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Autor Thema: MEK 85 und sowjetische Kampfschwimmer in Gdingen März 1945  (Gelesen 149 mal)

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Offline Violoncello

  • Oberleutnant zur See
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  • Beiträge: 639
Hallo zusammen,

Anfang März 1945 informierte die 1./Skl über Aussagen, die von den Sowjets "umgedrehte" deutsche Kriegsgefangene, die als Fallschirmjäger hinter den deutschen Linien abgesetzt worden und  sofort wieder übergelaufen waren, gemacht hatten. Danach sollte u. a. eine vom taktischen Kommando der sowjetischen Flotte in Leningrad geführte Gruppe von 20 "Spezialtauchern", die in Memel bereitgehalten wurde, im Raum Danzig-Gdingen eingesetzt werden, um dort Schiffe zu versenken.

Gut eine Woche später traf das Marine-Einsatz-Kommando 85 in Swinemünde ein, da es an der Oder-Front eingesetzt werden sollte und auch wurde. Es wurde aber auch darüber diskutiert, das MEK 85 aufzuteilen, um einen Hälfte in Gdingen einzusetzen.

(TNA DEFE 3/548, S. 426, 786f.; Kobelt Marine-Einsatz-Kommandos, S. 161ff.)

Kann jemand Auskunft darüber geben, ob

1. tatsächlich sowjetische Kampfschwimmer in Gdingen eingesetzt worden sind,

2. eine Komponente des MEK 85 noch nach Gdingen gelangt ist und

3. Hinweise für einen Zusammenhang zwischen den sowjetischen und deutschen Absichten vorliegen?

Viele Grüße

Violoncello