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Autor Thema: MARIUPOL - neuer Stützpunkt der ukrainischen Marine  (Gelesen 2623 mal)

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Offline hillus

  • Kapitän zur See
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  • Beiträge: 2155
Re: MARIUPOL - neuer Stützpunkt der ukrainischen Marine
« Antwort #15 am: 29 November 2018, 10:41:14 »
Hallo Shershen,

Danke für Deine Reaktion. Ich habe Dir eine PM geschickt.

hillus

Offline OWZ

  • Fregattenkapitän
  • *
  • Beiträge: 1140
Re: MARIUPOL - neuer Stützpunkt der ukrainischen Marine
« Antwort #16 am: 15 Mai 2019, 23:32:44 »
 Hallo,
 in der hier zuletzt angesprochen Begebenheit hatte die Ukraine Mitte April den Internationalen Seegerichtshof wegen vorläufiger Maßnahmen angerufen. Die Anhörung dazu fand vor 5 Tagen in Hamburg statt. Über den ersten Teil davon gibt es ein schönes Video, was ich heute entdeckt habe und bei dem trotz der Spieldauer von mehr als einer Stunde bei mir keinerlei Langeweile aufkam...  --/>/> https://www.itlos.org/cases/webcast/webcast-archives-case-no-26/
 :MG:

 p.s.: Mit einer Entscheidung in dieser Sache wird am 25.5. gerechnet.

Offline jockel

  • Oberleutnant zur See
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  • Beiträge: 592
Re: MARIUPOL - neuer Stützpunkt der ukrainischen Marine
« Antwort #17 am: 25 Mai 2019, 13:46:21 »
Seegerichtshof: Russland muss ukrainische Matrosen freilassen

Die 24 Seeleute waren im vergangenen Jahr im Schwarzen Meer von der russischen Küstenwache festgesetzt worden. Moskau boykottiert das Verfahren in Hamburg.

Ein halbes Jahr nach dem gewalttätigen Vorgehen Russlands gegen ukrainische Schiffe im Schwarzen Meer hat der Internationale Seegerichtshof der Vereinten Nationen die sofortige Freilassung der 24 festgenommenen Matrosen festgelegt. Ebenso müsse Russland die seit November beschlagnahmten Schiffe an die Ukraine zurückgeben, urteilte Richter Jin-Hyun Paik in Hamburg.

Beide Seiten sollten zudem keine weiteren Maßnahmen veranlassen, um die extrem angespannte Situation weiter zu verschärfen, hieß es. Die Matrosen waren im vergangenen Jahr beim Versuch, die Meerenge von Kertsch zwischen der von Russland annektierten Halbinsel Krim und dem russischen Festland zu durchfahren, von der russischen Küstenwache gewaltsam gestoppt und festgesetzt worden. Die Meerenge ist der einzige Seezugang nach Mariupol und anderen ukrainischen Häfen am Asowschen Meer.

Die Männer sitzen seitdem in der russischen Hauptstadt in Untersuchungshaft. Das Urteil ist jedoch problematisch, weil Moskau das Verfahren in Hamburg boykottiert. Russland ist der Ansicht, dass nur ein heimisches Gericht über den Fall entscheiden solle.
Quelle: Süddeutsche Zeitung

Gruß
Klaus