collapse

* Benutzer Info

 
 
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

* Suchfunktion


* HMA

Autor Thema: Munitionsbelastung in den deutschen Meeresgewässern  (Gelesen 73719 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline bettika61

  • Boardinventar
  • *
  • Beiträge: 5643
Re: Munitionsbelastung in den deutschen Meeresgewässern:Wanderausstellung
« Antwort #240 am: 05 August 2021, 18:44:05 »
Hallo,
Im Rahmen des Interreg Projekts "North Sea Wrecks"  unter der Federführung des DSM
https://www.bremerhaven.de/de/verwaltung-politik/bremerhaven-in-der-eu/eu-gefoerderte-projekte/north-sea-wrecks.76419.html
Werden erstmals auch die Folgen der Munitionsversenkungen in der Nordsee untersucht.


Hallo,
Zitat
Welche Gefahren gehen von Kriegswaffen aus, die in alten Wracks am Meeresboden der Nordsee liegen? Erste Antworten auf diese Frage bekommen Interessierte vom 11. bis 15. August: Vor dem DSM in Bremerhaven eröffnet die Wanderausstellung „Toxic Legacies of War – North Sea Wrecks“ des international besetzten und interdisziplinär forschenden Projekts North Sea Wrecks (NSW), das seit 2018 läuft. ...

Nach dem Auftakt in der Seestadt tourt die mobile Schau bis September 2022 durch Deutschland, Dänemark, die Niederlande, Norwegen und Belgien. Geplant sind Stopps auf Festivals und Veranstaltungen, die sich schwerpunktmäßig mit Meeresforschung und Meeresschutz beschäftigen.
https://www.dsm.museum/pressebereich/wanderausstellung-zu-gefahren-von-munition-am-meeresgrund-startet-in-bremerhaven
Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

Offline beck.Schulte

  • Korvettenkapitän
  • *
  • Beiträge: 1048
Re: Munitionsbelastung in den deutschen Meeresgewässern
« Antwort #241 am: 05 August 2021, 19:27:26 »
Zitat aus dem Beitrag:  Die SMS MAINZ ist nur eines von vielen Wracks, in denen noch Kriegsgerät, Waffen und giftige Munitionsreste lagern, die in die Meeresumwelt gelangen könnten.
Mich würde mal interessieren, welche Art "Gefahr" von der Mainz ausgehen kann. 

Offline bettika61

  • Boardinventar
  • *
  • Beiträge: 5643
Re: Munitionsbelastung in den deutschen Meeresgewässern
« Antwort #242 am: 13 September 2021, 22:29:22 »
Hallo,
Die Munition im Meer und ihre Räumung war Thema der 1.Munition Clearance Week in Kiel
https://munitionclearanceweek.org/#about
NDR

Im Rahmen dieser Veranstaltung die interessante Podiumsdiskussion "Dialogforum Meer.Innovation" der HEA
zum Thema Beseitigung der Munition mit innovativen Ansätzen auch von Seiten der Deutschen Marine  :MG:
https://youtu.be/1DAG8Qj8u-U


Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

Offline bettika61

  • Boardinventar
  • *
  • Beiträge: 5643
Re: Munitionsbelastung in den deutschen Meeresgewässern
« Antwort #243 am: Heute um 13:44:05 »

Zu der o.g. Plattform zur Bergung der Munition existiert eine Studie von TKMS
"Industrielle Bergung und Entsorgung von Kampfmitteln in Nord- und OstseeKonzept der thyssenkrupp Marine Systems"
das ich unten anhänge. 
Wie konkret dss schon ist kann ich nicht beurteilen
Hallo,
über die Plattform von TKMS
Zitat
Das Plattformsystem von ThyssenKrupp Marine Systems wiederum ist nun offenbar nah an der Marktreife.

Das Unternehmen, das U-Boote und Überwasser-Marineschiffe baut, bringe bei diesem Thema etliche Spezialkenntnisse mit, unter anderem sei man „Weltmarktführer für militärische Seeminenabwehrsysteme“, sagt Orellano: „Bei der von uns vorentwickelten Plattform geht es um eine automatisierte Detektion, Bergung, Zerlegung und Entsorgung von Sprengstoffen und Chemikalien auf See. Diese Plattform ist so konzipiert, dass auch bei einer unwahrscheinlichen Detonation keine Menschen oder andere Seefahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen werden.“ Nützlich für TKMS ist hierbei speziell auch die Expertise des Tochterunternehmens Atlas Elektronik, das neben hoch komplexer Navigations- und Ortungselektronik an seinem Standort in Wedel auch Torpedos herstellt...

Eine erste Pilotanlage würde 80 bis 90 Millionen Euro kosten, schätzt TKMS. Hinzu kämen die Betriebskosten. Um das System zum Einsatz zu bringen, müssten nun allerdings politische Entscheidungen fallen: „Wir haben in den vergangenen sechs Jahren einige Millionen Euro in das Projekt investiert. Auf konzeptioneller Basis sind wir fertig, jetzt müsste die Detailkonstruktion folgen“, sagt Orellano. „Das können wir aber nicht mehr sinnvoll allein vorantreiben.“
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article233757162/Weltkriegsmunition-im-Meer-So-koennte-die-toedliche-Altlast-geborgen-werden.html
Als "Versuchsgelände" ist die Kolberger Heide vorgesehen.
Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana