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"Spin-off" (IV) vom Konferenz-Thread : "Die Flugzeugträgerfrage"

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Sven L.:
"Spin-off" (IV) vom Konferenz-Thread : "Die Flugzeugträgerfrage"

Die Flugzeugträgerfrage ist etwas ganz spezielles. Es wurde in dem Konferenzthread zwar die Verdrängung auf 25.000 ts und als größtes Kaliber 21 cm Artillerie festgelegt, jedoch keine maximale Anzahl bzw. Tonnage für Träger. Zu Zeitpunkt dieser „Konferenz“ gab es nur einen einsatzbereiten Träger – wenn man die Furious schon als solchen bezeichnen kann. Der Umbau – die achtere Landeplattform wurde eingebaut – war gerade im März 1918 beendet. Die Argus wurde erst im August 1917 endgültig angekauft und umgebaut. Wann genau der Beschluss erfolgte den Kreuzer Cavendish/Vindictive in einen Träger um- bzw. weiterzubauen ist mir nicht bekannt. Falls dies erst nach unserem fiktiven Kriegsende erfolgt ist, würde ich diesen Umbau hier nicht vollziehen. Insofern verbleiben zwei britische Träger die zur Konferenzzeit bereits fertig bzw. fast fertig gewesen wären.

Wie sah es auf der deutschen Seite aus? Das das Fahrgastschiff Ausonia für einen Umbau vorgesehen war, setze ich als allseits bekannt voraus. Die Frage ist, wann die ersten Überlegungen in diese Richtung gingen und ob dies für diesen Spin-off relevant sein könnte.

Im Marine-Arsenal Special Band 1 geht Siegfried Breyer etwas näher auf die Entwicklung der Ausonia zum Flugzeugträger ein. Schöpfer des AUSONIA-Projekts soll demnach der nachmalige Dr. Ing. Jürgen Reimpell gewesen sein, dessen Dissertation vom 22. November 1918 den Titel „Die Unterbringung von Flugzeugen an Bord“ hatte. Weil diese Dissertation mit Ministerialbeschluss vom 24. Januar 1919 aus Geheimhaltungsgründen nicht gedruckt werden durfte und selbst W. Hadeler diese später nicht mehr zugänglich war, bleibt als einzige Information ein vom Dr. Ing. Jürgen Reimpell geschriebener Beitrag im Fachschrifttum „Schiffbau“ (Nr. 2 / 1919-20, 2. Oktoberheft 1919, S 48-56). Es ist nicht bekannt ob Dr. Reimpell von alleine auf das Projekt aufmerksam wurde, oder einen Auftrag dafür erhalten hat. Es wird überliefert, das Reimpell seine Arbeit „für den Kommandeur der Marineflieger“ (lt. Gröner) ausgeführt hat. Reimpelll hat seine Dissertation im Jahr 1917 begonnen und wohl auch beendet. Wer eine Umbauzeit von zwölf Monaten ab Januar 1918 veranschlagt hat  - Reimpell oder eine Marinestelle – ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Für den Spin-off des Konferenz-Threads ist dies auch nicht maßgeblich, sondern nur dass ein Umbau zeitlich in den Rahmen passt.

Teil 1 – Projekt AUSONIA
Die über die AUSONIA als Fahrgastschiff vorhandenen Daten lauten:
Länge ü.a./pp.   157,90/149,60 m
Breite          18,80 m
Seitenhöhe      12,80 m
Tiefgang max.   7,43 m
Verdrängung      12.586 t
Antrieb      20/21 kn bei 14.000/18.000 WPS
Hier die von Dr. Reimpell erstellten Zeichnungen zu dem Projekt:

Wie man unschwer erkennen kann, handelt es sich um einen Entwurf mit „offenen Hangar“, was bei der Schiffsbreite aber auch kaum verwundert. Die Anzahl der Flugzeuge ist bei dem kleinen Schiff schon ganz erheblich und es darf gefragt werden, ob es im unteren Hangar tatsächlich bei Schwimmerflugzeugen geblieben wäre, oder ob diese (später) gegen Radflugzeuge ausgetauscht worden wären. Wenn man bedenkt das Dr. Reimpell keinerlei Vorlage für diesen Entwurf gehabt hat, also quasi unwissend über die britischen Planungsvorhaben, aber dennoch einen Weg ging, den man auch in Großbritannien eingeschlagen hat. Mit der Ausonia hat man nun (im virtuellen Konferenz-Thread-Sinne) etwas an der Hand auf dem man aufbauen kann. Nur wie könnte es weitergehen?

Teil 2 – Projekt PRINZ EITEL FRIEDRICH
Weil gemäß Konferenz-Thread die Schlachtkreuzer Mackensen und Graf Spee als solche fertiggestellt werden dürfen, blieb für den möglich Umbau bzw. Weiterbau als (nächster) Flugzeugträger der nächste Schlachtkreuzer der Mackensen-Klasse PRINZ EITEL FRIEDRICH übrig. Bei 223 m Länge und 30,40 m Breite recht beachtliche Abmessungen. Jetzt sind allerdings einige Fragen im Raum, denen sich auch deutsche Konstrukteure gegenüber gesehen hätten.
Weil oberhalb des Panzerdecks zwei Wohndecks vorhanden sind, ist die Frage ob wie bei der AUSONIA ein offener Hangar, oder doch ein geschlossener Hangar aufgesetzt wird. Dazu gesellt sich die Frage, ob weiterhin 15 cm Kasemattgeschütze verwendet werden, oder auf diese verzichtet wird. Bei Weiterverwendung ist die Frage, ob diese (ein Teil) im Batteriedeck bleiben – z.B. die vorderen und hintere beiden auf jeder Seite – oder doch dort ausgebaut und stattdessen ein Deck höher verbaut werden. Letzteres wäre sinnvoller, um bei höherem Seegang diese noch einsetzen zu können. Oder doch besser eine den zukünftigen Zerstörern gleichwertig MA. Zum Beispiel im Kaliber 12,5/13 cm in Schwalbennestern. Des Weiteren muss geklärt werden, ob wie bei der AUSONIA ein doppelstöckiger Hangar eingeplant wird, oder doch nur ein Hangardeck. In jedem Fall diskussionswürdige Fragen. Ob der letzte verbleibende Rumpf der Mackensen-Klasse später auch umgebaut werden würde halte ich für wenig wahrscheinlich. Ich vermute eher das …

Teil 3 – Der erste Neubau-Entwurf
... ab Anfang der dreißiger Jahre, vielleicht auch schon zum Ende der Zwanziger, der erste Neubau sich ankündigt. Welche Größe würde dieser Neubau haben? Würden gleich die zulässigen 25.000 ts Verdrängung ausgenutzt, oder doch eher ein kleinerer Typ von vielleicht 15.000 ts? Das einzig greifbare was uns an deutschen Trägerneubau bekannt ist, ist der der Graf Zeppelin. Das der kleinere Typ gebaut werden würde ist durchaus gegeben, ich habe aber zuerst sehen wollen, was bei maximaler Ausnutzung der zulässigen Verdrängung möglich ist.
Somit kommen wir zu meiner Interpretation eines Neubaus:

Entwurf eines 25.000 ts Flugzeugträgers
Ausgangspunkt für den Entwurf eines Flugzeugträgers mit einer Standardverdrängung von 25.400 t ist der Thread Entwicklung des Schiffsbaus im Fall eines Sieges der. In diesem Thread wurden die Grenzwerte für Flugzeugträger wie folgt festgelegt. Verdrängung 25.400 t (25.000 ts) und Höchstkaliber von 21 cm, wobei ich die in der Realität getroffene Definition der, wie schon im Schlachtschiff-Thread, Standardverdrängung zugrunde gelegt habe.

Eigenschaften eines Kriegsschiffes
Die bestimmenden Eigenschaften sind
a) Offensivkraft entsprechend der artilleristischen Bewaffnung
b) Defensivkraft entsprechend dem gewählten Panzerschutz
c) operative/taktische Fähigkeiten entsprechend dem Fahrbereich und der Antriebsleistung
Nun besteht die Offensivkraft eines Flugzeugträgers allerdings nicht aus Artillerie, sonders aus seiner Flugkomponente. Die Defensivkraft hingegen aus seiner Jäger-Komponente für den Fernschutz und die Bordeigene Flak für die Nahverteidigung.

Strategisches Konzept
Das strategische Konzept hat auch hier, wie beim Schlachtschiff, Einfluss auf den Entwurf. Wie soll der Flugzeugträger eingesetzt werden? Operiert er einzeln, oder innerhalb einer Kampfgruppe? Wo liegt das Haupteinsatzgebiet? Nordsee und Nordmeer bzw. nördlicher Atlantik wie für das Schlachtschiff vorgesehen, oder doch (zusätzlich) Handelskrieg im Atlantik? Ich habe für diesen Entwurf die Variante Kampfgruppe mit Einsatzgebiet Nordsee und nördlicher Atlantik vorgesehen. Aufgrund des in diesem Fall erhöhten Risikos Angriffen durch Landgestützte Flugzeuge ausgesetzt zu sein, sollte ein gewisser Panzerschutz vorhanden sein. Eine alleinige Verwendung des Trägers ist nicht vorgesehen.

Grundforderungen:
Zuerst musste ein Entwurf gefunden werden, von welchem ein Spantenriss greifbar war und sich mittels vergrößern bzw. verkleinern auf eine entsprechende Verdrängung skalieren ließ. Weil mir nur der der Graf Zeppelin zur Verfügung steht, habe ich diesen als Grundlage verwendet.
Die Grundforderungen für diesen Entwurf sind:
Mittelartillerie:15 cm-Geschütze
Schwere Flak: 10,5 cm-Geschütze
Leichte Flak: 3,7 cm-Geschütze und 2,0 cm-Maschinenkanonen
Panzerung und Schutzeinrichtungen: Schutz des Hangars gegen Geschosse bis zu 13 cm, der Zitadelle gegen Geschosse bis zu 20,3 cm und bis zu 250 kg schweren Ladungen von Unterwasserladungen.
Flugzeuge: mind. 50 inkl. Reserve
Geschwindigkeit: 32,0 – 33,0 kn
Fahrstrecke: 8.000 sm bei 19 kn Marschfahrt und 15 v.H. Gefechtsreserve

Um die Forderung nach 25.000 ts (25.400 t) Standardverdrängung zu erfüllen, ergaben sich folgende Konstruktions-Abmessungen:
Länge ~250 m, Breite 29,00 m, Seitenhöhe 22,00 m und Tiefgang 7,15 m.
Nachfolgend werden einzelne Bereiche ausführlicher und Änderungen gegenüber den obigen Vorgaben beschrieben.

Die Beschreibung des Entwurfs

Der Schiffskörper
Der Schiffsrumpf dieses Entwurfs weicht im Wesentlichen nicht von dem der Graf Zeppelin ab. Äußerlicher Unterschied ist die um 2 m größere Breite in der KWL und dass die Außenhaut ab Oberkante Panzerdeck nicht nach außen geneigt ist. Die Räumlichkeiten unterhalb des Panzerdecks sind von der Anordnung her auch identisch. Hier ist der wesentliche Unterschied der, das bei diesem Entwurf ein vollständiger Torpedoschutz vorhanden ist. Oberhalb des Panzerdecks gibt es schon bedeutendere Unterschiede. Im Gegensatz zur Graf Zeppelin sind unterhalb des Hangars zwei vollständige Decks (Zwischen- und Batteriedeck) vorhanden. Hierdurch kann auf die Unterbringung der Besatzung an den Schiffsseiten (Hangarseiten) verzichtet werden. Darüber hinaus gibt es nur ein Hangardeck. Der Hangar hat eine Höhe von 8,60 m von Oberkante Hangardeck bis Oberkante Flugdeck. Hierdurch ist es möglich die Reserveflugzeuge unter der Hangardecke im teildemontierten Zustand zu stauen.
Aufgrund der etwas größeren Schiffsbreite gegenüber der Graf Zeppelin beträgt der Abstand des Torpedoschotts im Mittelschiff ca. 5 m und an den Enden der Zitadelle jeweils ca. 4,0 m. Gegen die zum damaligen Zeitpunkt existierenden Lufttorpedos sollte die Schutzbreite ausreichend sein. Der Doppelboden hat im Bereich der Antriebsanlage eine Höhe von 1,5 m. Über dem Doppelboden folgen unterhalb des Panzerdecks von unten nach oben die Stauung, das untere und das obere Plattformdeck. Über dem Panzerdeck folgen das Zwischendeck und das Batteriedeck. Hierüber liegt der bis zum Flugdeck reichende Hangar. Flankiert wird dieser von insgesamt drei Decks. Diese sind: Hangar-, Back- und Galeriedeck. Letzteres hat die Besonderheit, das dieses im Bereich des Brückenaufbaus und kurz vor dem achteten Aufzug von einer Seite zur anderen reicht. Im Bereich des Brückenaufbaus befinden sich die Räume für einen Admiral, den Kommandanten und der Staffel-Bereitschaftsräume.
Die Standardverdrängung beträgt ~25.244 t und unterschreitet somit das Erlaubte um rd. 156 t.
Die Konstruktionsverdrängung beträgt 29.628 t bei einem Tiefgang von 7,18 m Die Einsatzverdrängung beträgt ~34.013 t bei einem Tiefgang von 8,00 m. Die Dauerleistung der Antriebsanlage beträgt 180.000 PSw und sollte bei Einsatzverdrängung ca. 32,1 kn ermöglichen. Die Höchstleistung (forciert) beträgt 216.000 PSw und ergibt bei Einsatzverdrängung rechnerisch eine Geschwindigkeit von 33,9 kn.
Das kalkulierte Gewicht der Gewichtsgruppe „Schiffskörper“ beträgt bei der Seitenhöhe von 22,00 m 17.822 t.

Die Panzerung
Die Anordnung der Panzerung dieses Entwurfs entspricht weitestgehend dem der Original gebauten Graf Zeppelin. Die Panzerdicken unterscheiden sich hingegen etwas.
Der Gürtelpanzer erhält nur eine Stärke von ca. 75 mm. Das nun vorhandene Torpedoschott wird in 40 mm ausgeführt. Das Flugdeck wird durchgehend mit 30 mm gepanzert und nur im Bereich der Flugzeugaufzüge in 40 mm ausgeführt. Die den Hangar im Inneren begrenzenden Seitenwände sind mit 30 mm gepanzert. Das Gewicht dieser Gewichtsgruppe ist in der Gewichtsgruppe „Schiffskörper“ mit enthalten.

Der Maschinenanlage
Der aktuelle Entwurfsstand (T35a) ergibt eine Konstruktionsleistung (Dauerleistung) von 180.000 PSw und 33,0 kn Konstruktionsgeschwindigkeit. Die Geschwindigkeit bei Einsatzverdrängung beträgt bei Überlast ca. 33,9 kn.
Das kalkulierte Gewicht der Gewichtsgruppe „Hauptmaschine“ beträgt 3.564 t.
Weil die Maschinenanlage sich nur in der etwas geringeren Leistung von der der Graf Zeppelin unterscheidet und die Aufteilung der unteren Räume identisch ist, wird nur noch mal darauf hingewiesen, dass auf Grund der größeren Breite sämtliche Hilfsaggregate der Kesselräume in diesen auch ihren Platz finden und somit ein durchgehendes Torpedoschott mit ausreichende Schutzbreite installiert werden kann.

Die Bewaffnung
Eine Mittelartillerie ist nicht mehr vorgesehen. (In den Seitenansichten aber noch enthalten)
Die schwere Flak besteht aus fünf 10,5 cm/65 SK C/33. Aufgestellt sind diese folgendermaßen: Zwei Lafetten vor dem Brückenaufbau und drei Lafetten hinter dem Brückenaufbau. Alle jeweils leicht überhöht. Die Munitionsdotierung beträgt 400 Schuss pro Rohr.
Die mittlere Flak besteht aus neun Zwillingslafetten 3,7 cm/83 SK C/30 und die leichte Flak aus ursprünglich zehn Einzellafetten 2,0 cm/65 C/30. Ein späterer Austausch gegen Vierlingslafetten (in der Zeichnung bereits geschehen) ist möglich. Aufgestellt werden sowohl mittlere, als auch leichte Flak rund um das Flugdeck. Die Munitionsdotierung für die 3,7 cm Flak beträgt 2.000 Schuss pro Rohr und die der 2,0 cm Flak ebenfalls 2.000 Schuss pro Rohr. Für alle Gefechtsstationen der Flak ist der Einbau von Bereitschaftsschränken vorgesehen. In ihnen lagert vorgeförderte Munition zur schnellstmöglichen Feuereröffnung. Hierfür ist folgende Kapazität der B-Schränke vorgesehen:
-   Für jedes 10,5-cm Rohr zehn Schuß
-   Für jedes 3,7-cm Geschütz 200 Schuß
-   Für jedes 2,0-cm MG 300 Schuß. Beim Vierling 1.200 Schuß
Eine Torpedobewaffnung ist nicht vorgesehen.
Das kalkulierte Gewicht der Gewichtsgruppe „Artilleriebewaffnung“ beträgt 1.130 t.

Die Fluganlage
Diese unterscheidet sich nur in wenigen Punkten von der der Graf Zeppelin. Dieser Entwurf hat nur ein Hangardeck.  Dessen lichte Höhe beträgt ca. 8,00 – 8,20 m. Hierdurch ist es möglich die Reserveflugzeuge unterhalb des Flugdecks zu stauen. Im Hangar selber haben 42 einsatzbereite Flugzeuge Platz. Diese gliedern sich wie folgt:
2 Staffeln MZ-Flugzeuge Fi-167, zu je 9 Flugzeugen,
1 Staffel Stuka Ju-87, zu 12 Flugzeugen und
1 Staffel Jäger Me-109T, zu 12 Flugzeugen.
Von jedem Flugzeugtyp sind je 6 als Reserve teildemontiert unter der Hangardecke gestaut.
Welche Flugzeugtypen tatsächlich an Bord sein könnten, lässt sich schwer sagen, weil Ausgangspunkt der fiktive Konferenz-Thread ist und wir nicht wissen wie die Flugzeugentwicklung ohne Versailler Vertrag in Deutschland weiter verlaufen wäre. Aus diesem Grunde habe ich auf bekannte Flugzeugmuster zurückgegriffen.
Der normale Vorrat an Abwurfmunition für die Flugzeuge ist:
72 Lufttorpedos, 60 Luftminen, 72 Bomben zu 500 kg, sowie 288 Bomben zu 50 kg.
Das Gewicht dieser Abwurfmunition beträgt 142 t.

Sonstiges
Die Bunkerkapazität beträgt rd. 8.233 cbm. Hiervon entfallen 7.079 cbm auf das Heizöl. Dies ermöglicht bei 19 kn Marschfahrt einen Fahrbereich von 7.535 sm. Bei 15 kn Marschfahrt sind rd. 9.591 sm möglich. Für das angedachte Einsatzspektrum insgesamt ein angemessener Fahrbereich. Der hier genannte Fahrbereich ist bei Betrieb aller drei Turbinensätze ermittelt worden.
Für die Feuerleitung sind eine Art.-Rechenstelle und zwei Flak-Rechenstellen unterhalb des Panzerdecks vorgesehen. Selbiges gilt für die Art.- bzw. Flak-Schaltstellen. Als Entfernungsmesser ist ein 5,5 m Basisgerät auf dem vorderen Kommandostand. Zwei der vier Flakleitstände (SL-4/6) befinden sich in überhöhter Aufstellung vor dem Schornstein und die zwei übrigen in überhöhter Aufstellung hinter dem Schornstein.
Zeichnungen:
Als Anlage sind zwei Zeichnungen beigefügt.
1)   Beinhaltet Ansichten im Maßstab 1:200 inkl. Spantenriss und Hauptspant-Querschnitt.
2)   Zeigt das Hangardeck mit den einsatzbereiten Flugzeugen und das Galeriedeck mit den Reserveflugzeugen im Maßstab 1:300

Smutje Peter:
Hallo Sven

Wie von mir inzwischen wohl schon gewohnt, die Bitte um die vollständigen Gewichtsgruppen. Die nutze ich halt gerne, um solche Entwürfe besser zu verstehen. Tut mir leid wenn ich da immer etwas lästig bin.

Danke im Voraus

edit
muß ja nicht heute sein! wenn Du halt soweit bist.

Sven L.:
@SmutjePeter:

Siehe Anlage

Und gute Nacht jetzt. Muss meinen Schnupfen pflegen. :-D

Smutje Peter:
klasse! Danke Dir
 

Urs Heßling:
moin, Sven,
 top top top :MG:

Zwei kleine Einwände
a) sollte schwere Flak aus Redundanz- und Verteidigungsüberlegungen heraus nicht auf beiden seiten stehen ?
b) die genannten Flugzeugtypen existieren (auch als Entwurf) noch nicht zum Zeitraum des Schiffsentwurfs. Denkbar wäre eine Einplanung von Ar 65 und He 46 als Radflugzeuge.

Gruß, Urs

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