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Autor Thema: deutsche Träger  (Gelesen 49264 mal)

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Offline Kosmos

  • Kapitänleutnant
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Re: deutsche Träger
« Antwort #270 am: 21 März 2013, 19:15:31 »
man kann bei Bf110 bequem 3 Besatzungsmitglieder unterbringen, das ist ein Vorteil gegenüber Alternativen, aber man muss es nicht...
Ich kann mir durchaus vorstellen, Kosmos, das in deiner Welt das Zubehör für das 3.Besatzungsmitglied in diesem Fall nichts wiegt.

Zitat
Flügelzusatzbehälter sind praktisch für alle Missionen zu gebrauchen, ETC unter Rumpf auf und ab kann der einzige größere Unterschied sein.
Es geht dabei nicht nur um "Flügelbehälter".
schon wieder, schalte bitte Gehirn ein bevor du auf meine Beiträge eingehst.

Offline Bergedorf

  • Korvettenkapitän
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  • Beiträge: 1035
Re: deutsche Träger
« Antwort #271 am: 21 März 2013, 19:23:01 »
Moin,

danke für die Antworten auf meine Fragen. Wenn man die Bf 110 wirklich trägertauglich bekommen hätte und wirklich unbedingt einen Träger haben möchte, dann scheint mir die Bf 110 auch eine sinnvolle Alternative zur BF 109T mit ihrer geringen Reichweite zu sein. Gerade auch, wenn man bei Beginn der Planung noch ggf. lediglich von einem Seekrieg gegen Frankreich ausgegangen sein sollte.

Gruß

Dirk

Offline J.I.M

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Re: deutsche Träger
« Antwort #272 am: 21 März 2013, 21:51:02 »
Moin Leute,

ich find es schade, wenn es "persönlich" wird. Grade wenn Leute Ihre Meinungen nachvollziehbar begründen.

Sehr interessant fand ich die Beiträge zum Thema Katapult. Insbesondere, wenn man die doch sehr aufwändige deutsche Konstruktion betrachtet. Wie bereits die Vorschreiber angemerkt haben, haben die Allierten unzählige funktionsfähige Begleitträger mit großem Erfolg zum Einsatz gebracht und bei ungünstigeren Flugdecklängen sowie geringer Eigengeschwidigkeit Flugzeuge starten und landen lassen. In den Wind drehen machts möglich. Von der kurzen Bauzeit mal ganz abgesehen.
(HMS Audacity in unter 6 Monaten umgebaut bei nur ca. 140m Flugdecklänge. Ok, ohne Hangar und ohne Aufzüge)

Vermutlich hatte der dt. Flugzeugträger die Probleme, die viele Rüstungsprojekte haben: Wenn zu viel gefordert wird, ist die Lösung am Ende trotzdem nicht so gut, da die Konstruktion dadurch sehr kompliziert, teuer etc wird. Theoretisch könnte man auch die Forderung aufstellen, dass man die Flugzeuge bei Höchstgeschwindigkeit mit starken Rückenwind starten kann. Es könnte ja mal die Homefleet am Horizont mit Rückenwind auftauchen....(Mit welchen Schiffen eigentlich, die schneller als SH&GU&Gz sind?) Das Katapult wird dadurch jedoch unverhältnismäßig Leistungsstark(Schwer, kompliziert etc.)

Einen akzeptablen Rumpf hätten die dt. Schiffsbauer sicherlich ohne (unlösbare) Probleme hinbekommen. Wenn man beim Rest die Wunschliste nicht zu lang werden läßt, vielleicht auch einen "einsatzfähigen" Flugzeugträger zu einem früheren Zeitpunkt.

JIM

Offline Admiral Kummetz

  • Fähnrich
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Re: deutsche Träger
« Antwort #273 am: 09 April 2013, 15:36:43 »
Hallo,
hätte man auf GZ bei Verzicht auf die 16x15 cm(sowie die dazugehörigen Muni-Kammern) so 96 Flugzeuge unterbringen Können?
Oder sogar mehr?

Gruß Kummetz

Offline J.I.M

  • Oberfähnrich
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  • Beiträge: 326
Re: deutsche Träger
« Antwort #274 am: 09 April 2013, 16:38:23 »
Ich denke mal, dass 96 sehr hoch gegriffen ist. Für vergleichbar halte ich die Ark Royal mit 72 Flugzeugen. Man sollte aber auch bedenke, dass die hohe Anzahl an Flugzeugen nicht nur vom Hangarplatz abhängt, sondern auch davon wie klein sich die Flugzeuge machen.

Mir ist als ich in die Bücher gesehen habe was interessantes aufgefallen:
 
Ich hab es mal anhand von Marinearsenal Flugzeugträgern bzw. Graf Zepplin überschlagen:

Ark Royal ca. 5 5000m² auf zwei Decks mit 72 Flugzeugen
Essex Klasse ca 3700m² auf einem Deck mit 83 Flugzeugen
Graf Zepplin 5450m² auf zwei Decks mit 42 FLugzeugen
(je nach Mischung)

Bei den beiden ersten ist es nur überschlägig Länge mal Breite da ich keine genauen Werte hatte, bei GZ lag der Zahlenwert vor! Es kann also durchaus ein paar 100m² mehr oder weniger sein.

Weiß jemand, wo die USN Ihre Flugzeuge hatte? hatten die Dauerhaft welche auf dem Flugdeck oder waren die Flugezuge einfach mal viel Kompakter im gefalteten Zustand?

JIM

Offline Q

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  • Hinter eines Baumes Rinde wohnt die Made mit dem..
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Re: deutsche Träger
« Antwort #275 am: 09 April 2013, 17:17:03 »
Soweit mir bekannt ist, Harri sei dank, waren in deiner Aufstellung nur die USN Carrier genutzt worden mit den Deckparks. Andere Nationen haben ihre Traegerflugzeuge immer in den Hangar gelagert. Vielleicht ist dies eine Antwort auf die Diskrepanz.

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Quand tu veux construire un bateau, ne commence pas par rassembler du bois,
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