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Autor Thema: MKS 180  (Gelesen 19087 mal)

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Offline schiffbauer

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Re: MKS 180
« Antwort #75 am: 31 Januar 2019, 17:43:22 »
Mit Bewaffnung meinen die die Munition, nicht die Waffenanlagen an Bord.
LG
Schiffbauer

Offline maxim

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Re: MKS 180
« Antwort #76 am: 01 Februar 2019, 18:49:04 »
Das ist eine klassische Frage bei Kosten: wenn man ein Schiff billig rechnen will, rechnet man alle Betriebsmittel, Ausbildung, Entwicklungskosten etc. raus und rechnet nur die Anschaffungskosten für das Schiff. In diesem Fall habe ich den Eindruck, dass es genau darum geht: um die kompletten Kosten vs. die reinen Anschaffungskosten für ein Schiff. Wirkt natürlich dramatisch - ist aber eigentlich normal.

Offline torpedo mixer

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Re: MKS 180
« Antwort #77 am: 01 Februar 2019, 19:39:28 »
Ist bei der Fliegerei auch nicht anders:
Der Unterschied zw. einem "fly away" Preis und den Systemkosten ist mehr wie dezent...

Gruß - TM

Offline Spee

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Re: MKS 180
« Antwort #78 am: 02 Februar 2019, 15:00:37 »
Servus,

als deutsche Werft würde ich den Auftrag dankend ablehnen. Wer sich mal die Leistungsbeschreibung durchliest, der wird nur den Kopf schütteln. Die Marine will immer noch und weiterhin die eierlegende Wollmilchsau und wundert sich, dass das nichts wird. Haben die nichts gelernt? Warum wohl haben die italienischen und französischen Werften den Auftrag freundlich lächelnd abgelehnt?
Servus

Thomas

“It’s too bad that stupidity isn’t painful.”

Anton Szandor LaVey

Offline maxim

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Re: MKS 180
« Antwort #79 am: 02 Februar 2019, 15:08:39 »
Was meinst Du damit genau?

Was ich bisher über MKS-180 gelesen hatte, wirkte wie ein komplett normale Mehrzweckfregatte - also in Bezug auf die Konzeption durchaus ähnlich der französischen und italienischen Fregatten der FREMM-Klasse.

Haben die französischen und italienischen Werften abgelehnt?

Ich glaube eigentlich nicht, dass die deutschen Marinewerften es sich leisten können, den Auftrag abzulehnen. Dafür haben sie zu wenig Aufträge. Es ist ja nicht so, dass 30 MEKO-Fregatten im Bau sind.

Offline Spee

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Re: MKS 180
« Antwort #80 am: 02 Februar 2019, 15:51:55 »
Servus,

warum gibt es bei FREMM-Fregatten, wenn man die Horizon einbezieht, 4 verschiedene Varianten? Möglicherweise kann man nicht alles in ein Schiff stopfen, weil die Anforderungen sich widersprechen. Ähnlichkeiten zu anderen Projekten (A400M, NH90 etc.) sind rein zufällig  8-) .

Im Endeffekt tun mir die deutschen Werften leid, wenn sie diesen Auftrag annehmen müssen. Das wird nicht gut gehen.
Servus

Thomas

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Anton Szandor LaVey

Offline maxim

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Re: MKS 180
« Antwort #81 am: 02 Februar 2019, 16:03:47 »
Die Horizon würde ich nicht als Variante der FREMM zählen. Ich habe ein Modell einer italienischen Horizon und einer italienischen FREMM in der Vitrine nebeneinander stehen - die Ähnlichkeiten sind minimal (nur sehr oberflächlich). Alleine schon die Rumpfform ist komplett verschieden.

Die französische Marine baut noch eine spezialisierte Flugabwehrvariante (weil nur zwei Horizon gebaut wurden), aber das ist meines Wissens bei der Deutschen Marine keine Anforderung. Allgemeine Flugabwehrfähigkeiten haben auch die anderen FREMM.

Die beiden italienischen Varianten unterscheiden sich nicht stark. Und die Unterschiede zwischen den französischen und italienischen FREMM gehen ja auch unterschiedliche Anforderungen der beiden Marinen plus Industriepolitik (siehe Radar) zurück.

Also was sind genau die Anforderungen beim MKS-180, die nicht realistisch sind? Wie gesagt: was ich gelesen habe, wirkt vollkommen normal.

Bei der Baden-Württemberg-Klasse beschweren sich die Leute, dass es keine Mehrzweckfregatte sind, bei dem MKS-180 dann, dass es eine normale Mehrzweckfregatte ist?

Den Zusammenhang zu A400M und NH90 sehe ich auch nicht. Der A400M ist nun wirklich kein Mehrzweckflugzeug. Von dem NH90 gibt es verschiedene, spezialisierte Varianten. Keine davon würde man Mehrzweck nennen.

Online ede144

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Re: MKS 180
« Antwort #82 am: 04 Februar 2019, 08:35:01 »
Servus,

als deutsche Werft würde ich den Auftrag dankend ablehnen. Wer sich mal die Leistungsbeschreibung durchliest, der wird nur den Kopf schütteln. Die Marine will immer noch und weiterhin die eierlegende Wollmilchsau und wundert sich, dass das nichts wird. Haben die nichts gelernt? Warum wohl haben die italienischen und französischen Werften den Auftrag freundlich lächelnd abgelehnt?

Die französischen, italienischen Werften haben dankend abgelehnt, weil sie Kosten haben die eine deutsche Werft nicht hat, z. B. Übersetzungskosten. Zum zweiten kennen sie das deutsche System nicht und hätten zusätzliche Entwicklungskosten einfach dadurch das jemand die entsprechenden Vorschriften der BW lesen muß. Ist wie bei fast allen technischen Ausschreibungen des öffentlichen Dienstes. Das kann niemand wirklich leisten.

Offline The Voice

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Re: MKS 180
« Antwort #83 am: 15 April 2019, 18:24:12 »
Moin!
folgendes ist mir heute im Web über den Weg gelaufen:
Zitat
Die "Aufforderung zur finalen Angebotsabgabe" für das MKS 180 ist heute (15.04.19) vom BMVg herausgegeben worden.
Leider ohne Quellenangabe.
Ich habe auch auf einschlägigen Webseiten nichts gefunden.
Weiß hier jemand näheres?
- Danke vorab -

Gruß: Uwe
In God we trust - all others we track

Offline Harry64

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Re: MKS 180
« Antwort #84 am: 16 April 2019, 19:14:57 »

Offline The Voice

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Re: MKS 180
« Antwort #85 am: 16 April 2019, 19:49:48 »
Uwe,

schau mal hier....

https://www.hartpunkt.de/aufforderung-zum-finalen-angebot-liegt-vor/#more-4431
Danke!
Gestern habe ich noch eine Quelle gefunden:
Den Twitter - Account von Admiral Krause (ChiefDeuNavy)
https://twitter.com/chiefdeunavy/status/1117752456312754179

Gruß: Uwe
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