collapse

* Benutzer Info

 
 
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

* Suchfunktion


* HMA

Autor Thema: MH17 - Vorwürfe an ukrainische Behörden Luftraum hätte gesperrt werden müssen  (Gelesen 15089 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline bodrog

  • Kapitän zur See
  • *
  • Beiträge: 1570

Offline Tostan

  • Fregattenkapitän
  • *
  • Beiträge: 1342
Dann ist alles Vorsatz, auch der Libyan-Arab-Airlines-Flug -- darüber kann man kaum diskutieren, höchstens streiten.

Ich bin der Meinung, das war eine Fehlidentifikation der Leitstelle der Jäger. Die hatten halt eine sehr hohe Meinung über die Professionalität der westlichen Piloten. Ihrer Meinung nach verfliegen sich nur Sowjetische Piloten weil sie mal wieder im Vollrausch nach der Karte auf der Belomorkanal-Zigarettenschachtel navigieren. Westlichen Piloten passiert so was nicht, ergo muss ein westliches Flugzeug, dass in gesperrtem Luftraum eindringt, dort absichtlich sein - also zu Spionagezwecken. Dass es aussieht wie ein ziviles Flugzeug ist nur ein besonders perfider Plan der bösen westlichen Imperialisten.
Immerhin waren die Sowjetischen Piloten zu dem Zeitpunkt quasi nur biologische Fernsteuereinheiten. Alle wesentlichen Entscheidungen wurden nach der damals aktuellen Einsatzdoktrin am Boden getroffen.



« Letzte Änderung: 16 März 2015, 11:56:37 von Tostan »

Offline AndreasB

  • Korvettenkapitän
  • *
  • Beiträge: 961
    • The CRUSADER Project
Der Schwachsinn mit den Jagdfliegern und Erdkampfflugzeugen hat sich wohl erledigt:

http://www.rtlnieuws.nl/nieuws/buitenland/evidence-proving-flight-mh-17-was-taken-down-buk-missile

Alles Gute

Andreas

Offline Matrose71

  • Kapitän zur See
  • *
  • Beiträge: 2679
Hallo Andreas,

uns war das ja schon länger klar, aber diese forensischen Untersuchungen werden auch wieder mit Dreck beworfen und in irgendwelche Verschwörungstheorien eingebettet.
Viele Grüße

Carsten

Offline Tostan

  • Fregattenkapitän
  • *
  • Beiträge: 1342
Vorsicht! Das ist auch eine Private Untersuchung. So wie ich das verstehe, bekam ein Journalist irgendwelche Metallteile in die Hand und ließ sie untersuchen. Das hat soviel Beweiskraft wie Interviews mit bei der PEGIDA demonstrierenden RTL-Journalisten in Dresden.

Damit will ich nicht sagen, dass ich die Theorie verwerfe ich will nur zur Vorsicht mahnen und raten auf das "Offizielle" Untersuchungsergebnis zu warten, bevor man "alles klar" sagt. Echte Verschwörungstheoretiker werden sich auch von dem nicht beeindrucken lassen, aber für alle anderen sollte dann hoffentlich klar sein, was passiert ist. Allerdings kann sich das noch über Jahre hin ziehen, und auch danach könnte die Schuldfrage ungeklärt bleiben. Siehe Itavia-Flug 870, das zog sich auch Ewigkeiten hin ohne das rauskam, wer es nun war. Übrigens hat sich vermutlich Peter Haisenko von den Theorien zu diesem Absturz "Inspirieren" lassen. - Eine Theorie: NATO-Jets wollen Gadaffis Flugzeug angreifen und verwechseln Gadaffis Tupolew mit der Itavia-DC9.... klingt doch stark nach Haisenkos "Putins IL war das Ziel"

Offline AndreasB

  • Korvettenkapitän
  • *
  • Beiträge: 961
    • The CRUSADER Project
Vorsicht! Das ist auch eine Private Untersuchung. So wie ich das verstehe, bekam ein Journalist irgendwelche Metallteile in die Hand und ließ sie untersuchen. Das hat soviel Beweiskraft wie Interviews mit bei der PEGIDA demonstrierenden RTL-Journalisten in Dresden.

Nicht 'irgendwelche', sondern selber dort aufgehobene Teile, mit seinem Photgraphen als Zeugen. Der Journalist war an der Absturzstelle. Ich bin mir ziemlich sicher das die offiziellen Untersuchungsbeamten auch solche Teile haben und das der Bericht in 4 Monaten das gleiche bestaetigen wird.

Hier ist sein Flickr Photostream zum Thema:

https://www.flickr.com/photos/jeroenakkermans/sets/

Alles Gute

Andreas

Offline Tostan

  • Fregattenkapitän
  • *
  • Beiträge: 1342
Nicht 'irgendwelche', sondern selber dort aufgehobene Teile, mit seinem Photgraphen als Zeugen. Der Journalist war an der Absturzstelle. Ich bin mir ziemlich sicher das die offiziellen Untersuchungsbeamten auch solche Teile haben und das der Bericht in 4 Monaten das gleiche bestaetigen wird.

Trotzdem ist das "privat" und kann gefälscht worden sein. Natürlich, jeder liest Mitteilungen und bewertet sie. Man kann auch ruhig sich selbst "ziemlich sicher" sein oder eine Mitteilung für "sehr glaubwürdig" halten. Nur sollte man vorsichtig damit sein, etwas außerhalb des offiziellen Untersuchungsberichtes als Fakt darzustellen und "unwiderlegbare Beweise" präsentieren.

Es ist ja eigentlich schon ein Skandal und zeigt die schlechten Bedingungen bei der Aufarbeitung dieses Absturzes, dass ein Journalist überhaupt die Fundstelle der Trümmer betreten und noch Beweisstücke finden konnte. Monate nach dem Absturz! Normalerweise wird so eine Absturzstelle gesperrt und alle Trümmerstücke und sonstigen "verdächtigen" Gegenstände werden akribisch nach exaktem Fundort dokumentiert und eingesammelt. Das ist eben durch den Bürgerkrieg nicht passiert ... und ich bin mir nicht sicher, ob das sammeln dieser Stücke wirklich Beweissicher dokumentiert wurde.

Offline AndreasB

  • Korvettenkapitän
  • *
  • Beiträge: 961
    • The CRUSADER Project
Natuerlich nicht. Das war wohl auch die Absicht. 'Plausible deniability' mal wieder.

Alles Gute

Andreas

Offline AndreasB

  • Korvettenkapitän
  • *
  • Beiträge: 961
    • The CRUSADER Project
Und jetzt Janes über den offiziellen Bericht:

http://www.janes.com/article/50075/dutch-investigation-concludes-mh17-downed-by-buk-missile-from-russian-battery

Zitat
Investigators from the Office of the National Prosecutor (OM) of the Netherlands have completed the first phase of their work in definitely determining the cause of the mid-aid explosion and crash of Malaysian Airlines Flight 17 (MH17). Preliminary information leaked to the Dutch media has concluded that a Russian unit is responsible for the shootdown.

Alles Gute

Andreas