Flotten der Welt > Die Royal Navy

EXODUS

(1/2) > >>

Manfred Heinken:
Moin zusammen,
den tragischen Film von der "St Louis" haben wir gesehen.

Aber es gibt noch ein anderes, ebenso tragisch versuchtes Rettungsbeispiel in 1948. Dieses mal in Palästina
Wer in Hamburg an den St Pauli Landungsbrücken steht, kommt an die Tafel mit der "Exodus" Geschichte nicht vorbei.

Bild 1. Die "Exodus" gemeinfrei
Bild 2 Kapitän Ike Aronowicz, meine Sammlung
Bild 3 Lebenslauf des Kapitäns, meine Sammlung
Bild 4 Tafel Exodus an den Landungsbrücken.
         Hoffentlich deutlich lesbar.
          Mein Foto.

Beste Grüße
Manfred Heinken

Urs Heßling:
moin,

Da wir ja ein Marinegeschichtsforum sind, hier einige zusätzliche Einzelheiten :

Die britische Einsatzgruppe (kein Konvoi !) bestand aus
https://de.wikipedia.org/wiki/HMS_Ajax_(22)
mit dem Ersten Seelord https://en.wikipedia.org/wiki/John_Cunningham_(Royal_Navy_officer) an Bord
und den Zerstörern der 1. Zerstörerflottille
https://en.wikipedia.org/wiki/HMS_Childers_(R91)
https://en.wikipedia.org/wiki/HMS_Charity_(R29)
https://en.wikipedia.org/wiki/HMS_Chequers_(R61)
https://en.wikipedia.org/wiki/HMS_Cheviot_(R90) und
https://en.wikipedia.org/wiki/HMS_Chieftain_(R36)
sowie der Korvette
https://en.wikipedia.org/wiki/HMS_Cardigan_Bay_(K630)

Childers (LtCdr Bailey https://uboat.net/allies/commanders/145.html) und Charity (LtCdr Austin https://www.uboat.net/allies/commanders/139.html) waren die beiden Zerstörer, die die Exodus enterten bzw. rammten.

Der Anführer der "Enter-Truppe" war https://en.wikipedia.org/wiki/John_Gerard-Pearse

Gruß, Urs




Manfred Heinken:
Moin Urs,
da hat sich die engl. Flotte nicht mit Ruhm bekleckert. Sehr viel Aufwand um ein schon fast nicht mehr seetüchtiges Schiff zu stoppen.
Aber die damalige politische Lage um Palästina war ja auch nicht ohne Mühsal.
Eigentlich hat die Lage sich bis Heute nicht so richtig verändert.
Besten Dank aber an Dich für die Ergänzungen.

Ein toller Flottenaufmarsch war es immerhin-

Mit besten Grüßen
Manfred Heinken

bettika61:
Hallo,
Wen das Thema interessiert:
Im jüdischen Museum Rendsburg ist noch bis zum 3.6.18 eine Sonderausstellung zu sehen.

--- Zitat ---Unter dem Titel „Die Exodus-Affäre - Schleswig-Holstein und die Gründung Israels“ hat das Museum eine Sonderausstellung über dieses im Detail wenig bekannte „Stück Weltgeschichte“ gestaltet. „Es muss für Holocaust-Überlebende ein Grauen gewesen sein, dass die Briten sie ausgerechnet ins Land der Täter zwangsweise zurückschickten und wochenlang hinter Stacheldraht internierten“, sagt der Historiker Prof. Gerhard Paul von der Europa-Universität in Flensburg. ......
Unter Beobachtung der internationalen Presse werden die Juden mit vergitterten Zügen gegen ihren Willen von Hamburg nach Lübeck gebracht - in die beiden Lager Pöppendorf und Am Stau.
– Quelle: https://www.shz.de/17767821 ©2018

--- Ende Zitat ---

Manfred Heinken:
Moin Beate,
besten Dank für den Hinweis. Das alles würde ich mir gerne anschauen.

Gruß
Manfred Heinken

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln