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* HMA

Autor Thema: Serie "Das Boot" - Kritiken usw.  (Gelesen 10019 mal)

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Offline Elektroheizer

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Re: Serie "Das Boot" - Kritiken usw.
« Antwort #15 am: 27 November 2018, 21:59:15 »
Zu den Kommentaren hier passt eine  herausgefallene "Gratis Beilage" einer TV-Zeitschrift, die mir beim Einkaufen im Zeitschriftenregal ins Auge fiel. Aufmacherbild auf der Titelseite 2 Offiziere und 2 peoples auf der Brücke vom "Boot" - frisch rasiert und mit markanten Gesichtszügen, erinnerte mich das an die unsägichen "Landser" Heftchen. Offenbar nachbearbeitet, keine Ahnung ob von Sky oder vom Verlag. Die weiteren Bilder im Inneren waren dann durchwachsen.
Hast Du schon mal erlebt, dass etwas so bildschön zusammenkracht?

Götz von Berlichingen

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Re: Serie "Das Boot" - Kritiken usw.
« Antwort #16 am: 27 November 2018, 22:22:20 »
Hallo GvB,

Gottlob habe ich kein Pay-TV (mit Ausnahme desjenigen, welches durch GEZ-Steuern zwangsfinanziert wird - und auch das nicht mehr lange).

Gibt es da irgend einen Trick? Oder willst du dieses unser Land ** einfach verlassen?

Grüße
Thommy

** https://www.songtexte.com/songtext/hans-hartz/unser-land-6385d6b3.html

Hallo Thommy,

nein, der Trick, der es ermöglicht, auf andere Weise als durch Obdachlosigkeit oder Tod den Fangarmen des sog. "Beitragsservice" (was für eine dreiste Bezeichnung für eine Behörde, die Leute zwingt, für etwas, das sie nicht haben wollen und nicht nutzen, zu bezahlen) zu entgehen, muß wohl noch erfunden werden - aber ich habe zumindest meinen Kabelanschluß gekündigt und werde in Zukunft auch auf andere Weise keine "Feindsender" mehr sehen.  :O/Y

PS: Witzig war, daß mir der freundliche Herr, der mich daraufhin aus seinem Callcenter anrufen mußte, um mich zu überzeugen, auf die Kündigung zu verzichten und mich nach den Gründen fragte, auf meine Antwort «über 30 Kanäle und überall kommt nur Mist« anvertraute: »Unter uns, ich habe gar keinen Fernseher«. Da waren wir doch gleich auf einer Wellenlänge....   :lol: :-D

Gruß
Thomas

Offline cocacabanabas

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Re: Serie "Das Boot" - Kritiken usw.
« Antwort #17 am: 27 November 2018, 23:08:15 »
Zu den Kommentaren hier passt eine  herausgefallene "Gratis Beilage" einer TV-Zeitschrift, die mir beim Einkaufen im Zeitschriftenregal ins Auge fiel. Aufmacherbild auf der Titelseite 2 Offiziere und 2 peoples auf der Brücke vom "Boot" - frisch rasiert und mit markanten Gesichtszügen, erinnerte mich das an die unsägichen "Landser" Heftchen. Offenbar nachbearbeitet, keine Ahnung ob von Sky oder vom Verlag. Die weiteren Bilder im Inneren waren dann durchwachsen.

Des öfteren wurde ja hier bemängelt, dass die Besatzung "frisch rasiert" und ohne Bart sei. ABER ist das zu bemängeln, wenn sie erst seit wenigen Tagen auf See sollten?

Historischer Forums-Modus an! :D
Sicherlich galt doch bis zum Auslaufen die normalen Bart-Regularien und erst danach konnte man wachsen lassen? Schade auch ums kostbare Wasser.
--------------
Wie wurden Bärte nach Rückkehr behandelt? Mussten die zeitnah/sofort wieder ab?

Konnte man beantragen ihn zu behalten?

Waren jegliche Bart-Regularien sofort nach Auslaufen über Bord geworfen oder wurde zumindest für die ersten Seetage noch der Bart-Schein gewahrt?

Offline wirbelwind

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Re: Serie "Das Boot" - Kritiken usw.
« Antwort #18 am: 04 Januar 2020, 19:54:32 »
Hallo,
es ist ja mittlerweile bereits ein paar Tage her, dass hier Beiträge zur Serie ,,Das Boot" geschrieben wurden. Bereits Erwähntes will ich nicht wieder aufwärmen. Was mich schon beim ersten Teil auch stutzig macht, es kommt mir vor, dass der Kommandant Hoffmann ein Wiedergänger von Kaleunt Kusch zu sein scheint. Auch die Konstellation Kommandant-1. WO scheint das zu unterstreichen, wobei ja der wirkliche 1. WO Abel meines Wissens nach nicht mit dem RK ausgezeichnet wurde und es in der U-Boot-Waffe der DKM nicht üblich war, dass der Kommandant nur das EK II besaß und der 1. WO ein RK. Klar, es ist keine Doku, war ,,Das Boot" auch nicht, sondern Roman/Film, aber mehr Realitätsnähe würde dem ,,Werk" besser bekommen.
MfG Wirbelwind

Online Schorsch

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Re: Serie "Das Boot" - Kritiken usw.
« Antwort #19 am: 05 Januar 2020, 09:54:04 »
Hallo Rüdiger,

ich bin der Ansicht, Du solltest nicht versuchen, allzu viel in die Serie hineingeheimnissen zu wollen. Es lohnt sich bei Buchheims Büchern durchaus, nachzufragen, was die tatsächlichen Gegebenheiten waren, auf denen er seine(n) Roman(e) aufgebaut hat. Bei Petersens Verfilmung(en) gab es wenigstens, auch dadurch, dass der Autor noch lebte und wüten konnte, einen gewissen Abglanz der Bücher, wenngleich die Dramaturgie damals schon deutlich merkbar begann, ihr hässliches Haupt zu erheben und die tatsächlichen Gegebenheiten aus dem Krieg dem Zeitgeist der Achtziger anzupassen. (Dabei rede ich übrigens nicht nur von den Frisuren der Darsteller.) Nun aber ist man vollends in der Denke der letzten Jahre der 2010-er angekommen und deshalb halte ich eine ähnlich geartete Suche bei diesem Machwerk für komplett aussichtslos.

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
'Judea, London. Do or Die.'

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Offline t-geronimo

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Re: Serie "Das Boot" - Kritiken usw.
« Antwort #20 am: 05 Januar 2020, 10:23:40 »
Ich denke auch, dass man im Abspann juristisch gefahrlos nennen könnte: "Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig!"  :|
(ohne allerdings eine Folge der Serie gesehen zu haben...)
Gruß, Thorsten

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(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

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Offline wirbelwind

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Re: Serie "Das Boot" - Kritiken usw.
« Antwort #21 am: 05 Januar 2020, 19:05:21 »
Hallo Schorsch,
nachdem ich nun den 2. Teil dieses Machwerkes, wie Du es richtigerweise nanntest, anschauen durfte, kann ich Deinen wesentlichen Aussagen nur beipflichten. Die Ungereimtheiten oder besser der hanebüchene Unsinn nimmt kein Ende und meine Mutmaßungen scheinen sich nicht zu bestätigen. Wenn ich die Zeichen richtig deute, kommt es an Bord von U 612 zu einer Meuterei, die damit endet, dass der Kommandant ausgesetzt wird. Sicherlich, künstlerische Mittel sind in einem Film erlaubt und nicht zu beanstanden wenn diese der Grundaussage dienen. leider kann ich diese nicht erkennen, denn was soll uns diese Serie sagen? Außer einer Aneinanderreihung von Unglaubwürdigkeiten. Trotzdem werde ich mir die Serie bis zum Ende anschauen. Schon allein deswegen, um zu sehen, welcher Blödsinn noch verzapft wird.
MfG Wirbelwind

Offline cocacabanabas

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Re: Serie "Das Boot" - Kritiken usw.
« Antwort #22 am: 05 Januar 2020, 19:15:05 »
Du wirst nicht enttäuscht werden. Das Blödsinns-Barometer erreicht noch ungeahnte Höhen, denen du nach der 2. Episode noch nicht zu träumen wagst.  :MV: :MG:

Offline Fuzzy

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Re: Serie "Das Boot" - Kritiken usw.
« Antwort #23 am: 05 Januar 2020, 22:58:14 »
Ich weiß nicht was ihr in diesen Film hinein interpretieren wollt.Wissenschaftlich korrekt soll er bestimmt nicht sein.Selbst dann würden wohl die meisten hier im Forum noch ein Haar in der Suppe finden.Ungefähr  so wie mit Fotos oder Modellen von Schiffen: Dies oder jenes ist falsch,so und so hat es nicht ausgesehen“ usw.
Ich denke der Film wurde nicht für Mitglieder des FMA gedreht, sondern für normale sterbliche Menschen,einfachen Fernsehzuschauern die nicht so sehr in der Materie stecken sondern nur einen spannenden Film über Liebe,Verrat,und Agenten vor dem Hintergrund eines U-Bootes und dessen Mannschaft des zweiten Weltkriegs sehen wollen.

Für „Nichtexperten“  ist der Film durchaus nachvollziehbar.
Es ist kein authentischer Kriegsfilm,wie auch, ich habe trotz meiner 70 Jahre noch nie einen richtig authentischen gesehen,mit Toten,und schreienden schwerverwundeten Soldaten.Mit Typenschildern auf E-Maschine,Diesel usw. aus denen hervorgeht wer der Hersteller war.
Was es an diesem Film auszusetzen gibt ist mir ehrlich gesagt schleierhaft.

Offline Albin

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Re: Serie "Das Boot" - Kritiken usw.
« Antwort #24 am: 05 Januar 2020, 23:03:33 »
Ich weiß nicht was ihr in diesen Film hinein interpretieren wollt.Wissenschaftlich korrekt soll er bestimmt nicht sein.
Das will doch auch keiner, aber Jungs mit schicker Fönfrisur in einer unbelüfteten Röhre ... das hatten die in den 80s aber besser drauf und da gab es Furunkel und Pickel und fettige Haare im Programm ...
Klar, das will man heute in einer Serie nicht mehr sehen, das richtige Leben ... passt schon

Online Schorsch

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Re: Serie "Das Boot" - Kritiken usw.
« Antwort #25 am: 06 Januar 2020, 16:25:10 »
Aber hallo!

(…)
Ich denke der Film wurde nicht für Mitglieder des FMA gedreht, sondern für normale sterbliche Menschen,einfachen Fernsehzuschauern die nicht so sehr in der Materie stecken sondern nur einen spannenden Film über Liebe,Verrat,und Agenten vor dem Hintergrund eines U-Bootes und dessen Mannschaft des zweiten Weltkriegs sehen wollen.

Für „Nichtexperten“  ist der Film durchaus nachvollziehbar.
(…)
Was es an diesem Film auszusetzen gibt ist mir ehrlich gesagt schleierhaft.

Der ganze Schwulst ist doch nur eine Ansammlung von wohlfeilen Klischees! Da brauche ich gar nicht zu schauen, ob da in Bezug auf die Ausstattung Fehler gemacht worden sind. Beispiele gefällig!? Als da wären – ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit: die fixende, rauchende, kommunistische, pistolenschwingende, spanienkriegsgestählte Kampflesbe mit Barett und in Knickerbockern und die permanent im Hintergrund gar greulich schrammelnde Backroundmusik, als immerwährendes Zeichen, wie gefährlich doch die Vierziger waren. Der urplötzlich geläuterte I WO, der sich im dritten Teil der Folge quasi als seine persönliche Aktion Sühnezeichen für seine Illoyalität gegenüber dem Kommandanten Hoffmann in den chlorgasverseuchten Batterieraum des beschädigten Bootes begibt, um á la „Es gibt nichts, was ein deutscher Offizier nicht kann!“ die gesprungenen Akkuzellen zu überbrücken; wohlgemerkt als Seeoffizier in einer Aktion, bei der das dafür eigens ausgebildete Maschinenpersonal inclusive LI (mithin also auch ein deutscher Offizier) zuvor kläglich gescheitert war. Das am Anfang völlig unbedarfte Haupt-Blondchen, das sich schon in der dritten Folge mal von der einen, mal von dem anderen rammeln lässt, das auch gerne unter Beobachtung, wenn es der Sache dient, etc., etc., etc… :ND//)

Kurz: eine riesengroße Verarsche, aber in keinem Falle eine sehenswerte Abendunterhaltung. Und ehrlich gesagt, warte ich schon auf die/den Erste(n), die/der mit dem Argument „Aber in der Serie war doch zu sehen…!“ hier im FMA aufschlägt, um den Forenmitgliedern zu zeigen, wo der Frosch die Locken hat.

Mit kopfschüttelnden Grüßen
Schorsch
« Letzte Änderung: 06 Januar 2020, 16:36:17 von Schorsch »
'Judea, London. Do or Die.'

Berühmte letzte Worte: „Präzision und Timing sind das A und O beim Dynamit-Fischen…“

Offline Umzugskarton

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Re: Serie "Das Boot" - Kritiken usw.
« Antwort #26 am: 06 Januar 2020, 19:55:16 »
Die Serie lohnt sich nicht. Ich würde kein Geld dafür ausgeben.

Es gibt allerdings eine Hand voll Szenen, mMn gar nicht so schlecht sind:

Da ist die ganz am Anfang der ersten Folge, noch vor dem Vorspann. Gleitzugangriff wie im original. Bloß dieses Mal wird das Boot bei der ersten Serie Wasserbomben geknackt. Füllt sich und sinkt. Kommandant erschießt sich. Die übrige Besatzung hat diese Möglichkeit nicht. Unangenehme Szene. Aber eben die Realität. Endlich wird das mal thematisiert.

Der Unternehmersohn sitzt mit den Offizieren in der Messe und erklärt den ideal- und treuegestählten, trotzig Dasitzenden, wie Wirtschaft funktioniert und dass man sie verheizt.

Völlig kaputter Kommandant, jenseits von Nervenzusammenbruch, Depressionen und Asozialität, fährt schneidigen Angriff und legt sich anschließend für den erweiterten Suizid in die Koje.

Oder der österreichische Torpedomaat, der vom Absaufen und Fic..en träumt.

Typisch und nervig in solchen Produktionen, man schaue sich mal die ganzen HBO-Serien an, ist
eben dieser Fokus auf Action, Action, Action. Inhalt, Sinn usw. sind weitgehend egal. Viele Charaktere sind überzeichnet und extrem. Absurde Konstellationen und Dialoge. Und natürlich die explizite Darstellung von massiver Gewalt und Sex. Gefühlt in jeder zweiten Szene. Man merkt richtig, wie der Stoff in dieses Schema reingepresst wird. Vom Stoff fange ich gar nicht an. Dabei bietet der Ubootkrieg und der Krieg allgemein so viele extreme Ereignisse, dass sich da mühelos Material finden lässt, an das man sich hätte anlehnen können. Stattdessen halluziniert man sich irgendwelche an den Haaren herbeigezogenen Geschichten zusammen...

Übrigens: Die "Kampflesbe" mit massivem Aggressionsproblem und das "völlig unbedarfte Haupt-Blondchen", was gar nicht so unbedarft ist, sind Charaktere, die es durchaus gegeben haben mag. Beispiele für beide Exemplare sind mir schon in der Realität begegnet. Eine davon, die beides in sich vereint, ist Ärztin, wenn auch nicht morphinsüchtig. Zumindest war sie es nicht in der Zeit, in der ich sie näher kannte. Will sagen: es gibt nichts, was es nicht gibt.

Offline IRON

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Re: Serie "Das Boot" - Kritiken usw.
« Antwort #27 am: 06 Januar 2020, 22:15:51 »
Gibt es jetzt beim ZDF in der Mediathek zu sehen für alle Die GEZ bereits gezahlt haben  :biggre: : https://www.zdf.de/serien/das-boot/das-boot-folge-1-122.html

Offline Fuzzy

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Re: Serie "Das Boot" - Kritiken usw.
« Antwort #28 am: 07 Januar 2020, 09:19:15 »
@Schorsch,
du siehst die ganze Sache ziemlich verkniffen,sei mal ein bisschen locker und erfreue dich daran das jemand,nach dem Boot von 1985, endlich mal den Mut gefasst hat so etwas ähnliches wie einen Kriegsfilm zu machen, auch wenn deinen Ansprüchen nicht genügt.Warum du dann aber nicht abgeschaltet hast wirst nur du wissen…??

Sag jetzt ja nicht:Interessehalber.

Zitat
die fixende, rauchende, kommunistische, pistolenschwingende, spanienkriegsgestählte Kampflesbe mit Barett und in Knickerbockern und die permanent im Hintergrund gar greulich schrammelnde Backroundmusik, als immerwährendes Zeichen, wie gefährlich doch die Vierziger waren. 

Zu diesem Satz fällt mir nun ein:Eines Moderators unwürdig-

Ich denke du hast mit Sicherheit den falschen Beruf.Drehbuchautor oder Regisseur würden dir viel besser stehen,dann wär´s bestimmt was geworden

Offline lafet944

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Re: Serie "Das Boot" - Kritiken usw.
« Antwort #29 am: 07 Januar 2020, 13:34:58 »
Die Serie lohnt sich nicht. Ich würde kein Geld dafür ausgeben.

Es gibt allerdings eine Hand voll Szenen, mMn gar nicht so schlecht sind:

...
Der Unternehmersohn sitzt mit den Offizieren in der Messe und erklärt den ideal- und treuegestählten, trotzig Dasitzenden, wie Wirtschaft funktioniert und dass man sie verheizt.
...

Der Unternehmersohn ist offenbar mitten in einem Wespennest gelandet. Diese Figur, die historische Anleihen an Vorfahren lebender und toter US-Präsidenten trägt, hat mindestens vier der bedeutendsten deutsche Medien zu umgehenden Gegendarstellungen veranlasst, am umfangreichsten die WELT:
https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article184341446/Hitler-Finanzierung-Das-Boot-spielt-mit-einer-Geschichtsklitterung.html

Es ist nicht bekannt, ob auch Herr Grenell sich durch die Namensähnlichkeit auf den Schlips getreten fühlte.

Viele Grüße