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Autor Thema: Verbleib S-130  (Gelesen 1813 mal)

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Offline Ede Kowalski

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Verbleib S-130
« am: 23 Januar 2017, 18:36:49 »
Hallo,
ich bin vor einigen Tagen auf der Seite "Prinz Eugen.com" gewesen. Dort schreibt Maurice Laarmann, dass S-130 1957 als EF 3 bei der Bundesmarine Dienst tat. Danach soll es in Wilhelmshaven "Obviously well cared" gelandet sein. Es folgen einige Bilder, die das Boot in einem guten Zustand zeigen.
Was ist danach damit passiert?
Es ist jawohl in 2008 in recht desolatem Zustand nach England zur Restauration gekommen. Wo war es in der Zwischenzeit?
Gruß Ralf

Offline Urs Heßling

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Re: Verbleib S-130
« Antwort #1 am: 23 Januar 2017, 19:40:55 »
moin,

.. dass S-130 1957 als EF 3 bei der Bundesmarine Dienst tat.
Das ehemalige S 130 (ohne Bindestrich, bitte !) wurde am 7.3.1957 als UW 10 für die Unterwasserwaffenschule in Dienst gestellt; später Umbenennung in W 49, a.D.-Stellung am 15.8.1963.
Nach Übernahme durch das BWB und Umbau bei einer Werft erneute Indienststellung (für BWB) am 15.3.1968 als EF 3; spätere Umbenennung in Y 840, erneute Außerdienststellung 18.1.1991, über VEBEG verkauft, angegebener Verbleib gem. BWB-Akte : Postma, Norderstedt

Das Boot lag dann "jahrelang" in einem kleinen Seitenarm des Wilhelmshavener Hafens und verkam allmählich.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Offline s142

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Re: Verbleib S-130
« Antwort #2 am: 23 Januar 2017, 20:29:00 »
Ahoi Ralf

Der  desolate Zustand hält in  England an  :MG:
Letzter Bericht in DMAX ....
Braucht keiner...glaube ich

MfG
Chris   


Offline Ede Kowalski

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Re: Verbleib S-130
« Antwort #3 am: 24 Januar 2017, 14:47:29 »
Hallo,
@Urs danke für die ausführliche Antwort!
In der Tat sehr schade, dass das wohl letzte S Boot so untergeht!
Gruss
Ralf

Offline IRON

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Re: Verbleib S-130
« Antwort #4 am: 26 Januar 2017, 22:43:45 »
hier mal der Link zum DMAX Video wo in einer Folge von Combat Dealers das S 130 mal wieder auftaucht:

http://www.dmax.de/programme/combat-dealers/videos/combat-dealers-die-flugabwehrkanone/

bis denne

Christian

Offline Ede Kowalski

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Re: Verbleib S-130
« Antwort #5 am: 27 Januar 2017, 20:39:16 »
Moin,
ein interessanter Bericht. Ich hätte nicht gedacht, dass es noch so viele Kleinteile gibt.
Aber anstatt sich die Flak zu kaufen, hätte er besser am Boot weiterbauen sollen. Dürfte er in England überhaupt mit einer funktionierenden Flak rumschippern?
Gruß
Ralf

Offline Bugsierstefan

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Re: Verbleib S-130
« Antwort #6 am: 28 Januar 2017, 17:56:58 »
 :roll:

hmm, so ganz die richtige 2cm Flak für ein S 100, (oder S 38b, so ganz sicher bin ich mir da nicht), ist die gezeigte ja wohl nicht.
Ich sah nur eine Einzellafette (Marinesockel) sowie eine Heereslafette.
Die S Boote trugen aber die 2cm in einer Doppellafette sowie in einem ziemlich komplizierten Gestell eine Einzellafette in dem vorderen Brunnen. Wobei.......klar, für den Brunnen kann man das 2cm Einzelgeschütz natürlich nehmen, wenn man denn das passende Gestell dafür irgendwo findet..... :-D

Offline IRON

  • Fähnrich
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Re: Verbleib S-130
« Antwort #7 am: 30 Januar 2017, 05:12:55 »
Moin Moin,

Den Drehkranz 41 (wenn ich da richtig liege) hat die Stiftung genau wie eine Karlotte und die Torpedorohre bereits organisiert. Alo weiß das besser, aber m.Erinnerung nach von Schnellbooten die vor Dänemark nach dem Krieg versenkt wurden, daher keine Gedenkstätte, daher sachter Abbau der Metallteile zwecks Wiederverwendung (hatten wohl einen grünen Punkt drauf)

Bezüglich der Teil bin ich mir sehr unsicher. Die gezeigte Einzellafette hat einen sehr kurzen Kegelfuß, eine solche Flack habe ich auf Schnellbooten nicht gesehen, Denn um dort die späteren Magazine in Ihrem Rack zu halten brauch es schon etwas Umfang.

Ein Fensterahmen aus Messing paßt m.E. mehr zu einem Passagierschiff nicht aber zu einem Schnellboot, den ansonsten hätte man ja sicherlich drauf geachtet, das diese Messingbeschläge auch immer schön poliert sind. Auch das Mittelfenster kann es m.E. nicht sein, da dies im Rahmen ganz oben angeschlagen war und nicht im oberen Drittel.

Ein Toilettenschüssel aus Porzellan? Auf einem Schnellboot, aus Metall sicherlich, Porzellan sehe ich bei umgebauten Kuttern zu Kriegsfischkutter.

Last but not least, die Lampe für den Mast, auch diese kommt mir sehr unbekannt vor und ich denken, das wir alle nun über den Thread Schnellboote und die bekannten Bücher im Wesentlichen alle Teile zuordnen und identifizieren können


bis denne

Christian