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Autor Thema: Identifizierung  (Gelesen 125459 mal)

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Offline Muchibushi

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Re: Identifizierung
« Antwort #630 am: 16 Dezember 2017, 11:00:51 »
Hallo! Was für ein Prahm. Was kann es sein? Mit freundlichen Grüßen Muchibushi

Offline halina

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Re: Identifizierung
« Antwort #631 am: 16 Dezember 2017, 14:00:42 »
Hallo Vladislav ,

Den Aufbauten nach zu urteilen mit den Fenstern dürfte es sich um ein kleineres Wohnboot der Kaiserlichen Marine
handeln .
                                                                                                                                               Gruss  Günter
" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman

Offline Muchibushi

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Re: Identifizierung
« Antwort #632 am: 16 Dezember 2017, 18:28:30 »
Hallo Günter! Ihre Option ist sehr interessant. Mit freundlichen Grüßen Vladislav  :MG:

Offline beck.Schulte

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Re: Identifizierung
« Antwort #633 am: 16 Dezember 2017, 19:02:33 »
So so Kaiserliche Marine ?     Das Foto zeigt die Slip Anlage von Sanftleben in CUX. Das Ding mit dem weißen Holzaufbau kann alles sein, ein Wohnprahm einer Wasserbaufirma oder einer Behörde oder einer sonst wie Firma. Woran ist auszumachen, dass es mal dem Kaiser gehört haben könnte. Gruß

Offline Lothar W.

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Re: Identifizierung
« Antwort #634 am: 16 Dezember 2017, 19:44:13 »
Hallo,

das ist die Hafenanlage von Cuxhaven. Da dort auch zivile Schiffe liegen muss es nicht unbedingt ein Wohnboot der Kaiserlichen Marine sein.

Da Cuxhaven Liegeplatz von Minensuchboote war, dürfte es sich im Vordergrund um ein Minensuchboot, vielleicht um Typ 1916, handeln.

Gruß
Lothar

Offline beck.Schulte

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Re: Identifizierung
« Antwort #635 am: 16 Dezember 2017, 20:01:08 »
..das Boot ist M145, das Foto frühestens nach Inbetriebnahme der Werft ~ 1926.  Zwischen 1922 und Herrn Führer waren in Cux keine Marineverbände beheimatet. 14-18 war der Hafen rammelvoll von Marine, aber so was wie ne Prahm als Wohnboot hatte man nicht nötig. Dafür gab es dort und anders wo ausreichend anderes.  Hab auch noch nie davon gehört, dass außer auf einigen Kanälen in Flandern man 14-18 so was zum wohnen nutzte. Und vorher schon gar nicht. Aber Herr Halina wird uns ja mitteilen auf was sich seine Annahme stützt.
« Letzte Änderung: 16 Dezember 2017, 22:03:02 von beck.Schulte »

Offline halina

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Re: Identifizierung
« Antwort #636 am: 16 Dezember 2017, 21:09:56 »
Moin Lothar W. ,

Das Minensuchboot M 145 war ein Boot vom Typ 1916 und wurde erst am 20.6. 1919 in Dienst gestellt , dann von
der Reichsmarine übernommen und anschliessend bei der Kriegsmarine in Fahrt , 1949 wurde es verschrottet .
Die von mir hier vorgebrachte Annahme eines Wohnbootes der KM kann möglich sein oder auch nicht , dies fällt doch
in den Rahmen des Meinungsaustausches der in der Kopfzeile des Forums verankert ist .

                                                                                                                                              Gruss  halina

Edit : Bei meiner Einschätzung bin ich davon ausgegangen , dass M 145 zum Zeitpunkt der Aufnahme wohl nicht in der
         Fahrbereitschaft war , dies sichtbar an der auf Backbordseite stehenden Stellage für die Durchführung von
         Instandsetzungsarbeiten . Im allgemeinen wird dann die Besatzung bis auf das notwendigste Personal reduziert
         und könnte somit für die Dauer der Liegezeit auf dem Wohnprahm untergebracht sein wo es Stromanschluss
         und Heizung mit Warmwasser gab .
« Letzte Änderung: 17 Dezember 2017, 17:32:19 von halina »
" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman

Offline beck.Schulte

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Re: Identifizierung
« Antwort #637 am: 16 Dezember 2017, 21:28:13 »
Gut, was aber spricht auch nur im Ansatz dafür, dass es möglicherweise sich um ein Gerät der KM  hat handeln können ? Nix! Oder doch?   Was die Fenster mit einer Zuordnung zur Marine zu tun haben erschließt sich mir nicht. Herr Halina, worauf also außer den Fenster schließen Sie auf eine Marineverwendung ? Für mich ist das ein ganz normaler Wohn- und Geräte Prahm der ausschließlichen zivil Nutzung wie es sie reichlich bis heute noch gibt. Ja, was nun ?  :?
Nachsatz: Ich hab mal was CUX, WHV usw an geht nachgeguckt was da am Wohnschiffen lag. Alles dicke Dampfer, nix mit Prahm. Wer soll dann darauf gewohnt haben?

Offline Muchibushi

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Re: Identifizierung
« Antwort #638 am: 18 Dezember 2017, 15:44:05 »
Hallo Beck! In Wohnprahm könnten die Arbeiter, die den M145 reparieren, leben. Mit freundlichen Grüßen  Muchibushi

Offline beck.Schulte

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Re: Identifizierung
« Antwort #639 am: 18 Dezember 2017, 16:08:55 »
Tut mir leid, aber das ist absoluter Quatsch. Wir sind in CUX Mitte der 20ziger. Da wohnte man als Werftarbeiter in richtigen Häusern aus Steinen! Nur weil Herr Halina mal wieder eine "möglicherweise" Militärverwendung vermutet oder doch als gegeben annehmt muß man nicht darauf reinfallen.  :BangHead:
Zum letzten Mal:
a) Das Objekt ist ein Material- und Aufenthalts Wassergerät wie es für Tief- u. Hafenbau schon so um 1820 oder davor üblich war. Ob da wer gewohnt hat bezweifele ich.
b) Die Kaiserliche Marine hatte so was als Wohnboot  niemals nicht in Verwendung. Wer soll denn da gewohnt haben?  Kasernen-, Büro und Wohnschiffe gab es reichlich.
c) Herr Halina ist ja immer schnell dabei. Da liegt ein M-Boot in einer Zivilwerft in einem Hafen der zu dieser Zeit keinerlei Marinefahrzeuge beherbergte und schon ist alles was da herumschwimmt "Marine". Ich lasse es sein, es bring doch nix.  8-)
Im allgemeinen wird dann die Besatzung bis auf das notwendigste Personal reduziert
  und könnte somit für die Dauer der Liegezeit auf dem Wohnprahm untergebracht sein wo es Stromanschluss   und Heizung mit Warmwasser gab .
Nachsatz: Auch mal wieder so ins Spiel geworfen.  Was die Boote dieser Größe angeht, so verblieb die Besatzung an Bord. Dampf gab es von Land, Strom auch. Das war beim Kaiser so und auch bei Ebert. Vielleicht beim Führer anders, aber der saß damals in Landsberg- leider nicht für immer-  :-D
« Letzte Änderung: 18 Dezember 2017, 16:41:25 von beck.Schulte »

Offline Bergedorf

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Re: Identifizierung
« Antwort #640 am: 18 Dezember 2017, 23:14:46 »
Sehe ich da ein Kreuz auf dem Dach des Prahmes?

Gruß

Dirk

Offline thommy_l

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Re: Identifizierung
« Antwort #641 am: 18 Dezember 2017, 23:42:38 »
Das könnte sein! Sieht aus wie ein Kreuz mit längerem unterem Balken, also genau wie die selben in der Kirche.

Ein Kirchenschiff? Sollte ein Spass sein. Das Kreuz wie oben sehe ich allerdings auch.

Thommy

Offline Bergedorf

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Re: Identifizierung
« Antwort #642 am: 19 Dezember 2017, 00:20:29 »
Ich hatte spontan auch an Kirchenschiff gedacht (gibt ja auch die Flussschifferkirche in HH), mich aber nicht getraut es auszusprechen 8-)

Gruß

Dirk

Offline thommy_l

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Re: Identifizierung
« Antwort #643 am: 19 Dezember 2017, 00:25:14 »
Wie die Flussschifferkirche in HH schaut es nicht aus, aber vielleicht eine Kapelle zu Wasser? Wenns nicht so spät wär würde ich noch suchen/googeln aber morgen früh beginnen die Weihnachtsbesorgungen.

Thommy

PS: Es passen auch die schmalen langen Fenster an der Frontseite. Schaut aus wie bei evangelischen Kirchen ...

Offline beck.Schulte

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Re: Identifizierung
« Antwort #644 am: 19 Dezember 2017, 10:30:08 »
Liebe Leute! Fangt euch mal ein. Kirchenschiff in CUX? So was gab es da nie. Das ist ein ziviler Arbeitprahm. Punkt um. Wenn jetzt wer noch Tannenbaum sieht, wohnt dort vielleicht der Weihnachtsmann.  :biggre: