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Autor Thema: Damals: Schneekatastrophen...  (Gelesen 5357 mal)

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Offline harbec

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Re: Damals: Schneekatastrophen...
« Antwort #15 am: 02 Januar 2019, 14:36:26 »
...in Lübeck war im Januar 1979 auch das Land unter dem
Schnee versunken.

Ich war damals beim BGS Gruppenführer im Ausbildungszug. Und man
hatte uns eine Aufgabe gegeben. Ausbildung einstellen, Schneeschippen!
Der Schneefall im Bereich unserer Kaserne war so stark, dass die Strassen
innerhalb der Unterkunft nicht mehr passierbar waren. In der ganzen Kaserne
gab es einen einzigen Schneepflug und der hielt die ganz "wichtigen" Strassen
einigermassen frei.

Meine Gruppe und ich bekamen den Spezialauftrag, eine sich immer wieder
durch den Wind aufbauende Schneewehe an einer wichtigen Kasernenstraße
in der Nähe unseres Blocks zu beseitigen. Wir haben geschippt, geschippt und
noch mal geschippt. Man kam gegen die Schneemassen kaum an. Hinzu kam,
dass nicht genügend Schaufeln für alle vorhanden waren. Unser Pionierzug hatte
bei der Umstruktuierung 76/77 sein ganzes Gerät abgeben müssen und so
gab es nur die Schaufeln, die der Fourier im Keller hatte. Zum Glück war unser
Fourier ein alter Pio und der hatte einiges an Gerätschaften in seinem Fundus
übernehmen können. Bei anderen Hundertschaften sah es teilweise sehr
traurig aus, was da die Gruppen zum Schippen hatten.
Wir schippten die ersten Tage Tag und Nacht und hatten auch die eine oder
andere Schlafpause.
Es gab dann aber schon schnell das eine oder andere Versorgungsproblem.
Dadurch, dass sehr viele Beamte vom Ausbildungspersonal in der Kaserne
schliefen, hatte auch die Kantine und selbst die Truppenküche Schwierigkeiten.
In Lübeck lief auf den öffentlichen Strassen nicht mehr viel, so dass die
Zulieferer nicht so richtig anliefern konnten.
Zum Glück war gegenüber der Kaserne die damalige Rugenberger Mühle
mit ihrer Großbäckerei, von der wir uns Brot und Brötchen holten.
Jetzt fehlte nur noch Wurst und Käse. Ich kannte ich einen Schlachter
in der Nähe der Kaserne. Zum Glück hatte ich die Tel.-Nr. und rief ihn an und
fragte, ob wir Wurst, Käse usw. gegen Bezahlung bekommen könnten.
Dies wurde mir zugesichert. Fußweg war normalerweise ca. 20 Minuten.
Ich brauchte mit einer Halbgruppe fast eine Stunde. Wir kauften diverse
Würste, Käseblöcke, Butterpäckchen usw.. Die alten BGS-Rucksäcke waren
optimal zum Verpflegungstransport. So kamen wir nach fast 3 Stunden wieder
in der Kaserne an und das Hallo war riesig. Unser Zug war erst einmal versorgt.
Und es schneite und schneite!
« Letzte Änderung: 02 Januar 2019, 15:00:07 von harbec »
Gruß Hartmut

Offline Eddy

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Re: Damals: Schneekatastrophen...
« Antwort #16 am: 02 Januar 2019, 16:10:42 »
Moin Eddy,
wenn der Kutter "DRA 004" die Eiszeit überstanden hat, dann habe ich ihn im April 92 fotografiert.
Hast Du evtl. den Namen des Kutters für mich?

Beste Grüße
Manfred Heinken
Hallo Manfred,
den Kutter gibt es noch, allerdings im "Rentenzustand", dass heißt der Eigentümer ist eigentlich schon Rentner aber er fährt hin und wieder noch einmal raus.
Der Name des Kutters ich "SEESTERN" und sein Eigentümer ist der letzte Dransker Fischer.
Gruß Eddy
« Letzte Änderung: 02 Januar 2019, 16:22:44 von Eddy »
"Tradition pflegen heißt nicht Asche aufbewahren sondern eine Flamme am Leben erhalten!"

Offline Manfred Heinken

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Re: Damals: Schneekatastrophen...
« Antwort #17 am: 02 Januar 2019, 16:54:54 »
Moin Eddy,
vielen Dank für den Namen des Kutters "DRA 004".
Vielleicht bleibt der Kutter,der hat ja sicherlich allerhand erlebt, erhalten.
In der Anlage ein Foto von dem Kutter so wie ich ihn im April 1992 gesehen habe.
Weiterhin alles Gute
Mein Foto, mein Copy

Manfred Heinken

Offline Eddy

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Re: Damals: Schneekatastrophen...
« Antwort #18 am: 03 Januar 2019, 18:06:17 »
... vielen Dank für den Namen des Kutters "DRA 004".
Vielleicht bleibt der Kutter,der hat ja sicherlich allerhand erlebt, erhalten.
In der Anlage ein Foto von dem Kutter so wie ich ihn im April 1992 gesehen habe. ...
Hallo Manfred,
genau an diesem Liegeplatz auf Deinem Foto von 1992, hat der Kutter im Winter 1978/79 auch gelegen. Das ist der ehemalige Fischereihafen von Dranske. Im Hintergrund sieht man zwei Wracks von TS-Booten des Projektes 183 aus dem Wasser gucken. Von diesen Booten liegen dort seit 1970 13 Stück versenkt als Schutz für den kleinen Hafen. Die nachfolgende Luftbildaufnahme von 2017 zeigt das ganz deutlich.
Eddy
"Tradition pflegen heißt nicht Asche aufbewahren sondern eine Flamme am Leben erhalten!"

Offline Manfred Heinken

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Re: Damals: Schneekatastrophen...
« Antwort #19 am: 04 Januar 2019, 09:36:14 »
Moin Eddy.
vielen Dank für Deine Antwort. Es ist doch immer wieder interessant was Bilder und Schiffe für
Geschichten erzählen können.
Dem Fischer der "DRA 004" wünsche ich ales Gute und viel Erfolg beim Fischen.

Beste Grüße nach Rügen
Manfred Heinken

Offline krelle

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Re: Damals: Schneekatastrophen...
« Antwort #20 am: 04 Januar 2019, 11:51:41 »
Im Januar 1979 ging ich als 14-jähriger Realschüler an Bord des Motorschiffes OVERBECK, um dort ein Berufspraktikum zu absolvieren.
Die Seefahrt interessierte mich. Der Vater meiner Mutter war Seemann gewesen und auch mir gefiel alles „Maritime“ sehr (gefällt mir auch heute noch!).
Eisige Winde fegten über das Hafengelände, als ich mich auf der zur Lübeck-Linie gehörenden OVERBECK einschiffte. Am Nordlandkai in Lübeck warteten unzählige Fahrzeuge (darunter VW Golf I und VW-Transporter T 2) darauf, mit nach Skandinavien genommen zu werden. Leider war ich noch viel zu jung und ohne entsprechende Fahrerlaubnis, als dass ich hätte mithelfen können, diese Autos an Bord zu verfrachten. Und so hieß es, „das“ zu tun, wozu ein Schüler eingesetzt werden konnte. Nun, der Dienst in der Kombüse gehörte dazu… und ich habe wohl nie zuvor und auch niemals danach wieder sooooooooo viele Teller und Tassen gewaschen und abgetrocknet.  ::B)

Der „Dienst“ auf der Brücke gefiel mir viel besser. Eigentlich war ich ja viel mehr „Zuschauer/Beobachter“, denn wirklich was machen/bewegen konnte ich nicht. Ein paar „Handlanger-Tätigkeiten“, eigentlich nicht viel mehr. Dennoch fühlte ich mich „gebraucht“ und zu meinem Glück hat man mich nicht meiner „Illusionen“ beraubt. Kapitän Kirchhoff kam wie ich aus Bad Schwartau und so gab es allein schon aus diesem Grund eine gewisse „Verbundenheit“.

Wie viele Seemeilen wir zurückgelegt hatten, als das Schiff aufgrund zunehmenden Eisgangs und der Eisstärke zum Stillstand kam, weiß ich nicht mehr. Es war irgendwo mitten in der Ostsee vor Finnland. Der Kapitän der OVERBECK forderte Unterstützung durch einen Eisbrecher an. Diese Hilfe hatten jedoch auch viele andere Schiffe, die „steckengeblieben“ waren, nötig. Bis SAMPO uns erreichte, vergingen einige Tage. Und jetzt wurde mir so langsam klar, dass ich mehr als die beabsichtigten 14 Tage an Bord der OVERBECK bleiben würde /müsste… Nun, soll die Schule doch ruhig warten (ich glaube, dass ich erst 10 Tage später als vorgesehen wieder in meiner Klasse war). top

In Uuisikaupunki lieferten wir einen Teil unserer Fracht ab. Saukalt war es! Ich erinnere mich, dass ein Besatzungsmitglied der OVERBECK etwas von „minus 55 Grad Celsius“ erzählte, ob es wirklich so "frostig" war, weiß ich nicht. Zwei Pullover hatte ich übereinander gezogen, darüber eine „Winterjacke“, die ihre Bezeichnung ob der „Dicke“ auch verdiente. Es guckten eigentlich nur noch die Augen aus der Kapuze. „Gebibbert“ habe ich trotzdem, vielleicht auch aufgrund des „Nichtstuns“. Okay, ich habe viele Fotos gemacht (das meiste „Material“ existiert leider nicht mehr) und ich konnte nur zuschauen, wie fast alle der Autos (Saab 96), die hier am Kai standen und auf OVERBECK verbracht werden sollten, total vereist waren. Soweit ich mich erinnere, dauerte der Ladevorgang sehr viel länger als erwartet, denn die Batterien der meisten zu verschiffenden Fahrzeuge waren leer und die Autos bedurften der Starthilfe.

Im Hafen von Turku wurde ich zum ersten Male mit Prostituierten konfrontiert. Die „leichten“ Damen standen bereits an der Pier, als der Autofrachter anlegte. Wolfgang - so hieß der Mann, in dessen Kajüte ich für die Dauer meines Aufenthalts an Bord schlafen durfte - ließ ein Mädel zu sich kommen. Genaugenommen zu "uns", denn ich war zum Zeitpunkt des „Geschehens“ mit in der Kajüte. Vom Bett über ihm bzw. über „ihnen“ konnte ich hören, was unter mir nun „abging“. Nähere „Einzelheiten“ dürft ihr von mir, einem zu dieser Zeit 14-jährigen, nicht erwarten. Aber dass es dort unter mir „zur Sache“ ging, das kann ich ruhig „verraten“…
Bezahlt wurde die Frau mit einer Buddel hochprozentigem Schnaps – das weiß ich noch ganz genau…  :-D

Weiter ging es nach Södertälje unweit Stockholm. Einige der Autos, die wir in Finnland an Bord genommen hatten, wurden hier ausgeschifft. Andere Fahrzeuge kamen nun in den Schiffsbauch, um nach Lübeck transportiert zu werden.
„Das“, was ich in diesen Tagen „lernte“ in Bezug auf den Beruf eines „Seemanns“ protokollierte ich jeden Tag in einem extra für dieses Praktikum angelegten Heft. Kapitän Kirchhoff zeichnete es regelmäßig ab und ich weiß noch, dass dieses Heft in Verbindung mit den vielen Fotos, die ich während meines Berufspraktikums machte, reges Interesse in der Realschule Bad Schwartau bzw. bei den Lehrern und Schülern fand. Schade, dass ich das Heft nicht mehr habe; es ist irgendwie „verschollen“ gegangen… :BangHead:

Als die OVERBECK wieder den Nordlandkai in Lübeck erreichte, war es Abend und dunkel. Wenige Tage zuvor hatte ich meinen 15. Geburtstag an Bord gefeiert und ich fühlte mich allein schon aufgrund dieser „15“ etwas „erwachsener“. Vom Kombüsen-Personal der OVERBECK hatte ich einige Flaschen Rum geschenkt bekommen. Diese wollte ich nun gern nach Hause bringen, ohne beim „Wieder-an-Land-gehen" von Angehörigen des Zolls gesehen, kontrolliert und um meiner Ware erleichtert zu werden…
Ob ich es geschafft habe?
Der heutige Zöllner lacht schelmisch und lässt Euch lieber im „Unklaren“…  :wink:

Ihr seht, mit der Zeit der „Schneekatastrophe 1978/1979“ verbinde ich meine eigenen Geschichten. Und ich hoffe, Euch damit nicht „gelangweilt“ zu haben.
« Letzte Änderung: 04 Januar 2019, 23:07:22 von krelle »

Offline smutje505

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Re: Damals: Schneekatastrophen...
« Antwort #21 am: 04 Januar 2019, 12:05:45 »
Sehr schöner Bericht-mich hast du nicht gelangweilt  :TU:)

Offline RonnyM

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Re: Damals: Schneekatastrophen...
« Antwort #22 am: 04 Januar 2019, 12:42:21 »
...Klasse Krelle, mal einen Bericht aus Sicht des Eises. Glückwunsch, dass du in dem Alter schon Erfahrungen (oben und unten :-D) machen durftest.

Schöner Bericht. top :MG:

Grüße Ronny
...keen Tähn im Muul,
over La Paloma fleuten...

Offline halina

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Re: Damals: Schneekatastrophen...
« Antwort #23 am: 04 Januar 2019, 13:34:01 »
Moin krelle ,

Danke für Deinen sehr interessanten Bericht aus der Jugendzeit , in der Du schon recht früh Höhen und
Tiefen eines Seemanns an Bord erleben konntest . top
                                                                                                                             Gruss  halina
" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman

Offline smutje505

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Re: Damals: Schneekatastrophen...
« Antwort #24 am: 04 Januar 2019, 17:26:18 »
Hallo Manfred
Gestern auf Mare TV im NDR ein Bericht über die Winterwelt am Bottnischen Meerbusen brachte mich auf deinen Bericht über deine erste Seefahrt.Auf Bild vier nochmals auf den finnischen Eisbrecher Sampo zu kommen,die Sampo war seit Anfang der 60er Jahre auf See und 25 Jahre lang ebnete sie Handelsschiffen den Weg durch die gefrorenen Gewässer Finnlands. Seit 1987 ist sie eine Touristenattraktion in der nördlichen Hafenstadt Kemi und führt spannende Eisbrecherfahrten am Bottnischen Meerbusen durch. Kein Wunder, daß die Sampo schnell zum Liebling von Einheimischen und Besuchern wurde. Bei einer kleinen Wanderung am Bottnischen Meerbusen kann man sich selbst einen Eindruck davon verschaffen, wie dick das Eis tatsächlich ist – man könnte bequem mit einem Panzer darüber fahren. Die Sampo bricht es, als wäre es Glas.

Offline krelle

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Re: Damals: Schneekatastrophen...
« Antwort #25 am: 04 Januar 2019, 21:34:19 »
Herzlichen Dank für Deine und Eure Zeilen!
Den genannten MARE TV-Beitrag habe ich mir gerade in der Mediathek angesehen:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/mare_tv/Winterwelt-am-Bottnischen-Meerbusen,maretv828.html
Interessant für mich auch die Infos zur SAMPO. Wusste gar nicht, dass man da in heutiger Zeit als Gast mitfahren kann. Sollte es mich in diese Ecke da „oben“ verschlagen, würde ich gerne an Bord  gehen und in Erinnerungen schwelgen.
Hat bei mir leider nicht geklappt mit dem Beruf des „Seemanns“; meine Sehleistung war nicht gut genug, um die nautische Laufbahn einschlagen zu können. Und für die maschinentechnische Laufbahn fehlt(e) mir das technische Verständnis, da hätte ich auch keine Lust zu gehabt.
Ich beneide meine Kollegen vom Zoll auf den seegehenden Booten. Dieser „Job“ wäre was für mich, zumindest was das Interesse daran anbelangt. Statt Wasserzolldienst begann ich 1981 meinen Dienst beim Landzolldienst bzw. dem Grenzzolldienst. Die Zeit als an der innerdeutschen Grenze in der Grenzaufsicht eingesetzter Beamter war meine beste und glücklichste in der Zollverwaltung - siehe hierzu auch http://www.manfred-krellenberg.de/171961.html
Seit Jahren nun in der „Vollstreckung“ bzw. als Vollziehungsbeamter tätig. Aber mit „Traumjob“ hat das nichts mehr zu tun. Gut, dass ich es nicht weit bis zur Ostseeküste habe. 20 Minuten Autofahrt, dann bin ich in Travemünde und kann Schiffe gucken und voller Sehnsucht hinauf aufs Meer schauen. Irgendwo da draußen muss er sein - der "Pott" mit dem Namen "Endlich in Pension". Es wird wohl noch ein paar Jahre dauern, bis ich ihn erblicke...
« Letzte Änderung: 04 Januar 2019, 22:49:42 von krelle »

Offline Elektroheizer

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Re: Damals: Schneekatastrophen...
« Antwort #26 am: 04 Januar 2019, 22:37:47 »
Heute, dank Erderwärmung, nehmen die Wahrscheinlichkeiten wohl ab.
Bayern und Österreich werden grade zugeschneit, 1,5 - 2 Meter Neuschnee, Schneefälle bis Dienstag, nach anderen Wetterberichten vielleicht sogar bis nächsten Donnerstag...

Und das ist kein Widerspruch zum Klimawandel. Erderwärmung bedeutet nicht, dass Motorradfahrer Saisonkennzeichen von Februar bis November haben werden, und am besten noch mit Schneefall am Heiligabend und Tauwetter in der Nacht zum 26. Dezember  :biggre:

Die Wetterextreme werden zunehmen - man erinnere sich an den extrem heißen Sommer 2003, mehrere Hochwasser und Stürme. Und den letzten extrem trockenen Sommer, Ursache sollen veränderte Luftströmungen in höheren Atmosphärenschichten sein die für besonders stabile Wetterlagen sorgen. Ob die Wahrscheinlichkeit für so ein Ereignis im Norden tatsächlich abnimmt, müsste ein Meteorologe sagen.
« Letzte Änderung: 05 Januar 2019, 00:22:45 von Elektroheizer »
Hast Du schon mal erlebt, dass etwas so bildschön zusammenkracht?

Offline jockel

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Re: Damals: Schneekatastrophen...
« Antwort #27 am: 04 Januar 2019, 23:32:32 »

Offline Elektroheizer

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Re: Damals: Schneekatastrophen...
« Antwort #28 am: 05 Januar 2019, 10:44:05 »
Danke für den link, Herr Kollege  top
Hast Du schon mal erlebt, dass etwas so bildschön zusammenkracht?

Offline RonnyM

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Re: Damals: Schneekatastrophen...
« Antwort #29 am: 06 Januar 2019, 11:15:22 »
...also Krelle, erst einmal Glückwunsch zu deinen zöllnerischen Erlebnissen an der "Lübecker" Front. Dein Thread ist klasse. top

In den 90gern habe ich die andere Seite kennen gelernt. Mit dem Wohni war ich öfters in Groß Schwansee. Der Tag kostete einen Heiermann und das Schönste war, dass es morgens frische Brötchen gab, welche direkt angeliefert wurden. Leider hatte sich dort das "Kapital" in Form eines Golfplatzes nieder gelassen hat und vorbei war`s mit Camping...

Ach Elektroheizer, lassen wir doch den Schnee in den Alpen, wo er auch hingehört. Bei mir vor der Tür - dem Harz - können sie sich nur noch mit Schneekanonen über Wasser halten. Für mich ist es völlig in Ordnung, wenn ich vor- u. hinter dem Haus auf einen grünen Rasen blicke. :biggre:

Grüße Ronny
...keen Tähn im Muul,
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