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Autor Thema: Mit Z5 in Guantanamo  (Gelesen 1657 mal)

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Offline OWZ

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Re: Mit Z5 in Guantanamo
« Antwort #15 am: 08 Dezember 2018, 19:17:08 »
 Hallo Ronny,
 gut, dass Du diese Kojen auf den dt. Fletchers nochmal ansprichst. Die durfte ich nämlich 1972 bei einem Besuch des Marinestützpunktes in Kiel mit der Schulklasse bewundern. Sie waren, wie mir jetzt klar wird, sicher der ausschlaggebende Grund, wieso ich mich dann doch lieber für den Zivildienst im Krankenhaus entschied :O/Y.
 Gruß OWZ

Offline Darius

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    • Chronik des Seekrieges
Re: Mit Z5 in Guantanamo
« Antwort #16 am: 08 Dezember 2018, 19:21:05 »
off topic: Übernachten in einem MTW M 113 OPTRONIC ging auch noch grad mal...


 :MG:

Darius

Offline Rolfo

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Re: Mit Z5 in Guantanamo
« Antwort #17 am: 08 Dezember 2018, 21:47:12 »
moin,

tolle Fotos.
Ja :TU:)
Aber, mein lieber Rollo, Du trickst  :-D (wie beim Pokern in Gitmo ? :ML:)

Zitate Urs Antwort:
•   Always look on the bright side of Life – Urs, I do, how else do you think I deal  with perfectionist like my wife and you? 

 "Women might be able to fake orgasms, but men like me fake whole “Memory Stories.”

•   "History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne.
General Burgoyne and I “Guilty as charged.

Wenn man als “Rentner,” und nach Vollendung, der von der schwaebischen Hausfrau vorgeschrieben taeglichen Arbeiten: “Honey do’s”, wie, Betten machen, Abstauben, Staubsaugen, Geschirr spuelen und abtrocknen, fertig ist und hofft,  dass man die Inspektion von der Hausfrau bestanden hat, noch faehig ist das “Rentner-Leben” zu geniesen, dann kann es schon einmal vorkommen, dass man von laengst vergangenen Zeiten traeumt.

UvD’s die bei meiner Grundausbildung mit dem Handschuh ueber und unter Betten nach Staub gesucht haben, koennten von meiner Frau noch etwas lernen.
Um Sauberkeit nachweisen zu koennen hat meine Frau naehmlich Beweissicherungsmaßnahmen entwickelt: Sie platziert Laub auf und unter der Fußmatte, Radiergummibrösel unter Treppenabsätzen und Staubflusen hinter dem Waesche Trockner. Erst wenn diese “Kleinigkeiten” verschwunden, sind kann ich mich hinter meinen Computer verziehen und meinen Erinnerungen freien Lauf lassen.
In einem schwaebischen Haushalt ist halt Sauberkeit eine Religions Sache.

Meistens  bringt mich dieser Spaziegang in die Vergangenheit zurueck zu meiner Marine Zeit. Die sechs Jahre von 1956 bis 1962 waren fuer mich die interessantesten Jahre meines Lebens. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass meine Erinnerungen mich zu den Tagen zuruekfuehren.

It's nice to be important, but it's more important to be nice.

Offline RonnyM

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Re: Mit Z5 in Guantanamo
« Antwort #18 am: 09 Dezember 2018, 10:11:38 »
...tja, OWZ, unter diesem Gesichtspunkt war das bestimmt die bessere Entscheidung...

Ich bekam eine Koje auf der Backskiste zugeteilt. Da lag man streng waagerecht. Die beiden Kojen über mir war das Drahtgeflecht schön durchgebeult. Die konnten den freien Hänger machen. Mein Pech war auch, dass mein "Obermieter" ein Schreibstubenschrat war. Der hatte immer pünktlich Feierabend. Während ich von Wache kam, machte er schon längst "Knacki fun Tutti"...

Aber man muss auch solche Situationen kennen gelernt haben. :-D

Grüße Ronny
...keen Tähn im Muul,
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Offline 2M3

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Re: Mit Z5 in Guantanamo
« Antwort #19 am: 09 Dezember 2018, 13:40:45 »
Moin,

danke Rolfo für die schönen Fotos und Erläuterungen. Ich durfte im Sommer 1979 auch nochmal die letzten drei BM-Fletcher während einer gemeinsamen Übung mit der Rommel und der Bayern aus der "gegnerischen Perspektive"  :wink: erleben.

Moin,

gut beobachtet Urs!  top
Der bei ruhiger See scheint schon das "deutsche" Umbauprogramm der Fletchers hinter sich zu haben. Da wurde u. a. der Stb. Kutter samt Davits entfernt, an Bb. wurden statt der amerikanischen Schwenkdavits neue Freifalldavits mit einem größeren Kutter eingebaut. Weiter ging es mit der Brückenfront, (Wintergarten), den nur die deutschen Fletcher hatten.
Ob dieser Zerstörer auf dem Bild auch schon diesen Brückenumbau hatte, kann ich nicht erkennen.

Viele Grüße  :MG:

Meine Frage:
Auf den besagten Fotos sind auf dem "Torpedodeck" je zwei Mark 32 Drillingstorpedorohre zu sehen. Wurden diese auch noch bei den BM-Fletchern eingebaut?

Gruss Frank
Flottenschule Parow 78-79, Ausbildung Ari-leicht, 25mm 2M3/M110 und 30mm AK-230, 79-82 Ari-Maat 1. MSR Abteilung/1. Flottille Peenemünde auf Proj. 89.2 MSR-lang/Kondor-II

Offline RonnyM

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Re: Mit Z5 in Guantanamo
« Antwort #20 am: 10 Dezember 2018, 17:17:23 »
...mich hat das Bild mit dem High-Line Manöver mit dem Tanker keine Ruhe gelassen. :roll:
Aus einem Fletcher Forum fand ich dieses Bild. Könnte es sich vielleicht um A 1440 EMSLAND handeln :? :? :?

Grüße Ronny
...keen Tähn im Muul,
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Offline Manfred Heinken

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Re: Mit Z5 in Guantanamo
« Antwort #21 am: 10 Dezember 2018, 17:36:00 »
Moin Ronny
ich glaube nicht, das es die "Emsland" ist die auf Rolfos Foto zu sehen ist.
Die Schornsteinanlage ist anders geartet und der Namenszug ist länger.
Da bleibe ich doch bei der "Münsterland"

Beste Grüße
Manfred Heinken

Offline Urs Heßling

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Re: Mit Z5 in Guantanamo
« Antwort #22 am: 10 Dezember 2018, 20:47:05 »
moin, Ronny,

.. und der Namenszug ist länger.
Genau deswegen votiere ich auch für Münsterland.
Im Vergleich mit Deinem Foto ist zu sehen, daß der Portalmast auf Emsland hinter der Brücke, auf der vermuteten Münsterland vor der Brücke steht.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Offline RonnyM

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Re: Mit Z5 in Guantanamo
« Antwort #23 am: 11 Dezember 2018, 08:49:08 »
...also, unterm Strich gesehen Manfred und Urs...

Ihr habt recht. :MG: top

Grüße Ronny
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