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Neue U-Boote der KILO III Klasse

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hillus:
15.02.2012 gemeldet und heute mit Verspätung für das FMA!

Die OAO ADMIRALITÄTSWERFTEN in Pt. Petersburg hat mit der Herstellung der Sektionen eines U-Bootes des Projektes 636.3 begonnen und wird sie bald beenden. Das erste einer neuen Serie von U-Booten, das den Namen B-261 NOVOROSSIYSK bekam, wird auftragsgemäß für die russischen Seekriegsflotte gebaut und wird 2014 in den Bestand der neu gebildeten U-Bootbrigade der Schwarzmeerflotte eintreten..

Der Bau eines U-Bootes des modernisierten Projektes 636.3 (Auch als Projekt 06363 bezeichnet) wird entsprechend dem Zeitplan gebaut. Derzeit realisieren sich die Herstellung der Hauptsektionen des Druckkörpers des zukünftigen U-Bootes und die Herstellung der Sektionen des Hüllkörpers (Außenhülle). In der Bauhalle der Werft gehen die Arbeiten an der Formung des Druckkörpers voran, dessen hydraulische Tests für den Mai 2012 geplant sind. Bis Ende Februar 2012 wird die Fertigstellung der Hauptsektionen des Druckkörpers mit seinen Innenkonstruktionen fertig sein. Die hydraulischen Tests werden in Juli-August 2012 beginnen. Das Kopplungsmanöver aller Blöcke soll dann 2013 durchgeführt werden.

Das U-Boot B-261 NOVOROSSIYSK wurde am 20.08.2010 (mit der Werftnummer 01670 - Ergänzung hillus) auf Stapel gelegt und ist eine der modernsten Modifikationen der dieselelektrischen U-Boote (russisch - ДЭПЛ) der dritten Generation des Projektes 636. Ihr Bau ist ein Anfang der Realisierung des langfristigen Planes des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation zur der Wiederherstellung der Kampfbereitschaft der Schwarzmeerflotte.

Das neue U-Boot hat im Vergleich zu den vorhergehenden Projekten 636 bzw. 877 verbesserte Kampfparameter. Es verfügt über die optimale Kombination einer großen akustischen Gedecktheit und mit der Ortung fremder Ziele schon aus weiter Ferne. Die Boote verfügen über einen komplexes und modernes Trägheits-Navigationssystem und einem automatisierten Führungs- und Leitsystem, dass die weltweite Priorität der Schiffe dieser Klasse auf dem Gebiet des nicht atomaren Unterwasserschiffbaus gewährleisten wird. Die Admiralitätswerften sind Marktführer im Bau von U-Booten dieser Klasse und ab 1983 werden diese erfolgreich exportiert.

Die OAO ADMIRALITÄTSWERFTEN sind das führende Unternehmen des Schiffsbauzweiges für nicht atomare Unterwasserschiffe Russlands. Sie gehört zur OSK, der Vereinigten Schiffbaukooperation. Derzeit ist das Unternehmen vollständig ausgelastet und auf der Werft werden die Verträge für die einheimischen und ausländischen Besteller erfolgreich realisiert. Im Bau befinden sich zwei Serien von sechs U-Booten: Projekt 636 für ausländischen Seestreitkräfte und das Projekt 636.3 für die russische Seekriegsflotte. Die Instandsetzung des U-Bootes der vierten Generation B-585 SANKT PETERBURG des Projektes 677 LADA geht dem Ende entgegen.

Außerdem führt das Unternehmen die Standerprobungen auf dem wissenschaftlichen-Expeditionsschiff AKADEMIEMITGLIED TRYOSHNIKOV durch, das für die Russische Antarktische Expedition gebaut wird. Im Bau befindet sich auch das Rettungsschiff IGOR BELOUSOV, das mit dem Rettungstiefseetauchgerät BESTER-1 ausgerüstet ist.

Nachzulesen bei http://flotprom.ru/news/?ELEMENT_ID=105015

Grüße aus Braunschweig

hillus

olpe:
Hallo,
danke Jochen für die Info.
Hier die Plaketten der Bau-# 1 und Bau-# 2


* B-261 "NOVOROSSIYSK"
* B-237 "ROSTOV-NA-DONU"
mit dem Projektindex 06363.
Grüsse
OLPE

hillus:
Das zentrale Portal der russischen Seekriegsflotte berichtete am 20.03.2012:
(In Fortsetzung des 1. Berichtes vom 20.02.2012)

Der Stapellauf des neuen dieselelektrischen U-Bootes (russisch ДЭПЛ-дизель-электрическaя подводнaя лодкa) B-261 NOVOROSSIYSK (Projekt 06363-NATO KILO II-Ergänzungen hillus) bei den OAO Admiralitätswerften in St. Petersburg wird auf Ende 2013 geplant, teilte der den Generaldirektor vertetende Alexander Busakow mit.
Das für die Schwarzmeer Flotte vorgesehene U-Boot wurde vom zentralen Konstruktionsbüro (ZKB) MT RUBIN entworfen. Es wird als konventionelles (nichtatomares U-Boot-NAPL-russisch HAПЛ) U-Boot der dritten Generation bezeichnet.

Die Boote des Projektes 0636 sind eine Modifikation der Projekte 877,877 ЭКМ, im NATO Gebrauch als KILO I bezeichnet, und 636, dass bereits als KILO II gezählt wird. Die maximale Tauchtiefe beträgt 300 m, die Autonomie der Seefahrt 45 Tage und die Besatungsstärke 52 Mann.

Die OAO Admiralitätswerften begannen den Bau der neuen U-Boote im Februar 2012, bemerkte Alexander Busakow und fügte hinzu, dass die Werft auch für alle weiteren Boote dieses Projektes den Zuschlag erhalten werde. Davon sei bereits ein zweites Boot in Arbeit- die B-237 ROSTOV-NA-DONU, ebenfalls für die Schwarzmeerflotte. Die OAO Admiralitätswerften sind spezialisiert auf die Projektierung, Produktion und Modernisierung von Handelsschiffen, aber auch für den Bau von Kriegsschiffen, wenn notwendig mit Atomantrieb.

Hinweis hillus:
Die OAO Admiralitätswerften wurden am 20.11.2008 aus einer ФГУП (deutsch FGUP) in eine offene Aktiengesellschaft umgewandelt.
Begriffserklärung:
FGUP = Federalnoje gosudarstwennoje unitarnoje predprijatije = Föderales staatliches Einheitsunternehmen
OAO = Otkrytoje akzionernoje obschtschestwo = offene Aktiengesellschaft

Grüße aus Braunschweig

hillus

Der Text: Zentral

RonnyM:
"Die OAO Admiralitätswerften...wurden in eine offene Aktiengesellschaft umgewandelt"

Aus gewissen Kreisen wird gemunkelt, dass ein Bewohner aus Braunschweig die Mehrheit hält... :-D :MZ: :MG: top
Aber das bleibt unter uns 8-).

Grüße Ronny

smutje505:
Hallo Ronny das hast du wohl auch gewußt! :-D :MZ:

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