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Autor Thema: Höchste Tauchtiefen von Front-U-Booten, aus denen diese zurückkehrten?  (Gelesen 141295 mal)

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Offline jost_brune

  • Bootsmann
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  • Beiträge: 65
Dann wäre also eine (deutsche) WaBo durchaus in der Lage so tief zu fallen und dann zu zünden ...

Die deutsche WBD hatte nur eine maximale Einstellung von 120 Metern, die WBH aufgrund einer höheren Sinkrate 150 Meter.
Darüber hinaus gab es eine Verzögerungseinrichtung die aus einer Schmelzsicherung bestand, die nach Kontakt mit Wasser nach 10 bis 20 Minuten auslöste. Dies war zur Bekämpfung auf Grund liegender Uboote gedacht. Dazu wird aber ausdrücklich darauf hingewiesen das die Verzögerungseinrichtung in Wassertiefen über 250 Metern nicht zu verwenden war, da die Zündeinrichtung durch den Wasserdruck zerstört wird.
« Letzte Änderung: 29 August 2019, 07:09:38 von jost_brune »

Offline thommy_l

  • Fregattenkapitän
  • *
  • Beiträge: 1186
Hallo,

Zitat
Zitat
Dann wäre also eine (deutsche) WaBo durchaus in der Lage so tief zu fallen und dann zu zünden wie ein deutsches U Boot tauchen kann?
Ja, wenn man die Konstruktionstauchtiefe zur Antwort heranzieht. Nein, wenn man die rechnerische Zerstörungstauschtiefe bzw. die tatsächlich erreichbaren Tauchtiefen der deutschen U-Boote des Zweiten Weltkrieges ansetzt.
Danke für die Info!

Zitat
Zitat
Na dann hätte man, rein theoretisch, jedes U Boot "unterwerfen" (sicher ein schlechter Ausdruck) können und zum Auftauchen zwingen können oder nicht?

Ich gehe davon aus, dass auch das ein Aspekt war, den z.B. die Entwickler der SQUID-Wasserbomben oder der Mk X** verfolgten, als sie diese Sprengkörper konstruierten. Wobei das eigentliche Ziel aber eher gewesen sein dürfte, dem jeweiligen Boot im besten Falle den endgültigen Garaus zu machen.

Ebenfalls dankeschön! Einem Boot den Garaus zu machen, muss ja nicht weit unter dem Meeresspiegel stattfinden. Not-Aufgetaucht an der Oberfläche tuts auch...

Thommy 

Offline Wiking

  • Kapitänleutnant
  • *
  • Beiträge: 815
Hallo R.B.!

Der Typ VIIC war bei der Konstruktion für eine Zerstörungs-Tauchtiefe von 250 berechnet worden. Deshalb ging sein Tiefenmesser nur bis 250 Meter.
(...)

Gibt es für die (hervorgehobene) Behauptung fotografische Belege? Alle Abbildungen von Skalen der Tiefenmesser der Typ VII C-Boote, die ich kenne, haben als größten Wert 200 m.

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch

Hallo,

hierzu ist dies sicher ganz interessant! https://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,22271.msg421260.html#msg421260

Mit freundlichen Grüßen,

Wiking :MG: