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Autor Thema: ID=32375 Name=Labude, Günter - mein Freund...  (Gelesen 2128 mal)

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Offline Rheinmetall

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ID=32375 Name=Labude, Günter - mein Freund...
« am: 03 Februar 2021, 18:34:59 »
Hallo liebe Forumsgemeinde,

heute habe ich nun endlich die Kraft, Euch den Tod meines lieben und langjährigen Freundes, Günter Labude (als Funkobergefreiter Besatzungsmitglied von U 642 und U 3518) mitzuteilen.
Er starb gestern, am 02.02.2021, mit 95 Jahren in einem Altersheim in Düsseldorf.

Unsere Freundschaft, welche nun über 15 Jahre Bestand hatte, entstand durch einen außergewöhnlichen Zufall, über welche ich sehr dankbar bin und dem interessierten Leser gerne berichten will:
Zu jener Zeit las ich von einem alten französischen Zerstörer (der Le Flibustier) welcher im Hafen von Toulon durch den Rammstoß eines deutschen U-Bootes „versenkt“ wurde.
Um eventuell mehr über diesen Vorfall zu erfahren, schrieb ich dies in eines der vielen einschlägigen Foren, in welchen in damals schon unterwegs war.
Hierauf erhielt ich von einem anderen User eine äußerst präzise Antwort mit einem Haufen Details.
So wie z.B., dass der Kommandant zum Zeitpunkt des Vorfalles beim FdU Mittelmeer in Aix zur Berichterstattung war und der I WO das Boot während des amerikanischen Luftangriffes aus dem Hafen von Toulon bringen wollte.
Jedoch hatten die Nebelboote ganze Arbeit geleistet, sodass es zu einem Rammstoß mit dem o.g. Zerstörer kam, indessen Folge das Boot sich ca. 3 Meter tief in die Steuerbordseite des Schiffes bohrte und selbst hierbei erhebliche Schäden erlitt.
Ferner war davon die Rede, dass 5-6 Meter Bugverkleidung zu erneuern waren, alle 4 Torpedoklappen im Eimer, sowie sämtliche Mikrofone der Horchanlage mit dazugehörigen Balkon nicht mehr zu gebrauchen waren).   
Ebenfalls musste das Boot durch einen Schlepper aus dem Schiff gezogen werden, welches sich daraufhin auf die Seite legte und nur noch die Aufbauten zu sehen waren.
Auf meine Frage hin, woher es dieses denn alles so genau wüsste, erhielt ich die Antwort: „ich war dabei !“.
Das war der Startschuss für unsere Generationen übergreifende Freundschaft mit einem Altersunterschied von 57 Jahren.   

Günter wurde am 18.05.1925 in Breslau / Schlesien geboren und wuchs dort zusammen mit seinen Geschwistern auf.
Nach der Schule absolvierte er eine Lehre zum Elektriker und meldete sich mit 17 Jahren als Kriegsfreiwilliger.
Sein Wunsch war es, zur Luftwaffe zum fliegenden Personal eingezogen zu werden, jedoch wurden zu jener Zeit sehr viele U-Boot Neubauten gefertigt, sodass er kurzfristig zur U-Boot Waffe zum funktechnischen Personal  bei der Nachrichtenschule in Aurich, sowie auf einem Horch- & Sani-Lehrgang auf der „Wilhelm Gustloff“ in Gotenhafen ausgebildet wurde.
Sein erstes Boot, zudem er kurzfristig kam, da er ansonsten in die Personalreserve gekommen wäre, war das bei Blohm & Voss gebaute Typ VII C Boot U 642.
Dieses stand unter dem Kommando von Kptlt. Herbert Brüning, welchen er bis zuletzt als exzellenten Menschenführer verehrte.
Nach der Ausbildung nahm das Boot an den großen Geleitzugschlachten im Nordatlantik teil.
Hierbei wurde am 08. März 1943 das britische Handelsschiff Leadgate (2,125 tons) versenkt, bei welchem es sich um einen Nachzügler des Geleitzuges SC-121 handelte.
Am 09. Juli 1943 überstanden sie den Luftangriff einer britischen Catalina, welche sie mit Wasserbomben belegt hatte, welche jedoch zu keiner Beschädigung führten.
Stattdessen schaffte es Matrose Bruckert (welcher wegen einem kameradschaftlichen Vorfall von der Seemänischen Nr. 1 zum einfachen Matrosen degradiert wurde) als Richtkanonier der 2 cm Flak, dass angreifende Flugboot so schwer zu beschädigten, dass es später abstürzte.
Bruckert erhielt hierfür das Eiserne Kreuz 1. Klasse, seine beiden Gehilfen (Ladeschützen) jeweils das Eiserne Kreuz 2. Klasse.
Günter selbst, wurde ebenfalls mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet, da er den über Bord gegangenen Kameraden Kurt Hörseljau, welcher zudem noch Nichtschwimmer war, aus dem Atlantik rettete.
Da beide keine Schwimmweste trugen, was ein Verstoß darstellte, konnte Kaleu Brüning diesen Vorfall nicht im KTB erwähnen.
Nach Rücksprache mit dem Flottillen-Chef Wilhelm Schulz erhielt er jedoch für diese Rettungstat das Eiserne Kreuz 1. Klasse verliehen.
Leider war der viel zu früher Tod von Hörseljau (mit 20 Jahren) nur hinausgeschoben worden, da er später einem Luftangriff am 21.11.1943 auf Toulon zum Opfer fallen sollte.
Am 03. November 1943 konnte U 642 trotz Wabo-Verfolgung unbeschädigt durch die Straße von Gibraltar ins Mittelmeer durchbrechen.
Der hierzu an das Boot gesendete Durchbruchsbefehl, war der einzige „M-Offizier“ (doppelt verschlüsselter Funkspruch, der nur durch den Alten oder den 1 WO gelesen werden durfte) welchen Günter während seiner Zeit bei der Kriegsmarine erhielt.
Wie man es sich bei rauen Gesellen der Marine vorstellen kann, waren sie trotz strickten Alkoholverbot auf dem Boot, trinkfest und es sind auch ab und zu die Fäuste geflogen.
Wie bei einem Vorfall in Toulon, als im Soldatencafé „Harmonie“ italienische Seeleute „dicke Backen“ gemacht haben und es dann um diese Harmonie geschehen war.
Hierauf kam es zu einer wüsten Kneipenschlägerei, jedoch war die Gendarmerie recht schnell vor Ort, sodass 12 Mann der Besatzung von U 642 (darunter der I WO wie auch Günter) 21. Tage verschärften Arrest erhielten.
Jedoch kümmerte sich die ehemalige Seemännische Nr. 1 entsprechend um seine Leute, weshalb es ihnen trotzdem an nichts fehlte.
Der I WO hingegen erhielt nur Stubenarrest und wurde alsbald zum Oberleutnant z.S. befördert.
Ebenfalls war der Umgang mit den Franzosen, welche die Wachmannschaft stellten, stets menschlich und freundlich, da diese sich insgeheim darüber freuten, dass die Italiener eine ordentliche Abreibung erhielten.

Ein Mann der Besatzung, der Matrosengefreite Werner Staake nutzte in Toulon einen Auftrag, welcher ihn nach Marseille führen sollte, um sich unerlaubt von der Truppe abzusetzen.
Der Deserteur schrieb sich bei der französischen Fremdenlegion ein und wart nicht mehr gesehen.
Jedoch war es auch genau dieser Staake, welcher 44 Jahre später das erste Kameradschaftstreffen der alten U-Bootbesatzung im Sauerland organisieren sollte.

Am 05.07.1944 kam durch einen massiven Luftangriff der amerikanischen Luftwaffe auf Toulon das Ende für U 642, welches zu diesem Zeitpunkt im Missiessy Dock Nummer 2 eingedockte war.
Zusammen mit U 586 wurde das Boot im Dock durch die Bombenwürfe so schwer beschädigt, dass es anschließend abgeschrieben werden musste.
Eine Geschichte, wie sie fast in Wolfgang Petersens „Das Boot“ vorkommt.

Am 29.12.1944 nahm die Besatzung nach der Baubelehrung das neue Elektroboot U 3518 vom Typ XXI bei der F. Schichau GmbH in Danzig in Empfang und stellte es unter ihrem alten Kommandanten in Dienst.
Mit diesem Boot, dass etliche Neuerungen und bis dahin nie gekannten Komfort für die Besatzung bot (mehrere Toiletten und sogar zwei Duschen !) erfolgten dann die bereits durchlebten Stationen der UAK und der Agru-Front.
An einem Sonntag Ende Januar 1945 morgens um 08.00 Uhr geriet das Boot bei der Rückkehr von Pillau in einen Luftangriff.
Zwei russische Jagdflugzeuge kamen aus der Sonne an das Westkurs steuernde Boot angeflogen.
Der 2. WO hielt diese jedoch für eigene Maschinen, weshalb kein Alarm gegeben, oder die Flak-Stände bemannt wurden.
Dann ging alles schnell und es setzte Bordwaffenbeschuss ein, ebenso wurden schlecht liegenden Bomben geworfen.
Das daraufhin durchgeführte Alarmtauchen ging hierbei jedoch so schnell, dass das Boot nicht mehr abgefangen werden konnte und starke Grundberührung erhielt, wobei auch das GHG (Gruppenhorchgerät) einiges an Schaden erlitten hatte.
Bei der Rückkehr nach Danzig wurde auch jenes Seegebiet passiert, in dem am 31.01.1945 das KdF- / bzw. Flüchtlingsschiff Wilhelm Gustloff versenkt worden war.
Jedoch konnte die Besatzung außer Wrackteile und treibenden Leichen nichts mehr ausmachen.

Nach Beendigung der Agru-Front erhielt das Boot den Befehl, Neustadt in Holstein anzulaufen.
Hierbei hatte das Boot erneut das Glück, die Begegnung mit einer deutschen Treibmine zu überleben.
Die Sperrwaffe berührte zwar sogar den Rumpf des Bootes, detonierte jedoch zu einem späteren Zeitpunkt, sodass nur die Steuerbord-Welle verzogen wurde und das Boot Travemünde anlaufen konnte, wo es eingedockt wurde.
Nach einigen Tagen ging es weiter in Richtung Neustadt, wo jedoch kein Treibstoff mehr gebunkert werden konnte und das Boot von hier aus nach Kiel verlegt wurde.
U 3518 überstand hier noch weitere Luftangriffe unbeschädigt und erhielt am 03.05.1945 das Stichwort „Regenbogen“.
Die Restbesatzung versenkte daraufhin in der Nähe des Feuerschiff Kiel 1 das noch junge Boot in der Ostsee.
Leider musste die Besatzung nach einem der vielen Luftangriffe auf Kiel feststellen, dass die Gebäude, in denen ihre Last untergebracht worden war, ausgebombt wurden.
Anschließend begann sich, die Besatzung zu zerstreuen.
Der Alte, Kptlt. Brüning, setzte sich unter anderem mit dem Fahrrad in Richtung seiner Heimatstadt Hagen ab.
Er geriet zwar noch in alliierte Kriegsgefangenschaft, wurde jedoch bereits am 15.08. 1945 wieder entlassen.
Günter wurde zunächst Angehöriger der GMSA (German Mine Sweeping Administration) war hierbei jedoch nicht bei der Beseitigung von Seeminen beteiligt, sondern wurde mit anderen Kameraden wieder bewaffnet und erhielt den Auftrag, Gehöfte und Dörfer vor plündernden, ehemaligen KZ-Häftlingen und Kriegsgefangenen zu schützen, welche nach deren Freilassung umher streiften.
Anschließend wurde er, unter anderem aufgrund seiner guten Englischkenntnisse, der Chauffeur des ranghöchsten britischen Offiziers in Schleswig-Holstein.
Dieser wollte ihn anschließend als seinen Burschen mit nach England nehmen, jedoch hatte Günter anderes im Sinn.
Er wollte in Deutschland bleiben und zu seiner „Braut“, welche er als Marinehelferin auf der Nachrichtenschule kennen gelernt hatte.
Hierzu schrieb er sich einen entsprechenden Fahrbefehl, wechselte noch einmal die Räder und erschien nicht wie gewöhnlich um 08.00 Uhr vor dem Haus des britischen Offiziers, sondern brauch zu seiner Unternehmung auf.
Jedoch hatte diese ein rasches Ende, als er bei den Elbbrücken in Hamburg in eine britische Kontrolle geriet.
Was er nicht wusste, dass die Räder, ein jedes einzelne für sich, eine Individualnummer hatten, was er nicht berücksichtigt hatte und deshalb aufflog.
Aber sein britischer Offizier nahm es ihm nicht weiter übel und so blieb es bei drei Wochen Arrest.

Nach dem Krieg heiratete er seine Marinehelferin Ingrid, mit welcher er 4 Kinder bekam und über weitere Umwege letztendlich in Düsseldorf landete.
Zunächst als Gießer in einem Stahlwerk, welches Rohre herstellte angestellt, arbeitete er sich durch Fleiß, selbst angeeignetes Wissen und dem immer nötigen Quäntchens Glück letztendlich zu einem gefragten Devisenhändler bei dem Kreditinstitut West-LB nach oben.
Im Jahre 1985 wurde er pensioniert und lebte seither in Düsseldorf, wo er seinem Schrebergarten pflegte und sich am Karneval erfreute.
Aber auch für Fußball war er zu begeistern, da er zusammen mit seinem Vater am Radio es miterlebte, wie Fortuna Düsseldorf gegen Schalke 1933 in Köln deutscher Meister wurde.
Im Jahr 2019 ging er zusammen mit seiner Frau ins Altersheim, welche dort letztes Jahr verstarb.
Zeit seines Lebens interessierte sich Günter für Technik und deren Fortschritt.
So hatte ich ihn über ein Internet-Forum kennen gelernt, aber an seinem Laptop wurde auch lang und begeisterter des PC-Game „Silent Hunter III“ gespielt.
Um kleinere Reparaturen und Software-Updates am PC kümmerte er sich mit über 90 Jahren noch selbst, ebenfalls hatte er ein Handy, benutzte mit mir fast wöchentlich Skype und hatte auch einen eigenen Facebook-Account.
Ebenso durfte ich Ihn auch dreimal in seiner Heimatstadt besuchen.
Nach Günters Auffassung, ist nach dessen Tod, jetzt nur noch ein Kamerad von der Besatzung übrig.
 
Seine letzten Worte an mich bei unserem letzten Telefonat waren, ich solle immer die eine Handbreit Wasser unter dem Kiel behalten.

Günter, ich werde Dich niemals vergessen…


Zum vergrößern der nach folgenden Bilder diese einfach anklicken.



Günter im Juni 1942 (als 17-jähriger Kriegsfreiwilliger)



Die Indienststellung von U 642 (Typ VII C, bei Blohm & Voss, Hamburg, 01.10.1942)




Das Bootswappen von U 642 (die Krone sollte England darstellen, die Peitsche ist selbsterklärend)




Günter (zweiter von links) mit Kameraden beim Landgang.




09. Juli 1943, 08.10 Uhr - U-642 wird von einer amerikanischen B 24 Liberator überrascht und mit vier Wasserbomben belegt.
Das Boot kann aber unbeschädigt entkommen.




Die Indienststellungsfeier von U 3518 (am 29.12.1944), Günter rechts im Bild.




Die selbe Einstellung, nur mit mehr Kameraden.




Günter an Oberdeck von U 3518 vor Bornholm.
(Vermutlich das einzige noch existierende Bild dieses Bootes)




Günter bei einem meiner Besuche, Düsseldorf 2017

« Letzte Änderung: 05 Februar 2021, 00:48:09 von Rheinmetall »
Ab Kapstadt ohne Kreiselkompass - Jürgen Oesten, U 861

Offline Sprotte

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Re: ID=32375 Name=Labude, Günter - mein Freund...
« Antwort #1 am: 03 Februar 2021, 22:42:31 »
RIP :MG:
Auch im Orchester des Lebens dringt das Blech am meisten durch.

Offline Hubertus

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Re: ID=32375 Name=Labude, Günter - mein Freund...
« Antwort #2 am: 04 Februar 2021, 03:40:21 »
Thanks Rheinmetall,

The life of Günter Labude, very well told.
I would like to see it in the crew list, but could be to large for HMA Search crew lists.
It should be kept at HMA somewhere.

RIP Günter.

Herb. top :MG:
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Offline Teddy Suhren

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Re: ID=32375 Name=Labude, Günter - mein Freund...
« Antwort #3 am: 04 Februar 2021, 09:49:56 »
Hai

 :MG:

U642 wird --/>/> hier im Artikel des HMA kurz erwähnt.
Gruß
Jörg

WoWs Nick: Teddy191

Offline Rheinmetall

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Re: ID=32375 Name=Labude, Günter - mein Freund...
« Antwort #4 am: 04 Februar 2021, 20:51:02 »
Dankeschön zusammen.  top
Hab jetzt die besagten Bilder eingefügt.

@ Hubertus: Könntest Du vielleicht das Bild von Günter als Kriegsfreiwilliger  (das oberste) neben seinen Daten in Deinem HMA einfügen ?
Ich denke das würde ihm gefallen.

Beste Grüße, Matze
Ab Kapstadt ohne Kreiselkompass - Jürgen Oesten, U 861

Offline Urs Heßling

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Re: ID=32375 Name=Labude, Günter - mein Freund...
« Antwort #5 am: 04 Februar 2021, 22:09:07 »
moin,

der Zerstörer Le Bison wurde am 3.5.1940 von deutschen Stukas versenkt (wiki mit einem Datumsfehler)

Aber er hatte einen Namensnachfolger ... Le Flibustier ... und in dessen Geschichte ist sogar die Kollision mit U 642 enthalten.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Offline t-geronimo

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Re: ID=32375 Name=Labude, Günter - mein Freund...
« Antwort #6 am: 04 Februar 2021, 22:41:26 »
@ Hubertus: Könntest Du vielleicht das Bild von Günter als Kriegsfreiwilliger  (das oberste) neben seinen Daten in Deinem HMA einfügen ?
Ich denke das würde ihm gefallen.

Die Bilder baue ich immer ein. Nur das erste oder gerne noch andere?
Soll ich "Familie Labude" drauf schreiben als Spender?
Gruß, Thorsten

"There is every possibility that things are going to change completely."
(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

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Offline Rheinmetall

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Re: ID=32375 Name=Labude, Günter - mein Freund...
« Antwort #7 am: 05 Februar 2021, 00:39:23 »
Guten Morgen Ihr zwei !

Vielen Dank für Deine Aufklärung, Urs.  :TU:)
Deshalb habe ich nie etwas konkretes darüber gefunden, wenn es tatsächlich ein Schwesternschiff des besagten Zerstörers war.
Gerne hätte ich Günter hiervon erzählt, aber das geht leider nicht mehr...
Hab Deine Information in meinem Text ergänzt, Dankeschön.

Thorsten, gerne noch (mehr) die anderen Bilder.
Dein weiterer Vorschlag hört sich ebenfalls gut an.
Mach das bitte so.  top

Danke und beste Grüße,

Matze
« Letzte Änderung: 05 Februar 2021, 00:49:21 von Rheinmetall »
Ab Kapstadt ohne Kreiselkompass - Jürgen Oesten, U 861

Offline Hubertus

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Re: ID=32375 Name=Labude, Günter - mein Freund...
« Antwort #8 am: 05 Februar 2021, 02:11:01 »
Hi Matze,

this will be update for Günter Labude.

32375   Labude   Günter   FkOGfr   U-642. 4 patrols 185 seetage 1 schiff.  U-3518. 29.12.44-ende. also see https://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php?topic=34448.0;topicseen   Düsseldorf   2021.02.02   1925-05-18   Wroclaw / Silesia   UO.40225/42

Cheers Herb
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Offline M-54842

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Re: ID=32375 Name=Labude, Günter - mein Freund...
« Antwort #9 am: 07 Februar 2021, 10:23:27 »
Danke Matze für Deinen emotionalen Bericht. Möge Dein Freund in Frieden ruhen. :MG:

Offline Rheinmetall

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Re: ID=32375 Name=Labude, Günter - mein Freund...
« Antwort #10 am: 07 Februar 2021, 14:40:06 »
Danke Matze für Deinen emotionalen Bericht. Möge Dein Freund in Frieden ruhen. :MG:

Dankeschön.

Habe heute mit seiner Tochter lange telefoniert.
In unseren Erinnerungen wird er immer so weiter leben, wie er war.
Ein stets fröhlicher und optimistischer Familienmensch.

Matze
Ab Kapstadt ohne Kreiselkompass - Jürgen Oesten, U 861

Offline Axel Niestle

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Re: ID=32375 Name=Labude, Günter - mein Freund...
« Antwort #11 am: 07 Februar 2021, 17:15:51 »
Hallo liebe Forumsgemeinde,



09. Juli 1943, 08.10 Uhr - U-642 wird von einer amerikanischen B 24 Liberator überrascht und mit vier Wasserbomben belegt.
Das Boot kann aber unbeschädigt entkommen.


Das Photo zeigt leider nicht U 642, sondern U 336 bei einem anderen Luftangriff durch eine amerikanische Liberator.

Offline t-geronimo

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Re: ID=32375 Name=Labude, Günter - mein Freund...
« Antwort #12 am: 08 Februar 2021, 18:32:02 »
So, die Bilder sind drin.  :-)
Gruß, Thorsten

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Offline Rheinmetall

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Re: ID=32375 Name=Labude, Günter - mein Freund...
« Antwort #13 am: 12 März 2021, 17:51:48 »
Farewell - mein Freund !



Heute, am einjährigen Todestag seiner Frau wurde er neben dieser in einem Urnengrab in Düsseldorf beigesetzt.

@ Herb / Thorsten:
Bitte ändert seinen Geburtsort von Wroclaw wieder in Breslau um.
Zum Zeitpunkt seiner Geburt, bzw. in seiner Jugend hieß die Stadt so und er war stolz auf sein Breslau / Schlesien.
Den jetztigen Namen haben ihr die Polen gegeben.

@ Axel Niestlé:
Danke für die Berichtigung.  :TU:)
Woher kommt die Erkenntnis, dass es sich bei dem fotografierten Boot um U 336 und nicht um U 642 handelt ?

Vielen Dank für alles und beste Grüße,

Matze
Ab Kapstadt ohne Kreiselkompass - Jürgen Oesten, U 861