Hypothetische Szenarien > Konstruktions-Planungen

Atlantik-Zerstörer als Projekt 1937

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Woelfchen:
Längsschotten:
Bei allem was kleiner als ein Schlachtschiff ist sorgen die wohl primär dafür dass das Schiff schnell(er) kentert. Bei einem Zerstörer ist die Stabilität schon wegen der geringen Breite und hoch liegenden Gewichten (Bewaffnung) gering.

Zum Schiff:
- Motoren und Turbine liegen nahe zusammen. Ein unglücklicher Treffer und das Schiff ist bewegungsunfähig. Ein Tausch von Turbinen und Kesselraum könnte das Problem lösen. Sorgt aber auch für Problem (längere Wellen) und mehr Gewicht.
- 120 Schuss pro Rohr bei den 12,7cm Kanonen ist nicht gerade viel.
- Die Anordnung der hinteren Torpedorohre kommt mir komisch vor. Können die überhaupt nach außen gedreht werden oder kollidieren die dann mit dem Aufbau? Im Längschschnitt fehlt der Aufbau, das dürfte nicht gut für die Festigkeit des Rumpfes sein.

Grüße
Johannes

Sven L.:
Hallo Johannes,

Das der Motorenraum und der Turbinenraum so nahe beieinander liegen finde ich auch nicht so gut, aber weil ich vom äußeren her mich an die Designs der deutschen Zerstörer gehalten. Wenn ich die Kesselräume und auch den Turbinenraum etwas in ihren Längen verkürzen, wäre evtl. ein kleiner Zwischenraum möglich. Ich muss mal bei den Zerstörern 36 B gucken. Ich meine das dort zwischen den Turbinenräumen eine kleine Zwischenabteilung gewesen ist.
Die achteren Zwillingssätze kollidieren nicht mit den Aufbauten, weil diese dort unterbrochen sind. Ersichtlich in der Zeichnung Oberdeck.

@Marco:
Du kannst ja mal das Volumen eines Kesselraumes nehmen und ausrechnen wieviele Sekunden dieser zum Volllaufen benötigt.  8-) Es ist völlig unerheblich ob unter Deck dann noch komprimierte Luft vorhanden ist oder nicht.

2M3:

--- Zitat ---An Speerwaffen sind vier Wabo-Werfer zu zweien an jeder Seite des Achterdecks angeordnet. Weil mir keine Angaben über die Anzahl der mitgeführten Wabo’s bekannt sind, bin ich von 24 Stück ausgegangen.
Gewicht der Sperrwaffen: 10 t
--- Ende Zitat ---

Moin,

gibt es einen Grund, warum auf Wabo-Ablaufgerüste verzichtet werden soll.

Gruß Frank

Sven L.:

--- Zitat von: 2M3 am 20 Juni 2021, 22:31:58 ---
--- Zitat ---An Speerwaffen sind vier Wabo-Werfer zu zweien an jeder Seite des Achterdecks angeordnet. Weil mir keine Angaben über die Anzahl der mitgeführten Wabo’s bekannt sind, bin ich von 24 Stück ausgegangen.
Gewicht der Sperrwaffen: 10 t
--- Ende Zitat ---

Moin,

gibt es einen Grund, warum auf Wabo-Ablaufgerüste verzichtet werden soll.

Gruß Frank

--- Ende Zitat ---

Hallo Frank,

weil bei sämtlichen deutschen Zerstörerprojekten keine Ablaufgerüste vorgesehen waren. Spätere Nachrüstungen aus dem Krieg müssen hier unberücksichtigt bleiben.

Sven L.:
Hallo in die Runde,

ich habe Johannes seine Anmerkung zum Anlass genommen den Maschinen- und Turbinenraum zu überarbeiten. Statt vier 6-zylindrige Motoren, habe ich nun zwei 12-zylindrigen Motoren geplant. Die Turbinen habe ich etwas in Richtung Bug verschoben und den insgesamt freien Raum zum Einfügen einer weiteren kleinen Abteilung genutzt.
Insgesamt existieren nun vier E-Werke. Von achtern nach vorn sind diese folgendenmaßen bestückt:

* E-Werk 1: 1x 120 kW + 1x 80kW
* E-Werk 2: 2x 40 kW
* E-Werk 3: 2x 40 kW
* E-Werk 4: 1x 120 kW + 2x 80 kWInsgesamt stehen somit 640 kW an Strom zur Verfügung.

Was nun die Ausfallwahrscheinlichkeit der gesamten Maschinenanlage betrifft, kann ich nur sagen, das dies in jedem Fall weiterhin möglich ist. Ein Torpedotreffer wird mit Sicherheit ein größeres Loch als 1x1 m reißen. Bei einem Treffer der im Turbinenraum erfolgt und hierbei nahe der neu eingefügten Zwischenabteilung liegt, wird mit Sicherheit auch den Motorenraum beeinträchtigen, oder sogar ganz fluten.

Das Gewicht der gesamten Maschinenanlage habe ich jetzt mit 900 t gerechnet. Wenn die Konstruktionsgeschwindigkeit doch auf 36 kn festgesetzt werden soll, muss hierfür eine Mehrleistung von 10.000 PSw - aufgeteilt auf die Turbinen - in auf genommen werden. Das Gewicht der Maschinenanlge würde hierbei auch nochmal um rd. 80 t steigen. Dies ließe sich mit einem Mehrtiefgang von 2 cm - Kontruktionstiefgang dann 3,90 m - etwas kompensieren und noch eine angemessene Baureserve zu behalten.

In der Anlage die angepassten Zeichnungen

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