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Pazifik Storm

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Bluehawk:
Moin liebe Spielgemeinde!

Vielleicht ist Pazifik Storm eines der Spiele in diesem Jahr!
Eine englische Demo ist bereits erschienen.
Ihr findet sie hier: http://www.pacificstorm.net/en/index.php.

Kurz zum Spiel:

Es handelt sich dabei um den Krieg im Pazifik zwischen Japan und den USA.
Gespielt wird auf einer Strategiekarte in der ihr Basen verwaltet aufbaut/ausbaut Versorgungslinien errichtet, forscht und produziert!
Falls es zum Gefecht kommt wechselt man in die Tactical Mpap in der man die einheiten steuert sich an die Flak setzt und wenn vorhanden ein Flugzeug fliegt um den Angriff selbst zu führen. es sind bis zu 200 Flugzeuge und 50 Schiffe in einem Gefecht möglich.
Die Geschichte kann verändert werden wenn die Japaner L.A. San Fransisco und San Diego einehmen.
Das Spiel spielt in der Zeit von 1940 bis 1948 in der Technologien erforscht werden können die bis dato nur auf dem Papier und in den Köpfen einiger Wissenschaftler steckten ( Boden-Luft Raketen etc. )

Gruß
Martin

Dominik:
Hallo Leute,

ich habe mir heute mal die Demo gezogen und installiert und muss sagen: Macht Lust auf Mehr.

Das Spiel scheint seeeehr komplex aufgebaut zu sein, von der Ausbildung der Seeleute über Hafengestaltung (sollte man auf automatisch schalten, sonst verliert man den Überblick) und Technologieentwicklung. Bis man eine Flotte hat, dauert es eine Weile und außerdem kostet es eine Menge Geld. Dieses bekommt man eigentlich automatisch, also nicht durch Versenkung oder Eroberung (letzteres trifft dann wohl auf Japan zu, dass die Resourcen der besetzten Gebiet braucht)
Gespielt werden kann natürlich nur USN und IJN. Es gibt eine Freie Kampagne (endet max 1948 - nicht getestet, da Demo), eine reale Kampagne (scheinbar eine Anneinanderreihung von Einzelmissionen, konnte ich ebenfalls nicht testen), Missionen und einen Missionseditor. Nur die letzten beiden scheinen dann Multiplayerfähig zu sein.

Typisch für Echtzeit-Strategiespiele ist die Linke Maus - auswählen / recht Maus - bestätigen-Funktion mit Pause-Möglichkeit zum Planen von Aktivitäten der gesamten Flotte / Kampfgruppe. Wie lange man dann in der Pause-Funktion sitzen und maximal 50 Schiffen und 200 Flugzeugen einzeln Befehle geben soll, kann sich jeder ausrechnen. Ich selbst habe sie nur im Strategieteil verwendet, im Taktikteil war es (noch) nicht erforderlich. Die Schiffe lassen sich natürlich gruppieren - hier sind die unterschiedlichesten Formationen dabei bis hin zur Trägerkampfgruppe mit glaube 854 Flugzeugen  :O/Y. Nur die Kampfgruppenbezeichnungen lassen sich hier nicht ändern.
Interessant ist die Möglichkeit, die Ausbildungsdauer der Seeleute zu bestimmen - halt Wirklichkeitsnah. Die Dauer kann auch nach dem Beginn der Ausbildung / des Baus etc. geändert werden, man ist also nicht festgelegt und kann sich dem Kriegsverlauf anpassen - auf Kosten von Resourcen versteht sich.

Die Trainingsmissionen sind recht nett gemacht. Angefangen wird natürlich an Bord des Schölachtschiffes "Nagato" im Kampf gegen zwei Zerstörer der Benson-Klasse (die Überlebenschancen des Anfängers sind also recht hoch). Was auffällt, ist die Trägerheit der Schiffe, wirklich schnell ist da eigentlich nix. Eh sich so ein Brocken anfängt zu drehen, dauert es schon eine Weile. Allerdings ist die KI ganz schön clever gestaltet, die Schiffe haben eine unglaubliche Fähigkeit, Torpedos auszuweichen. Gleiches gilt für die Kollisionswarnung, man weicht also automatisch aus, so dass der Spieler nicht auf jeden Kurs 100% achtgeben muss.
Nächstes Level ist ein Luftabwehreinsatz, naja, mir ist da eine Kagero-Eskorte im Kampf gegen zwei Saratoga's flöten gegangen. Wer selbst etwas an Bord der Schiffe machen will, kann sich hinter eine Flak setzen und Flugzeuge abschießen. Mit zunehmenden Erfahrungsgrad der Schiffsbesatzung und Kampfgruppengröße sollte man hier wohl Abstand nehmen. Nächstes Highlight ist die Piloten-Ausbildung! Richtig, Fliegen darf man in dem Spiel auch - egal, ob Heeresbomber, Jagdflugzeug, Torpedobomber oder Stuka.
Die letzte Trainingsmission (4 von 6 sind spielbar) betreffen dann den Strategieteil (siehe oben)

Historische Missionen stehen in der Demo-Version auch zur Verfügung. Pearl und Leyte, jeweils spielbar von beiden Seiten. Leyte habe ich mal von US-Seite gespielt, als japanische Flotte nehmen Nagato, Yamato, drei Mogamis und zwei Akizukis sowie einige Feindflugzeuge teil. Die US-Gruppe besteht aus vier Casablanca's mit insgesamt acht Zerstörern. Ziel ist "nur" die Versenkung der drei Mogamis und eines Schlachtschiffes. Die "Yamato" war tödlich, erfahrene Crew an den Flak-Geschützen - oder eine zu kranke KI! An der Yamato habe ich die Hälfte meiner 36 Torpedobomber verloren - dabei hätte ich nur noch eine Mogami versenken sollen...

Mein erstes Fazit vom Demo: Graphisch ansprechend, selbst auf meinem ollen Duron 1Gz mit Gforce III und 384MB RAM läuft es in niedriger Auflöung recht flüssig. Was heißt niedrige Auslöung? Mir hat die Grafik immer noch gefallen, ist schon schön zu beobachten, wenn ein U-Boot durch die Wasseroberfläche bricht. Die Torpedospuren im Wasser lassen einen den weiteren Kampfverlauf vergessen - trifft er oder trifft er nicht? :) In vollster Auflösung hat es bei mir dann immer mal ganz kurz geruckelt - naja, heutige Minimalanforderungen werden wohl Bildwiederholraten von mind. 80 Bildern/sec erfüllen müssen... Da gibt es dann u.a. brennende Bäume und die Takelung der Schiffe müsste dann komplett sein.

Ob sich das russische Entwicklerteam in Sachen Komplexität - geostrategisch, strategisch, taktisch und Simulation in einem - übernommen hat, kann ich natürlich nicht sagen. Macht aber definitiv Lust auf Mehr!

edit:

Hier findet ihr eine Screenshot (!!!)-Gallerie: http://www.gamestar.de/aktuell/screenshots/PlayerPicList.jsp?galleryId=880

Das Spiel soll im Übrigen noch im 3. Quartal auf den Markt kommen

ich hoffe, der Screenshoot funktioniert trotz Fremdverlinkung

t-geronimo:
Danke für den Bericht, Dominik!

Konntest Du die Flugzeuge mit der Tastatur steuern? Ist das schwer?

Ich konnte das bei früheren Flugspielen (European Air War, World War II Fighters, Battlefield) nie und brauchte einen Joystick.
Kannst Du sagen, ob man im Spiel einen solchen benutzen kann?

Dominik:
Hallo T-G,

Joystick ist möglich, aber nicht unbedingt notwendig. Ist ja nur ein Arcade-Modus, keine richtige Simulation.

@all,
nett sind die verschiedenen "Sink-Varianten". Nicht jedes Schiff sinkt auf die gleiche Weise. Einen Eskortträger habe ich schon zum Kentern gebracht. Die Einstellung "Kamikaze" bei den Flugzeugen ist wirklichkeitsnah nur als idiotisch zu bezeichnen! Trotz bester Torpedoentfernung fliegen die bis auf nächste Entfernung und lassen sich abschießen...

Was ich bislang vergessen habe zu erwähnen, man kann sich die Kampfgruppen natürlich selbst zusammenstellen, bis hinunter zum einzelnen Schiff. Des Weiteren gibt es "Persönlichkeiten der Zeitgeschichte", die man als Befehlshaber der Einheiten einsetzen kann. Obwohl von den Werten total besch..., ist es beispielsweise denkbar, Admiral Nimitz einen Zerstörer kommandieren zu lassen und einen Konteradmiral mit relativ niedrigen Werten als CinC einzusetzen.

In der letzten Trainingsmission kann man dann das erste Schiff bauen - Benson-Zerstörer. Die neu gebauten Einheiten kann man wahlweise sofort in Verbänden zusammenfassen lassen oder dies aus einem Pool heraus selbst erledigen. Ersteren kann man trotz fehlender Einheiten schon reorganisieren - z.B. Schiffe, die nicht im Bau sind, einfach aus dem Verband löschen. Diese Option ist wohl auch sinnvoller, wenn man den automatischen Trainingsmodus einschaltet. Als Möglichkeiten stehen hier Basiskurs, Schießtraining und Manöver zur Wahl. Apropos neue Einheiten, Namensgebung ist nicht möglich - zumindest jetzt noch nicht. Nach Aufbrauch der realen Schiffsnamen wird dann mit "Klasse + Nummer" weitergemacht. Wirklich Schade!

Die Upgrade-Funktion:
Hierzu muss man sich zuerst eine vorhandene Klasse kopieren, anschließend fliegt alles von Bord, was man nicht braucht. Dann kann man das Schiff nach eigenen Vorgaben umbauen. Beispielsweise stehen bei den Cleveland-CLs 155- oder 127-mm Geschütze zur Wahl. Durch die Technologie-Entwicklung - auf amerikanischer Seite kann man die auch von den Alliierten kaufen - sind dann auch alte Einheiten aufrüstbar. Eine komplett neue Schiffsklasse lässt sich aber scheinbar nicht bauen.

t-geronimo:
Dann werde ich mir die Demo wohl auch mal saugen müssen... :O/S

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