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S-Boot Träger

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Bergedorf:
Hi,


--- Zitat ---Wie viel Sinn würde so ein Schiffstyp bei der USN machen, speziell im Pazifik? Im offensiven Einsatz innerhalb einer Trägerkampfgruppe bzw. als Transporter zum schnellen wechseln der Einsatzorte der Schnellboote?
--- Ende Zitat ---
Sehr gute Frage. In einer Trägerkampfgruppe kann ich mir nicht so ganz vorstellen wofür die gut sein sollten, aber um die Einsatzorte der S-Boote im Pazifik schnell wechseln zu können, könnte ich mir solche Schiffe schon vorstellen...


--- Zitat ---... weil die LASH zu der Zeit noch nicht "erfunden" waren? ...

--- Ende Zitat ---
Nun ja, für so unauffällig alte ich die LASH-Schiffe auch nicht. Problem bei den LPD-Typ ist m.E. dass er durch die für das Welldeck erforderliche Heckform ´sich stark von den sonst damals üblichen Schiffen unterscheidet.

Gruß

Dirk

Urs Heßling:
moin,


--- Zitat von: Bergedorf am 21 November 2015, 01:25:24 ---Finnbusen: Meine Idee war eigentlich das der S-Boot-Träger vor dem Busen die S-Boote aussetzt und nur diese dort reingehen. Macht das Sinn?
--- Ende Zitat ---
Aus meiner Sicht: nein.
1) Die S-Boote brauchen schon sehr genaue und aktuelle Zielinformationen. Wo sollen die in diesem Fall herkommen ?
2) Der Anmarschweg ist sehr lang. Die Boote werden bei den mit Sicherheit existierenden Bewacherlinien erfaßt und aufgeklärt oder schon abgefangen werden.


--- Zitat von: Bergedorf am 21 November 2015, 01:25:24 ---Englische Ostküste: Ich habe die Zeit vor dem Sommer 1940 ja einigermaßen vernachlässigt, aber gab es da tatsächlich Vorstöße von S-Booten aus der Deutschen Bucht gegen die englische Ostküste. Würden solche Einsätze nicht dem Bootskörper der Boote potentiell großen Schaden zufügen können (Ich erinnere mich da an den Norwegen-Einsatz der 1.-S-Flotille, nach dem die Flotille ne ganze zeit so gut wie außer Gefecht war).
--- Ende Zitat ---
Ja, aber das Risiko wird durch "Aussetzen" bei solchem Wetter auch kurz vor der Küste nicht gemindert.


--- Zitat von: Bergedorf am 21 November 2015, 01:25:24 ---Und sonst nehmen wir statt englische Ostküste einfach Schottland  :-D 
--- Ende Zitat ---
Tja, wenn Du die Ausgangsparameter so einfach änderst, um eine positive Antwort zu bekommen :wink: bleibe ich bei meinem (nur meinem!) Nein.


--- Zitat von: Bergedorf am 23 November 2015, 02:44:49 ---
--- Zitat ---Wie viel Sinn würde so ein Schiffstyp bei der USN machen, speziell im Pazifik? Im offensiven Einsatz innerhalb einer Trägerkampfgruppe bzw. als Transporter zum schnellen wechseln der Einsatzorte der Schnellboote?
--- Ende Zitat ---
.. um die Einsatzorte der S-Boote im Pazifik schnell wechseln zu können, könnte ich mir solche Schiffe schon vorstellen...
--- Ende Zitat ---
Stimmt. Aber dann ist der "S-Boots-Träger" kein operatives Schiff (Herantragen an den Einsatzort) mehr, sondern ein logistisches Unterstützungsschiff.


--- Zitat von: Bergedorf am 22 November 2015, 04:11:58 ---kann ich erst einmal als Zwischenstand festhalten, das der kreuzergroße LPD-ähnliche Typ eigentlich von allen als nicht sinnvoll angesehen wird?
--- Ende Zitat ---
Ja .. es sei denn, wie hier mehrfach gesagt, als logistische Unterstützungsplattform


--- Zitat von: Bergedorf am 22 November 2015, 04:11:58 ---Damit sind wir dann bei der von Indy angestoßenenen Idee einer Ausrüstung der HSK mit bis zu 6 S-Booten, die ggf. größer als die gebauten LS sein sollten. Hier ist m.E. noch nicht geklärt wie viele S-Boote für einen HSK ideal wären
--- Ende Zitat ---
"ideal" ist kaum zu beantworten. Der HSK soll ja auch noch Vorräte, Flugzeuge, usw. unterbringen.
Aus S-Boot-Fahrersicht: wenn schon, dann mindestens zwei.
Damit wäre dann gegenüber einem gut manövrierenden Schiff, das entkommen will (S/S Menelaos am 1.5.1942 gegenüber Michel/Esau) ein Zangenangriff möglich, dem kein Schiff ausweichen kann.

Gruß, Urs

Bergedorf:
Moin,

Danke noch mal für alle Äußerungen.

Also, der "operative" S-Boot-Träger i.S.v. Zieb scheint dann damit wohl tot zu sein.

Mobile Operationsbasis für USN im Pazific scheint wohl nicht ganz abwegig zu sein.

Als Schiffstyp für die amphibische Kriegsführung, haben LPD bereits gezeigt, dass sie dafür taugen - da gäbe es dann evtl. die Zusatzfrage, ob sie auch für die Kriegsmarine sinnvoll wären (ich bezweifel es...)

In die Richtung geht grundsätzlich ja wohl auch Peters verlegbares Schwimmdock/Werkstattschiff. Da bin ich gerade auch am überlegen, ob etwas mit dieser Zielrichtung was für die KM gewesen wäre.

So wie ich es sehe, hätten die S-Boote doch wohl im gesamten Nord- und Ostseeraum jede Menge Häfen gefunden, wo sie im Verbund von heimischen Werften und den S-Bootbegleitschiffen doch wohl ähnlich gut hätten versorgt werden können. Da scheint sich für mich so ein aufwendiges Schiff nicht zu lohnen.

Im Mittelmeer für die Briten oder Italiener vielleicht schon wieder mehr?

Gruß

Dirk

Urs Heßling:
moin,


--- Zitat von: Bergedorf am 24 November 2015, 01:34:57 ---Im Mittelmeer für die Briten oder Italiener vielleicht schon wieder mehr?
--- Ende Zitat ---
In der "Friedenssituation" meiner Ansicht nach: nein  (Stützpunkte vorhanden)

In den Situationen des 2. Weltkriegs: teilweise ja, z.B. beim Einsatz der alliierten MTB/MGB/PT-Boote 1944 von Korsika aus.

Gruß, Urs

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