Hypothetische Szenarien > Konstruktions-Planungen

Vorplanung der Sinnhaftigkeit eines Kampfschiffes der 1920er und 1930er Jahre

(1/8) > >>

apendics.de.ore:
Grundlage: Alle bereits, in schriftlicher und bildlicher Darstellung, bestehenden Themen des Infragestellens der
                 Abhandlung der deutschen Kriegsmarine für den oben angegebenen Zeitraum!


                 Es soll eine Sammlung darstellen, die nicht bedingt einer Logik folgen muss! Eine Ideensammlung!

                 Also frei drauf los! Bitte:

apendics.de.ore:
Die Neuentwicklung von 9Z 42/58 der MAN, basierend auf der Erfahrung, einem 10.000 Tonnen Schiff, bei erhöhten Formwiderstand, eine größere Standfestigkeit mit zugeben. Im kleinen Kreuzer lief die Motorenanlage ja nur zweigleisig. Daher wurde für die H-Klasse der 9Z 65/95 entwickelt!

Grundsätzlich ist dennoch zu sehen, dass in der Zenker-Ära ein andere Strategie gefahren wurde.
Nach dem Bau der Emden, bei Ausnutzung vorhandener Technologien aus der Kaiserzeit....
.... wande man das Konzept auch bei den Entwürfen des Panzerschiffes an. Eine Maschinenleistung
von 24.000 PSe auf zwei Wellen und eine Leistung von 36.000 PSe auf drei Wellen, basierten immer auf der gleichen Maschinenanlage. Dem bereits kontruierten und gebauten SNL 6 Zylinder-Motor mit 12.000 PSe und 9,91 bar Kolbendruck bzw. 9,78 bar Kolbenarbeitsdruck und 234g/PSe Verbrauch. Auch die Bewaffnung wurde adaptiert (z.B.: 38 cm Doppelturm der Bayern-Klasse).

apendics.de.ore:
Re: Hipper/Eugen Rumpf mit Dieseln und 20,3 cm Vierlingen von Matrose71

Nein, Smutje Peter!

Es ist nur ein Summen-Differenzial, ähnlich dem BWL, wo 1+1=3 ist.
Ich habe damit kein Problem.

Groß ja, sehr groß! In V-Anordung war er so nicht projektiert, um die Bauhöhe zu reduzieren.
Dann wäre die Bezeichnung wohl SN1200/12V oder nach dem 3 Zylinder-Versuchsmotor SN1200/6V.

.... nach der offiziellen "Verschrottung", unter Weisung der Engländer, hätte der Motor neu aufgebaut werden müssen....

Sieht man die Antwort der Entwicklung in Zahlen, mit einem EVO-Faktor von 3,33 % pro Jahr, unter Berücksichtigung des Stillstandes, sonst Multiplikation, so hätte der Motor von 1917 gerechnet, in 1927 eine Leistung von ca. 16.000 PSe. Diese mit sechs Zylindern und nicht mit Neun.

.... zu lesen war auch eine erreichte Leistung von 19.000 PSe (1918) .... Klingt plausibel, denn
12.200 PSe bei 135 U/min und Auslegung der Maschine für 160 zu 170 U/min
(Quelle Schmolke/Koop).

Dies bedeutet aber auch, dass die gebauten 596 Liter Zylindervolumen, 1927 noch 397 Liter ergeben,
für die selbe Leistung!

apendics.de.ore:
Re: Hipper/Eugen Rumpf mit Dieseln und 20,3 cm Vierlingen von Matrose71


Um der themaführenden Person, Matrose71, nicht entgegenzuwirken .... Das Thema schien schon abgeschlossen ....
..... möchte ich meine Ausführung hier und jetzt beenden.

Für ein eigens Gemachtes, sehe ich, ohne Überzeugung, wenig Sinn. Das Thema Panzerschiff ist schon sehr strapaziert!

Nur Eines in so weit:

Mit dem Bewusstsein, des Wissens, dass die Engländer und Andere die Möglichkeit hatten die Technologien zu studieren
und zu erproben, wäre eine Beibehaltung der Bewaffnung ratsam. Nur innere Veränderung oder Veränderungen ohne Ersichtlichkeit, würden ein Bild ergeben, dass der militärischen Geheimhaltung entgegenkommt.

Beispiel: aus/mit 28,3 cm L/50 (Ggw: 300 kg) in 30,0 cm L/47,166 (Ggw: 400 kg) oder 26,3 cm L/53,8 (Ggw: 264 kg, was dem Eisenbahngeschütz nahe kommt) usw. .... Alte Technologie (mod.) in "neuer Verpackung" ....

So würde das erste Panzerschiff ("Schulkreuzer") konfiguriert und dies noch vor der "Emden". Bei der "Emden" muss man warten bis die Anderen ihre Kreuzer gebaut haben, um einem Veto, wie geschehen, zu entgehen. ....

.... somal man sich den Versailles-Vertrag noch einmal begutachten könnte und liest, dass höchtens 15 cm im Kaliber
der kleinen Kreuzer zulässig wären. Hmm! 14 cm, 15 cm, 16 cm. Dies bedeutet also nicht 15,0 cm, sodass 15,99 cm
keine 16 cm sind! So mache aus 14,91 cm wohl 15,91 cm (Ggw: ~59 kg) ....

apendics.de.ore:

--- Zitat von: apendics.de.ore am 06 Mai 2018, 13:06:44 ---
Re: Hipper/Eugen Rumpf mit Dieseln und 20,3 cm Vierlingen von Matrose71


Vielleicht dient die Veränderung der Perspektive zur Lockerung der Fronten. Dennoch bleibt der Beweis außen vor... Schiffsprofil Eugen/Hipper zu Bismark/Tirpitz!


Wir machen einfach eine Zeitreise und beleuchten die Ursache der Entwicklung.

Vertrag von Versailles, Artikel 190 in deutscher Übersetzung und Abschrift von Paul Schmalenbach, 3. überarbeitete Auflage 1993.

"Es ist Deutschland verboten, irgend ein Kriegsschiff zu erbauen oder zu erwerben außer solchen die zum Einsatz der gemäß Artikel 181 des gegenwärtigen Vertrages als im Dienst befindlich vorgesehen bestimmt sind.
Die vorerwähnten Ersatzbauten dürfen keine höhere Wasserverdrängung haben,
als                                    10 000 t für die Panzerschiffe
                                          6 000 t für die leichten Kreuzer
                                             800 t für die Zerstörer
                                             600 t für die Torpedoboote
Mit Ausnahme des Falles eines Verlustes dürfen die verschiedenen Schiffsklassen
erst ersetzt werden nach Ablauf von
                                        20 Jahren für die Panzerschiffe und Kreuzer
                                        15 Jahren für die Zerstörer und Torpedoboote
vom Datum des Stapellaufs ab gerechnet.

Und nun? Der Bezug der Wasserverdrängung zum Datum des Stapellaufs ab gerechnet!?

Dies bedeutet: Eine "Almirante Latorre" (auch unter "Canada"), Stapellauf 27.11.1911, hatte ein Ablaufgewicht von 10 700 ts und ein Konstruktionswasserverdrängung von 28 000 ts.

Wären jetzt Hipper und Co. noch interresant, geschweige den aktuell?

--- Ende Zitat ---

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln