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Autor Thema: ...einmal in die Bretagne bitte...  (Gelesen 1668 mal)

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Offline RonnyM

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...einmal in die Bretagne bitte...
« am: 29 Juni 2016, 16:37:25 »
Moin,

vor 18 Jahren (1998) hatte ich mit dem Wohnmobil eine 4-Wochen-Fahrt in die Normandie, Bretagne und zurück durch das Rhone Tal mit den verfallenen Schlössern gemacht. Das war meine sogenannte Leuchtturm-Tour.

Heute muss ich feststellen, dass sich die Zeiten geändert haben, denn gefühlt besitzt heute jeder 2. Franzose ein Wohnmobil/-wagen. Schon weit vor den Leuchttürmen große Schilder, welche auf das Übernachtungsverbot hinweisen. So war es gut, dass wir ein Häuschen nahe Kerlouan am Wasser gemietet haben.

Da ja mein Blick maritim ausgerichtet war, durfte ich feststellen, dass die franz. KRO = Küstenradarstationen wie bei uns in den 70gern Jahren nicht eingestampft wurden. :-D Von den insgesamt 4 Caps die ich anfuhr, waren 3 mit Radarstationen besetzt.

Das erste Bild war Point du Raz, das 2. Bild - Point Saint Mathieu und das 3. - Cap de la Cheure mit einer Gedenkstätte.

Abschließend möchte ich noch anmerken, das an den Stränden der Bretagne keine Betonhinterlassenschaften zu finden sind. Denn bei der Felserei vor der Küste kann man nicht anlanden. :biggre:

Grüße Ronny
...keen Tähn im Muul,
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Offline Big A

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Re: ...einmal in die Bretagne bitte...
« Antwort #1 am: 29 Juni 2016, 16:47:13 »
Schöne Bilder!

Hast Du wenigstens auch Kommissar Dupin getroffen???

Axel
Weapons are no good unless there are guts on both sides of the bayonet.
(Gen. Walter Kruger, 6th Army)

Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.

Offline RonnyM

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Re: ...einmal in die Bretagne bitte...
« Antwort #2 am: 29 Juni 2016, 16:59:07 »
...leider nein Axel, am Strand waren kaum Menschen, nur ein Paar Muschelgraber. Und nen`Kommissar schon gar nicht. :cry:

Hau wech
Ronny
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Offline Manfred Heinken

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Re: ...einmal in die Bretagne bitte...
« Antwort #3 am: 29 Juni 2016, 17:27:09 »
Moin Ronny,
das sieht ja alles sehr passabel aus.
Wetter war ja augenscheinlich auch bestens.
Gab es da keine Fischerhäfen?

Weiterhin alles Gute.

Manfred Heinken

Offline RonnyM

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Re: ...einmal in die Bretagne bitte...
« Antwort #4 am: 29 Juni 2016, 17:37:58 »
...da wo wir waren wurden nur "Sport"-Boote gesichtet. Die riesigen Fischabteilungen konntest du bei Monsieur Leclerc besichtigen... :-D

Grüße Ronny
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Offline RonnyM

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Re: ...einmal in die Bretagne bitte...
« Antwort #5 am: 01 Juli 2016, 11:57:09 »
...hier noch eine Aufnahme meiner größten Urlaubsanstrengung. Den Felsen oben absetzen... :-D

Und noch ein Paar Aufnahmen zur Begründung, warum die Anlandung nicht in der Bretagne stattgefunden hat.

Grüße Ronny
...keen Tähn im Muul,
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Offline RonnyM

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Re: ...einmal in die Bretagne bitte...
« Antwort #6 am: 08 Juli 2016, 11:04:43 »
...eines wollte ich noch los werden...

Einen spargelfreien Urlaub ist in der Bretagne gewährleistet. Hier können die Möwen noch ungestört fliegen. Weiter im Land muss man die Windmühlen mit der Lupe suchen...

Gerade investiert SIEMENS in Cuxhaven ne`Milliarde, schon kommt aus Berlin die Nachricht, in Nord- u. Ostsee den Windmühlenbau einzustellen, weil die Kabelversorgung an Land nicht voran kommt. Toll  :BangHead:
Dank überhasteten Ausstieg aus der Kernkraft. Bei der Vorgabe von einer Million Jahre hätten die KKW`s ruhig noch ein Paar Sekunden länger am Netz bleiben können bis die andere Infrastruktur greift. :angel:

Grüße Ronny
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Offline halina

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Re: ...einmal in die Bretagne bitte...
« Antwort #7 am: 08 Juli 2016, 17:09:14 »
Moin Ronny ,

Mit dem Vertragsabschluss von September 2015 wurde vereinbart , dass am Standort Cuxhaven die
Fa. SIEMENS  für den Aufbau einer Windturbinenfertigung ca. 200 Mill. Euro investieren wird .
Es geht hier ja nicht um einen Neueinstieg , sondern um eine Verlagerung der Fertigungsbetriebe ,
immerhin ist SIEMENS hier mit 3.100 bisher gefertigten Windturbinen Weltmarktführer .
Ausserdem geht es hier  um Langzeitverträge für Wartungs-und Instandsetzungsarbeiten mit
denen auch gutes Geld verdient wird .
Von einer Stilllegung der Projekte wird es wohl nicht kommen , bestenfalls mit einer zeitlichen
Verzögerung, da die Fa. TENNET aus Holland mit der Kabelverlegung und dem landseitigen Ausbau
der Umrichter-Stationen in Verzug ist .
                                                                                                                              Gruss  Günter
" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman

Online kalli

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Re: ...einmal in die Bretagne bitte...
« Antwort #8 am: 08 Juli 2016, 20:28:57 »
Dank überhasteten Ausstieg aus der Kernkraft. Bei der Vorgabe von einer Million Jahre hätten die KKW`s ruhig noch ein Paar Sekunden länger am Netz bleiben können bis die andere Infrastruktur greift. :angel:

Grüße Ronny

Nur als nicht ernst zu nehmende Bemerkung dazu:
Die Bedrohung, die von einem in Betrieb stehenden Kernkraftwerk ausgeht ist eine andere, als jene, die von nuklearem Material ausgeht. Erstere kann unmittelbar und jederzeit als Katastrophe eintreten. Die zweite ist eine unsere zeitliche Vorstellungskraft übersteigende aber akut nicht wirksam werdende Gefahr (deshalb ist sie aber nicht weniger gering zu schätzen).