Medien > Bücher

NEU: Österreichisch-ungarische Kreuzer im Ersten Weltkrieg von Z. Freivogel

(1/2) > >>

Harry64:
Ein neues Buch von Zvonimir Freivogel:

"Österreichisch-Ungarische Kreuzer im Ersten Weltkrieg."

Soll bis Ende Oktober 2017 erscheinen.

http://www.christian-schmidt.com/product_info.php?products_id=10085&osCsid=49e25695e67ba58e98a60779b1e1995d

Felix Schultz:
Ich habe es mittlerweile gelesen, so arg viel neues kann man dem Buch leider nicht entnehmen, zumal zu dieser Thematik in den letzten Jahren mehrere Bücher, teilweise über einzelne Schiffe (z. B. "Rapidkreuzer HELGOLAND" oder auch Sieche "Kreuzer und Kreuzerprojekte der k.u.k. Kriegsmarine 1889 - 1918) erschienen sind.
Daher erschließt sich mir der Sinn des Buches zumindest für die deutschsprachige Leserschaft nicht so recht, aber es gibt ja noch eine englischsprachige Version für den internationalen Markt.
Qualität von Papier und Einband entsprechen dem eines Taschenbuchs. Einige Tippfehler hätten beim Lektorat durchaus auffallen können.

Insgesamt wären für mich zwei Punkte im Bereich der österreichisch-ungarischen Kreuzerbau noch interessant:

1. Eine genauere Ausarbeitung, wie das MTK zu der Entscheidung kam, nicht nur das Kaliber der Geschütze auf ADMIRAL SPAUN gegenüber der ZENTA-Klasse von 12 cm auf 10 cm zu reduzieren, sondern auch noch die Anzahl der Geschütze um eines von 8 auf 7 Stück bei einem andererseits deutlich gesteigerten Deplacement.
Dieser Punkt wird auch hier im Buch nur angerissen.
Natürlich kann man bis zu einem gewissen Grad darauf verweisen, dass es sich hier um eine Weiterentwicklung bzw. um einen etwas abgewandelten Typ (Scout) handelt, es lag ja auch schon wieder ein knappes Jahrzehnt dazwischen, aber so recht befriedigt das auch nicht, ging doch die Entwicklung weltweit in die andere Richtung.

2. Eine etwas detailiertere Beschreibung des Gefechtes zwischen ASPERN und NINO BIXIO und LIVERPOOL am 2. August 1916 dürfte es schon auch sein. Immerhin eines der extrem seltenen Gefechte zwischen großen Schiffen in der Adria, die ansonsten gut aufgearbeitet wurden. Auch hier gibt es nur ein Foto, als der Kreuzer mit Heimatwimpeln einläuft und einen Satz (dreiviertelstündiges Ferngefecht, keine Seite hat Treffer erzielt), der anderswo auch schon mehrmals erwähnt wurden.

Soweit meine Meinung.

Hat es sonst noch jemand gelesen?

Grüße

Leipzig:
Nein, ich habe es mir bisher nicht gekauft, eben weil es ja schon einiges über die kuk-Kreuzer gibt und der Preis für ein Taschenbuch doch recht hoch erscheint. Sind denn in dem Buch neue und interessante Fotos, die die Anschaffung lohnend machen könnten?

Viele Grüße
Leipzig

kgvm:
"für ein Taschenbuch"??
Hat zwar Softcover, aber mit Abmessungen von 28 x 23 cm ist es trotzdem kein Taschenbuch!

Peter K.:
Ich habe es mir ebenfalls nicht gekauft, kann also nichts gehaltvolles dazu schreiben.
Die Rezension in der neuesten Ausgabe von "Österreich Maritim", wo meiner Meinung nach sonst sehr positiv geschrieben wird, betont die detaillierte Beschreibung der einzelnen Schiffe, die inhaltlich aber wenig Neues zu SIECHE´s Standardwerk bringt. Es wäre mit fast 300 Fotos sehr gut illustriert, allerdings wird die enttäuschende Qualität bei der Wiedergabe einiger Bilder kritisiert.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln