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Autor Thema: Transport Gefangener durch die Kriegsmarine  (Gelesen 69326 mal)

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Offline maurice voss

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Re: Transport Gefangener durch die Kriegsmarine
« Antwort #315 am: 02 Dezember 2019, 14:44:14 »
Hallo,


Hier noch etwas dazu:

Offline bettika61

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Re: Transport Gefangener durch die Kriegsmarine
« Antwort #316 am: 02 Dezember 2019, 19:20:49 »
Hallo Maurice,
Danke das Du an mein Projekt denkst  :MG:
Das gehört zu diesem
Transport # 86

In der HMA Chronik der Landungsboote ist er noch nicht drin.
 Da hat @TW schon einen Filter https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/landungsfahrzeuge/lfz_chronik.php Gefangenentransport" eingebaut  :MG:
« Letzte Änderung: 02 Dezember 2019, 19:28:53 von bettika61 »
Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

Offline bettika61

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Re: Transport Gefangener durch die Kriegsmarine
« Antwort #317 am: 02 Dezember 2019, 21:20:53 »
Hallo,
Das KTB SEETRA Patras, das Maurice gezeigt hat, beginnt am 16.6 1944,
da die Transporte auch am 11.6 und  14.6.44 stattgefunden haben, die Frage:
Hat jemand das KTB aus diesem Zeitraum?
Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

Offline Rudergänger

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Re: Transport Gefangener durch die Kriegsmarine
« Antwort #318 am: 02 Dezember 2019, 22:56:36 »
Hallo Beate,
hier das KTB vom 1.6.-15.6.1944.
Kein Hinweis.
Gruß
Harald

Offline TW

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Re: Transport Gefangener durch die Kriegsmarine
« Antwort #319 am: 03 Dezember 2019, 00:54:20 »
In der HMA Chronik der Landungsboote ist er noch nicht drin.
Da hat @TW schon einen Filter "Gefangenentransport" eingebaut  :MG:

Ist jetzt für alle 4 Siebelfähren eingetragen.  :MG:
Gruß, Thomas

Offline TD

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Re: Transport Gefangener durch die Kriegsmarine
« Antwort #320 am: 03 Dezember 2019, 16:17:32 »
Hallo zusammen,
zum Verlust und zum Schiff DANAE habe ich keinerlei AQngaben (

Auf der Insel Kreta gab es nur zwei jüdische Gemeinden, eine kleinere in Heraklion und rund 315 Personen in Chania. Obwohl die Deutschen Kreta ab 1941 gemeinsam mit den Italiener besetzt hielten, erfolgte der Zugriff erst nach der italienischen Kapitulation. Davor waren nur Registrierungen erfolgt. Im Morgengrauen des 21. Juni 1944 wurden die jüdischen Bürger Kretas festgenommen und auf der Danae Richtung Kontinentaleuropa verschifft. Am 8. Juni wurde das Schiff – mutmaßlich durch Feindeinwirkung – versenkt, alle Passagiere starben.

Vor langer Zeit hatte ich etwas zu den SF und MFP geschickt, werde verschen die Daten zu finden.

Gruß

Theo
...ärgere dich nicht über deine Fehler und Schwächen, ohne sie wärst du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr !

Offline kalli

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Re: Transport Gefangener durch die Kriegsmarine
« Antwort #321 am: 03 Dezember 2019, 16:43:56 »
Zitat:
Nur gestreift wird in dem Buch das Thema Judenvernichtung, vielleicht, weil die jüdische Gemeinde (von Chania) mit ihren 250 Seelen nur klein und unbedeutend war. Ihr Schicksal – das Schiff "Danae", das sie zum Weitertransport nach Auschwitz über See nach Piräus bringen sollte, ist unterwegs untergegangen – wird einem alliierten Torpedoangriff zur Last gelegt. Eine Version, für die manches spricht, für die es aber bislang ausschließlich deutsche Quellen gibt.

Rezension des Buches „Marlen von Xylander: Die deutsche Besatzungsherrschaft auf Kreta 1941-1945“ im Zeit online Archiv 1991, Ausgabe 22

Offline kalli

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Re: Transport Gefangener durch die Kriegsmarine
« Antwort #322 am: 03 Dezember 2019, 16:53:48 »
Ich weiß nicht, ob bereits diesem Hinweis nachgegangen wurde:
Zitat:
„Deportationen aus dem bulgarischen Besatzungsbereich
Am 22. Februar 1943 unterzeichnete der bulgarische „Kommissar für Judenangelegenheiten“ Alexander Belev mit SS-Hauptsturmführer Theodor Dannecker ein Geheimabkommen zur Deportation der Juden aus den von Bulgarien besetzten Gebieten (das bulgarische Kernland war nicht von Deportationen betroffen). In der Nacht vom 3. auf den 4. März 1943 wurden über 4.000 griechische Juden der betroffenen Gemeinden in Kavala, Drama, Serres, Alexandroupolis, Komotini, Xanthi und einigen kleineren Orten verhaftet, vorübergehend vor Ort meist in Tabaklagern zusammengepfercht und zwei Tage später in zwei Deportationszentren nach Südwestbulgarien gebracht. Von dort aus wurden sie zum Donauhafen Lom weiterbefördert und wahrscheinlich am 20. März 1943 zusammen mit Juden aus Jugoslawien auf vier Fähren zunächst nach Wien, später auf dem Landweg weiter in das besetzte Polen überwiegend in das Vernichtungslager Treblinka befördert. Kein einziger von ihnen überlebte.“


Quelle: https://www.gedenkorte-europa.eu/de_de/article-judenverfolgung-in-griechenland.html

Offline bettika61

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Re: Transport Gefangener durch die Kriegsmarine
« Antwort #323 am: 03 Dezember 2019, 18:34:52 »
Ich weiß nicht, ob bereits diesem Hinweis nachgegangen wurde:
Zitat:
„Deportationen aus dem bulgarischen Besatzungsbereich
Am 22. Februar 1943 unterzeichnete der bulgarische „Kommissar für Judenangelegenheiten“ Alexander Belev mit SS-Hauptsturmführer Theodor Dannecker ein Geheimabkommen zur Deportation der Juden aus den von Bulgarien besetzten Gebieten (das bulgarische Kernland war nicht von Deportationen betroffen). In der Nacht vom 3. auf den 4. März 1943 wurden über 4.000 griechische Juden der betroffenen Gemeinden in Kavala, Drama, Serres, Alexandroupolis, Komotini, Xanthi und einigen kleineren Orten verhaftet, vorübergehend vor Ort meist in Tabaklagern zusammengepfercht und zwei Tage später in zwei Deportationszentren nach Südwestbulgarien gebracht. Von dort aus wurden sie zum Donauhafen Lom weiterbefördert und wahrscheinlich am 20. März 1943 zusammen mit Juden aus Jugoslawien auf vier Fähren zunächst nach Wien, später auf dem Landweg weiter in das besetzte Polen überwiegend in das Vernichtungslager Treblinka befördert. Kein einziger von ihnen überlebte.“


Quelle: https://www.gedenkorte-europa.eu/de_de/article-judenverfolgung-in-griechenland.html
danke Kalli, diese Details waren mir bisher unbekannt
Die zugehörigen Transporte mit Schiffen hatte Theo benannt :MG:
 https://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php?topic=26430.msg298955#msg298955 #21
Grüße
Beate

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Offline bettika61

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Re: Transport Gefangener durch die Kriegsmarine
« Antwort #324 am: 03 Dezember 2019, 18:44:13 »
Hallo zusammen,
zum Verlust und zum Schiff DANAE habe ich keinerlei AQngaben (

Lieber Theo,
hier https://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,26430.msg298732.html#msg298732 #12
heißt das Schiff Tanais (1545 BRT),
ASA
Zitat
TANAIS hatte 492 deportierte Juden und italienische Badoglio-Anhänger an Bord. Nur 14 Gefangene überlebten die Versenkung.

Schön, wie sich die Informationen aus den Datenbanken und Teilnehmern zusammenfügen  :MG:
Grüße
Beate

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Offline bettika61

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Re: Transport Gefangener durch die Kriegsmarine
« Antwort #325 am: 03 Dezember 2019, 19:18:25 »
Hallo Beate,
hier das KTB vom 1.6.-15.6.1944.
Kein Hinweis.
Gruß
Harald
Hallo Harald,
trotzdem Dank für Deine Mühe  :MG:

@all
weiterhelfen könnten vielleicht für den 11-17.6.1944:
KTB Admiral Ägäis PG 46170-172 und PG 46173-175
KTB SEETRA Piräus PG 45471-475
oder KTB Seekommandant Westgriechenland. :-)
Grüße
Beate

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Offline Rudergänger

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Re: Transport Gefangener durch die Kriegsmarine
« Antwort #326 am: 03 Dezember 2019, 19:52:38 »
Hallo Beate,
Roll 2633 PG 46422 KTB Seeko Saloniki-Westgriechenland,
leider kein Schifsname.
Gruß
Harald

Offline bettika61

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Re: Transport Gefangener durch die Kriegsmarine
« Antwort #327 am: 04 Dezember 2019, 08:30:52 »
hier https://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,26430.msg298732.html#msg298732 #12
heißt das Schiff Tanais (1545 BRT),
ASA
Zitat
TANAIS hatte 492 deportierte Juden und italienische Badoglio-Anhänger an Bord. Nur 14 Gefangene überlebten die Versenkung.

Hallo,
aus dem KTB SEETRA Kreta Iraklion
Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana