Medien > Bücher von Forenmitgliedern

Editierte Neuausgabe "Alfred von Tirpitz - Erinnerungen"

<< < (3/3)

kaimarex:
Nun auf den Geschmack gekommen, die Geständnisse des gewalt-ausübenden TI und RMA-Chefs rausgeholt : Seite 4 : Vorsicht, unglaublich !
" " In Kiel lagen wir später mit geladenen Geschützen vor den Straßen der Altstadt, die zum Wasser  hinabführen, als die Preußen unter Manteuffel ( der heißt so ! ) bei Holtenau  über den Kanal heranrückten und es fraglich erschien, ob die Österreicher  unter Gablenz Widerstand leisten würden oder nicht "
BOAH, der wollte in KIEL die ex- Verbündeten beschießen ! Typisch, gemeine Preußen !
Weiter : "Die österreichischen Offiziere  waren in Kiel sehr beliebt gewesen.... während die Preußen, die den steifen Ladestock verschluckt hatten, die gewünschte Bildung eines eigenen S-H Kleinstaates stören kamen. Trotz dem Kriegszustand haben wir uns über Tegetthoffs Seesieg bei Lissa gefreut, fast als ob er ein eigener wäre. "

Wahnsinn, den ÖSTERREICHERN den Hafen geklaut, Stadt bedroht.
Ich bin NUN für die Rückgabe an die geschlagenen Österreicher , also der Bereich von Kiel Größe 1866, bitte Schreiben an Wien : Hiermit geben wir den durch die heimtückischen Preußen geklauten Hafen zurück. Wann kommt das erste Übernahmekommando ?

bettika61:

--- Zitat von: juergenwaldmann am 23 April 2021, 19:22:17 ---Der Name von Alfred Tirpitz wird anscheinend nicht mehr gewünscht :

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Traditionserlass-Neuer-Name-fuer-Kieler-Marinestuetzpunkt-steht-fest,marine1258.html


--- Ende Zitat ---
Hallo,
Der Vorbehalt gegen den Namen Tirpitz ist nicht neu,
die Arbeiter der Flensburger Werft  haben vor 100 Jahren  anlässlich des Stapellaufs und Taufe des Frachters TIRPITZ protestiert.

--- Zitat ---Werftarbeiter der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG), auf deren Helgen ein nach Tirpitz benannter Frachtdampfer gebaut worden war, hatten sich vehement gegen die Teilnahme des Namensgeber an der Taufe und an dem nachfolgenden Stapellauf gewandt und damit einen Eklat ausgelöst, der international publizistische Wellen schlug und im Reichstag in Berlin zur Sprache kam. In ihren Augen war Tirpitz eine politische Reizfigur.....
. ......
Sie weigerten sich, in Gegenwart von Tirpitz und seinem Gefolge das Schiff vom Stapel zu lassen. Tirpitz sei ein scharfer Kriegstreiber und chauvinistischer Großmachtpolitiker, argumentierten die politisierten Arbeiter und verwiesen auf dessen Rolle beim wilhelminischen Schlachtflottenbau, der sich vor allem gegen England gerichtet hatte, und der Gründung der nationalistisch, deutsch-völkisch orientierten Vaterlandspartei.
In einer Resolution wandten sich die von der SPD unterstützten Arbeitervertreter gegen eine „chauvinistische Handlung“ wie dem Stapellauf unter Tirpitz„ Beteiligung. Diese Akt sei nur dazu angetan, „erneut die Völker zu verhetzen und die begründete Vermutung bei unseren Feinden aufkommen lassen könnte, daß in dem neuen Deutschland dem nationalistisch-militaristischen Rummel nicht im Ernst entgegengetreten würde“. Tirpitz sei ein „fluchbeladener Name“.
Die Werftleitung reagierte auf die Verweigerungshaltung der Beschäftigten in Absprache mit der Stinnes-Zentrale mit der Aussperrung aller 2000 Werftarbeiter. Die Empörung unter den davon Betroffenen war groß. Sie fürchteten um ihren Lohn und ihren Arbeitsplatz. Diese „brutale Unternehmer-Willkür“ sei ein „Schlag in das Gesicht der friedliebenden Arbeiterschaft“, hieß es von Seiten der Werftarbeiter. https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/vor-100-jahren-der-aufstand-der-werftarbeiter-gegen-alfred-von-tirpitz-id32112837.html

--- Ende Zitat ---

TomRohwer:
Nur ganz am Rande angemerkt:

Mit all diesen Fragen befasst sich die kritische Analyse, die der Neuausgabe von Tirpitz' "Erinnerungen" beigefügt ist... 8-)

Navigation

[0] Themen-Index

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln