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Autor Thema: K-Verband  (Gelesen 1891 mal)

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Seemannsgarn wird nicht geflochten,
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Online bettika61

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Re: K-Verband
« Antwort #1 am: 28 Oktober 2018, 11:26:52 »
Hallo,
ein Foto vom 1. durch die Briten erbeuteten Biber am 2.9.44.
Auf der Straße Albert-Bapaume  nach britischen Fliegerbeschuss abgebrannt.
War Thema in der britischen Zeitung.
einige Fotos auch hier https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Biber_Submarines?uselang=de zu sehen

P.S es heißt Biber   :O<:
Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

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Re: K-Verband
« Antwort #2 am: 28 Oktober 2018, 11:28:55 »
 :O-_  +  top
Seemannsgarn wird nicht geflochten,
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Offline Gerard_du68

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Re: K-Verband
« Antwort #3 am: 19 Dezember 2021, 23:04:15 »
Hallo, Also nach das ich auf dem Forum die Such funktion benutzt habe, So hatte diesen thread gefunden, wo gestart war mit einem Einzieges foto.
Ich dachte sowie es schon der Titel Gebe, warum nicht seine historische Geschichte Vorbringen.

So lasse ich mal die leute wo erfahren wollen, ob hier es eher ein Roman ist, oder ein fiktion von einem Begeisterte Geschrieben war, so dachte ich, Fangen wir mal kurz mit dies Ann.
Zitat
Cajus Bekker (a)
MENSCHEN VON DEM  "K" VERBAND
Sabotagekorps der Deutschen Marine im Zweiten Weltkrieg
 
Vorwort
 
Diese lebendige und energische Geschichte, geschrieben von meinem ehemaligen Kollegen bei der Marine, Cajus D. Bekker, weckte die schlummernden Erinnerungen an die Einheit K [1] und die vielen wunderbaren Menschen, die darin gedient haben. Neue Eindrücke und andere Probleme, die vor mir auftraten, haben vielleicht die Bilder dieser Kriegstage in meiner Erinnerung etwas gedämpft. Doch nun hat Cajus Bekker mit seiner farbenfrohen Schilderung vergangener Ereignisse diese Erinnerungen zu neuem Leben erweckt. Die Geschichte von dem "K" Verband entfaltet sich vor unseren Augen wie ein spannungsgeladener Filmstreifen. Ausgehend von den ersten, noch bescheidenen Schritten erzählt das Buch vom Zweck und der ungewöhnlichen inneren Organisation des Verband, die sie zu einer schlagkräftigen Streitmacht zusammenschloss.
Zu einer Zeit, als sachkundige Leute bereits erkannten, dass Deutschland zum Krieg verurteilt war, hatte ich die einmalige Gelegenheit, am Aufbau einer völlig unkonventionellen Organisation im Gefüge der Armee mitzuwirken, in der Eigeninitiative und Verantwortung mehr wert waren als Abhängigkeit von Vorgesetzten und Unterordnung. Militärische Ränge und Auszeichnungen, die nicht durch persönliche Qualitäten unterstützt wurden, hatten bei uns keine große Bedeutung.
Der Verband „K“ versuchte, Admiral Nelsons Ideal zu erfüllen, indem es ein "Team of Brothers" schuf, was in der Endphase des Krieges nicht leicht zu erreichen war, als es weniger Leute gab, die für die Rolle der Anführer geeignet waren und die Dienstbedingungen immer härter erschienen.

Ich bin jedoch überzeugt, dass dieses von allen bisherigen militärischen Gepflogenheiten völlig abweichende, ungewöhnliche Verhältnis des Personals wesentlich zur Ausbildung der hohen Moral des „K“ Verband beigetragen und die Ergebnisse ihrer Operationen positiv beeinflusst hat. Darüber hinaus beflügelt derselbe Geist, der uns in den Tagen des Krieges um sich geschart hat, auch heute noch alle an den Aktivitäten des K Verband Beteiligten, überall in Deutschland, unabhängig von Alter, Funktion, Beruf, Religion oder politischer Neigung. Und dieses Buch wird dazu dienen, uns alle weiter zu vereinen.
Als ehemaliger Kommandant des K Verband möchte ich ein paar Worte zum Auftrag und den bekannten Grenzen des Vorgehens des Verband sagen.
Ungeachtet ihrer Qualitäten sind kleine Kampfmittel nicht in der Lage, konventionelle Waffen zu ersetzen. Sie können sie nur ergänzen. Mit Hilfe solcher Spezialmittel sind kleine bewaffnete Formationen jedoch in der Lage, deutlich überlegene feindliche Streitkräfte zu vernichten oder zu lähmen.
Wenn sich für die Japaner die Idee der Kamikaze-Piloten als akzeptabel herausstellte, dann sollte für die Vertreter der weißen Rasse jedem einzelnen Kämpfer immer eine echte Überlebenschance gegeben werden.
Entschlossenheit und Selbstdisziplin sind wichtiger als bloße körperliche Stärke. Ein intensives und vielseitiges Training in einer wettbewerbsorientierten Atmosphäre erhöht die Erfolgschancen und hilft, Streuverluste zu reduzieren. Im Idealfall sollte jeder einzelne Kämpfer eine Person sein, die bestrebt ist, die Ziele des gesamten Teams zu erreichen, sich dabei auf eigene Initiative und nicht nur auf die erhaltenen Befehle verlässt.
Und das Letzte. Im Namen des K Verband und ihren Familien möchte ich dem Autor dieses Buches sowie all denen danken, die die Informationen zur Verfügung gestellt haben, die es ihm ermöglichten, diese spannende Geschichte zu schreiben. Möge dieses Buch ein Ausdruck der Dankbarkeit für alle sein, die in diesen Kämpfen Seite an Seite gekämpft haben, und als Hommage an die Waffenbrüder dienen, die leider nicht mehr bei uns sind.
 
Helmut Heye, Admiral und Kommandant des K-Verband.
(a)   Der Autor hier benutz er sein Schriftstellernamen, sein Richtige Namen war Hans Dieter Berenbrok, wo 1943 bei der Kriegsmarine Eintrat, wo er als Marine Narichten Offizier diente, und bei Kriegsende hatte er der Rang von Oberfähnrich erreicht.

Zitat
Einführung
 
Es war Juli 1942. In der Direktion Neue Technik der Deutschen Admiralität in Berlin hat ein junger Mann namens Alfred von Wurzian gerade seine begeisterte Rede vor mehreren Stabsoffizieren beendet. Dieser Enthusiasmus schien jedoch nicht zu überzeugen. Der grauhaarige Kapitän Zur See, der die Sitzung leitete, war von seiner Rede offensichtlich nicht beeindruckt. Er wandte sich an die Anwesenden und sagte:
- Meine Herren, möchte jemand von Ihnen über das sprechen, was wir gerade gehört haben? - Als er keine Reaktion sah, wandte er sich selbst an den Sprecher: - Sie behaupten also ernsthaft, dass Taucher in der Lage sind, feindliche Häfen zu durchdringen und sorgfältig bewachte Kriegsschiffe anzugreifen?


- Gewiss, Herr Kapitän. Und um dies zu beweisen, habe ich ...
Doch der Offizier ließ ihm keine Gelegenheit, seine Ideen weiterzuentwickeln.
„Mein Freund“, sagte er, „ich respektiere Ihren Mut und Ihren Enthusiasmus, aber Sie scheinen nicht zu wissen, dass Krieg auf See mit traditionellen Methoden geführt wird, und noch mehr als Krieg zu Lande oder in der Luft. Ich glaube nicht, dass es Raum für Ihre Ideen gibt.
So verließ der junge Mann enttäuscht die Admiralität. Er ging im friedlichen Schatten der Bäume durch die Straßen, während eine schrille Stimme aus einem Lautsprecher, die die Ruhe eines heißen Sommertages ausstrahlte, die scheinbar endlose Liste deutscher U-Boot-Siege im Atlantik vorlas. Natürlich, überlegte er, ist dies ihr traditioneller Seekrieg. Sie brauchen offensichtlich keine neuen Ideen!"
Doch der junge Mann war längst nicht der Einzige, der originelle Ideen hatte. Neue Methoden der Kriegsführung wurden bereits mehrfach diskutiert: Dies gilt auch für ferngesteuerte Sprengboote, einsitzige Lenktorpedos und kleine U-Boote. Sie alle wurden in die Direktion des Militärischen Geheimdienstes geschickt, die auf seltsame Weise zum Hort aller neuen Waffenideen wurde. Hier führte von Wurzian nun das Projekt des Kampfeinsatzes von Tauchern gegen feindliche Schiffe durch.
Mehr als ein Jahr verging, bis sich die Meinung der Marineprofis änderte - alles im Zuge eines weitreichenden Ereignisses. Am Morgen des 22. September 1943 wurden im Alten Fjord in Nordnorwegen nach dem Versuch, das Schlachtschiff Tirpitz anzugreifen, vier Matrosen britischer Kleinst-U-Boote gefangen genommen. Zunächst entschieden die Deutschen, dass dieser unglaublich riskante Angriff vergeblich war, aber die Linderung war verfrüht, da die Minen mit den Stundenzündern bereits unter dem Rumpf des Schlachtschiffs installiert waren. Sie explodierten; das Schiff wurde so stark beschädigt, dass für die Reparatur gut die Hälfte der Ausrüstung einer großen Werft nach Norwegen geliefert werden musste. Mehrere Monate vergingen, bis das Schlachtschiff wieder fahrbereit war.
Dieser Vorfall revolutionierte das deutsche Marinedenken. Bereits im Dezember 1941 hatten die Italiener die im Hafen von Alexandria stationierten britischen Schlachtschiffe Valliant und Queen Elizabeth endgültig lahmgelegt, nun haben die Briten mit der mächtigen Tirpitz das gleiche Ergebnis erzielt. Deutsche Offiziere und Matrosen waren bestrebt, diese mutigen Aktionen zu wiederholen, und in den höchsten Kreisen der Marineführung wurde ernsthaft über die Möglichkeit solcher Methoden diskutiert. Es wurde bekannt, dass der Kommandant der deutschen Marine, Großadmiral Karl Dönitz, aufgrund bestimmter Schwierigkeiten bei der Durchführung eines Feldzugs mit U-Booten dazu neigte, unkonventionelle Mittel einzusetzen, die dem Feind Schaden zufügen konnten. Er wollte etwas Ähnliches wie das britische Combined Operations Command schaffen, mit speziell geschultem Personal und neuartigen Waffen ausgestattet. Somit kann gesagt werden, dass der britische Angriff auf das Schlachtschiff Tirpitz den Beginn der Schaffung des K Verband markierte - die Organisation, die für die Entwicklung und den operativen Einsatz von kleinen Kampfmitteln der deutschen Marine verantwortlich ist.
Als ich gebeten wurde, die Geschichte des K Verband zu schreiben, schien mir die Aufgabe sehr schwierig, da es im Nachkriegsdeutschland keine Marinearchive gab, auf die man sich bei der Erstellung eines Buches verlassen konnte. Das Einzige, was man tun konnte, war, möglichst viele der überlebenden Matrosen des K Verband zu finden, um Informationen von sich selbst oder aus Dokumenten zu erhalten, die vielleicht irgendwie bei ihnen hätten aufbewahrt werden können. Also beschloss ich, es zu tun. Aber wo finde ich diese Leute? Die deutsche Presse erweckte daraufhin hartnäckig den Eindruck, das Personal des K Verband sei sinnlos geopfert worden und nur wenige der Einheit seien noch am Leben geblieben.
Ich habe jedoch schnell herausgefunden, wie weit diese Aussage vom wahren Sachverhalt entfernt ist. Ich wandte mich an Admiral Helmut Heye, den Gründer und ehemaligen Kommandanten der Einheit K, der damals Mitglied des Deutschen Bundestages aus Wilhelmshaven war. Er hat mir viele Daten geliefert, und außerdem ist er vielen Menschen auf die Spur gekommen, um deren Rechnung es viele verzweifelte Unternehmungen gab und deren tapfere Heldentaten noch nicht richtig gewürdigt wurden. Dies gab mir die Gelegenheit, Hunderte von Leuten zu treffen, die in der Einheit K gedient haben, vom Admiral bis zum grünen Rekruten. Ihnen allen gebührt mein Dank, denn nur dank ihrer Hilfe habe ich die Möglichkeit bekommen, dieses Buch zu schreiben.
C. D. Bekker

So fangen wir mal mit ihren Geschichte Ann:
Zitat
Während Großbritannien, Italien und Japan schon vor dem Krieg bzw. ganz am Anfang mit dem Einsatz spezieller kleiner Marinewaffen begannen, nahm die deutsche Marine relativ spät solche Einsätze auf. Alle Maßnahmen, die ich auf diesen Seiten erwähne, wurden in den letzten vierzehn Kriegsmonaten durchgeführt, als Deutschland bereits zur totalen Verteidigung übergegangen war. Daher liegt es auf der Hand, dass der Faktor Zeit sowohl bei der Schaffung und Verbesserung neuer deutscher Kampfmittel als auch bei der Vorbereitung von Teams darauf eine wesentliche Rolle spielte.
Der allererste Stab der Sabotage Einheit der deutschen Marine entstand Anfang Januar 1944, als sich in der Stadt Heiligenhafen am Ostufer der Kieler Bucht dreißig speziell ausgewählte Kadetten versammelten. Dort ließen sie sich in unscheinbaren Schuppen nieder, und ihr Ausbilder, Kapitänleutnant Opladen, erklärte ihnen die ersten, noch vage imaginierten Aufgaben zukünftiger Aktivitäten. Sie werden zu Kämpfern autonomer Sabotageeinheiten, bewaffnet mit neuartigen Waffen. Und sie wurden nur aufgrund guter Erfolgsbilanzen ausgewählt. Ob sie das in sie gesetzte hohe Vertrauen rechtfertigen würden, konnte erst die Zeit zeigen. Jeder von ihnen musste erkennen, dass er im wahrsten Sinne des Wortes Freiwilliger wurde. Sie haben ein paar Tage Zeit, um über ihre Entscheidung nachzudenken, und Wenn sie sich für eine Rückkehr in ihren früheren Dienst entscheiden, hat dies keinerlei Auswirkungen auf ihre zukünftige Karriere.
« Letzte Änderung: 19 Dezember 2021, 23:52:23 von Gerard_du68 »

Offline Schorsch

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Re: K-Verband
« Antwort #4 am: 20 Dezember 2021, 06:24:08 »
Hallo Gerard,

ich weiß nicht, in welche Richtung der Anfang Deiner Geschichte weitergehen soll. Beabsichtigst Du z.B. das Ganze in eine Wiedergabe des Buches von Cajus Bekker steuern zu lassen, kämen wir als Forum Marinearchiv in Konflikt mit dem geltenden Urheberrecht. Insoweit möchte ich Dich bitten, den Umfang Deiner Zitate auf das Notwendigste zu beschränken.

Zum anderen dürften die meisten Forenmitglieder den Namen Cajus Bekker und dessen Werke bereits kennen und können den Autor bezüglich der Qualität seiner Texte durchaus selbst einschätzen. Dass allerdings aus diesen Texten noch wesentliche und neue Erkenntnisse generiert werden könnten, wage ich angesichts des hohen Kenntnisstandes vieler Mitglieder des FMA in maritimen Belangen zu bezweifeln. Vielleicht könnten/sollten auch aus diesem Grund Deine Zitate etwas weniger umfangreich ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
'Judea, London. Do or Die.'

"Ubi dubium, ibi libertas." (Wo Zweifel ist, da ist Freiheit.)

Online bettika61

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Re: K-Verband
« Antwort #5 am: 20 Dezember 2021, 09:03:02 »
Hallo Gerard,
Das Thema Kleinkampfmittel und-verband findest Du
 --/>/> https://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/board,293.0.html
 --/>/>  https://historisches-marinearchiv.de/projekte/kleinkampfmittel/beschreibung.php

Neue Informationen die auf Quellen basieren, sind willkommen,
Cajus Bekker ist bekannt und zählt nicht dazu.
Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

Offline Gerard_du68

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Re: K-Verband
« Antwort #6 am: 20 Dezember 2021, 12:41:50 »
Hallo Schorsch und Bettika61.
Also Neh Schorsch, meine Absichten waren nie, Wiedergabe des buch zu schreiben, denn ich habe nicht die Rechte dafür, dieser Anfang, war nur gedacht, um der Richtigen Anfang zu kennen. Ok, ihr kennt alle Cajus! Aber ich selber, sowie ich eine Geschichte gefunden hatte, So wollte ich das buch nur Benutzen, um sich zu Gewisseren, was in dieser Geschichte hier Geschrieben ist, kann schon Einstimmen mit der Wahre Geschichte.
Denn die Weitere Quelle, ansagt dies, also bitte um euch die Marine Profis, um zu wissen, ob diese teil von der Geschichte schon Gesprochen wurde auf dem Forum.?

Zitat
Am 1. Januar 1945 informierte Großadmiral Dönitz Hitler über einen angeblichen Angriff auf das russische Schlachtschiff Archangelsk. Weitere Ziele, die die Deutschen angreifen wollten, waren nach ihren Angaben in der Bucht befindliche Konvoi-Flugzeugträger sowie Zerstörer und beladene Transporter. Sechs "Biebers" könnten 12 Torpedos auf sie abfeuern.


und weiter noch, ist auf dieses foto Erkennbar welches U-boot dieses klein U-boot transportiert?
Thema über die Bieber, hier wurden 3 U-boote Bennent. !
konnte dies eins von diesen Gewesen sein, in dem Fall um dass es sich ein Bieber modell handelt?

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Re: K-Verband
« Antwort #7 am: 20 Dezember 2021, 14:46:52 »
Operation Cäsar: U 295, 318, 716.
Welches Boot auf dem Bild zu sehen ist, wurde nie ermittelt.
Ich denke, es ist eines der beiden VII C/41.
Gruß, Thomas

Schreibe bitte nicht immer so lange Einleitungen zu Deinen kurzen Fragen.😆
Suche nach Biber, nicht nach Bieber.
« Letzte Änderung: 20 Dezember 2021, 15:04:52 von TW »

Offline Axel Niestle

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Re: K-Verband
« Antwort #8 am: 20 Dezember 2021, 15:21:15 »
Hallo liebe Freunde,

allgemein bitte ich um etwas mehr Nachsicht bei dem neuen Forum-Teilnehmer, der ja offenkundig kein deutscher Muttersprachler ist, sich aber trotzdem bemüht, sein Anliegen in unserer Sprache vorzubringen. Ich habe hier schon weitaus andere Dinge gelesen, bei denen mir die Haare zu Berge standen.

Das beigefügte Bild mit den Bibern an Oberdeck zeigt vermutlich U 1271 1944 bei Versuchen zum Deckstransport in der Ostsee. Ganz sicher ist es keines der drei an der Operation CAESAR beteiligten Boote. Von diesem erfolglosen Einsatz sind m.W. nach keine photographischen Belege überliefert.

Beste Grüße

Axel Niestlé

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Re: K-Verband
« Antwort #9 am: 20 Dezember 2021, 15:30:42 »
Ich wollte nicht unfreundlich sein.
Gerard, bitte um Entschuldigung, dass es so herüber gekommen ist.

Axel, Danke für die (mir noch ganz neue) Info.
Viele Grüße, Thomas

Online bettika61

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Re: K-Verband
« Antwort #10 am: 20 Dezember 2021, 15:41:02 »
Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

Offline Gerard_du68

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Re: K-Verband
« Antwort #11 am: 20 Dezember 2021, 16:26:17 »
hallo an alle mitglieder!

hier zu erst, Bei operation Caesar, handelt es sich mit dem Wolfpack "Greif" Uboote?
denn hier bemerke ich kein nr. 344 bei den Uboote. wo 2 uboote der Convoy JW-59 Angegriffen haben, und haben 2  Gesunken (Kite gesunken von U-344), und U-711 hatte Archangelsk (ehemaliege RMS Royal Sovereign) Angegriffen hatte. Aber verpasst!

und hier bei Caesar, wurde auch nicht U-Bootes U-995 von Oblt Hess, erwähnt.

Also mit diese alle Angaben, wo ich bis jetzt habe, und euhhhh, Dies was stink in der Gechichte, is der Angesagte Bericht von dönitz an Hitler.

Denn es gab ein projekt ja, mit 3 uboote 3x2 Bieber zu transportieren, und die operation sollte in dem Hafen Murmansk Stattfinden. Wo das Schlachtschiff Archangelsk sich Befand.
U-995 sollte der plan Vermasselt haben, denn der kapitän war nicht, angewiesen worden das es eine Planung von eine operation gab.

Also Caesar hatte ja nicht mit diesem JW-59 convoy zu tun oder spätter?
den dieser operation plan war erst in Januar geplannt, also später als der Datum wo Dönitz an Hitler sein Bericht getan hat.

Oder bei Jw-59, hier U-344 hatte Bieber Geladen auf seinem U-boot? So dass der Erfolg von dem Kite escorten Schiff, so galt es als torpedo von U-344?

Normale weise nicht, denn K-Flotille nr. 265, kam erst in circa November 1944 auf Vaenga.
« Letzte Änderung: 20 Dezember 2021, 17:23:24 von Gerard_du68 »

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Re: K-Verband
« Antwort #12 am: 20 Dezember 2021, 17:17:38 »
Hallo Gerard
U-Boot-Gruppe "Greif" agierte im August 1944 ; Kampf um Konvoi JW-59 im August 1944 mit Gruppe "Trutz" ; Operation "Caesar" war im Januar 1945.
Hier bestehen keine Zusammenhänge.

5.– 8.1.1945
Nordmeer
Dt. U-Boote U 295, U 318 und U 716 laufen mit je 2 auf Oberdeck festgemachten »Biber«-Klein-U-Booten aus, um mit ihnen zum Angriff gegen das Schlachtschiff Arkhangelsk und alliierte Geleitfahrzeuge in den Kola-Fjord einzudringen. Die Operation muss wegen Schäden an den Klein-U-Booten abgebrochen werden. (Quelle: Chronik des Seekrieges 1939-1945)

Gruß, Thomas

P.S. Zu U-Boot-Gruppe "Greif" siehe "DUIKBOOT":
https://historisches-marinearchiv.de/projekte/duikboot/eingabe.php?neu=0&active_duik=search
Suche im Feld "U-Boot-Gruppen": Gruppe "Greif" (44)

PP.S. Zum Kampf um JW.59:
Am 20.8. meldet eine Ju 88 des Fliegerführers 5 einen Kriegsschiffsverband ostwärts von Jan Mayen. Am 21.8. früh erreicht der Konvoi den Vp.- Streifen der Gruppe »Trutz« mit U 344 (Kptlt. Pietsch), U 668 (Kptlt. v. Eickstaedt), U 394 (Kptlt. Borger), U 363 (Kptlt. Nees) und U 997 (Kptlt. Lehmann). Zuerst greift U 344 die 22nd Escort Group mit T-5 erfolglos an und versenkt dann mit FAT-Fächer die Sloop Kite, meldet als Versenkungserfolg allerdings einen Kreuzer der Dido-Klasse. Auf seine Meldung hin wird für den 22.8. ein Vp.- Streifen mit den neu ausgelaufenen U 703 (Oblt.z.S Brünner), U 354 (Oblt.z.S. Sthamer) und den aus der Kara-See kommenden U 365 (Kptlt. Wedemeyer) und U 711 (Kptlt. Lange) gebildet. U 344 wird von einer Swordfish der FAA Sqn.825 (Lt Bennett) der Vindex (Capt Bayliss) gesichtet und mit Raketen versenkt.
         Am Konvoi werden U 363, U 668, U 703, U 394 und nach Abwehr von je 3 Swordfishs und Martlets der Vindex und Striker sowie einer sowj. Catalina des 118. Aufkl. Regt. auch U 997 zum Tauchen gezwungen und abgedrängt. Am 23.8. können nur U 394, U 711 und U 365 den vorgesehenen Vp.- Streifen der Gruppe »Trutz« besetzen, die anderen Boote sind zu weit achteraus. U 394 peilt mit Grenzwellenpeiler den Sprechverkehr der Escorts. U 363 und U 703 werden am Konvoi, die anderen Boote achteraus von der Luftsicherung und Escorts unter Wasser gedrückt. U 711 (Kptlt. Lange) schießt einen FAT-Fächer auf die Arkhangelsk und einen T-5 auf die Zharki, die sich jedoch als Frühdetonierer erweisen. Der Zerstörer Derzki greift ein U-Boot an, das aber entkommt. Bis zum 24.8. versuchen die Boote vergeblich, gegen die Luft- und Seesicherung nach vorn zu kommen, dabei schießen U 668, U 363, U 997 je 2 T-5 ohne Erfolg gegen Escorts, U 354 wird durch die Sloops Mermaid (LtCdr. Moss), Peacock (LtCdr. Stannard), die Fregatte Loch Dunvegan (Cdr. Wheeler) und das Führerboot der 20th Escort Group, den Zerstörer Keppel (Cdr. Tyson), versenkt. Am 24.8. verstärkt eine sowj. Geleitgruppe mit den Zerstörern Baku, Gremyashchi, Gromki und Razyarenny, 2 Wachschiffen, 4 Minensuchern and 4 U-Jägern den Geleitschutz. Nachdem der Konvoi am 25.8. einläuft, wird die dt. Operation abgebrochen. (Quelle: Chronik des Seekrieges 1939-1945)
« Letzte Änderung: 20 Dezember 2021, 17:56:11 von TW »

Offline Gerard_du68

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Re: K-Verband
« Antwort #13 am: 20 Dezember 2021, 17:30:07 »
hallo Thomas! Bei meine quelle, wird dies noch dann Angesagt.
Zitat
Nach dieser Operation verbreiteten sich in der deutschen Flotte hartnäckige und überraschende Gerüchte, die beispielsweise besagten, dass zwei Versuche unternommen wurden, zum Überfall auf Murmansk durchzubrechen, aber beide Male wurden die Trägerboote von russischen Wasserbomben angegriffen und beschädigt. Der "Bieber" sei es auch nicht gelungen, die Netzbarrieren rund um den "Archangelsk" zu durchbrechen, woraufhin die schlecht ausgebildeten Fahrer den Angriff aufgaben und in den Gegenkurs einbogen.

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Re: K-Verband
« Antwort #14 am: 20 Dezember 2021, 17:33:30 »
Lieber Gerard
Wieviel gibst Du denn 75 Jahre nach dem Krieg noch auf Gerüchte ?
Welche "Quelle" zitierst Du denn überhaupt ?
Gruß, Thomas