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Aufzüge in einem Geschützturm (Gelöst, Danke :)

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FootlooseCorp:
Hey :)

Ich arbeite immer noch an meinem Geschützturm und habe da eine Frage bezüglich der Aufzüge.
Mir wurde gesagt für die Munition wird ein System verwendet ähnlich eines Paternoster-Aufzugs.

Das habe ich soweit fertig modelliert. Doch ich frage mich, wie wird das genau aufgebaut?
Hat man nur einen Aufzug der den Weg abfährt? Das würde doch ziemlich lange dauern?

Wenn man aber mehrere Aufzüge benutzt müssen die ja immer am richtigen Ort sein, dass heißt wenn ein Aufzug
in der Ladestellung ist ist einer in der Munitionskammer und/oder einer in der Kammer für die Treibladungen?
Dafür müssten dann die Wege ja genau aufeinander abgestimmt sein, da die Wege für alle Aufzüge ja exakt gleich sind.
Und wenn man den Zyklus dann einen Schritt weiterdenkt müsste ja dasselbe eintreten, also das klingt doch recht kompliziert.

Worauf ich hinaus will, ich suche eine Vorlage wie so ein System aufgebaut ist. Also wie viele Aufzüge etc.
Weil es ja zum Beispiel kaum was nützt wenn man zwar mehrere Aufzüge hat, die aber nicht genutzt werden können weil die gerade irgendwo im Schacht rumlungern während oben im Turm nachgeladen wird?
Habt ihr da genauere Infos?

LG Tobi  :-)

Ähnlich wie hier:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/85/Paternoster_animated.gif

Da ist das Problem nicht so schlimm, weil der Aufzug ja ständig in Bewegung ist. Aber wenn der Aufzug anhalten muss, weil die Munition / Treibladungen platziert werden müssen und oben nachgeladen werden muss, müssen ja die Abstände exakt stimmen. Oder sehe ich das falsch?

Kuk:
Hallo
Schaffe dir mal das Buch an
Unterrichtstafeln für Geschützkunde 1942
Band I

Schönen Gruß von der Ostsee
kuk

olpe:
Hallo,

--- Zitat von: FootlooseCorp am 30 November 2020, 23:03:03 ---Mir wurde gesagt für die Munition wird ein System verwendet ähnlich eines Paternoster-Aufzugs.

--- Ende Zitat ---
Paternosteraufzüge sind recht aufwändig und im Seebetrieb sowie im Gefecht sicher zu störanfällig. Verwendung fanden normale diskontinuierliche Seilaufzüge, welche in den unterschiedlichen Decks (auf Schiffen) bzw. Etagen (Küstenartillerie) aus den Munitionskammern mit den Granaten und den Treibladungen bestückt wurden. Danach fuhren sie nach oben und wurden nacheinander durch den Ansetzer (Rammer) in das Rohr geladen.
Der Aufzug ist im folgenden VideoClip gut zu erkennen (Geschützturm der finnischen Festungsanlage Kuivasaari mit russischer 305-mm-L/52-Kanone M1907 von Obukhov).
--/>/> klick
Des weiteren eine Animation des Ladevorganges eines britischen 15inch-Geschützes der RN:
--/>/>klick

Soweit.
Grüsse
OLPE

FootlooseCorp:
Das ist ja Wahnsinn!  :TU:)
Danke euch beide.
Damit kann ich was anfangen, vor allem mit den Video-Links...

Ich habe das ganze Turminnere noch mal komplett auf 0 gesetzt und mache das dann richtig :D
Manchmal muss das sein...

Also wenn ihr noch mehr coole Videos und Bilder habt immer her damit.
Eine Frage wäre dann aber noch: Ist ein Nachladen (nicht nur Auswurf) in beliebigem Winkel möglich/empfehlenswert und
falls ja, worauf muss ich achten, falls nein, was wäre der ideale Ladewinkel?

LG Tobi :-D

olpe:
Hallo,
mein post bezog sich auf Geschütze größeren Kalibers. Da Du ja einen 15cm-Drillingsturm virtuell bauen möchtest, setze ich meine Gedanken dazu in dem neuen thread  --/>/> klick fort ... Je nach Land und Konstruktion gab es durchaus Unterschiede bei der Verbringung der Munition aus den Kammern in die Türme ... 
Soweit.
Grüsse
OLPE

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