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Autor Thema: Kleines Raketenschiff Prj.22800  (Gelesen 5572 mal)

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Offline Urs Heßling

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Re: Kleines Raketenschiff Prj.22800
« Antwort #30 am: 21 November 2020, 17:24:16 »
moin,

noch einmal danke :TU:)

in etwa vergleichbar Minenabwehrfahrzeuge der Deutschen Marine

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Offline hillus

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Re: Kleines Raketenschiff Prj.22800
« Antwort #31 am: 21 November 2020, 18:44:34 »
Hallo Urs,

wohl eher nicht. Allein in der Bewaffnung ist der Unterschied gravierend. Die deutschen Schiffe verfügen maximal über STINGER-Flugabwehrwaffen, ansonsten nur Artillerie bzw. MG's. Die russischen Schiffe sind "Kleine Raketenschiffe -MRK, die in jeder Frage den deutschen Minenabwehrschiffen überlegen sind.
Wenn ein Vergleich, dann mit dem russischen Projekt 12700 (Chiffre ALEXANDRIT) in Kunststff-Kompositbauweise. Da ist auch die Tonnage vergleichbar.

Bis bald!

Jochen

Offline Urs Heßling

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Re: Kleines Raketenschiff Prj.22800
« Antwort #32 am: 21 November 2020, 18:51:44 »
moin, Jochen,

wohl eher nicht.
ich meinte hier nur das Prinzip der Namensvergabe an Kleinstädte, nichts Technisches

Gruß, Urs
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Offline hillus

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Re: Kleines Raketenschiff Prj.22800
« Antwort #33 am: 21 November 2020, 19:43:32 »
Hallo Urs,

sorry - falsch verstanden!!
Jochen

Offline der erste

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Re: Kleines Raketenschiff Prj.22800
« Antwort #34 am: 21 November 2020, 20:03:44 »
Ja Urs, so ist das. Städte sind bei den Besatzungen als Namensgeber sehr beliebt. Die dadurch entstehenden Beziehungen helfen den Besatzungen (z.B. Arbeitsangebote nach der Dienstzeit usw.). Mytischi im Moskauer Gebiet hat hier alle Vorteile auf seiner Seite. Nähe zur Hauptstadt, in der Stadt attraktive Arbeitsmöglichkeiten und mit ca.235.000 Einwohner keine kleine Stadt. Und die Städte können natürlich auch die Besatzungen der Schiffe mit in ihre Aktivitäten einbeziehen-z.B. patriotische Erziehung der Jugend und Hilfe bei der vormilitärischen Ausbildung. Vielleicht war das auch einer der Gründe, sich von beliebten Traditionsnamen zu verabschieden.

Offline Urs Heßling

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Re: Kleines Raketenschiff Prj.22800
« Antwort #35 am: 21 November 2020, 20:29:52 »
moin,

Städte sind bei den Besatzungen als Namensgeber sehr beliebt. Die dadurch entstehenden Beziehungen helfen den Besatzungen (z.B. Arbeitsangebote nach der Dienstzeit usw.).
Wie in der Bundesmarine; das war doch in der Volksmarine sicher auch so.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Offline smutje505

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Re: Kleines Raketenschiff Prj.22800
« Antwort #36 am: 21 November 2020, 20:39:27 »
Ja in der VM gab es das auch -bei den Landungsschiffen z.Bsp.

Offline der erste

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Re: Kleines Raketenschiff Prj.22800
« Antwort #37 am: 21 November 2020, 20:46:57 »
Ja stimmt. Städte waren beliebt, auch unsere Minensucher hatten ja Städtenamen. Gab ja durchaus Vorteile. Der Kommandant der "Riesa" brauchte sich um seine Autoreifen keine Gedanken machen. Es gab dort ja ein Reifenwerk :roll: :roll:

Offline olpe

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Re: Kleines Raketenschiff Prj.22800
« Antwort #38 am: 22 November 2020, 00:12:40 »
Hallo,
hier ein Bild der bisherigen „drei Schwestern“ in der Pella-Werft in Otradnoe an der Newa im Leningrader Gebiet am 07.07.2018. Von links: die „URAGAN“ jetzt „MYTISHCHI“, die „TAIFUN“ jetzt „SOVETSK“ und die „SHKVAL“ jetzt „ODINTSOVO“. Inzwischen sind die drei in nun alle Dienst …
--/>/> klick

Grüsse
OLPE

Offline olpe

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Re: Kleines Raketenschiff Prj.22800
« Antwort #39 am: 26 November 2020, 23:48:56 »
Hallo,
noch einige Gedanken zum „Pantsir/Pantsir-M“-System. Trotz der augenscheinlich hochentwickelten Systemelektronik des Zielerfassungs- und Zielfolgeradars (dieses dient auch für die Kommandolenkung der Flugkörper), des Wärme- und Infrarotrichtungssuchers sowie der Feuerleittechnik und der Härtung aller Bestandteile im Hinblick auf Gegenmaßnahmen des Ziels bleibt es nicht aus, das der anfliegenden FK abgelenkt werden kann. Israel hat vor einiger Zeit ein spektakuläres Video veröffentlicht (sieht nicht wie ein Fake aus …), in dem ein erfolgreicher Luftangriff auf syrische radbasierte „Pantsir“ gezeigt wird. Die Besatzung der Fahrzeuge hat den Anflug augenscheinlich bemerkt und konnte noch zwei FK (GRAU-Index 9M335) abfeuern, welche aber (womöglich durch EloKa-Maßnahmen?) abgelenkt wurden:
--/>/> klick
--/>/> IDF Israel Defense Forces wikide

Zum Einsatz kam möglicherweise ein israelischer Marschflugkörper mittlerer Reichweite mit entsprechender EloKa-capability.
Soweit für den Moment.
Grüsse
OLPE

Offline maxim

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Re: Kleines Raketenschiff Prj.22800
« Antwort #40 am: 27 November 2020, 10:35:02 »
Hi Olpe,
das ist ein interessanter Punkt!

Ich hatte mich schon gefragt, warum die russische Marine immer wieder zum AK-630 zurück geht, obwohl es das Kashtan-System schon in den 1980ern gab.

Das AK-630 ist wahrscheinlich sehr viel billiger, aber auch weniger autonom - aber vielleicht deshalb auch weniger leicht störbar?

Interessant ist, dass Pantsir-M bei Wikipedia als resistent gegen Störsender bezeichnet wird - aber so etwas ist immer nur temporär richtig.

Diese syrische Batterie war auf jeden Fall nicht in der Lage, die Sekundärbewaffnung des Pantsir, also die 3-cm-Kanonen, zu nutzen.

Bis denn
Lars