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Autor Thema: Werft H.G.Stülcken & Sohn  (Gelesen 732 mal)

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Offline klaushh

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Werft H.G.Stülcken & Sohn
« am: 25 September 2019, 17:28:13 »
Moin, moin!

Im März / April 1950 wurde auf dem Werftgelände ein (anscheinend größerer) Luftschutzbunker gesprengt.
Er sollte Platz machen für ein Eisenlager mit Gleisanschluß

Hat evtl. jemand Kenntnis von diesem Bunker oder vefügt über einen Werftplan aus der Kriegs- oder frühen Nachkriegszeit?
Ich suche vor allem den Standort dieses Bunkers.

Für hilfreiche Hinweise danke ich schon im voraus.

Gruß
klaushh

Offline TheoBronski

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Re: Werft H.G.Stülcken & Sohn
« Antwort #1 am: 03 Dezember 2019, 17:46:36 »
Hallo Klaus,
"lostplaces.de" hat keine Informationen darüber?

Gruß Theo

Offline klaushh

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Re: Werft H.G.Stülcken & Sohn
« Antwort #2 am: 03 Dezember 2019, 20:57:32 »
Moin, moin Theo,

"lostplaces" heißt seit einigen Jahren "geschichtsspuren"!
Dort wird die Sache auch diskutiert, aber bisher noch kein zuverlässiges und abschließendes Ergebnis. Möglicherweise tut sich jedoch in Kürze etwas, dann wird auch hier berichtet.

Gruß
klaushh

Offline TheoBronski

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Re: Werft H.G.Stülcken & Sohn
« Antwort #3 am: 05 Dezember 2019, 02:10:10 »
Moin Klaus,
dann wünsche ich viel Erfolg!

Theo

Offline MarkusL

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Re: Werft H.G.Stülcken & Sohn
« Antwort #4 am: 06 Dezember 2019, 19:03:17 »
Hallo,
ist der Bunkerbau auf dem Werftgelände definitiv belegbar?
Die, bei den Kriegsinstallationen fast jedes Katzenklo auflistende, Werftgeschichte erwähnt diesen Bunker nicht.
Allerdings ist bei einer der Werftgeschichte beigefügten ""Teleaufnahme von der St. Michaelis-Kirche" 1945 mindestens ein massiver, unter allergrößtem Vorbehalt als Hochbunker anzusprechender, Viereckbau sichtbar. Dieser aber aus der Perspektive und im Vergleich mit dem Werftplan 1943(45) außerhalb des Werftgeländes.
Eventuell in Höhe "Rohrweg".
Gruß
Markus

Offline klaushh

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Re: Werft H.G.Stülcken & Sohn
« Antwort #5 am: 07 Dezember 2019, 18:08:41 »
Moin, moin!

@Markus
Ein nennenswerter Bunkerbau auf der Stülckenwerft ist sehr wohl belegbar:
1. Bericht vom Werkluftschutz Bezirksstelle Hamburg über den Luftangriff am 11.1.45: " .... LS-Bunker: Schwere Schäden an den Bunkerseiten durch Sprengbomben - Bunker nicht mehr benutzbar. ..."
2. Hamburger Abendblatt vom 14.4.50 berichtet über die aktuelle Bunkersprengung. Der Bunker enthält rund 400 m³ Beton.
3. Werftgeschichte von Ernst Hieke aus 1955 erwähnt zum Kriegsende "... Der große Bunker lag ausgerissen da...".

Es handelt sich also keines wegs um ein "Katzenklo"!

Auf verfügbaren Luftaufnahmen der betreffenden Gegend konnte bisher kein (beschädigter) Bunker eindeutig identifiziert werden.

Eine Lage im Bereich des Rohrweges kommt nicht in Betracht. Der Rohrweg lag nur südöstlich des Werftgeländes.
Als Lage kommt viel eher ein Gelände im westlichen Teil des Werftgeländes, direkt am Fährkanal in Betracht. Hier wurde in den 50-er Jahren ein Eisenlager eingerichtet, für welches der Bunker beseitigt wurde.

Gruß
klaushh

Offline MarkusL

  • Kapitänleutnant
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  • Beiträge: 756
Re: Werft H.G.Stülcken & Sohn
« Antwort #6 am: 07 Dezember 2019, 18:33:41 »
Hallo,
sorry, den Bunkerhinweis bei Hieke hatte ich tatsächlich übersehen.
Insofern natürlich viel Erfolg bei der Spurensuche.
Gruß
Markus