Flotten der Welt > Royal Navy - U-Boote

Britische U-Boote sollen neue Navigationssysteme bekommen.

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Urs Heßling:
moin,

nun ja, auch GPS schützt vor Dummheit nicht, siehe Costa Concordia, USS Guardian usw. usw.

Gruß, Urs

Tostan:

--- Zitat von: olpe am 09 Juni 2014, 23:58:49 ---Hallo,

--- Zitat von: Tostan am 09 Juni 2014, 22:38:55 ---Der Witz ist doch, dass GPS nicht funktioniert - nicht unter Wasser

--- Ende Zitat ---
... moderne U-Boote haben in ihren Kommunikations-Schleppantennen auch GPS-Empfänger ... siehe beispielhaft:

--- Ende Zitat ---
Dafür muss die Antenne aber auch raus aus dem Wasser bzw. an die Oberfläche. Unter Wasser funktioniert es nun mal nicht, da die benötigten Frequenzen nicht durchkommen. Das schaffen nur extrem langwellige Frequenzen(VLF/ELF) und auch die nicht beliebig tief .... bei 15kHz(OMEGA(Navigation)) ist schon nach ca. 20-30m Schluss, 80Hz-Sendungen(Sanguine(Kommunikation)) schaffen es bis  250-300m - Da gibt es U-Boote die tiefer tauchen können. Beide Längstwellensender sind mittlerweile außer Betrieb.

Eine möglichst genaue Standortbestimmung ist ja nicht nur für die Navigation von Vorteil. auch die Flugkörper müssen erst mal wissen wo sie sind, bevor sie drüber "nachdenken" können wie sie da hin kommen wo sie hin sollen. Und da ist ein möglichst von äußeren Faktoren unabhängiges genaues Positionssystem wichtig. Stichwort Zweitschlagfähigkeit - Ob GPS nach einem atomaren Schlag noch arbeitet?

 

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olpe:

--- Zitat von: Tostan am 12 Juni 2014, 07:39:23 ---Dafür muss die Antenne aber auch raus aus dem Wasser bzw. an die Oberfläche ...

--- Ende Zitat ---
Hallo,
... ja, in der Tat, das ist und bleibt bis Dato die Schwachstelle ... Für ein updating des Standortes ist der "Blick" über die Wasseroberfläche notwendig ... Mal schauen, was die britische Industrie auf die Beine stellen kann ... Es ist anzunehmen, dass in anderen Ländern an diesem Thema ebenfalls geforscht und entwickelt wird ... auch unter dem Aspekt eines Nichtfunktionierens des GPS - aus welchen Gründen auch immer ...
Grüsse
OLPE

lafet944:
Offenbar hat die Absicht bis April diesen Jahres noch nicht zu Ergebnissen geführt:

http://www.dailymail.co.uk/news/article-3225912/Royal-Navy-admits-submarine-damaged-Irish-trawler.html

Auch die Befehlsstellen der Royal Navy und das Verteidungsministerium waren erst nach 5 Monaten in der Lage, das für den Zwischenfall in Frage kommende U-Boot zu orten.

Viele Grüße

Tostan:

--- Zitat von: lafet944 am 10 September 2015, 08:45:59 ---Offenbar hat die Absicht bis April diesen Jahres noch nicht zu Ergebnissen geführt:

--- Ende Zitat ---

Naja, ist ja nicht die Schuld von Navigationssystemen wenn es zum Zusammenstoß mit einem anderne beweglichen Objekt kommt. So ein Fischtrawler ist halt auf keiner Seekarte eingezeichnet ....

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