohrteil der Katapultanlage S1-M im Werk "Proletarsky Zavod", 1984
* Bild 2: Links: die beiden Arbeitszylinder der S1-M und die Katapultrutsche. Rechts ist der Pendel-Wagen (Anm.: Schlitten?) mit dem Zugschuh der Pendel-Kolbengruppe zu sehen (die Abdeckungen der Rinne ist entfernt)
* Bild 3: eine Kolbengruppe mit Gurt als perspektivische Zeichnung und im Querschnitt
* Bild 4: Testwagen Nr. 2 mit einem Gewicht von 30 t für das S1-M, 1986
* Bild 5: Testversuch der Havarie-Fangseilanlage mit dem Testwagen, 1986-1987 (Bilder Q: Slg. OLPE; topwar.ru)
Soweit für den Moment.
Grüsse
OLPE

Wiking:
Hallo Olpe

Deine Ergänzungen, wieder  :TU:)

Eine Frage bleibt als Laie für mich noch.


--- Zitat von: olpe am 31 Januar 2022, 20:17:43 ---Hallo,
ergänzend zur Katapultanlage der “UL’YANOVSK“ noch einige Ergänzungen:
Das Katapult wurde entwickelt vom Zentralen Forschungsinstitut für Schiffstechnik (TsNII SM bzw. „Sudmash“, ex. TsNII „Kompas“) in Leningrad. Nach dem Bau im Werk "Proletarskiy Zavod" erfolgte doch eine Erprobung. Sie fand auf dem Testgelände „Nitka“ auf der Krim statt. Hierbei wurden Rollwagen mit entsprechendem Gewicht verwendet (30t), die eigentlich für Versuche mit der Havarie-Fangseilanlage vorgesehen waren. Die Tests wurden 1987-1988 durchgeführt, wobei das geforderte Schubniveau und die Endgeschwindigkeit letztlich erzielt wurden.
 
--- Ende Zitat ---

So wie ich es verstanden habe wären die Katapulte besonders für die Frühwarnflugzeuge Jak-44 wichtig gewesen, die sollen aber angeblich eine Startmaße von 40t gehabt haben.
Hätten da die 30t zusammen mit dem Schub der Propeller gereicht?

Mit freundlichen Grüßen,

Wiking





olpe:
Hallo,
nun, ich denke, wenn der Testwagen mit 30t Gewicht ohne eigenen Schub die für den „Start“ ausreichende Geschwindigkeit erreicht hat, dann können sicher auch 40t Flugzeuggewicht mit Propellerschub die nötige Geschwindigkeit auf 90m Strecke zum sicheren Abheben erzielen. Daten liegen mir leider nicht vor, weder zum Schub der beiden Propeller bei der YAK-44E noch zur Leistungsfähigkeit des Katapults.
Unten noch eine Prinzipskizze des Katapults …
(Bild Q: Slg. OLPE; yandex.ru/images)
Grüsse
OLPE

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