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Autor Thema: MKS 180  (Gelesen 20184 mal)

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Offline RonnyM

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MKS 180
« am: 23 Februar 2014, 11:30:28 »
Moin,

geht mal auf die HP der Schulfregatte SCHEER. Dort veröffentlicht Jürgen Schiffmann regelmäßig Artikel der Wilhelmshavener Zeitung. Auf der HP geht ihr in die Spalte: Maritimes.
Dort ist ein ausführlicher Artikel über die noch zu bauenden Arbeitspferde vom 22.02.14.  top :MG:

Grüße Ronny
...keen Tähn im Muul,
over La Paloma fleuten...

Online smutje505

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Re: MKS 180
« Antwort #1 am: 23 Februar 2014, 14:37:36 »
Hallo Ronny meinst du dieses "Arbeitspferd" :wink:

Offline der erste

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Re: MKS 180
« Antwort #2 am: 23 Februar 2014, 16:05:29 »

Offline bettika61

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Re: MKS 180
« Antwort #3 am: 01 Juli 2015, 17:18:40 »
Hallo,
die Realisierungsphase des MKS 180 kann beginnen
http://dmkn.de/mehrzweckkampfschiff-klasse-180/

Grüsse
Beate
Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

Offline AND1

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Das Schiff der Zukunft: MKS 180 ?
« Antwort #4 am: 13 Juli 2015, 19:00:04 »
Um auf zukünftige sicherheitspolitische Risiken noch besser vorbereitet zu sein, plant die Bundesregierung den Bau eines neuen  Kampfschiffes,  das  den  vielfältigen  Einsätzen  der  Bundeswehr  gerecht  werden  soll.  Nach  einer  intensiven
Analysephase durch das  Verteidigungsministerium hat  Generalinspekteur Volker Wieker  das Mehrzweckkampfschiff  180 (MKS  180)  zur  Realisierungsphase  freigegeben.  Der  Bauauftrag  von  vier  Schiffen  soll  nun  europaweit  ausgeschrieben werden, so dass das erste Schiff der Marine ab 2023 zur Verfügung steht. Die Gesamtkosten für die vier Schiffe belaufen sich auf etwa vier Milliarden Euro. Ob zusätzlich zu den vier MKS 180 noch zwei weitere dieser Schiffe beschafft werden, ist momentan noch offen. Eine Entscheidung darüber soll auch nicht vor dem Jahr 2030 fallen.
 Einsatzmöglichkeiten
Das MKS 180 soll ein breites Spektrum von Fähigkeiten abdecken können. Es soll u. a. für die  Seeraumüberwachung, das
Durchsetzen von Embargos, die Unterstützung von Spezialkräften sowie bei Evakuierungsoperationen eingesetzt werden.
Die  Einsatzschwerpunkte  liegen  dabei  auf  der  Überwachung  von  maritimen  Gebieten  und  Verbindungslinien,  der
Durchsetzung von Embargos und der nationalen Risikovorsorge durch Evakuierungsoperationen.
 
Mit dem MKS 180 soll es möglich sein, einen größeren Seeraum als bisher nutzen zu können. Zusammen mit dem zweiten Rüstungsprojekt  der  Bundesregierung,  dem  Flugabwehrraketensystem  MEADS,  soll  es  als  Instrument  der Luftraumüberwachung  mit  Abwehrkapazitäten  dienen  können.  So  soll  es  in  der  Lage  sein,  den  maritimen  Luftraum  zu überwachen und mit den Abwehrkapazitäten, Ziele in der Luft sowie über und unter Wasser, und von See aus Landziele zu bekämpfen.  Zudem soll  es mit  einem  modernen Lazarett  ausgestattet sein  und über  eine  Vielzahl an  Gewahrsamzellen
verfügen.
Technische Informationen
Da  das MKS 180 mit speziellen Missionsmodulen ausgestattet  wird, wird es auch als Modular Maritimer Fähigkeitsträger bezeichnet.  Die  Missionsmodule  sind  dabei  die  Besonderheit  des  MKS  180.  Sie  sollen  gewährleisten,  dass  das  Schiff
flexibel an  die  geforderten  Fähigkeiten des  jeweiligen  Einsatzes angepasst werden kann. Dabei schließt das Projekt MKS 180 an bestehenden Konzepten der Fregatten Klasse F125 an. „Zur  Waffenausstattung  des  MKS 180 sollen unter anderem  Seezielflugkörper zur  Abwehr gegnerischer Schiffe  gehören.
Mit  modernen  See-Luft-Lenkflugkörpern  ist  zudem  geplant,  Luftziele  in  Entfernungen  von  bis  zu  25  Kilometern  zu bekämpfen  und  damit  auch  andere  Schiffe  vor  Bedrohungen  aus  der  Luft  schützen  zu  können    Das  Kaliber  des
Bordgeschützes  auf  dem  Vordeck  soll  127  Millimeter  betragen.  Zur  Flexibilität  sollen  darüber  hinaus  ein Bordhubschrauber und  Boote  für Spezialkräfte  beitragen.  Geplant ist eine  Besatzung von bis zu 180 Personen,  die  durch
ein  Mehrbesatzungskonzept  im  laufenden  Einsatz  ausgetauscht  werden  kann.  Durch  die  so  gewonnene  erhöhte Durchhaltefähigkeit  sollen  deutlich  längere  Einsatzzeiten  ermöglicht  werden-

Offline The Voice

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Re: Das Schiff der Zukunft: MKS 180 ?
« Antwort #5 am: 27 Juli 2015, 19:27:31 »
Moin,
Bekannt war mir, dass man das MKS180 europaweit ausgeschrieben wird / muss.
Neu war mir, dass das britische Konsortium BAE bereits hofft, das Fregatten-Konzept "Typ 26" anbieten zu können!

http://www.defensenews.com/story/defense/naval/ships/2015/07/25/bae-seeks-new-market--type-26-frigate--germany/30513361/

Gruß: Uwe
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Offline halina

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Re: MKS 180
« Antwort #6 am: 27 Juli 2015, 22:43:34 »
Der Fregatten-Typ wird eine Verdrängung von ca. 5.000 t haben und soll eine Dauergeschwindigkeit von 26 Kn erreichen .

                                                                                                                                                          :MG:  halina
Und so könnte diese Neukonstruktion aussehen
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zu lassen"
                      Phil Borman

Offline Big A

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Re: MKS 180
« Antwort #7 am: 28 Juli 2015, 06:01:20 »
Ist aber nur einer von verschiedenen Entwürfen, die Angebote kommen ja erst noch...

Mal sehen, wer den schließlichen Zuschlag bekommt.

Jedenfalls mMn mal ein vernünftiger Ansatz, zumindest einen Versuch ist es wert.

Axel
« Letzte Änderung: 28 Juli 2015, 08:39:05 von Big A »
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Online t-geronimo

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Re: MKS 180
« Antwort #8 am: 28 Juli 2015, 08:14:31 »
Ich lege die beiden Themen  "MKS 180" mal zusammen.  :MG:

 :O/Y
Gruß, Thorsten

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(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

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Offline Matrose71

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Re: MKS 180
« Antwort #9 am: 28 Juli 2015, 10:01:21 »
Hallo Axel,

hört sich aber nach der eierlegenden Wollmilchsau an.
Die Luftraumüberwachung und Abwehrfähigkeit scheint ja ähnlich ausgeprägt zu sein wie bei der 124er Klasse, wie dann mit Modulen die ASW Fähigkeit nachgerüstet werden kann, wenn gebraucht, darauf bin ich gespannt.

Wenn alle 122er außer Dienst sind, haben wir nur noch die 123er mit typischen ASW Fähigkeiten, dass sind gerade mal 4 Schiffe, da die 125er in einem symetrischen Konflikt sehr wenig Fähigkeiten mitbringt.
Viele Grüße

Carsten

Offline Big A

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Re: MKS 180
« Antwort #10 am: 28 Juli 2015, 11:03:20 »
Mal abwarten, was nach der Haushaltserörterung davon übrig bleibt!

So, wie immer so viel passiert wie in die Zeitung passt, so wird eben auch gekauft nach Kassenlage :wink:

Axel
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Offline Matrose71

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Re: MKS 180
« Antwort #11 am: 28 Juli 2015, 14:46:31 »
Hallo Axel,

der Satz mit der eierlegenden Wollmilchsau war eher sarkastisch, da ich skeptisch bin, dass man das so ohne weiteres bauen kann und nur noch Module austaschen muss, um nahezu alle Fähigkeiten abzudecken.

Damit sich dann die Module einigermaßen rechnen, müssen es dann schon eher 8+ Schiffe sein, die gebaut werden müssten.
Viele Grüße

Carsten

Offline Big A

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Re: MKS 180
« Antwort #12 am: 28 Juli 2015, 15:17:03 »
Habe ich schon richtig verstanden :-D

Die Versuche mit Module sind ja auch nicht neu und z.B. wieder bei den MEKO und LCS versucht worden.

Inwieweit sich das in der Praxis tatsächlich mal ansehen lässt...

Axel
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Offline ede144

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Re: MKS 180
« Antwort #13 am: 28 Juli 2015, 16:19:02 »
Bei den LCS hat man das ja richtig vergeigt. Da sind ja nichtmal die Module zwischen den beiden  LCS typen austauschbar. Die Einzigen, die das halbwegs richtig gemacht haben, sind die Dänen. Aber da ist der schnelle Tausch auch nicht Programm.

Offline RonnyM

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Re: MKS 180
« Antwort #14 am: 21 November 2015, 12:27:01 »
Moin,

nachdem ja hier schon ausführlich berichtet wurde, nimmt das Konzept langsam Gestalt an.

Die Entscheidung ist gefallen. Die Marine bekommt einen neuen Schiffstyp, der durch sine Möglichkeit zur Anpassung an unterschiedlichen Einsätzen den Aufgaben flexibel gerecht werden kann. Das MKS 180 ist für weltweite Einsätze ausgelegt. Sie wird für Einsätze, die eine Bekämpfung von Zielen in allen drei Dimensionen, also auf und unter Wasser, in der Luft und an Land erforderlich machen, geeignet sein.

Geplant ist der Bau von 4 Einheiten bei Option für 2 weitere Schiffe. Es ist ein Mehrbesatzungskonzept geplant. Durch besondere Eignung zur Intensivnutzung können die Schiffe bis zu 2 Jahren im Einsatzgebiet bleiben.

Der Zulauf ist ab 2023 geplant.

Grüße Ronny   
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