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Sowjetische Schnellboote in Rønne/Bornholm 9. Mai 1945

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Urs Heßling:
moin,


--- Zitat von: JensA am 10 März 2021, 19:53:43 ---Laut Deinem Buch liefen sechs sowjetische Schnellboote am Morgen 9. Mai von Kolberg aus, unterwegs traf sie auf einen deutschen Geleitzug, und einer der Boote geleitete es nach Kolberg.
--- Ende Zitat ---
Kann es auch anders gewesen sein ?
Zitat aus der "Chronik"
3.– 9.5.1945
Ostsee
Letzte Evakuierungsfahrten von Hela nach Westen.
... der kleine Seebäderdampfer Rugard mit 1500 Flüchtlingen wehrt am 9.5. einen Aufbringungsversuch von drei sowjetischen Torpedokuttern ab.
[Zitat Ende]

Gruß, Urs

kalli:

--- Zitat von: JensA am 10 März 2021, 19:53:43 ---Waren sie alle vom Typ D-3?

--- Ende Zitat ---

Alle Boote waren vom Typ D-3.
In russischen Quellen werden die Boote TK-37, TK-185, TK-188 und
TK-193 für den 09.05.1945 Bornholm erwähnt. Für die anderen beiden habe ich bisher keine ausdrückliche Erwähnung gefunden, was nichts heißen muß.

SchlPr11:
Hallo,
auf dem Foto in Rönne lassen sich 5 Boote auszählen. Auf dem realen Foto dürfte zumindest auf den außenliegenden Booten eine Kennung auszulesen sein.
Hier ein Foto eines vermuteten Panzerboot mit MG-Stand und Stand achtern aus dem Südbereich Dnepr o. ä,
REINHARD

kalli:

--- Zitat von: SchlPr11 am 10 März 2021, 22:14:20 ---auf dem Foto in Rönne lassen sich 5 Boote auszählen.

--- Ende Zitat ---

Stimmt, TK 96 habe ich auch gefunden.

TD:
Hallo Jens,
•   im Beitrag findet man auch einige Fotos im Link
•   
•   Rønne Byarkiv  .
•   Foto 3 zeigt links den Tankleichter G.Ö. 1 ex POLMIN I.
•   Ich wollte kurz einige Daten von diesem Schiff einfügen und musste sehen, dass es doch sehr viele verschiedene Angaben zum Lebenslauf dieses Schiffes gibt.
•   Da in der Regel die meisten polnischen Hilfsschiffe am 28. August von der polnischen Kriegsmarine beschlagnahmt wurden nehme ich an das POLMIN I sogar etwas früher beschlagnahmt wurde wegen den wichtigen Versorgungsaufgaben des Schiffes, auf keinen Fall aber erst im September, also nach Kriegsausbruch am 1.9.1939.
•   Wie die im Anhang beschriebene Selbstversenkung am 2.10.1939 zeigt war POLMIN I vermutlich bei der Kapitulation dem Leiter der technischen Abteilung (des Kriegshafen Hela?) unterstellt welcher nach den schweren Endkämpfen um Hela so erschöpft war das er von den Sprengungen usw. nichts mitbekommen hat.
•   Nachdem zum Verlust / Verbleib des Schiffes / Wrackes im Mai 1945 bisher immer alles unklar war zeigen die neuen Angaben aus Polen ja nun zur UdSSR nach 1945-
•   DANZIG VIII ist allerdings schon zweimal bei Tankleichtern vorher belegt.
•   Die Schichau Werft Danzig baute sich ca. 1942 ein Tankschiff ohne Antrieb mit Namen DANZIG VIIII welches nach 1945 zum Westen kam und in Besitz der Werft blieb.
•   Polen wollte nach 1945 diesen Tankleichter als polnisches Eigentum beschlagnahmen lassen da es vor dem Krieg unter polnischer Flagge als DANZIG VIII auf der Westerplatte
•   im Einsatz gewesen sei. Schichau konnte nachweisen das die Werft erst im Krieg den Tank Kahn gebaut hatte und somit mit der Vorkriegs DANZIG VIII nicht verwechselt werden durfte.
•   Ich habe einmal alles an Daten zu POLMIN I zusammengesucht und würde mich freuen
•   möglichst weitere neue Daten und Fakten auch aus Dänemark und Polen zu erhalten.

     Vielen Dank für die Hilfe

Theo








POLMIN I

Barka do przewozu paliw płynnych (bunkrowa barka ropowa) bez własnego napędu  zbudowana w stoczni The International Shipbuilding and Engineering Co. Ltd., Danzig (Gdańsk), Wolne Miasto Gdańsk.
Tonaż: 349 g, 255 n, 580 dwt.
Wymiary: 44,42 x 7,90 x (3,47) m.
Klasa BV.
1936.01.29-Projekt opracowany przez Stocznię Gdańską.
1936.11.28-Rozpoczęcie budowy.
1937.10.25-Kontrakt na budowę “krypy bunkrowej z urządzeniami pompowymi” podpisany
  przez Polmin.
1937. - Zwodowany jako POLMIN I, NB 81 (S81) dla Państwowej Fabryki Olejów
  Mineralnych Polmin.
1938.03.30-Pomierzona przez UM w Gdyni. Tonaż; 348,88 brt, 254,65 nrt. Wymiary:
  44,42 x 7,90 x (3,47) m.
1938.04.02-Śwaidectwo Pomiarowe.
1938.04.05-Zakończenie budowy.
1938.04.13-Przejęty w Gdańsku i przekazany do eksploatacji w porcie Gdynia.
  Sygnał rozpoznawczy SOAP. Port macierzysty Gdynia. Bandera polska.
1938.04.29-Wpisany do rejestru w Gdyni. Nr rejestru okrętowego 151.
1939.09. - W dyspozycji Polskiej Marynarki Wojennej.
1940.08.12-Wg meldunku Marine Arsenal Gotenhafen pozostawał w służbie tej placówki
  jako G.Ö.I (Oelprahm).
1947. - Prawdopodobnie zidentyfikowany przez Polską Misję Rewindykacyjną 
  w jednym z portów niemieckich pod nazwą DANZIG VIII. Wobec braku
  odpowiednich dowodów nie udało się jednostki odzyskać.
1948.04.09-Meldowany w Królewcu w dyspozycji władz radzieckich.
Dalszych losów nie udało się ustalić.
Plan
POLMIN I. Ein Lastkahn für den Transport flüssiger Brennstoffe (Ölbunker-Lastkahn) ohne eigenen Antrieb, der auf der Werft der International Shipbuilding and Engineering Co. gebaut wurde. Ltd., Danzig (Danzig), Freie Stadt Danzig. Tonnage: 349 g, 255 n, 580 dwt. Abmessungen: 44,42 x 7,90 x (3,47) m. BV Klasse. 1936.01.29-Projekt der Danziger Werft vorbereitet. 1936.11.28-Baubeginn. 1937.10.25-Vertrag über den Bau einer "Bunkerkrypta mit Pumpausrüstung" unterzeichnet von Polmin. 1937. - Einführung als POLMIN I, NB 81 (S81) für die staatliche Ölfabrik Mineral Polmin. 1938.03.30-Gemessen von der Medizinischen Universität in Gdynia. Tonnage; 348,88 brt, 254,65 Nr. Maße: 44,42 x 7,90 x (3,47) m. 1938.04.02-Messzertifikat. 1938.04.05-Fertigstellung der Bauarbeiten. 1938.04.13-Übernahme in Danzig und Inbetriebnahme im Hafen von Danzig. SOAP-Rufzeichen. Der Heimathafen von Gdynia. Polnische Flagge. 1938.04.29-Eingetragen in das Register in Gdynia. Registernummer 151. 1939.09. - Zur Verfügung der polnischen Marine. 1940.08.12-Laut dem Bericht blieb Marine Arsenal Gotenhafen im Dienst dieser Einrichtung als G.Ö.I. (Oelprahm). 1947. - Wahrscheinlich von der polnischen Wiederherstellungsmission identifiziert in einem der deutschen Häfen unter dem Namen DANZIG VIII. In Abwesenheit von Die relevanten Beweise konnten nicht wiederhergestellt werden. 1948.04.09-Registriert in Królewiec* zur Verfügung der sowjetischen Behörden. Das weitere Schicksal ist nicht geklärt. Gesamtplan - Schiffbau in Schrott !!!

* Królewiec · The Polish name for Kaliningrad, Russia (formerly Königsberg)

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