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Kadenz der schweren Schiffsartillerie

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Renommist:
Hallo,

ich würde gern wissen, wir sich die Feuerrate von Hauptgeschützen durch die Einführung des Schnellfeuersystems verändert hat.

Bei der Brandenburg-Klasse betrug die Ladezeit für die 28 cm-Geschütze 2 bis 3 Minuten (es waren keine Schnellladekanonen).

Die Braunschweig-Klasse trug auch 28 cm-Geschütze, allerdings Schnellladekanonen mit einer Ladezeit von 1/2 Minute.

Kann man also sagen, dass sich die Kadenz durch das Schnellfeuersystem um das 4- bis 6-fache steigerte? Gibt es da irgendeinen Durchschnittswert?

Sven L.:
Bei Paul Schmalenbach, Die Geschichte der deutschen Schiffsartillerie wird deine Frage sehr ausführlich beantwortet.
Die Art und Weise wie die Munition aus den Magazinen vor das Rohr kommt ist entscheidend. Also der Förderweg.

apendics.de.ore:
....bei der Brandenburg-Klasse waren die Kadenz der MRK 28 L/40 und L/35 nach Modernisierung und Vereinheitlichung des Geschoßgewichtes,
sowie der Ladung, auf einen Schuß/min gestiegen (Quelle Dirk Nottelmann: Die Brandenburg-Klasse).

Um einen Faktor bestimmen zu können, ist die Berücksichtigung Anderer erforderlich. Die Schnellladekanone basiert auf dem konstruktiven Effekt der Metallkartusche und seiner Liderung, anstatt von Seidenbeuteln.
Desweiteren entscheidet die Lagerung und Konstruktion im Turm. Die Brandenburg besaß noch keine Drehscheibenkonstruktion und die Braunschweig noch keine angehängte Umladekammer.

Im Sinne der reinen Kanone ist der Kadenz-Effekt von Seidenbeutel zu Metallkartusche in etwa 1:3 zum Kaliber 28 cm.

Huszar:

--- Zitat ---Im Sinne der reinen Kanone ist der Kadenz-Effekt von Seidenbeutel zu Metallkartusche in etwa 1:3 zum Kaliber 28 cm.
--- Ende Zitat ---
hmmm... stimmt das bei der RN und USN auch?  :? :? :?

apendics.de.ore:
Ein weniger interessantes Thema, da möchte ich mich gern heraushalten.

Diese Frage gern an Andere...

ado

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