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Project Habakkuk - Rätselhafter Flugzeugträger aus Eis

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Mario:
Als Fortführung unserer Chatdiskussion eröffne ich hier mal einen Sammelthreat über dieses, zugegebenermaßen sehr phantastisch anmutende Projekt aus dem 2. Weltkrieg.
Die alles überragende Frage ist zunächst erstmal: Gab es diese Idee wirklich, oder ist sie ein Hirngespinnst aus der Zeit weit nach dem 2.Weltkrieg???
Laut einer I-Net Seite sollte dieser Träger aus einem Eis-Sägespänegemisch gebaut werden und in der MItte des Luftloches über dem Atlantik 1942/1943 stationiert werden. Diese Basis sollte den Luftschutz der alliierten Konvois gewährleisten.
Also Leute, alles was Ihr findet hier herein !!!

Scheer:
Nachdem du mir gestern die I-Net Adresse genannt hattest (combinedfleet) war ich sehr skeptisch.
Aber es könnte was dran sein. Beim Suchen bin ich auf den Namen Max Perutz gestossen.
Max Ferdinand Perutz war eine Koriphäe im Bereich der Molekularbiologie. Seine Arbeit brachte ihm einen Nobelpreis ein.
In einem Bericht der Fachzeitschrift BIOspektrum, über eben diesen Max Perutz fand ich folgenden Absatz.

--- Zitat ---Die Sommerwanderungen an Gletscherrändern und die Skitouren im Gebirgsschnee (der Schweiz) gaben einem wachen Beobachter und nachdenkendem Problemlöser Stoff zu originellen Fragestellungen. Im Sommer 1938 stellte er dabei fest, daß das Gletschereis strukturiert auf der Unterlage fließt und nicht wie homogener Honig. Seine erster selbstständige Publikation machte ihn zum Eis-Experten (mit einem Namen-Gletscher) und lotste ihn über die "Operation Habakuk", die grandios-skuririle Idee, große faserverstärkte (Vorschlag H.F. Mark) Eisschollen als unsinkbaren Flugzeugträger zu verwenden, aus der Internierung nach Cambridge zurück
--- Ende Zitat ---


Klingt schon mal fundierter als auf combinedfleet.

So, dann habe ich gestern noch ein wenig mit den Suchbegriffen rumgespielt und noch etwas gefunden. Da sind nun die Taucher im Forum gefragt.
Es geht um den Lake Patricia In Kanada. Dort soll (ich hoffe mein Englisch stimmt) eine Art riesiger Kasten auf Grund liegen, in dem man die Eisscholle (wie in einer Gefriertruhe) "herstellen" wollte.
http://members.shaw.ca/andrewfairservice/malberta/patricia.htm
Keine Ahnung ob das ein Fake ist!

Scheer:
Der Artikel aus BIOspektrum ist übrigens hier zu finden (Achtung PDF)
http://www.biospektrum.de/pdf/110.pdf

Hier noch ein PDF über M. Perutz (3. Seite, rechte Spalte, etwa in der Mitte !!)
http://www.springer.at/periodicals/article_pdf/xxxxxxxxx327xxxxxx259109_1.pdf

Hier noch der Link der mich auf Perutz brachte
http://www.wienerzeitung.at/frameless/lexikon.htm?ID=7685

kalli:
möglicherweise denke ich zu rational.
ich kann mir so ein Projekt zwar gedanklich vorstellen. Aber eine Realisierungsmöglichkeit ?
Da bin ich sehr skeptisch.
Ich bin ja auch mal der Geschichte mit den Beton -Booten nachgegangen.
War halt auch nur so ein Versuch.
Flugbasen auf Eisschollen hat allerdings was, für eine Basis, nicht für Einzelflieger, halte ich das für gewagt.
Auf ordentlichen Widerspruch gefasst
grüßt euch
Kalli
Edit : sorry Scheer :
Deine Linkempfehlungen konnte ich zeitlich vor meinem Beitrag nicht lesen. Habe mir online geleistet.

Scheer:
@kalli

beton boote- da bringst du mich auf was. da hab ich doch vor kurzem noch was gelesen.
Sonald ich wieder weiß wo es war werde ich mal was dazu posten.

Okay, das war jetzt off topic., pardon.

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